Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Integrationsministerin Raab"Anerkennung von Austro-Türken als Volksgruppe wäre absurd"

Die Forderung einer Kleinpartei, Österreichern türkischer und exjugoslawischer Herkunft Sonderrechte einzuräumen, stößt bei der ÖVP auf Ablehnung.

Integrationsministerin Raab
Integrationsministerin Raab © APA/HERBERT PFARRHOFER
 

Integrationsministerin Susanne Raab (ÖVP) lehnt die von der „Migrantenpartei“ SÖZ vorgebrachte Forderung nach Anerkennung von Türken und Exjugoslawen als Volksgruppen ab. „Das ist absurd“, sagt Raab zur Kleinen Zeitung – es gebe klare Unterschiede zwischen den anerkannten Volksgruppen in Österreich und Migranten.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

Peterkarl Moscher
1
7
Lesenswert?

Türkische und sonstige Freunde von Österreich !

Das ist unsere Gastfreundschaft die ausgenutzt wird,
alle die keine Österreichische Staatsbürgerschaft besitzen und
keine Arbeit haben oder haben wollen müssen nachhause !
Einreise nur mehr mit einem gültigen Arbeitsvertrag !
Alle Straftäter abschieben !
Familien Nachzug sofort stoppen ; es kann nicht sein 1 Person
bekommt eine Aufenthaltsbewilligung und 10 kommen nach !
Wenn wir uns in der Türkei so aufführen würden hätten wir
10 Jahre Straflager !

Pelikan22
0
2
Lesenswert?

In der Türkei brauchst a Visum!

Als ich vor Jahren in Schweden mein Praktikum absolviert habe, musste ich im Pass eine Arbeitsbewilligung eingestempelt haben. Sonst wär nix gewesen. Den alten Pass hab ich mir aufbewahrt. Zur Erinnerung!

Ragnar Lodbrok
0
17
Lesenswert?

Minderheiten aus Ländern,

die an Österreich grenzen - OK.
Aber Türken? Hallo? Gehts noch? Niemand zwingt euch, in Österreich zu leben! Versucht das doch n Russland! Oder China! Europa muss endlich aufwachen!

schulzebaue
1
25
Lesenswert?

Minderheitenrechte?

Gegenüber welcher Mehrheitsbevölkerung ?

Landbomeranze
3
78
Lesenswert?

Ja Herr Gördü,

über eine Volksgruppenanerkennung die rechtliche Möglichkeit zu gewinnen nicht mehr Deutsch lernen zu müssen, wäre echt eine Bereicherung für die österreichsiche Gesellschaft. Die Schulen müssten türkisch sprechende Lehrer einstellen, ebenso die öffentlichen Diensstellen usw. usw. Wer den Führerschein auf Deutsch nicht schafft, der soll gefälligst zu Fuß gehen, mit dem Rad fahren oder auf die Öffis zurückgreifen.

Landbomeranze
8
28
Lesenswert?

übrigens darf man ihn auch in

Englisch, Kroatisch oder Slowenisch ablegen. Letztere beide sind anerkannte Minderheiten in Österreich.

Plantago
2
64
Lesenswert?

Es ist an der Zeit,

diesem "Frechheit siegt"-Programm mancher (oft gar nicht gewollter) Zuwanderer endlich einen massiven Riegel vorzuschieben. In aller Freundschaft.

zweigerl
1
7
Lesenswert?

"Freundschaft" ist ein gutes Stichwort.

"Freundschaft" ist ein gutes Stichwort. Die völkerverbindende Freundschaftsideologie sozialistischer "Arbeiterparteien" würde diese groteskte Forderung nach einer Minderheitenanerkennung hauptsächlich anatolischer Türken mit einem klaren Votum für die islamistische AKP des Herrn Erdogan sogleich einmal einem Beratungsausschuss zuteilen, falls die SPÖ noch etwas zu sagen hätte bei uns.

Mein Graz
7
2
Lesenswert?

@zweigerl

Und woher nimmst du die Gewissheit, dass der Blödsinn den du hier behauptest, stimmt?

Sachen gibts *Kopfschüttel*

rontin
2
66
Lesenswert?

Das man so einen Schwachsinn ...

... überhaupt in den Medien diskutiert und eine Bühne bietet ...
... es wird alles immer eigenartiger ...

eston
4
37
Lesenswert?

Ex-Jugoslawen

das ist noch verhandelbar. Aber Türken, die nicht Ex-Türken geworden sind?

Mein Graz
2
68
Lesenswert?

Also ich bin sicherlich bekannt dafür,

Menschen mit Migrationshintergrund die Integration zu erleichtern, sie zu unterstützen und ihnen mit offenen Armen zu begegnen.

Bei der Forderung dieser Fr. Bißmann frag ich mich allerdings: hat sie einen Knall?

Pelikan22
0
4
Lesenswert?

Knall hat sie keinen!

Aber einen guten Frisör!

Mein Graz
2
0
Lesenswert?

@Pelikan22

Ach, findest du den Vorschlag ok?

Pelikan22
0
1
Lesenswert?

Den Vorschlag nicht!

Aber jede andere Äußerung wäre Rassismus!

feringo
1
2
Lesenswert?

@Pelikan22

Hallo, Pelikan22, hab Ihnen noch eine Antwort zum Thema Orfwolf geschrieben!

feringo
8
15
Lesenswert?

@Mein Graz : Bedenken

Mein Graz, ich schreibe wieder mal an Sie, weil es gerade zu Ihrem Kommentar passt. In allen Ehren die freundliche Aufnahme, die ich achte und selbst praktiziere. In die Zukunft weiter voraus gedacht wird aber eine Forderung nach Anerkennung als Volksgruppe (egal welche Ethnie) im demokratischen Staat nichts besonderes sein. Das ist als unangenehmer Nebeneffekt der freundlichen Aufnahme zu erwarten. Es wird lediglich eine Frage der Mehrheitsverhältnisse werden. Und das ist der Grund, warum ich bedenken gegen Vermischung anmelde.

Mein Graz
14
4
Lesenswert?

@feringo

Zu uns kommende Menschen, die sich integrieren wollen (und ich behaupte nach wie vor, dass das die Mehrheit ist) werden nie verlangen, als "Minderheit" anerkannt zu werden.

Das sind m.E. ein paar Idioten, die sich bei "ihren" Leuten einschleimen und so zu stimmen kommen wollen.

Allerdings kann die Vorgangsweise der Regierung, gut integrierte Menschen mit einer bei uns abgeschlossenen Lehre, Menschen die fleißig arbeiten und die in der Wirtschaft gebraucht werden, abzuschieben, böse Nebeneffekte haben.

Pelikan22
2
4
Lesenswert?

Die sich integrieren wollen?

"Das ist die Minderheit! Antrag abgelehnt!" So hör ich es dauernd wenn sich der Herr Nationalratspräsident äußert. Aber er hat recht! Anders als z.B. in Wien wo es genug Prohaskas, Pospischils oder Navratils gibt, die sich zur Nation Österreich bekennen, gibt es eine Unahl von Exiltürken, die zu 100% keine Absicht haben, Österreicher zu werden. Die finanzielle Unterstützung fordern sie aber ein!

ea406a7c84cb89e10495b40c60a0a535
0
8
Lesenswert?

@Mein Graz

Ich glaube Ihnen dass Sie das beste wollen Mein Graz und will Sie in keinster Weise persönlich kritisieren - das steht mir nicht zu - aber ich vermute, dass Sie sich irren.
Auch wenn die Mehrheit hier in Ruhe leben und arbeiten will, Integration ist das noch keine. Ich geb aber zu, dass ich nicht an die Segnungen der Integration glaube. Es reicht, wenn Migranten unsere Gesetze und unsere Lebensart respektieren - wobei ich das Erlernen der deutschen Sprache als Bedingung ansehe, dass das gewährleistet ist, allein schon deshalb, damit sich die unterschiedlichen Migranten-Communitys untereinander verständigen können. Dort liegt meiner Meinung nach das größere Konfliktpotential. Das Bild vom, aufgrund der eigenen Lebensgeschichte schon "per se", toleranten Migranten ist eine Schimäre.

Widersprechen muss ich bei den "paar Idio...en"
Nö, das sind keine, die wissen genau was sie tun. Die haben ein Ziel und das wollen sie erreichen und wenn man die als Minderheit abtut, die eh nur ein paar "Idio..en" sind, dann ist das Naivität. Und genau die nutzen die aus.

Mein Graz
1
3
Lesenswert?

@langsamdenker

Auch wenn das bei manchen auf Widerstand oder Unglauben stößt: nach wie vor bin ich überzeugt, dass die Mehrheit derjenigen, die zu uns kommen und bleiben wollen, sich auch integrieren (wollen).

"Ziel von Integration ist es, alle Menschen, die dauerhaft und rechtmäßig in unserem Land leben, in die Gesellschaft einzubeziehen. Dabei betrifft Integration uns alle - Alteingesessene ebenso wie Zugewanderte." Diese Zielsetzung stammt zwar aus Deutschland, trifft bei uns jedoch genau so zu.

Für mich bedeutet das:
Menschen, die zu uns kommen sollen in die Gesellschaft integriert werden. Sie müssen NICHT ihre Wurzeln verleugnen oder aufgeben oder gar eine andere Religion annehmen.
Sie müssen allerdings unsere Staatsform anerkennen, unsere Verfassung kennen, und unsere Sprache bis zu einem gewissen Grad beherrschen.

Vielleicht sind das wirklich nicht nur ein paar Idioten, für mich steht allerdings für Menschen, die nach Österreich gekommen sind um hier zu leben, eine Anerkennung als Volksgruppe nicht zur Debatte.

ea406a7c84cb89e10495b40c60a0a535
0
3
Lesenswert?

@Mein Graz

Ich glaub Ihnen, dass sie davon überzeugt sind, wenns aber mal eine Zeitlang in sogenannten Problembezirken in Graz (jenseits der gläsernen Linie Mur) unterwegs sind, dann könnten auch Ihnen Zweifel kommen.

Und grad die paar "Idioten" - die keine sind - sind oftmals sehr gut integriert. Nur haben die kein Interesse daran, Österreich anzuerkennen wie es ist, sondern sehen ein "neues" Österreich - und dafür arbeiten die.

Sonst hat feringo allerdings recht - mir hat ein - sehr gut integrierter, perfektes Deutsch sprechender - kurdischstämmiger Bekannter schon vor fast 20 Jahren gesagt. Irgendwann sind "wir" die Mehrheit und dann bestimmen "wir". Ist eine Einzelbeobachtung - aber der Schluß ist logisch.

Mein Graz
2
1
Lesenswert?

@langsamdenker

Ich habe Zeit meines Lebens im V. Bezirk gearbeitet und alle Phasen von Zuwanderung, Änderung der Durchmischung der Menschen, Ansiedlung von neuen Betrieben usw. miterlebt.
Deshalb bin ich mir ziemlich sicher, bei dieser Diskussion auch mitreden zu können.

ea406a7c84cb89e10495b40c60a0a535
0
1
Lesenswert?

@Mein Graz

Dann versteh ich aber nicht, warum Sie die Diskussion z.B. mit feringo verweigern wollen.
Ich weiß ja nicht wo sie gearbeitet haben und mit wem, aber auch Migranten sagen nicht jedem auf den Kopf zu, was sie wirklich denken. Und die Communitys sind sehr heterogen. Und - Menschen sind nun mal so - manchmal sagen Menschen dem anderen was er gerne hört.

Mein Graz
2
1
Lesenswert?

@langsamdenker

Ich verweigere die Diskussion nicht.
Das Thema ist für mich einer Diskussion nicht würdig - weil für mich die Forderung völlig abwegig ist.

ea406a7c84cb89e10495b40c60a0a535
0
3
Lesenswert?

@Mein Graz

Die Forderung ist eben nicht abwegig. Sie ist nur, so wie sie gestellt wurde, unsinnig. Der Hintergrund, dass eine wachsende Zahl von Menschen mit Migrationshintergrund die Mehrheiten verändern wird, und dann diese Menschen nicht nur ihre Kultur im Privaten leben wollen, sondern auch mitbestimmen wollen, ist hochaktuell.

 
Kommentare 1-26 von 53