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Wien-WahlNeun Parteien schafften es auf den Stimmzettel

Außer SPÖ, FPÖ, Grünen, ÖVP und NEOS kandidieren noch Team Strache, Links, SÖZ und Bierpartei für die ganze Stadt. Die geborene Steirerin Martha Bißmann, einst für die Liste Pilz ins Parlament eingezogen und später parteilos, probiert es mit einer eigenen Liste.

Die Steirerin Martha Bißmann bis Oktober 2019 parteilose Nationalratsabgeordnete, zuvor Liste Pilz, tritt jetzt mit einer eigenen Liste bei der Wiener Wahl an.
Die Steirerin Martha Bißmann bis Oktober 2019 parteilose Nationalratsabgeordnete, zuvor Liste Pilz, tritt jetzt mit einer eigenen Liste bei der Wiener Wahl an. © KK
 

Neun Parteien werden bei der Wiener Gemeinderatswahl am 11. Oktober Wien-weit auf dem Stimmzettel stehen. Neben den Fixstartern SPÖ, FPÖ, Grünen, ÖVP und NEOS haben weitere vier Listen genügend Unterschriften für die Kandidatur geschafft: das Team HC Strache (HC), das Bündnis Links (LINKS), die Liste Soziales Österreich der Zukunft (SÖZ) von Ex-Nationalratsabgeordnete Martha Bißmann sowie die Bierpartei (BIER).

Sie alle haben die notwendigen Voraussetzungen für einen Antritt erfüllt und ihre Wahlvorschläge fristgerecht - also bis Freitag, 13.00 Uhr - eingebracht, teilte das Rathaus am Nachmittag mit. Für eine stadtweite Kandidatur auf Gemeinderatsebene mussten all jene Parteien, die es beim Urnengang 2015 nicht ins Stadtparlament geschafft haben oder heuer zum ersten Mal dabei sind, in allen der 18 Wahlkreise je 100 Unterstützungserklärungen sammeln.

Zusätzlich zu den Wien-weiten Kandidaturen gibt es drei Listen, die nur in einigen Wahlkreisen am Stimmzettel stehen werden. Die paneuropäische Liste VOLT versucht es in den beiden Wahlkreisen Zentrum (Bezirke 1, 4, 5, 6) und Innen-West (Bezirke 7, 8, 9). WIFF (Wir für Floridsdorf) tritt im Wahlkreis Floridsdorf an, PRO (Pro23 - Liste Ernst Paleta) in Liesing.

Grundsätzlich ist es auch möglich, über ein Grundmandat in einem der Wahlkreise in den Gemeinderat einzuziehen - wobei es für kleinere Parteien in der Regel aber leichter ist, das zweite Kriterium zu erfüllen, nämlich fünf Prozent der Stimmen stadtweit.

Gleichzeitig steht nun auch fest, wer es bei den Bezirksvertretungswahlen auf den Stimmzettel geschafft hat. Dafür waren 50 Unterstützungserklärungen pro Bezirk nötig, sofern eine Partei nicht schon 2015 in das jeweilige Bezirksparlament eingezogen war.

In allen 23 Bezirken treten SPÖ, FPÖ, Grüne, ÖVP, NEOS, das Team Strache und Links an. Darüber hinaus steht die Bierpartei in allen außer dem 1. Bezirk auf dem Stimmzettel und SÖZ in allen außer dem 1., 4., 6. und 8. Bezirk.

In nur wenigen oder gar einzelnen Bezirken stellen sich indes VOLT (2., 10. und 21. Bezirk), die - freilich nicht im Zusammenhang mit dem gleichnamigen Bundeskanzler stehende - Liste KURZ (2., 3. und 16. Bezirk), die Liste VOLK (2. Bezirk) sowie der Wandel (WANDL, 7. Bezirk). Pro Hetzendorf (PH) kandidiert im 12. Bezirk, WIR im 13., die Partei der Arbeit Österreichs (PdA) im 16. Bezirk sowie WIFF und Mein Wien (WIEN) - die Liste rund um EU-Austrittspartei-Gründer Robert Marschall - im 21. Bezirk und PRO im 23. Bezirk.

 

Kommentare (5)

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limbo17
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Diese Wiener haben

Rot und Grün gewählt !
Also auch verdient!
Aber wenn ich von der Ausländerpartei ( Islampartei) SÖZ lese bekomme ich fast Mitleit mit den Wienern!
Andererseits wer solche wählt hat nichts besseres verdient!

langsamdenker
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Stenzel, Strache, Bißmann gleichzeitig.....

Ich wünsche den Wienern viel Kraft. Das werden harte Wochen.

Bodensee
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Bißmann sollte es ganz einfach.......

......einmal mit Arbeit versuchen.

Shiba1
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Arbeit

ist ihr unbekannt - nehme ich stark an..

ordner5
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Mutmaßlich.

Kenntnisse von einer Arbeit dürften bei der Dame lediglich auf Hörensagen beruhen. Beweise hierfür kann ich keine beibringen.