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Jahrestag der FlüchtlingskriseKurz für "Systemwechsel" in Migrationspolitik

Illegale Migranten müssten an der europäischen Außengrenze gestoppt werden, sagt Kurz. Österreich und die EU haben allerdings wenig dazu getan, die Situation nach 2015 zu verbessern.

© AP
 

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) pocht im Rückblick auf die Flüchtlingskrise 2015 auf einen "Systemwechsel in der europäischen Migrationspolitik". Illegale Migranten müssten an der europäischen Außengrenze gestoppt werden - "damit zerschlagen wir das Geschäftsmodell der Schlepper und beenden das Sterben im Mittelmeer", zeigte sich Kurz gegenüber der APA überzeugt.

"Wir in Europa müssen darüber entscheiden, wer zuwandern darf und nicht die Schlepper." Deshalb seien illegal eingereiste Migranten an der EU-Außengrenze aufzuhalten und in ihre Herkunftsländer oder sichere Drittstaaten zurückzubringen. Es sei eine der wichtigsten Lehren aus der Flüchtlingskrise vor fünf Jahren, dass "illegale Migration quer durch Europa unrechtmäßig und daher auch zu stoppen ist". Viele Länder hätten mittlerweile ihre Politik verändert, auch Deutschland, erklärte Kurz.

Magere Bilanz: "Kollektives Versagen" ohne Lerneffekt

"Kollektives Versagen"

Das Urteil des Migrationsforschers Gerald Knaus über die Entwicklung der Flüchtlingspolitik Europas in den vergangenen fünf Jahren fällt vernichtend aus. "Kollektives Versagen, von ganz, ganz vielen Akteuren", ortet er. Es sei bis heute nicht gelungen, zu artikulieren, wie Grenzkontrolle unter Berücksichtigung von bestehendem Recht - vor allem Menschenrecht - passieren könne.

Die Folge sei die Verletzung jeglicher Standards an den Außengrenzen der EU. "Es scheint, als würde die Politik derzeit nur diesen Weg oder jenen des vollkommenen Kontrollverlusts sehen."

Österreich eines der härtesten Länder

Der Fokus auf teils gegen Rechtsnormen verstoßenden Grenzschutz habe für Regierungen einen Vorteil: Man brauche dafür keine Kooperation anderer, so Knaus. Doch der Preis ist "enorm hoch, es ist das Ende der Genfer Flüchtlingskonvention".

Österreich sei binnen kurzer Zeit zu einem der "verschlossensten Länder" geworden. So sei die "vollkommene Ablehnung" etwa bei der Evakuierung Minderjähriger von den griechischen Inseln keine Frage der Kapazitäten, sondern ein "politisches Signal der Härte, ohne Antwort auf die Frage was sonst mit diesen Kindern, 6.500 unter 12 Jahre alt, passieren soll". 

Machtverhältnisse verändert

 Weil die großen Fluchtbewegungen so gut wie alle Länder gänzlich unvorbereitet trafen, entstand in der Bevölkerung der Eindruck, die Politik habe die Kontrolle darüber verloren. Nach und nach nutzten Parteien und Regierungen in ganz Europa dann das Thema Migration - im negativen Kontext - zur Durchsetzung ihrer Interessen.

Aber: "Nicht die Flüchtlingszuwanderung, sondern die Politisierung als Flüchtlingskrise hat die politischen Machtverhältnisse in Österreich verändert. Seither fand eine Art Normalisierung der rechtspopulistischen Migrationspolitik statt", sagt Politikwissenschafterin Sieglinde Rosenberger.

Uni Wien

Keine Rahmung durch die Politik

Für ihn sei es "frappant" gewesen, dass von politischer Seite "keine Rahmung der Ereignisse" vom Herbst 2015 versucht wurde, sagt Soziologe und Jurist Wolfgang Gratz. "Eine Rahmung hätte lauten können: 'Ja, wir wurden überrascht, aber wir haben daraus gelernt und können auch stolz sein auf den gemeinsamen Kraftakt, den wir geschafft haben".

Suttner-Universität St. Pölten

Nationalstaat statt Vision

Auf Ebene der EU sei seit 2015 in Sachen europäischer Migrationspolitik "sehr wenig bis gar nichts" passiert, kritisiert der Leiter des UNHCR-Büros in Wien, Christoph Pinter.

"Nach wie vor gibt es kein Gemeinsames Europäisches Asylsystem (GEAS), wenig Solidarität, keine Notfallpläne", zeigt sich Pinter enttäuscht. Bei den Mitgliedsstaaten ortet er fehlenden Willen, sich gemeinsam mit dem Thema "in vernünftiger Art und Weise" auseinanderzusetzen. Nationalstaatliche Interessen stünden den gemeinschaftlichen im Wege, es fehle an der gemeinsamen Vision. 

Gubisch

"Illegale zurückschicken"

"Wir in Europa müssen darüber entscheiden, wer zuwandern darf und nicht die Schlepper", sagt Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Deshalb seien illegal eingereiste Migranten an der EU-Außengrenze aufzuhalten und in ihre Herkunftsländer oder sichere Drittstaaten zurückzubringen. Es sei eine der wichtigsten Lehren aus der Flüchtlingskrise vor fünf Jahren, dass "illegale Migration quer durch Europa unrechtmäßig und daher auch zu stoppen ist". Viele Länder hätten mittlerweile ihre Politik verändert, auch Deutschland.

"Wir müssen unsere Systeme, unsere Sicherheitsbehörden wie unseren Sozialstaat, vor einer Überforderung schützen." Auch dürfe man "keinen neuen Antisemitismus aus der arabischen Welt ins Land importieren".

AP

Nichts aus der Krise gelernt

Die Politik hat aus der Flüchtlingskrise 2015 nicht die richtigen Schlüsse gezogen, glaubt Christian Kern, damals ÖBB-Manager und späterer SPÖ-Kanzler. Wenn man sich anschaue, was sich aktuell im Libanon, im Jemen, in Syrien und in Afghanistan abspiele, so zeige sich, dass man schon wieder relativ unvorbereitet dastehe. Grenzen zu schließen könne nicht die einzige Antwort sein.

Es sei ein "Nationalpopulismus" entstanden, der gar keine Lösungen suche. Deshalb habe er damals auch Kurz' Forderung nach einer Schließung der Mittelmeerroute als "Vollholler" bezeichnet. "Das Problem lässt sich mit einfachen Antworten nicht lösen."

APA/GEORG HOCHMUTH

Wiederholung jederzeit möglich

Eine chaotische Flüchtlingskrise wie 2015 könnte sich auch heute wiederholen - davon ist der damalige burgenländische Polizeichef und heutige Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) überzeugt. Die Politik habe "bis heute keine Lösung präsentiert".

Ob jemand Asyl bekomme oder nicht, müsse außerhalb Europas geklärt werden, Verfahrenszentren außerhalb Europas wären der Schlüssel. Nur noch positive Asylfälle würden nach Europa kommen können, dann könne man auch die Verteilung klären.

Die Bundesregierung tue dafür zu wenig und erschöpfe sich in Worthülsen.

APA/ROLAND SCHLAGER
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Systeme vor einer Überforderung schützen

"Wir müssen unsere Systeme, unsere Sicherheitsbehörden wie unseren Sozialstaat, vor einer Überforderung schützen." Auch dürfe man "keinen neuen Antisemitismus aus der arabischen Welt ins Land importieren", verwies der Kanzler auf die kürzlichen antisemitischen Übergriffe in Graz.

Kurz war 2015 Außen- und Integrationsminister unter dem roten Kanzler Werner Faymann. Aus den Tagen und Wochen vor fünf Jahren ist dem heutigen Regierungschef vor allem Chaos in Erinnerung geblieben: "Ich denke in erster Linie an Bilder der Überforderung des Staates, als zum Beispiel österreichische Polizisten erfolglos versuchten, die Pässe von illegalen Migranten an der Grenze zu kontrollieren und diese an ihnen vorbeigingen", so Kurz. "Genauso kommen mir aber auch Bilder in den Kopf von der Grausamkeit der Schlepper, wie etwa jene des toten Flüchtlingskindes Alan Kurdi."

Änderungen im Asylgesetz seit 2015

Fünf verschiedene Regierungen waren seit der großen Flüchtlingswelle am Werk. Nur wenige der seinerzeit geforderten Änderungen im Asylgesetz wurden umgesetzt:

ERSTABKLÄRUNGEN (Mai 2015 - Regierung Faymann II):

Erste Reaktion auf steigende Asylzahlen: Erstabklärungen können auch in den Außenstellen des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl vorgenommen werden, um die Erstaufnahmezentren Traiskirchen und Thalham zu entlasten und Flüchtlinge regional besser zu verteilen.

ASYLPAKET (April 2016 - Regierung Faymann II):

  • Asyl auf Zeit: Der Asylstatus wird nur noch für drei Jahre vergeben. Ändert sich die Sicherheitslage im Herkunftsland, wird der Flüchtlingsstatus aufgehoben und die betroffene Person muss ihre Ausweiskarte abgeben und das Land verlassen. Ändert sich die Situation im Heimatstaat dagegen nicht, wird der Asylstatus unbefristet verlängert.
  • Notverordnung: Die Regierung hat nun die Möglichkeit, bei größeren Flüchtlingsströmen eine Art Notverordnung zu erlassen, durch die an der Grenze keine Asylanträge mehr gestellt werden können. Flüchtlinge sollen so eher in ein sicheres Nachbarland zurückgeschoben werden.
  • Einschränkung des Familiennachzugs:  Subsidiär Schutzberechtigte müssen gewisse wirtschaftliche Voraussetzungen dafür erfüllen. Zudem ist der Antrag erst nach drei Jahren möglich. Gleiches gilt für Asylwerber, bei denen der Antrag auf Familiennachzug nicht innerhalb von drei Monaten nach Zuerkennung des Asylstatus gestellt wird.

FREMDENRECHTSPAKET (Juni bzw. Oktober 2017 - Regierung Kern):

  • Längere Schubhaft: Schubhaft kann im Normalfall auf bis zu sechs Monate (davor vier) bzw. drei Monate für mündige Minderjährige (davor zwei) erstreckt werden. Bei besonderen Umständen ist eine ununterbrochene Festhaltung bis zu 18 Monate möglich.
  • Höhere Strafen: Wenn Flüchtlinge das Land trotz aufrechten Bescheids nicht verlassen bzw. wieder einzureisen versuchen, drohen Strafen von 5.000 bis 15.000 Euro bzw. sechs Wochen Ersatzhaft. Wer bei der Überprüfung der Rechtmäßigkeit der Einreise oder des Aufenthalts wissentlich falsche Angaben macht, um einen Aufenthaltstitel zu erlangen, kann mit bis zu 5.000 Euro Strafe bedacht werden.

FREMDENRECHTSNOVELLE (Juli 2018 - Regierung Kurz I):

  • Bargeldabnahme: Mit der Möglichkeit der Bargeldabnahme soll eine Kostenbeteiligung der Flüchtlinge an der vom Bund im Zulassungsverfahren gewährten Grundversorgung sichergestellt werden. Als Maximalbetrag sind dabei 840 Euro pro Person festgeschrieben, wobei die Antragsteller grundsätzlich auch für unterhaltsberechtigte Familienangehörige beitragspflichtig sind. Zu belassen sind den Betroffenen aber jedenfalls Barmittel im Gegenwert von 120 Euro.
  • Handydaten-Auswertung: Mitgeführte Datenträger wie Handys dürfen ausgewertet werden, um beim Verdacht von Falschangaben die Identität bzw. die Reiseroute überprüfen zu können.

AUSREISEZENTREN (März 2019 - Regierung Kurz I):

Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) lässt die Erstaufnahmezentren in Österreich in "Ausreisezentren" umbenennen und kündigt schnellere Verfahren sowie eine nächtliche Anwesenheitspflicht an. Mittlerweile werden die Einrichtungen wieder Erstaufnahmezentren genannt.

VERSTAATLICHUNG DER ASYLWERBER-BETREUUNG (Mai 2019 - Regierung Kurz I)

Beschlossen unter Türkis-Blau, umgesetzt unter Türkis-Grün werden die Erstaufnahmezentren für Flüchtlinge jetzt von einer staatlichen Agentur betrieben und nicht mehr von NGOs. Die auf Gemeinnützigkeit ausgelegte Bundesagentur für Betreuungs-und Unterstützungsleistungen GmbH (BBU) kümmert sich um Unterbringung und Verköstigung, aber im weiteren Verlauf auch um Rückkehr- und Rechtsberatung sowie Dolmetsch-Dienste. Sie steht im Einflussbereich des Innenministeriums. Als Ziele der Verstaatlichung wurden insbesondere mehr Kosteneffizienz, eine Reduzierung der Abhängigkeit von externen Leistungserbringern sowie Qualitätssicherung genannt.

Willkommenskultur war Konsens

Dass die Politik auf die Flüchtlingswelle nicht vorbereitet war, liegt für Kurz daran, dass "die Willkommenskultur und das staatlich organisierte Weiterwinken" damals "bei den meisten Regierungen in Europa Konsens" gewesen seien. "Daran wurde zu lange festgehalten, wohl auch aus Sorge vor einem möglichen Gesichtsverlust", kritisiert Kurz. "Das hat aber zu einer massiven Überforderung in Mitteleuropa geführt."

Im Gegensatz zu vielen anderen Politikern ließ sich Kurz 2015 nicht medienwirksam am Westbahnhof blicken, wo tausende Flüchtlinge strandeten und von Freiwilligen versorgt wurden. Diese teils auch kritisierte Entscheidung hält Kurz auch heute noch für richtig: Er habe als Integrationsminister stets darauf verwiesen, dass der Sozialstaat nicht überfordert werden dürfe. "Die Integration einer so großen Zahl an Menschen aus ganz fremden Kulturkreisen mit einem meist nur niedrigen Bildungsniveau und keinerlei Deutschkenntnissen ist seit Jahren eine sehr große Herausforderung und bleibt es auch noch auf viele Jahre hinaus."

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Danke für Ihr Verständnis.

schadstoffarm
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Er erzählt was was wir lt.

Meinungsumfrage hören wollen. Das ist zwar nett von ihm aber die Festung Europa wirds Ned spielen. Es hat sich zwar von vollholler auf holler verbessert aber praktikabel isses immer noch nicht.

metropole
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Mundöffnung

Sobald der Messias den Mund aufmacht ist die Kl.z.mit Bild und Riesenartikel zur Stelle !!

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@metropole Das ist unfair

Wenn der Strache seine Wohnung sucht oder der Urschel mal wieder nach marschieren ist, ist die Kleine Zeitung noch viel schneller zur Stelle.

Aber es steht dem Herrn Doskozil ja frei, die SPÖ zu kritisieren. Dann gibts ein Dosko-Special mit Fotostrecke.

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Tja - die Kurz-Kritiker werden das naturgemäß anders sehen.

Aber auf sachlicher Ebene kann man Kurz da keinen Fehler in der Argumentation nachweisen.
Es war 2015 alles so, wie Kurz es sagt. Auch wenn es damals und heute Versuche gibt, das wahre Problem - das Weiterwinken (einfach um den Migrantenstrom in ein anderes Land zu "verlagern") und die offenbare Hilflosigkeit der Behörden - zu relativieren oder politisch zu instrumentalisieren.
Noch ein 2015 kann sich Europa nicht leisten.
Jetzt werden mich die Rotstrichlers und die irgendeiners hier grillen - aber das kann ich aushalten.
Das Scheitern der europäischen Flüchtlingspolitik hat nämlich am allermeisten den Flüchtlingen selbst geschadet. Z.B. sind in Österreich weniger als 50 % der Syrer in Beschäftigung. Bei den Afghanen sieht es besser aus, aber die leiden unter der Covid-Arbeitslosigkeit viel stärker als die "Inländer". Wir haben es nicht geschafft, und davor hat Kurz schon 2015 gewarnt. Das ärgert viele, aber ändert nichts an den Tatsachen.

Irgendeiner
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Wir haben es nicht geschafft mit einer Regierung die systematisch und dann

nur mit dem türkisen Teil Dauerstimmung gegen die gemacht und ihnen Sprachkurse strich weils populär war.Und die Ihnen Kleinbeträge strich und der IV Milliarden gab.Das Problem waren einst auch nicht die deutschen Juden, das Problem sind immer und überall Dumpfbacken und wehe man setzt sie in Ämter.
Ich grill Dich rein andermal, ich hab schon gegessen.

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@irgendeiner

Irgendwie hat dein Posting mit dem meinen überhaupt nichts zu tun.
Aber ich geh trotzdem drauf ein:
Wer hat denn gegen Sprachkurse (das Wort "deutsch" scheint dir nur schwer über die Lippen zu kommen, mein Kosmopolit mbH) opponiert als wärs eine Zumutung, dass die Migranten die Landessprache beherrschen sollen?
Wo klescht denn grad die Bildungspolitik - im rotgrünen Wien - oder?
Kann das sein, dass auch du mittlerweile draufgekommen bist, dass Kurz 2015 schon richtig gelegen ist und sich daran nichts mehr ändern wird.
Die EU hat es NICHT geschafft. Das hat damals eigentlich JEDER halbwegs vernünftige Mensch in Europa gesehen. Warum sehen das die letzten Basisgrünen (da bist eh glaub ich ziemlich der einzige) nicht?

Irgendeiner
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Erstens einmal ist es hier der österreichische Standard der gesprochen wird

und da gibts bei den Lederhosen jede Menge nachzubessern und das ist eine der drei Subgruppen der deutschen Standardsprache,suggerier nichts.Und nein, natürlich ist die Beherrschung der Landessprache für alle sinnvoll,weil ja die Bodenständigen sich auch schwertun solltmas ausweiten,zuerst Gabalier, man lacht,der hat Worte die findest nichtmal bei der verstorbenen Frau Prof. Hornung und alle singens nach.Und ich hab nicht gegen Sprachkurse opponiert sondern gegen Rechtsverpflichtung, da wäre Zwang zur Mindestbildung für Kanzler wichtiger und ich hab dagegen opponiert, daß Basti Taulos die verpflichtend macht und dann streicht,weil jemandem was vorzuschreiben und ihm die Möglichkeit zu nehmen gleich doppelt frech ist und Du halt dich an die Fakten.

Irgendeiner
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Nur zwei rote Striche,

das könnte noch besser gehen,man lacht.

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@irgendeiner

Ich hab nix gefunden, was man auf dein Posting antworten könnte. Das ist wie ein Ballon ohne Hülle.

Irgendeiner
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Genau,ich hätte es eine Richtigstellung genannt auf mehrere

sachwidrige Aussagen,aber Dein hermeneutischer Zirkel ist wohl verschlungener,ein Ballon ohne Hülle ist auch interessant,ich weiß nur nicht genau warum ich das tun sollte,man lacht.

Planck
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Sehr schön.

Die Propagandakompanie des Gesegneten bedient wieder die bewährten Reizthemen.
Nur mal so eine Parallele, wie's auch kommen kann:
Johnsons Tories liegen mittlerweile gleichauf mit den Labours, damit haben sie in wenigen Monaten einen 25-Prozent-Vorsprung verspielt. Und just gestern sagte der Tory-MP Charles Walker: "Too often it looks like this government licks its finger and sticks it in the air to see which way the wind is blowing. This is not a sustainable way to approach the business of governing and government."

Ich bin nicht ganz sicher, ob die Briten wesentlich dümmer sind als Österreicher ... *g

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@Planck Die selektive Wahrnehmung mancher Poster ist bemerkenswert

Dass in Großbritannien im März/April das Gesundheitssystem de facto kollabiert ist, WEIL die Tories "herdenimmunisieren" wollten (der prime minister hat dort sogar selbst daran mitgearbeitet und die ICUs gleich testen dürfen) und es dort bis jetzt über 40000 Tote gegeben hat (trotz lockdown und 20 % minus bei den Wirtschaftsdaten) dürfte vielleicht mit dem Aufschwung der Linken in GB zusammenhängen.
Vielleicht schaffen es die Briten ja, unabhängig von der politischen Einfärbung, das klägliche Scheitern der Regierung Johnson in einer substanziellen Gesundheitskrise anzuerkennen. *gg

Planck
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Richtig. Es ist nämlich ein bisschen komplizierter *gg

Und nicht so monokausal, aber ich mache mir nicht die sportlich wertlose Mühe, Ihnen das auseinanderzusetzen.

Ich bin aber froh, dass Sie voll verstanden haben, was Johnsons eigener MP gesagt hat *gg

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@Planck

Immer wenn Intellektuellen der Mund für einen Augenblick geräuschlos offen steht, dann reißen sie sich zusammen und erklären dem Gegenüber, dass alles so kompliziert ist, dass die polykausalen Zusammenhänge nur mit unglaubichen Mühen zu erklären sind und der andere dazu zu wertlos ist. Im arroganzeln seids ihr die unumschränkten Führer. Aber vielleicht auch nur, weil dem Intellektuellen dieselben grad nicht einfallen - die Komplikationen die man wertloserweise nicht ersporteln kann.

No na - die Briten denken in größeren Zusammenhängen und haben gemerkt, dass 20 % Wirtschaftsabschwung vielleicht irgendwie unangenehm sein werden und hoffen, dass die Linke irgendein Wundermittel weiß. In Österreich hat die große Wirtschaftskapitänin der Linken das Motto "20% weniger ist 20% mehr" ausgegeben.
Man hat sehr gelacht. *ggg

Planck
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Ah eh *lol*

Niemand hindert Sie daran, sich Wissen anzueignen, es ist öffentlich zugänglich.
Dafür brauchen S' keine depperten Intellektuellen.
Aber wenn's vorgekautes Ausg'spucktes präferieren, auch diese Möglichkeit besteht selbstverständlich.
Nur halt net mit mir *gg

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@Planck

Irgendwas sagt mir, dass ich da nichts versäume. Weil Sie nämlich wie man aus Ihrem Beißreflex schließen könnte, mit hoher Wahrscheinlichkeit um nix mehr wissen, als ich. *ggg

Planck
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Es besteht Religionsfreiheit.

Sie dürfen glauben, was Sie wollen.

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@Planck Besten Dank dafür

Aber - glauben allein ist noch keine Religion. Die Linke kritiklos verehren dagegen schon.

Irgendeiner
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Nein Planck, ich sag ihnen bodenständig und daheimgeblieben,

fest verwurzelt in der heiligen Scholle der Heimat,was Dummheit betrifft samma erste.

Planck
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Ich sehe hier beim besten Willen keine Möglichkeit für einen Widerspruch *gg

Lodengrün
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Ist das ein Artikel von früher

oder wärmt er das wieder einmal auf?

Irgendeiner
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Er wärmt und er wärmt erwartungsgemäß

und wenn gar zwei die Woche kommen hama demnächst einen Flüchtlings- Doppeltsunami,und während die Gewitterwolken des Herbstes sich am Coronahimmel zusammenziehen faselt und fuchtelt es über emotionalisierende Nichtprobleme, weil er ein Basti ist.

Irgendeiner
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Ach ja, es regnet wieder rote Striche, ich bin beeindruckt, aber sowas von,

man lacht.Das ist doch keine Verteidigung des heiligen Wandervermehrers,das ist Kindergarten,das geht wirklich noch besser, da hat er recht,wappne und gürte dich und setz mir den Kopf zurecht,aber versuch Deinen zu behalten,man lacht.

Balrog206
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Irgi

Du hast natürlich alle von 2015 schon in Arbeit gebracht stimmt’s !

Irgendeiner
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IKch überlegt mir auf was wir Basti umschulen können,

wenn die Dauerfaselperiode endet, das wird schwieriger,mit dem CV.

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@Balrog206

Ich vermute, dass unser Migrationsexperte noch nie auch nur einen einzigen Migranten persönlich kennengelernt hat. Das ist aus seinen Postings heraus der einzige Schluss, den ich ziehen kann. Ein Theoretiker in allen Belangen.

Irgendeiner
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Eine gute Praxis

ist immer theoriegeleitet, daß andere nennet sich Irrsinn.

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@irgendeiner

Darum sind die reinen Theoretiker auch immer so enttäuscht, dass in der Praxis überhaupt nichts klappt, was in ihrer Modellwelt so super funktioniert hat.

Irgendeiner
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Genau und die Welt verändern nicht Wissenschaftler oder Denker

sondern Studienabbrecher die sich Wunschbilder zurechtfaseln, ist das Dein Blick.

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@irgendeiner

Falls dich Logik interessiert.
Um ein Studium zu beginnen muss man eine Art "Reifeprüfung" ablegen. Wenn man so etwas geschafft hat, dann muss man, um einem "Studienabbrecher" überhaupt den "Abbruch" vorwerfen zu dürfen, ein Studium abgeschlossen haben. Wenn man aber ein Studium abgeschlossen hat, dann muss man vorher seine Reife bewiesen haben und dann schließt sich das Vorwerfen des "Abbruchs" als "negative Eigenschaft" des Abbrechers aus. Wer "reif" ist, tut das nicht.
Daher schließe ich, in deinem Fall, auch den Studienabschluss aus - oder die Universität, die das zugelassen hat, funktioniert nicht.

Irgendeiner
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Das ist Logik,

das haben manche auch anders gelernt, schaut eher aus wie Sophistik.Und ich hab ja auch nie gesagt ich bin reif,ich hab gesagt ich bin alt,ich bin schon erwachsen und jetzt will ich meine zweite Pubertät,man lacht,und mein Pfund Fleisch.Und ich tus einfach und Logeleien hindern mich nicht.Einem alten Renitenzler wie mir eine verdrehte Welt mit NLP suggerieren zu wollen geht immer schief,man lacht schallend.

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@irgendeiner

Ich sehe - es geht rein ums "amusement".

Tja - das ist was anderes - wer möchte nicht manchmal mit der Zuckerwatte hinter den Ohren im Ringelspiel mit den Krachmandeln um sich werfen.

So, vom Ohrensessel aus, einen auf "rebel without a cause" machen und dabei die Familienkutsche schrotten, die der Papa noch nicht abgestottert hat. Tja - dabei will ich dich und deine Fachgruppengenossen nicht stören.

Irgendeiner
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Ja, genau langsamdenker, wenn ich sage

daß mich die an Verzweiflung gemahnende ein Jahrzehnt dauernde Suche nach einer Bio um mich an irgendwas aufhängen zu können amüsiert,weil die Interpretationen so viel über das Gegenüber sagen,bin ich generell wegen dem Amüsement da,das ist ein Fehlschluß,ich kann nichts dafür wenn wer anderer lustig ist.Und a rebell without a cause bin ich wohl auch nicht,ich weiß immer wo ich hinwill und ich komm dort in der Regel auch an,ich weiß jetzt schon worüber wir hier noch reden werden wenn der Bastianismus endet, physisches und psychisches Existieren vorausgesetzt.Und das,was ich schrotten kann ist alles mein Besitz und mein Eigentum und darüber hab nur ich Verfügungsgewalt, genau wie darüber was ich sage.Und ich hab zwar einen Ohrensessel im Haus,ein Erbstück,aber den verwende ich persönlich eigentlich nie,ich zie harte alte Stilsessel vor,ich bin gerne alert,auch beim posten.Aber Du hast eiin schönes Bild gemalt und ich stells zu den anderen ins Regal,man lacht.

Balrog206
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Würde

Nur ein migrant unseren englischen Ö Export in England treffen die würden wieder umdrehen bei diesem sympathischen Oberlehrer! !

Irgendeiner
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Äh, roggi,mein kleines Monster, sei nicht so

unaufmerksam sonst wirst nie ein großes, es ging um mich,ich bin in Kärnten und Plack redet m.W. nicht mit dir,ich bin da viel zugänglicher.

Balrog206
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Irgi

Ich weiß schon das es um dich ging keine Sorge ! Du schreibst oft auch ganz etwas anderes auf div Post 😉
Ist auch äußerst kindisch wenn man mit jemanden im Forum nicht spricht , austeilen u einstecken gehört dazu , und zu schlimmes wird so wieso nicht frei gegeben also Kinderkram !

Irgendeiner
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Roggi,ich schreib nie in die Seite,Du siehst den roten Faden offenbar oft nicht,aber

in Einzelfällen ist es tatsächlich so formuliert, daß nur ein bestimmter Empfänger voll verstehen kann,das ist aber nicht die Regel.Und Roggi, Du hast Planck oft genug molestiert denn du schreibst wirklich oft weit vom Thema und Menschen sind in ihren Reaktionen verschieden,aber ich glaub doch, verglichen mit mir ist er die freundlichere Variante,er nimmt das das tu ich mir nicht an, ich mehr das das tu ich dir jetzt an. Und Roggi,ich hab nichts gegen virtuelle verbale Raufhändel,ich kenn die Griffe,aber nicht jeder betrachtet es als den Sinn einer Diskussion,das ist individuell.Ich red mit jedem, ich beiß aber auch zu,planck ist seine Zeit dafür wohl zu schade, sind einfach verschiedene Strategien.

Balrog206
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Man

Kann es auch arrogant - hochmütig nennen !! Aber ist nicht so wichtig !

Irgendeiner
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Ja,genau,ich sagte schon,wenn man von einer echten Krise durch eine Pandemie überfordert ist,

schwafelt man über Flüchtlinge und es ficht einen nicht an, daß Nehammer ders schon vorher probiert hat mit einer rechtswidrigen Forderung nach einem Coronapersilschein nur für Flüchtlinge,zugeben mußte,daß 2 die Woche kommen,das wären dann 100 Hanseln im Jahr und der absolute Tiefpunkt der ganzen zweiten Republik,im Schnitt hatten wir immer so um die 20.000.Und es geht in Bastis Kopf sichtbar nicht rein, was illegal heißt,ist wohl so wie mit exponentiell,braucht halt Zeit,denn der kann für ihn nur am eigenen Rechtsgebiet illegal sein, nicht in Timbuktu,aber er kriegt es nicht gebacken.Und wenn der an der Grenze Asyl ruft ist er auch nicht mehr illegal,weil dann ist eine Einzelprüfung durchzuführen, Kurz und der hat einen Status.Und wir hatten hauptsächlich Syrer und dort Kurz, wissen wohl mehr was der Unterschied zwischen Roman und Epos sei als in der Regierung und die wissen mit Sicherheit welche Kleidungsstücke bei ihnen bodenständig sind, Sie nachweislich nicht.Und über niedriges Bildungsaniveau sollte man nur parlieren wenn man eine hat,Punktum.
PS:Und um von Systemwechsel zu sprechen müßte man wissen was ein System ist,aber ich glaub nicht, daß ihm der Name Bertalanffy auch nur irgendwas sagt,auch einer ,mit auswärtigen Vorfahren übrigens, wie der Kanzler.

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