AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

AnalyseMehr Risiko als Chance? Die Pannen der Grünen im Olymp der Macht

Ulrike Lunacek ist erstes sichtbares Opfer der grünen Zerreißprobe in der Regierung.

Grünes Regierungsteam: Da waren's nur noch vier.
Grünes Regierungsteam: Da waren's nur noch vier. © APA/BARBARA GINDL
 

Ulrike Lunacek hatte von Anfang an keinen guten Start. Sie erschien als Notnagel, als Tribut an die Frauenquote, als zweitbeste Lösung. Als Kulturministerin war schon eine andere gehypt worden. Als Staatssekretär hätte sich Kogler Josef Meichenitsch gewünscht, Vertrauter in wirtschafts- und finanzpolitischen Fragen.

Kommentare (17)

Kommentieren
Miraculix11
0
7
Lesenswert?

Ulrike Lunacek...

ist nicht erstes sichtbares Opfer der grünen Zerreißprobe in der Regierung, sondern nur unfähig gewesen. So wie der Darbos, Hartinger-Klein oder die Köstinger. Alle Parteien haben Leute die es aus rätselhaften Günden bis in die Regierung schaffen.

Antworten
Lodengrün
6
6
Lesenswert?

Und zum

Kanzler. LoL

Antworten
Lodengrün
6
6
Lesenswert?

Nicht zu

vergessen die überragende Frau Edtstadler. Wie Köstinger im Kielwasser des Kleinwalsertalerexperten.

Antworten
samro
1
7
Lesenswert?

experten

''Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Justizministerin Alma Zadic gerieten im Zuge der Corona-Maßnahmen erst recht in die Kritik: Sitzungsprotokolle machten transparent, dass die Meinung der Experten gehört, aber oft nicht berücksichtigt wurde. ''

das geht jetzt schon auf den nerv.
weil einer der experten sagt ich finde das nicht noetig und die anderen sagen doch soll man auf den einen hoeren?
in welcher realitaet lebt man da?
genauso wie bei uns hat man im ausland die expertenmeinungen gehabt. die haben sich ja nicht unterschieden denn die massnahmen waren gleich oder sehr viel strenger weil der kohl schon am dampfen war.
jetzt will man mit je einer anderen expertenmeinung die meinung der anderen in frage stellen?

Antworten
melahide
10
7
Lesenswert?

Jo

Man merkt immer mehr wie ÖVP-Nahe die Kleine Zeitung ist. Mich nervt das schon. Bei den Grünen wird immer eine Krise herbei geschrieben, weil das scheinbar Blattlinie ist. Kritische Worte über die ÖVP finden sich kaum. Kein Wort darüber, dass die ÖVP die Überschreitung der Wahlkampfkosten zugegeben hat, nachdem Basti das letztes Jahr öffentlich im TV in Abrede stellte und den Falter sogar verklagt hat. Kein Wort! Wie unabhängig ist man da?

Antworten
KleineZeitung
0
5
Lesenswert?

ÖVP-Nähe?

Ihre Kritik hab ich an die Kolleginnen und Kollegen von der Politik-Redaktion weitergeleitet.
Mit freundlichen Grüßen,
die Redaktion

Antworten
crawler
2
6
Lesenswert?

Wenn man will,

findet man überall ein Haar in der Suppe. Kann ein Journalist überhaupt objektive Berichte liefern? Auch wenn er sich bemüht, ist er für die Linken zu rechts und für die Rechten zu links. Obwohl ich auch nicht immer deren Meinung teile, finde ich schon dass sich die KlZ bemüht ihrer überparteilichen Motivation treu zu bleiben und ohne Brücksichtigung einer Stellung sachlich zu berichten.

Antworten
Lodengrün
5
5
Lesenswert?

Patterer der Kanzlerversteher

schrieb kürzlich erst ein Mitglied. Da ist wohl etwas dran. Man schreibt über die Pannen der Grünen, - Gleiches findet man über die ÖVP nichts. Und man soll sich immer vor Augen halten. Das Land wird überwiegend, schon von der Mandatsverteilung her, von der ÖVP gelenkt. Also ist Regierungsversagen im selben Verhältnis als ÖVP Versagen zu werten. Klar jetzt nimmt man Frau Lunacek als Aufhänger. Aber hatte die Dame eine Chance in der Situation. Die Veranstaltungsorte waren, die ersten die schlossen, sind die letzten, die aufmachen. Dazwischen gibt es nicht einmal das Distanzwagerl. Stelle mir gerade die Fangemeinde im Kleinwalsertal vor. Jeder mit einem Wägelchen ausgestattet.

Antworten
crawler
0
5
Lesenswert?

Mit Verlaub

Der Leser einer Zeitung bewertet das Geschriebene meisten so wie er es sich gewünscht oder erwartet hätte, nie so wie es ein e JournalistIn bzw. die Redaktion sieht.

Antworten
Lodengrün
4
1
Lesenswert?

Nun guter @crawler

ich würde das nicht so sehen. Immerhin liest man die Zeitung auch um mit den Impulsen von dort seine Meinung und Horizont zu erweitern.

Antworten
Miraculix11
0
2
Lesenswert?

@lodengrün

Du kannst ja weiterhin täglich Deine Volksstimme aus dem Archiv holen und lesen

Antworten
TrailandError
1
6
Lesenswert?

Krise

Herbei schreiben, Verzeihung... typische Reporter....

Antworten
Simunek
5
6
Lesenswert?

Lunacek

Was hat die Frau Großartiges im Europaparlament bewegt. Ich frage mich, wer schreibt so einen Nonsens. Ja und die Grünen sind nun mal der Juniorpartner. Was soll es. Die ÖVP gibt in gewisser Weise den Ton an. Dass man die Künstler im Stich gelassen hat, ist eine Sauerei. Egal , wer schuld daran ist ob Grün oder die ÖVP, wenn sie auf der Bremse stand. Lunacek hat das aber politisch zu verantworten. Was gibt es da noch herum zu interpretieren. Ja gewiss, die ÖVP hat sich leider bei diesem Thema auch keine Meriten erworben und ja Kogler ist nun mal nur Vizekanzler. AUS ENDE. Anschober schätze ich sehr. Er ist der einzige Grüne mit Niveau.

Antworten
hfg
2
1
Lesenswert?

Man sollte aber schon verstehen

Das die Coronakrise eine Herausforderung für jeden Politiker ist die fast übermenschliche Anstrengungen und Herausforderungen mit sich bringt. Soviele Baustellen, Forderungen, Probleme etc. zugleich hätten jeden neuen Amtsträger überfordert. Unter diesen Gesichtspunkten leidtet die Regierung, bei aller berechtigten Kritik, sehr gute Arbeit. Allein was Anschober und Kogler zu stemmen haben ist gewaltig und sie bewältigen es ziemlich gut. Ich für meinenTeil würde mir das niemals antun, schon wegen des unglaublichen Zeitaufwandes. Jetzt kommen noch die Kämpfe mit der Opposition die eigentlich konstruktiv wenig bis nichts beigetragen hat.

Antworten
crawler
2
20
Lesenswert?

So zeigt sich halt

dass regieren nicht so einfach ist wie Opposition. Einmal dass sich Dìnge anders darstellen als gedacht und weil jeder, der nicht sofort durch die Politik bedient wird, lauthals Krawall schlägt. Da geht es zu wie in einem Nistkasten, wo sechs Junge nach Futter schreien aber nur zwei da sind die sie ernähren können. Wem gibt man zuerst? Soll man zuerst jene stützen, die für Arbeitsplätze sorgen? Oder doch jene die die durch ihren Beruf extrovertiert sind und in den Medien ihren fixen Patz haben, aber eigentlich eher nur auf sich selbst schauen? Naja, die Medien wissen es: wie man es macht, ist es verkehrt.

Antworten
Simunek
5
5
Lesenswert?

So zeigt sich halt

Wären Sie Vertreter der Künstlerschaft, sie hätten auch keine Freude. Leiten sie einmal ein Theater oder eine Staatsoper. Oder sind Sie Kabarettist oder Musiker oder Schauspieler egal. Gleiches Recht für alle. Regieren ist schwer, in der Opposition das Maul aufzureißen ist leicht, deshalb sollen die NEOS, SPÖ und FPÖ ja den Mund halten. So schlecht hat unsere Regierung ihre Sache nicht gemacht. Im Gegenteil. Die Förderungen gehören aber allen zuteil. Das Problem der Kunst ist, dass es zum Vergnügen und eben in der Freizeit der Gesellschaft konsumiert wird. Der wirtschaftliche Nutzen steht da nicht im Vordergrund. Deshalb ist das nicht so greifbar für die Menschheit. Die Wichtigkeit fehlt in der Krise. Natürlich denkt man da eher an andere Wirtschaftszweige zuerst. Schauen Sie sich die Start-ups an, da ist es schon mühsam oder schauen Sie sich die NPOs an oder die Sportvereine, auch da hat erst spät reagiert und schauen Sie sich die Förderrichtlinien an, vieles ist ungewiss. Es sit nicht leicht es allen rect zu machen aber es wäre die Aufgabe der Lunacek gewesen, sich um die Kunst zu kümmern oder sehen Sie das anders? sie glaubte scheinbar, nur zu repräsentativen Zewcken das Amt ausüben zu können, so nach der art, fahren wir nach Salzburg und lassen wir uns ablichten. NEIN NEIN . Ich bin Steuerberater wohl gemerkt

Antworten
tubaman58
4
9
Lesenswert?

Irren ist menschlich.

Gutes Stimmungsbild - aber sie halten sich eh recht gut. Und wer macht keine Fehler? - siehe Kurz im Kleinwalsertal - solche Fehler machen die Politik sogar wieder menschlicher.

Antworten