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ReportageWarum Wiens Drogenszene trotz Corona floriert

Trotz Corona und Grenzsperren hat die Sondereinheit für Suchtgift in Wien alle Hände voll zu tun. Wie kann das sein? Ein Lokalaugenschein.

Nachtstreife mit EGS
Nachtstreife mit EGS © (c) BMI/Karl Schober (BMI/Karl Schober)
 

Es ist Freitagnachmittag, als ein junger Mann in schwarzer Jogginghose aus seinem Wohnhaus im zweiten Wiener Gemeindebezirk ins Freie tritt. Nachdem er sich kurz umgeblickt hat, steigt er in ein davor parkendes Auto. Wenige Sekunden später ist dieses von bewaffneten Männern in Sturmmasken umzingelt, die ihm „Polizei“ ins Gesicht schreien und ihn aus dem Auto zerren. Er hatte dem Fahrer, einem verdeckten Beamten, 30 Gramm Kokain verkauft. Das in einem Plastiksack befindliche Pulver war in eine Zigarettenschachtel gestopft.

Kommentare (3)

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Ragnar Lodbrok
0
4
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Die Dealer sind die Basis...

die wirklichen Chefs - kriegt man nie...

tigeranddragon
9
25
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Wie

so vieles....

es funktioniert weil man es funktionieren lässt.

judohaus
6
10
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Es funktionieren lässt?

Wie könnte man ihrer Meinung nach auf legale Art dagegen vorgehen? Etwa das Standrecht einführen?

Nicht einmal Länder, die bei Suchtmittel-Delikten sogar die Todesstrafe verhängen, schaffen das.

Also wo sind Ihre Vorschläge? Ihr Vorwurf geht sonst ins Leere......

PS: seit Jahrzehnten ist der Anteil von sichergestellten Suchtmitteln im Verhältnis zu verfügbaren Mengen maximal 20%, egal wie sehr sich Exekutive und Justiz anstrengen.