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Jahrestag der FlüchtlingskriseKurz für "Systemwechsel" in Migrationspolitik

Illegale Migranten müssten an der europäischen Außengrenze gestoppt werden, sagt Kurz. Österreich und die EU haben allerdings wenig dazu getan, die Situation nach 2015 zu verbessern.

© AP
 

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) pocht im Rückblick auf die Flüchtlingskrise 2015 auf einen "Systemwechsel in der europäischen Migrationspolitik". Illegale Migranten müssten an der europäischen Außengrenze gestoppt werden - "damit zerschlagen wir das Geschäftsmodell der Schlepper und beenden das Sterben im Mittelmeer", zeigte sich Kurz gegenüber der APA überzeugt.

"Wir in Europa müssen darüber entscheiden, wer zuwandern darf und nicht die Schlepper." Deshalb seien illegal eingereiste Migranten an der EU-Außengrenze aufzuhalten und in ihre Herkunftsländer oder sichere Drittstaaten zurückzubringen. Es sei eine der wichtigsten Lehren aus der Flüchtlingskrise vor fünf Jahren, dass "illegale Migration quer durch Europa unrechtmäßig und daher auch zu stoppen ist". Viele Länder hätten mittlerweile ihre Politik verändert, auch Deutschland, erklärte Kurz.

Magere Bilanz: "Kollektives Versagen" ohne Lerneffekt

"Kollektives Versagen"

Das Urteil des Migrationsforschers Gerald Knaus über die Entwicklung der Flüchtlingspolitik Europas in den vergangenen fünf Jahren fällt vernichtend aus. "Kollektives Versagen, von ganz, ganz vielen Akteuren", ortet er. Es sei bis heute nicht gelungen, zu artikulieren, wie Grenzkontrolle unter Berücksichtigung von bestehendem Recht - vor allem Menschenrecht - passieren könne.

Die Folge sei die Verletzung jeglicher Standards an den Außengrenzen der EU. "Es scheint, als würde die Politik derzeit nur diesen Weg oder jenen des vollkommenen Kontrollverlusts sehen."

Österreich eines der härtesten Länder

Der Fokus auf teils gegen Rechtsnormen verstoßenden Grenzschutz habe für Regierungen einen Vorteil: Man brauche dafür keine Kooperation anderer, so Knaus. Doch der Preis ist "enorm hoch, es ist das Ende der Genfer Flüchtlingskonvention".

Österreich sei binnen kurzer Zeit zu einem der "verschlossensten Länder" geworden. So sei die "vollkommene Ablehnung" etwa bei der Evakuierung Minderjähriger von den griechischen Inseln keine Frage der Kapazitäten, sondern ein "politisches Signal der Härte, ohne Antwort auf die Frage was sonst mit diesen Kindern, 6.500 unter 12 Jahre alt, passieren soll". 

Machtverhältnisse verändert

 Weil die großen Fluchtbewegungen so gut wie alle Länder gänzlich unvorbereitet trafen, entstand in der Bevölkerung der Eindruck, die Politik habe die Kontrolle darüber verloren. Nach und nach nutzten Parteien und Regierungen in ganz Europa dann das Thema Migration - im negativen Kontext - zur Durchsetzung ihrer Interessen.

Aber: "Nicht die Flüchtlingszuwanderung, sondern die Politisierung als Flüchtlingskrise hat die politischen Machtverhältnisse in Österreich verändert. Seither fand eine Art Normalisierung der rechtspopulistischen Migrationspolitik statt", sagt Politikwissenschafterin Sieglinde Rosenberger.

Uni Wien

Keine Rahmung durch die Politik

Für ihn sei es "frappant" gewesen, dass von politischer Seite "keine Rahmung der Ereignisse" vom Herbst 2015 versucht wurde, sagt Soziologe und Jurist Wolfgang Gratz. "Eine Rahmung hätte lauten können: 'Ja, wir wurden überrascht, aber wir haben daraus gelernt und können auch stolz sein auf den gemeinsamen Kraftakt, den wir geschafft haben".

Suttner-Universität St. Pölten

Nationalstaat statt Vision

Auf Ebene der EU sei seit 2015 in Sachen europäischer Migrationspolitik "sehr wenig bis gar nichts" passiert, kritisiert der Leiter des UNHCR-Büros in Wien, Christoph Pinter.

"Nach wie vor gibt es kein Gemeinsames Europäisches Asylsystem (GEAS), wenig Solidarität, keine Notfallpläne", zeigt sich Pinter enttäuscht. Bei den Mitgliedsstaaten ortet er fehlenden Willen, sich gemeinsam mit dem Thema "in vernünftiger Art und Weise" auseinanderzusetzen. Nationalstaatliche Interessen stünden den gemeinschaftlichen im Wege, es fehle an der gemeinsamen Vision. 

Gubisch

"Illegale zurückschicken"

"Wir in Europa müssen darüber entscheiden, wer zuwandern darf und nicht die Schlepper", sagt Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Deshalb seien illegal eingereiste Migranten an der EU-Außengrenze aufzuhalten und in ihre Herkunftsländer oder sichere Drittstaaten zurückzubringen. Es sei eine der wichtigsten Lehren aus der Flüchtlingskrise vor fünf Jahren, dass "illegale Migration quer durch Europa unrechtmäßig und daher auch zu stoppen ist". Viele Länder hätten mittlerweile ihre Politik verändert, auch Deutschland.

"Wir müssen unsere Systeme, unsere Sicherheitsbehörden wie unseren Sozialstaat, vor einer Überforderung schützen." Auch dürfe man "keinen neuen Antisemitismus aus der arabischen Welt ins Land importieren".

AP

Nichts aus der Krise gelernt

Die Politik hat aus der Flüchtlingskrise 2015 nicht die richtigen Schlüsse gezogen, glaubt Christian Kern, damals ÖBB-Manager und späterer SPÖ-Kanzler. Wenn man sich anschaue, was sich aktuell im Libanon, im Jemen, in Syrien und in Afghanistan abspiele, so zeige sich, dass man schon wieder relativ unvorbereitet dastehe. Grenzen zu schließen könne nicht die einzige Antwort sein.

Es sei ein "Nationalpopulismus" entstanden, der gar keine Lösungen suche. Deshalb habe er damals auch Kurz' Forderung nach einer Schließung der Mittelmeerroute als "Vollholler" bezeichnet. "Das Problem lässt sich mit einfachen Antworten nicht lösen."

APA/GEORG HOCHMUTH

Wiederholung jederzeit möglich

Eine chaotische Flüchtlingskrise wie 2015 könnte sich auch heute wiederholen - davon ist der damalige burgenländische Polizeichef und heutige Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) überzeugt. Die Politik habe "bis heute keine Lösung präsentiert".

Ob jemand Asyl bekomme oder nicht, müsse außerhalb Europas geklärt werden, Verfahrenszentren außerhalb Europas wären der Schlüssel. Nur noch positive Asylfälle würden nach Europa kommen können, dann könne man auch die Verteilung klären.

Die Bundesregierung tue dafür zu wenig und erschöpfe sich in Worthülsen.

APA/ROLAND SCHLAGER
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Systeme vor einer Überforderung schützen

"Wir müssen unsere Systeme, unsere Sicherheitsbehörden wie unseren Sozialstaat, vor einer Überforderung schützen." Auch dürfe man "keinen neuen Antisemitismus aus der arabischen Welt ins Land importieren", verwies der Kanzler auf die kürzlichen antisemitischen Übergriffe in Graz.

Kurz war 2015 Außen- und Integrationsminister unter dem roten Kanzler Werner Faymann. Aus den Tagen und Wochen vor fünf Jahren ist dem heutigen Regierungschef vor allem Chaos in Erinnerung geblieben: "Ich denke in erster Linie an Bilder der Überforderung des Staates, als zum Beispiel österreichische Polizisten erfolglos versuchten, die Pässe von illegalen Migranten an der Grenze zu kontrollieren und diese an ihnen vorbeigingen", so Kurz. "Genauso kommen mir aber auch Bilder in den Kopf von der Grausamkeit der Schlepper, wie etwa jene des toten Flüchtlingskindes Alan Kurdi."

Änderungen im Asylgesetz seit 2015

Fünf verschiedene Regierungen waren seit der großen Flüchtlingswelle am Werk. Nur wenige der seinerzeit geforderten Änderungen im Asylgesetz wurden umgesetzt:

ERSTABKLÄRUNGEN (Mai 2015 - Regierung Faymann II):

Erste Reaktion auf steigende Asylzahlen: Erstabklärungen können auch in den Außenstellen des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl vorgenommen werden, um die Erstaufnahmezentren Traiskirchen und Thalham zu entlasten und Flüchtlinge regional besser zu verteilen.

ASYLPAKET (April 2016 - Regierung Faymann II):

  • Asyl auf Zeit: Der Asylstatus wird nur noch für drei Jahre vergeben. Ändert sich die Sicherheitslage im Herkunftsland, wird der Flüchtlingsstatus aufgehoben und die betroffene Person muss ihre Ausweiskarte abgeben und das Land verlassen. Ändert sich die Situation im Heimatstaat dagegen nicht, wird der Asylstatus unbefristet verlängert.
  • Notverordnung: Die Regierung hat nun die Möglichkeit, bei größeren Flüchtlingsströmen eine Art Notverordnung zu erlassen, durch die an der Grenze keine Asylanträge mehr gestellt werden können. Flüchtlinge sollen so eher in ein sicheres Nachbarland zurückgeschoben werden.
  • Einschränkung des Familiennachzugs:  Subsidiär Schutzberechtigte müssen gewisse wirtschaftliche Voraussetzungen dafür erfüllen. Zudem ist der Antrag erst nach drei Jahren möglich. Gleiches gilt für Asylwerber, bei denen der Antrag auf Familiennachzug nicht innerhalb von drei Monaten nach Zuerkennung des Asylstatus gestellt wird.

FREMDENRECHTSPAKET (Juni bzw. Oktober 2017 - Regierung Kern):

  • Längere Schubhaft: Schubhaft kann im Normalfall auf bis zu sechs Monate (davor vier) bzw. drei Monate für mündige Minderjährige (davor zwei) erstreckt werden. Bei besonderen Umständen ist eine ununterbrochene Festhaltung bis zu 18 Monate möglich.
  • Höhere Strafen: Wenn Flüchtlinge das Land trotz aufrechten Bescheids nicht verlassen bzw. wieder einzureisen versuchen, drohen Strafen von 5.000 bis 15.000 Euro bzw. sechs Wochen Ersatzhaft. Wer bei der Überprüfung der Rechtmäßigkeit der Einreise oder des Aufenthalts wissentlich falsche Angaben macht, um einen Aufenthaltstitel zu erlangen, kann mit bis zu 5.000 Euro Strafe bedacht werden.

FREMDENRECHTSNOVELLE (Juli 2018 - Regierung Kurz I):

  • Bargeldabnahme: Mit der Möglichkeit der Bargeldabnahme soll eine Kostenbeteiligung der Flüchtlinge an der vom Bund im Zulassungsverfahren gewährten Grundversorgung sichergestellt werden. Als Maximalbetrag sind dabei 840 Euro pro Person festgeschrieben, wobei die Antragsteller grundsätzlich auch für unterhaltsberechtigte Familienangehörige beitragspflichtig sind. Zu belassen sind den Betroffenen aber jedenfalls Barmittel im Gegenwert von 120 Euro.
  • Handydaten-Auswertung: Mitgeführte Datenträger wie Handys dürfen ausgewertet werden, um beim Verdacht von Falschangaben die Identität bzw. die Reiseroute überprüfen zu können.

AUSREISEZENTREN (März 2019 - Regierung Kurz I):

Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) lässt die Erstaufnahmezentren in Österreich in "Ausreisezentren" umbenennen und kündigt schnellere Verfahren sowie eine nächtliche Anwesenheitspflicht an. Mittlerweile werden die Einrichtungen wieder Erstaufnahmezentren genannt.

VERSTAATLICHUNG DER ASYLWERBER-BETREUUNG (Mai 2019 - Regierung Kurz I)

Beschlossen unter Türkis-Blau, umgesetzt unter Türkis-Grün werden die Erstaufnahmezentren für Flüchtlinge jetzt von einer staatlichen Agentur betrieben und nicht mehr von NGOs. Die auf Gemeinnützigkeit ausgelegte Bundesagentur für Betreuungs-und Unterstützungsleistungen GmbH (BBU) kümmert sich um Unterbringung und Verköstigung, aber im weiteren Verlauf auch um Rückkehr- und Rechtsberatung sowie Dolmetsch-Dienste. Sie steht im Einflussbereich des Innenministeriums. Als Ziele der Verstaatlichung wurden insbesondere mehr Kosteneffizienz, eine Reduzierung der Abhängigkeit von externen Leistungserbringern sowie Qualitätssicherung genannt.

Willkommenskultur war Konsens

Dass die Politik auf die Flüchtlingswelle nicht vorbereitet war, liegt für Kurz daran, dass "die Willkommenskultur und das staatlich organisierte Weiterwinken" damals "bei den meisten Regierungen in Europa Konsens" gewesen seien. "Daran wurde zu lange festgehalten, wohl auch aus Sorge vor einem möglichen Gesichtsverlust", kritisiert Kurz. "Das hat aber zu einer massiven Überforderung in Mitteleuropa geführt."

Im Gegensatz zu vielen anderen Politikern ließ sich Kurz 2015 nicht medienwirksam am Westbahnhof blicken, wo tausende Flüchtlinge strandeten und von Freiwilligen versorgt wurden. Diese teils auch kritisierte Entscheidung hält Kurz auch heute noch für richtig: Er habe als Integrationsminister stets darauf verwiesen, dass der Sozialstaat nicht überfordert werden dürfe. "Die Integration einer so großen Zahl an Menschen aus ganz fremden Kulturkreisen mit einem meist nur niedrigen Bildungsniveau und keinerlei Deutschkenntnissen ist seit Jahren eine sehr große Herausforderung und bleibt es auch noch auf viele Jahre hinaus."

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Danke für Ihr Verständnis.

MS80
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Flüchtlingskrise etc...

Bravo, Hausverstand100!
Sie sprechen Klartext.

agg55
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Willkommenskultur

Vielleicht sollten unsere Gutmenschen einmal nur 600 km in den Süden fahren und in Velika Kladusa oder Bihac in BiH anhalten! Was bekommen sie zu sehen? Ca. 10.000 Migranten, Männer im Alter von 18 bis max. 30 Jahre, natürlich COVID-19 getestet, Raufereien untereinander, Checkpoints durch die lokale Bevölkerung usw. Die selbe Anzahl an Migranten in Sarajevo! Ich denke die 2.Welle ist im Anrollen!

Lodengrün
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Am Sonntag beim Kipferl quasi

liest er, wie wir wissen, die Kleine. Wenn ihm ein Artikel nicht mundet, ruft er wie vor von Herrn Patterer vermittelte, gleich an und klärt auf. Ja, ja die Eitelkeit. Ob er auch die Kommentare liest? Denke wohl kaum, denn das ist sozusagen vom gemeinen Fußvolk.

X22
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Ich frage mich, warum erwähnt sich der BK Kurz nicht selbst in seiner Anklage, Kritik gegen das Versagen der Politik. Seine Worte klangen immer so, als sei die Lösung eine einfache und er leite alles in diese Richtung. Die Positionen als Integrationsminister, als Außenminister, als Bundeskanzler, sogar den österreichischen Ratsvorsitz 2018 der Union, hätte er dazu nützen können, hat er es?

Laut den löblichen Worten über das erreichte nach dem Ratsvorsitz,
"Illegale Migration stellt eine der zentralen Herausforderungen für die gesamte EU dar. Beim informellen Treffen der Staats- und Regierungschefs in Salzburg am 20. September und bei den Europäischen Räten im Oktober und Dezember konnte eine Trendwende in der europäischen Migrationspolitik bekräftigt werden. Nicht mehr die Verteilungsfrage steht im Vordergrund, sondern der Außengrenzschutz, Rückführungen und der Kampf gegen Schleuser. Die Mittelmeerroute ist heute für illegale Migration de facto geschlossen und die Ankunftszahlen illegaler Migrantinnen und Migranten sind seit 2015 um 95 Prozent zurückgegangen. Der österreichische Vorsitz arbeitete intensiv an allen drei Dimensionen: Außengrenzschutz, interne Dimension (Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems) und externer Aspekt (Kooperation mit afrikanischen Staaten).",
könnte man auch meinen, es ist alles schon in die richtige Bahnen gelenkt worden, nun Herr Bk Kurz, nun frage ich mich, was bedeuten ihre Worte, bedeuten sie, das die Worte aus 2018 nur Worthülsen sind, bedeuten sie, das nichts passierte und die Problematik besteht, wäre das Zweite nicht auch ein Eingeständnis ihres Versagens, wie schon erwähnt, sie waren immer an vorderster Front dabei.

Balrog206
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Xx

Hättest du solch hoch-bezahlte Mitarbeiter wie die in Brüssel , was würdest machen bei deren Leistung bzw welche Ergebnisse die zu Stande bringen ! Nämlich null ! Corona null jedes land macht sein eigenes Süppchien , Migration null , Tierschutz bzw tiertransport null Usw usw ! Wer da noch sagt das alles bestens ist , ist nur mehr blind !

X22
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Nun ich bin ein mit Mehrheiten ausgestatteter fast "alleinherrschender" Chef

und in der EU gibts viele Chefs (Rat der EU) die sich nicht einigen konnten aus dem jetzigen Gebilde des EU-Parlaments, ein Gebilde zu schaffen, dass das auch dürfte und dafür legitimiert wäre auch dementsprechend handeln zu können.
Die Länder müssten einiges von ihrer Macht im eigenen Land abgeben um auf einen Nenner zu kommen, wer von ihnen schneidet sich die Hand ab die sie füttert, das ist einmal der Wähler bzw. die Bevölkerung.

feringo
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Koexistenz

Ja, leider wird hier einseitig zensuriert, ist das Recht des gerade diensthabenden Überwachers. Er/Sie muss nicht jeder Meinung, auch wenn sie höflich formuliert ist, die Freiheit geben. Leser werden ihre Schlüsse daraus ziehen.
An schadstoffarm: Ich achte grundsätzlich alle Religionen. Möchte aber in Europa kein Kippen zu einer solchen, die andere missachtet und negiert.

Hausverstand100
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Leider

Verschwinden auch hier Artikel, die sich kritisch mit Islam, Zuwanderung usw befassen, meist schon nach wenigen Stunden.
Und ebenso leider schaffen es ein paar Prozent unbelehrbare, unrealistische, eine dringend notwendige Eindämmung der Islamisierung zu verhindern.
Anstatt wenigstens in Europa eine Säkularisierung weiter zu betreiben, holen wir uns eine früh Mittelalter - Religion, die genau unser Sozialsystem ausnützt um unsere Errungenschaften zu untergraben, ins Land!
Der Islam gehört eben nicht nach Europa!

Irmiernst
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@Hausverstand

Sie wissen aber schon, dass der Islam seit 1912 in Österreich eine anerkannte Religion ist?
Von Zuwanderern aus islamischen Ländern erwarte ich mir jedoch, dass unsere humanistischen und ethischen Werte sowie unser Lebensstil vorbehaltlos akzeptieren müssen, sonst sind sie im falschen Land.

Rot-Weiß-Rot
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@Hausverstand100, jetzt ham sie's uns erklärt und wie sieht ihre Lösung aus?

Die nächsten 10 Jahre wichtig von Lösungen sprechen und keine anbieten. Was hat die FPÖ oder Kurz an Lösungen? Mit der EU streiten oder Taferln an Asylheimen austauschen. Ich habe noch nichts gesehen! Hauptsache darüber reden, das bringt Wählerstimmen. Wenn sie eine Lösung haben ohne diese Menschen um zu bringen oder unter unmenschlichen Bedingungen in den Lagern leben zu lassen bin ich sofort dabei. Mir wäre es auch lieber, wenn es das Problem nicht geben würde, aber es ist real und nur schimpfen und "Ausländer raus" plärren wird das Problem nicht lösen. Hilfen für die Menschen in den Herkunftsländern, Einrichtungen in den Herkunftsländern um dort Asyl beantragen zu können usw.. Wie lange wird darüber gequasselt und gequasselt. Gar nichts passiert, weil man das Problem am köcheln lassen will. Bringt Wählerstimmen und das wird die nächsten Jahre so weiter gehen bis jeder jemanden kennt, der einen Flüchtling erschlagen hat.

schadstoffarm
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Sehr kritisch

Aber wieso gehört der Islam nicht nach Europa wenn du von Säkularisierung sprichst? In sekulären Staaten sind alle Religionen erlaubt, nicht nur die Staatsreligion.

Hausverstand100
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Weil vielleicht

Mit bzw unter dem Islam eine Säkularisierung nicht möglich ist?
Schon einmal darüber nachgedacht, wie sich Islam gegenüber einem säkularen Staat bzw. zu einer Demokratie verhält?
Nein?
Dann wird es aber Zeit!.....

schadstoffarm
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Du meinst islamismus

Auch katholische Staaten können repressiv werden: Portugal, Spanien, Italien, Österreich, usw. Usf. Mit einem billigen Vorurteil wirst verfassungsmäßige Rechte nicht aushebeln können.

halelale
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Wahlwerbung für's rechte Klientel, mehr nicht.

Schlägt an, wie man hier im Forum lesen kann.

lieschenmueller
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schlägt an

Danke für die Zusammenfassung. Erspart mir das Weiterlesen.

ea406a7c84cb89e10495b40c60a0a535
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@lieschenmueller

Eigentlich sind die Postings recht sachlich. Nur die Nichtrechten sind mal wieder die Meister der tiefen Einsichten.

Mitposter Planck (wie gewohnt unnachahmlich sachlich):
"Ich bin nicht ganz sicher, ob die Briten wesentlich dümmer sind als Österreicher "

und noch tiefer weiter unten, Irgendeiner gibt die eloquente Antwort.

"ich sag ihnen bodenständig und daheimgeblieben,
fest verwurzelt in der heiligen Scholle der Heimat,was Dummheit betrifft samma erste."

Das erinnert mich an einen Dialog der Daltons in einem Lucky Luke Heftl. Mir fällt nur der Titel nicht ein.

Sonst gehts recht erwachsen zu (was bei diesem Thema ja nicht selbstverständlich ist) und einiges ist auch wirklich lesenswert.

lieschenmueller
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Ich muss mich hier ohnehin verabschieden

Die Seite der Kleinen Zeitung funktioniert bei mir von 10 x mindestens 8 x nicht (alles andere am Computer aber tadellos) und am Handy zu Tippen, da werde ich ein Schwammerl.

wiesengasse10
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Liegt am Browser ??

Bei Firefox funktionierts a Zeitl, dann nicht mehr. Beim Explorer gibts auch Probleme, bin auf Chrome umgestiegen, da funktionierts klaglos. Aber trotzdem: gelbe Karte für die KLZ, da müssten sie eigentlich schnell reagieren !!

lieschenmueller
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Momentan habe ich die Gnade, auf die Hauptseite und dann auf den Artikel zu kommen, aber nur auf Seite 1, ansonsten:

Bad Request Your browser sent a request that this server could not understand.

An meinem Zweitwohnsitz habe ich zusätzlich noch einen fast jungfräulichen Computer, wird das selbe angezeigt.

Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut - BISHER!

Planck
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Frau Müller,

schaut nach overflow aus.
Cookies löschen sollte das Problem beheben.

lieschenmueller
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@Planck

Und wie kann das auf einem Computer, der erst 2 x benutzt wurde und nagelneu ist, auch vorkommen? Am Handy hat die Kleine Zeitung die Langsamkeit einer Schnecke. Außerdem ladet sie immer ein zweites mal. Schrieb auch schon ein anderer User hier.

Alle anderen Seiten null Problem.

Planck
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Naja,

die haben in letzter Zeit irgendwas an den Einstellungen gedreht. Jetzt kann man zum Beispiel alle auf einmal ablehnen, ohne dass man Schiebregler bedienen muss.
Irgendwas is also passiert.
Deswegen habe ich vorgeschlagen, die alten Dateien rauszuhauen.
Aber es müsste ja auch noch eine Fehlernummer dabeistehen, durch die erführe man vielleicht Genaueres.
Von mir kann ich sagen, dass alle Browser einwanfrei laufen, aber i fahr' regelmäßig mit Cleanertools durch die Systeme.

lieschenmueller
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Fehlernummer 400

-

Planck
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Hab' i mir gedacht.

Stack overflow.

Sie brauchen nur in der Adresszeile auf das Schloss klicken und die Cookies löschen.
Des sollte den 400-er beheben, ob dann alle Probleme gelöst sind, kann ich natürlich aus der Entfernung net versprechen.

lieschenmueller
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Zu früh gefreut,

erscheint schon wieder.

Die Kleine Zeitung kann mich jetzt heiraten ;-)

lieschenmueller
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@Planck

Freu, freu, funktioniert.

Vielleicht hilft es auch den anderen hier, die ähnliches schreiben.

Schön, dass sich ein User! der Probleme annimmt. An die Kleine Zeitung, danke für nichts!

 
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