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Petition eingereichtSteirischer ÖVP-Abgeordneter will den Schutz des Wolfes aufweichen

Gleich zwei Petitionen im Parlament wollen den strengen Schutzstatus des Wolfes auf EU-Ebene senken - und die Errichtung "wolfsfreier Zonen" ermöglichen.

AUSTRIA-ANIMALS-WOLVES-SCIENCE
© APA/AFP/JOE KLAMAR
 

Der ÖVP-Bauernbund macht gegen den strengen Schutz des Wolfes in der EU mobil: Im Parlament sind gleich zwei Petitionen anhängig, die dazu aufrufen, den Wolf von Anhang 2 und 4 der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie, die den strengsten Schutz garantiert, in Anhang 5 zu verschieben, wo Staaten den Abschuss der Tiere im Rahmen von Managmentplänen regeln könnten.

Kommentare (28)

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Pelikan22
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Im Westen nichts Neues!

Wenn man den Jägern in fröhlicher Runde glauben darf, dann hat der eine oder andere Wolf schon ins Gras gebissen! Hier wird nachträglich um Legitimation angesucht! Dasselbe gilt für den Habicht, den Bussard oder gar den Steinadler. Ich kenne einige Präparatoren, die sowas machen. Trotz Verbot!

oekoLogisch
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Und schon wieder

sitzen Sie am Bürotisch und tippen im Computer. Heute wäre ein wunderschöner Tag gewesen um den Bauern bei der Heuernte zu helfen gegen eine gute und gesunde Jause oder eine Viehherde vor dem Wolf zu schützen, wie auch immer. Meine Eltern verdienten mit der Landwirtschaft in den sechziger und siebziger Jahren genug, um ohne einen Groschen Förderung auszukommen. Und heute? Alle Kosten sind gestiegen, Arbeitskräfte gibt's nicht mehr deutschsprachig, gegen eine Jause macht sowieso keiner was, und unsere Produkte sind auch nicht mehr wert als damals. Dafür bekommen wir Förderung und man setzt uns dem globalen Wettbewerb aus. Nie sagt jemand danke für unsere Leistungen, immer wird nur geschrien. Dabei können alle, die selbst kochen, noch immer gleich günstig essen, als vor dreißig Jahren. Beginnen Sie endlich nachzudenken!

Limone2
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Fragwürdig

Auf der einen Seite ein Tierschutz Volksbegehren, auf der anderen Seite der Wunsch den Wolf auszurotten. Wie lässt sich dies vereinbaren? Es gibt doch tatsächlich andere Wege des Schutzes vor dem Wolf.

Kaine
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lasst uns töten

Wie immer wenn was Schäden verursacht fordert die ÖVP das töten - Bären, Fischotter, Biber, Insekten, Käfer, Luchse,.. ja nichts anderes überlegen, keine Alternativen suchen - hauptsache kurzfristige Gewinmaximierung auf Kosten der Artenvielfalt.

Ja keine Alternativen überlegen und fordern - die Jäger sind ja auch ihr Klientel... und wenn es nicht erlaubt wird - verschwinden sie halt irgendwie.

Pelikan22
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Wenn das so ist ...

Dann steht der Mensch an der Spitze dieser Liste. Der Mensch ist das größte Raubtier in der Evolution. Und das noch dazu ohne Notwendigkeit, wenn man sich anschaut, was alles an Essbarem entsorgt wird! Waidmanns heil!

Plantago
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Die Ameisen waren auch vor uns da.

Also bitte, wenn Ameisen ins Haus kommen, das Haus den Tieren überlassen und selber eine neue Bleibe suchen. Es geht ums Prinzip.

Lodengrün
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In Kalifornien

besuchte ich eine Ziegenfarm (Pescadero). Standen da doch Lamas in der nicht unbeträchtlichen Herde. Auf meine Frage was das sollte sagten sie: „zur Abwehr der Coyotes“. Sie würden denen in die Augen spuken was denen die Freude auf Ziegen vergehen ließe. Man muss sich nur zu helfen wissen.

kleinalm
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Super!

Ich hab mir auch so etwas gedacht! Sark. Off

Lodengrün
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Ja @kleinalm

dachte zunächst auch die nehmen mich auf den Arm, war aber nicht so. Setzen die Ziegen auch zu Therapiezwecken ein.

X22
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Dachte nicht, dass das so "einfach" geht, nach kurzer Recherche, viele Artikel darüber gefunden

Lama schützt Schafe vor Wolf und Bär

Zum Schutz vor Bär und Wolf setzt Schafbauer Thomas Schranz aus Tösens vor allem auf Tiere. Sein Lama Heidi, zwei Hunde der Rasse Kangal, DJ und Sum, ein Hirtenhund und ein Elektrozaun vertreiben mögliche Angreifer
(tirol.orf)

Lodengrün
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Danke @xx2

für die Recherche. So wurde meine Schilderung beglaubigt. Schon interessant welch Respekt Lamas auslösen können. Wir machen uns diese Mühe nicht und lassen es dafür anständig krachen. Lässt schon ein Überlegenheitsgefühl aufkommen wenn so ein Wolf in die Knie geht.

Haheande
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Alle Ahnungslos

Wenn der erste Hund vom Wolf gerissen wird, bin ich neugierig ob noch alle für den Wolf sind. Fakt ist leider, dass dieses edle Tier bei uns keinen intakten Lebensraum mehr hat und sich deshalb seine Beute auf einfachste Weise beschafft und keine Scheu mehr hat, da er den Menschen ja nicht als Feind sieht. Dies wird früher oder später zu Problemen führen. Es ist Tierquälerei den Wolf bewusst anzusiedeln. Ganz gleich wie einen Adler in einen Papageienkäfig zu sperren. Leider!

Immerkritisch
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Wölfe

Hauskatzen jagen Feldhasen oder Hasen (Haustiere) auf Nachbars Grundstück (mehrfach geschehen in Innsbruck) und bringen sie grausam um..........werden jetzt auch alle Hauskatzen zum Abschuss freigegeben???
Ein gesunder Wolf wird Menschen immer ausweichen - die Schäden, die durch die gerissenen Tiere entstehen, werden den Landwirten ersetzt. Punkt.

Landbomeranze
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Na hoffentlich reißt er nicht das Hunderl ihrer Kinder.

Wird nach langem hin und her entschädigt. Punkt. Möglicherweise reißt er dem Hunderl aber auch nur ein paar Innereien raus und es steht dann vor ihrer Eingangstür

rebuh
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Naja, in Kärnten hat man für Schäden durch den Fischotter

Schon eine Obergrenze eingezogen!

marinosale
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Was stört, muss weg

Wären der Wolf, Luchs, Goldschakal so eine Bedrohung, gäbe es schon lange keine Alm-Viehwirtschaft mehr .... Aber früher hat man halt entsprechende Zäune gehabt, Hüterhunde, die es auch mit Bären aufnahmen. Heute möchten viele mit geringem Aufwand möglichst viel herausholen. Da stören Kosten für neue Weidezäune und ähnliches. Da ist es schon viel einfacher, ein Wildtier einfach abzuschießen. So wild und grausam wie der Mensch ist kein Tier.

Landbomeranze
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Was ist denn ähnliches

So wie das der Kotrschal macht. Ein Zaun 1m tief eingegraben und 3 m hoch. So hält der die Wölfe. Probierns das auf einer Alm, wo der Zaun 4km lang sein ist. Oder gehns einen 4 km langen Elektrozaun jede Woche ausmähen, weil sonst der Strom in den Boden abfließt. Wenn Blinde von der Farbe reden, wird es amüsant.

rebuh
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Früher war dort Weide,

Wo heute Dörfer sind!

jaenner61
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es darf gelacht werden 😂😂😂

früher hatte man die ganze alm mit einem mindestens 1,20 bis 1,50 meter hohen zaun eingezäunt, geht’s noch, wovon träumen sie?

KraxnerKarla
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Wolf

Diese Tiere waren vor uns schon da! Man muß sich arrangieren!

Musicjunkie
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Wenn das Abknallen doch so lustig ist(und vor allem einfach).

--

3431
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Wolf

In der Stadt im 4 Stock und sagt " Man" muss sich arrangieren.

jaenner61
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auch die dinosaurier waren vor uns da!

verstehen sie nicht, dass die strukturen für den wolf bei uns nicht mehr gegeben sind? ein wolfsrevier (für ein rudel aus ca 30 tieren) hat von 70 bis 2500 km2, wo gibt’s das bei uns? der wolf hat bei uns keinen einzigen feind mehr, wie soll das funktionieren?

user10335
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Zur Zeit der Dinosaurier gab es auch noch keine Menschen!

Und viel später konnten sich Rinder auch noch mit ihren Hörnern gegen Wölfe und andere Feinde wehren! Heute wird ihnen fast immer diese natürliche Verteidigungswaffe bereits als Kalb sehr schmerzhaft entfernt! Und ein Hirte mit Hund, der diese Wehrlosen beschützt, ist natürlich zu teuer!

jaenner61
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richtig

ein hirte mit hund ist zu teuer, weil die meisten, die nach dem lieben wölfchen schreien, ihr fleisch beim discounter um 4,99€ kaufen!
und ja, als es dinosaurier (und auch als es hier noch wölfe) gab, leben auf dem gebiet des heutigen österreich noch keine 9 millionen menschen. also?

Sam125
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Petition eingereicht!

Endlich wird was gegen die unkontrollierbare Vermehrung des Wolfes getan! Bitte gebt nicht auf,denn in unserer kleinstruktuierten Almbewirtschaftung,hat der Wolf absolut nichts mehr verloren!!

 
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