Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Umfrage zur Wien-WahlSPÖ kann leicht zulegen, Strache knapp nicht im Gemeinderat

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag der Tageszeitung "Der Standard" sieht die regierende SPÖ bei rund 42 Prozent und damit über der Prognose von älteren Umfragen. Heinz-Christian Strache muss weiter um den Einzug zittern.

Der Kampf um die 100 Gemeinderatssitze geht in die entscheidende Phase. © APA/Thomas Rieder
 

Zehn Tage sind es noch, bis in Wien der Gemeinderat gewählt wird, der Wahlkampf befindet sich auf der Zielgeraden. Die Positionen scheinen verteilt, jetzt geht es noch um das Mobilisieren und um jeden einzelnen Prozentpunkt. Die Tageszeitung "Der Standard" hat beim Market Institut eine Umfrage in Auftrag gegeben, die die erwartete Reihung der Parteien weiter bestätigt. Der Prognose mit knapp 800 Befragten zufolge kommt die Bürgermeisterpartei SPÖ auf 42 Prozent, die ÖVP auf 21, die Grünen auf 16, die FPÖ auf neun, die Neos auf sechs und das Team HC Strache auf vier Prozent.

Letzterer muss damit weiter um den Einzug in den Gemeinderat zittern. Denn in Wien liegt die Hürde dafür bei fünf Prozent. Zum Vergleich: Die Hürde für den Einzug in den Nationalrat liegt bei vier Prozent. Die Frage, ob das Team Strache in das Rathaus einzieht, ist auch wichtig für die anderen Parteien, denn je weniger Parteien im Gemeinderat vertreten sind, desto mehr Mandate bekommen die einzelnen Fraktionen.

Wien.memo

Wollen Sie rund um die Wien-Wahl auf dem Laufenden bleiben? Wien.memo, der Wien-Newsletter der Kleinen Zeitung, versorgt Sie direkt in Ihrem Posteingang mit den neuesten Entwicklungen. 

>>> Hier kostenlos abonnieren

Der amtierende Bürgermeister Michael Ludwig dominiert auch die Bürgermeisterfrage. Bei einer Direktwahl würden ebenso 42 Prozent Ludwig wählen, elf Prozent würden für Gernot Blümel stimmen, sechs bis acht Prozent wollen Birgit Hebein zur Bürgermeisterin machen. Dominik Nepp und Christoph Wiederkehr würden lediglich vier bzw. drei Prozent direkt wählen. Die Erhebung fragt auch nach konkreten Wünschen, die nach der Wahl passieren sollen. Demnach wünscht sich rund ein Viertel, dass die Grünen in der Regierung bleiben, 22 Prozent wünschen sich, dass "die ÖVP in Wien eine stärkere Rolle bekommt" und jeder vierte erhofft sich von der Wahl ein "klares Zeichen gegen Rechts".

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

shaba88
1
7
Lesenswert?

Kommentar

Hallo Wiener, keiner von Euch braucht sich über Trump aufregen, wenn ihr Strache in den Gemeinderat läßt.

vanhelsing
4
9
Lesenswert?

Umfragen sind im Allgemeinen..

Kaffeesudleserei!😅

CIAO
9
4
Lesenswert?

Der Standard

machte die Umfrage?

na dann... e kloa...

tomtitan
4
28
Lesenswert?

HC ist wie ein Wiedergänger - da hilft nur Weihwasser,

ein Kruzifix und viel Beten um das Unglück abzuwenden...

KarlZoech
3
41
Lesenswert?

Schön wäre es, bliebe der unsägliche HC Strache und fünf Prozent und käme damit nicht in den Wiener Gemeinderat.

Dann müsste er sich zurück ziehen, wir hätten eine Weile Ruhe von ihm und seinen weinerlichen Ergüssen - zumindest bis seine ersten Gerichtsprozesse starten.
Strache möge seine zwei Gewerbescheine nutzen und privatwirtschaftlich arbeiten, einfach arbeiten.

Lupoo
0
0
Lesenswert?

Der kann nix !

Unvermittelbar und da helfen auch keine Gewerbescheine.

altbayer
6
15
Lesenswert?

Wetten....

Ich denke/befürchte der Horror Clown (HC) schafft es doch noch locker in den Gemeinderat von Wien -
viele Wähler werden erst aus Frust in der Wahlkabine umschwenken und ihr Kreuzer beim "schönen HC" machen , viele Wiener werden ihn wählen,
aber öffentlich ( auch bei Umfragen) nicht dazu stehen .......
Das sind auch die Wähler, die offiziell nie die FPÖ gewählt haben, aber ihr Kreuzerl doch bei den Blauen gemacht haben.
Ich möchte wissen, wie viele Gemeindebedienstete in Wien offiziell Rot wählen (müssen) und mit ihren Gedankengut und ihren Kreuzerl "HC" bzw. "Blau" wählen.

Lupoo
1
0
Lesenswert?

So ein Schwachsinn !

Kein Mensch und auch nicht die Gemeindebediensteten in Wien müssen offiziell wählen - Jeder darf in der Wahlkabine unbeeinflußt und unbeobachtet wählen was er glaubt.

asbachuralt
3
43
Lesenswert?

Na sowas...

Erst hat Strache davon gesprochen, Wiener Bürgermeister werden zu wollen.

Dann hat er mit einem zweistelligen Ergebnis gerechnet - hat aber nicht dazugesagt, ob er damit die Anzahl der Stimmen oder Prozent meint.

Na ja, wenn man davon ausgeht, dass er Stimmen gemeint hat, traue ich ihm sogar ein dreistelliges Ergebnis zu - mehr als 100 Stimmen dürften wohl möglich sein...