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Gastkommentar von Hans WinklerTwitterposse: Kann man Kurz nur hassen oder lieben?

Der Journalist Hans Winkler kritisiert, dass über den jetzigen Kanzler stets nur in persönlichen Kategorien geredet wird.

Bundeskanzler Sebastian Kurz und sein Krisenmanagement stoßen nicht auf ungeteilten Zuspruch
Bundeskanzler Sebastian Kurz und sein Krisenmanagement stoßen nicht auf ungeteilten Zuspruch © (c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)
 

Die Posse auf Twitter zwischen dem ORF-Moderator Hans Bürger und der Journalistin Livia Klingl wäre an sich nicht der Rede wert. Aber dann doch wieder, weil sie uns etwas über das Verhältnis mancher österreichischer Journalisten zu Sebastian Kurz erzählt.

Kommentare (46)

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kritiker47
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die "wirklichen" DemokratInnen

wollen nicht zulassen, dass auch andere als die eigene Meinung veröffentlich wird, vor Allem wenn sie sich nicht gegen Kurz richtet, gell. Es lebe die Meinungsfreiheit und -Vielfalt. Nicht aber die Einfältigkeit jener Menschen, denen nichts recht gemacht werden kann von der Regierung unter Kurz. Da beweist sich der Grundsatz der Psychologie : wer immer nur negativ ist und auch Alles so sieht, wird von der Dynamik des Vorganges immer tiefer in den selbst verursachten Strudel gezogen und will dann auch noch auf Kosten der Allgemeinheit "gesundbehandelt" werden, nicht wahr ?

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metropole
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Chefredakteurin

Dieser Winkler artikel gehört sicherlich zu den vielen regierungskritischen Kommentaren in der Kl.Z. die die Chefredakteurin Frau gössinger als Gegenbeweis für die Leserbehauptung,, dass die Zeitung ÖVP lastig ist, angeführt hat.

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wahlnuss
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Ui, da scheint

noch einer aus der Journalistenriege schwer verliebt zu sein. "Journalistenkanzler"? Hmmm... Hautsach, kein Roter.

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lizard75
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Einmal möchte ich so verliebt sein

wie der Herr Winkler...

Hat Kurz in der Zwischenzeit den Doktor an der Boris-Jelzin-Universität gemacht, dass der Titel „Herr“ nicht mehr passend wäre?

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MoritzderKater
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Herr Winkler, danke für diese Worte!

Die sogenannte "Angstmache" des Bundeskanzlers, die in Wirklichkeit keine war, sondern nur Hinweise, wie gefährlich diese Pandemie ist, hat doch ihre Wirkung erzielt.
Ein Vorgehen wie in Schweden, mit lediglich Hinweisen an die Bevölkerung, Eigenverantwortung zu übernehmen, etc. etc.etc. - das hätte in Österreich NIE funktioniert. Warum nicht?
Weil der Österreicher locker ist, weil er sich nicht gerne unterordnet, weil er glaubt 's wird schon nix passieren und die vielen Anzeigen, Corona Partys etc. sind doch der beste Beweis dafür.
Hätte der Kanzler nicht SO reagiert und alles laufen lassen, wären die Kritiker jetzt am Ball, weil es 3x so viele Tote gegeben hätte.
Wie er's macht ist es falsch - sein Los eben.

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Lodengrün
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Wenn man die Leute

in der USA fragt warum sie Trump wählen dann kommt nach einem schwachen Wirtschaft nichts mehr. Und hier erlebe ich das gleiche Phänomen. Ja was macht ihn so stark? Argumente bitte. Strategiepapier, Rauchverbot, 12/60 Stunden, Staatsanwaltverunglimpfung, gezielte Angstmacherei, Respektlosigkeit den Gesetzen gegenüber, Irreführung bei Verwandtenbesuchen,...., kann es doch nicht sein. Ich sehe hier ein Verhalten wie bei des Kaisers neue Kleider. Man muss nur jedes Produkt dementsprechend verkaufen. Nun ja, im Hintergrund arbeitet eine von uns bezahlte Armee von fantastischen, von Herrn Fleischmann geführten Leuten, Tag für Tag daran das die Umfrageergebnisse nur ja nicht nach unten zeigen. Und wenn dabei die Wahlkampfkosten um das Doppelte überschritten werden war es halt dann ein Fehler.

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SoundofThunder
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Haltung

Warum erinnere ich mich an Mitterlehners Buch?

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Balrog206
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Wenn

Interessiert dieses Buch kommt gleich nach der Biografie eines Fußballers !

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SoundofThunder
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Wenn man lesen kann schon.

😏

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edi99
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Ich bin kein Kurz-Jünger wie Hans Winkler, die Frage "Kann man Kurz nur hassen oder lieben"

ist allerdings berechtigt. Die oft medial beklagte "Spaltung" ist aber leider kein exklusiv österreichisches Phänomen, siehe USA.

Ich frage mich aber, wie den Kurz-Jüngern die letztklassige Angstmache egal sein kann:

ich dachte heute, ich höre in Ö1 nicht richtig, Sebastian Kurz befördert und betreibt laut diesem Bericht scheinbar bewusst Angstmache vor Corona! (jeder werde bald jemanden kennen, der am Coronavirus verstorben sei.)

Ich frage mich, ob das "nur" gut gemeinte paternalistische Gängelung des offenbar dumm und unreif eingestuften Volkes mittels alter schwarzer Pädagogik ist, oder andere Ziele dahinter stecken.

Für mich ist jedenfalls gezielte Angstmache seitens der Regierung ein ungeheurer verantwortungsloser Missbrauch der Demokratie!

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Bier E
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Sie liebt ihn, er liebt ihn nicht ......

Einstiger Kommentar eines SPÖ Politikers: "Ich hoffe aber, dass man hier jedenfalls auf Experten gehört hat - und nicht auf den Herrn Kurz, der nicht einmal sein Jus-Studium, geschweige denn ein Medizin-Studium, abgeschlossen hat." Erinnert sich Jemand? Ja, der Kampf um die Macht ist tief. Nun, auch ohne Abschluss eines Jus-Studiums hat BK Kurz seine Sache recht gut gemacht und die Wähler sind mit der Arbeit der Regierung bisher sehr zufrieden. Dr. Pamela Rendi-Wagner wird nicht von anderen Parteien bekämpft, sondern von Ihren eigenen ParteigenossInnen, da in der SPÖ noch immer keine Frau an der Spitze verkraftet wird. Über Prinz Charles Ohren hat man vor Jahren auch gelästert, man könnte nur meinen, die Gleichstellungsgesetze hätten eine Veränderung in der Diskriminierung gebracht. Ich gebe Hr. Winkler recht, die Suspendierung von Hr. Bürger beim ORF hat dies ja gezeigt.

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KarlZoech
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Ich stimme Herrn Hans Winkler nicht zu, wenn er meint, dass "Herr Kurz" abschätzig wäre.

Studienabbrecher ist eine Tatsachenfeststellung, was aber nicht heißt, dass BK Kurz allein deshalb kein guter Politiker sein könnte. Kurz kann das Handwerg der Politik, das ist so, auch wenn man ihn nicht gewählt hat, und das sagt jetzt nichts darüber, wie man zu den Inhalten von Kurz' Politik steht. Was Kurz wirklich kann oder nicht, das wird sich in den nächsten Jahren zeigen, wenn die Mühen der Ebene kommen, das Hochfahren nach dem Lockdown.

Mit dem größten Teil von Hans Winklers Kommentar gehe ich konform, sozialdemokratische Wehleidigkeit hilft nicht weiter. Insofern verstehe ich die Kritik mancher Postings wenig. Politiker muss man weder lieben noch soll man sie hassen, sie sollten nach sachlichen und inhaltlichen Kriterien beurteilt werden - und natürlich spielt persönliche Sympathie auch mit.

Als Sozialdemokrat habe ich Kurz nicht gewählt. Doch Wahlergebnisse sind anzuerkennen. Und wenn man/frau nicht gewinnt, so sollte man/frau sich besser fragen, was man/frau selber besser machen hätte können und was man falsch gemacht hat! Einen Wahlsieger nicht als solchen anzuerkennen zeigt nicht von Realitätssinn, zeugt eher von mangelndem Demokratieverständnis - und hilft einem selber nicht weiter.

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Mein Graz
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@KarlZoech

Einen führenden Politiker zu kritisieren ist doch nicht gleichbedeutend damit, dass man einen Wahlsieg nicht akzeptiert!

So lange ich mich zurück erinnern wurden führende Politiker kritisiert, und da wurde auch mit kleinen und größeren Spitzen gegen sie gearbeitet (man erinnere sich an den "Taxler", "Schwiegermutters Liebling" usw). Jeder dieser Politiker musste das "aushalten", und selten wurden dann solche Kommentare wie der vorliegende publiziert. Das ist eben das Los eines Politikers - und das weiß jeder vorher!

Für mich ist das was hier passiert wehleidiges Gesudere.

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KarlZoech
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@ Mein Graz: Bitte, wo habe ich davon geschrieben, dass man einen führenden Politiker nicht kritisieren soll oder dürfte?

Ich schrieb u.a.: "Politiker muss man weder lieben noch soll man sie hassen, sie sollten nach sachlichen und inhaltlichen Kriterien beurteilt werden." Ich gehe konform mit Ihnen.

Allerdings denke ich, dass primitives Kurz-Bashing die Wählerinnen und Wähler nicht dazu bringen wird, ihn nicht mehr zu wählen; da muss schon fundierte Kritik her - und eigene gute Ideen!

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Mein Graz
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@KarlZoech

Ich habe das aus deinem letzten Absatz so entnommen.
Dieser klingt für mich so: ich muss ein Wahlergebnis anerkennen und wenn ich Kritik übe erkenne ich das Wahlergebnis nicht an.

Sollte ich das falsch gelesen haben - Entschuldigung.

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KarlZoech
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@ geschätzter Mein Graz: Danke, passt schon.

Daher meine Bitte: Immer nur das sehen, was zu lesen ist und nichts dazu vermuten oder interpretieren.
Ich schrieb nur von der Anerkennung eines Wahlergebenis als solches, und das sollte wohl in einer Demokratie wohl so sein, so wie im Sport, wenn man verliert. Davon, dass ein Wahlsieger nicht kritisiert werden dürfte, schrieb ich nichts. Allerdings sollte Kritik fundiert sein; als Roter, Blauer, Grüner usw. usw. Kurz nur nicht zu mögen, das ist zu wenig, bringt gar nichts.

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BernddasBrot
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Nach dem Lock - down

soll der Laden wieder hochgefahren werden . Mit Marketing Sprüchen wird es nicht reichen , zudem hatte bereits Busek als sein Bewunderer schon anfänglich eine Befürchtung ausgesprochen. In dieser Position mit ungenügender Erfahrung benötigt Kurz einen grossen Beraterstab . Eben dadurch könnte es ihn langfristig zerbröseln. ( Interview youtube )

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stprei
11
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Auch

Auch die Kommentare zeigen die Polarisierung. Es kann halt nicht sein, was nicht sein darf. Anscheinend hat sich die politische Toleranz und Akzeptanz für Wahlergebnisse massiv zurückgebildet oder war immer nur einseitig vorhanden. Demokratiepolitisch ist das eine bedauerliche Entwicklung.

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KarlZoech
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@ stprei: Auch mich stört der mangelnde Respekt vor Wahlergebnissen!

Und das ist tatsächlich eine bedauerliche und fragwürdige Entwicklung. Die Wählerinnen und Wähler haben immer recht. Und es geht nicht an, jene, welche den politischen Gegner - in diesem Fall Kurz und seine ÖVP oder auch die Blauen - wählten, als geistig zu kurz gekommen anzusehen. Wären übrigens dieselben Wählerinnen und Wähler plötzlich hochintelligent, wählten sie die eigene Partei?

Verliert man eine Wahl, so muss man sich fragen warum, sich fragen, was häte man selber besser machen können. Den Wahlsieger und seine Wählerinnen und Wähler schlecht machen, das bringt erstens keine einzige Stimme zurück und zweitens sollte die politische Auseinandersetzung auf inhaltlicher, sachlicher Ebene geführt werden.

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Mein Graz
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@KarlZoech

Es ist nicht mangelnder Respekt vor den Wahlergebnissen, es ist höchstens mangelnder Respekt vor der Person des Bundeskanzlers. Wenn überhaupt.

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Lodengrün
20
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Warum

@stprei soll man in dieses "Hoch, Hoch, Hoch" Gebrülle einstimmen. Es gibt halt Leute die sich an Strategiepapier, Rauchverbot, Staatsanwaltbeschmutzung, gezielte Panikmache, Respektlosigkeit den Gesetzen gegenüber,............, erinnern. Ja selbst die Ver.......g mit dieser Besuchsbeschränkung ist vielen in Erinnerung. Das hat nichts mit Demokratieverständnis zu tun, denn auch selbst Herr Kurz erkennt Kritik, und sei es nur im TV, an. Wir erkennen das Wahlergebnis an, auch wenn wir wissen, das das Volk auch hier nicht immer die richtigen Entscheidungen trifft. Und, wenn wir bei Toleranz sind. Als die Evangelen die Petition in Kärnten ihm aushändigen wollten hat er sie nicht einmal entgegen und tänzelte mit Herrn Klitschko von dannen.

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Balrog206
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Loden

Ein Optiker könnt helfen ! Außerdem möchte ich nicht schon wieder sprichwörtlich Rot sehen ! Weniger Arbeiten und Erb u Vermögen Steuer ! Gibts noch andere Ideen zumindest weiß das keiner ! Und Bei Kurz ist nur ein Problem er ist noch viel zu Schwarz u ja er is Zuviel der Industrie zugewandt ! Aber das war leider schon immer so, die Vertreter der ganzen Kammern reden nach außen , ja die kl Bauern und die Kmu unser Rückgrat , aber gehandelt wird für die großen !

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Lodengrün
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@Balrog

schon bitter wenn man der einzige ist der einem die Zustimmung gibt.

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knapp
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Sehr geehrter Herr Winkler,

einseitiger als Ihre "Aussensicht" kann ein Kommentar gar nicht geschrieben werden. Einen Menschen, der keinen akademischen Titel hat, mit "Herr Kurz" anzureden soll abschätzig sein?? Was wollen sie damit sagen? In unserer Kultur war es einmal höflich jemanden mit "Herr" anzureden. Das was sie in Frage stellen - "kann man Kurz nur hassen oder lieben?" - befeuern sie mit einer einzigen Lobeshymne an Kurz und so nebenbei einer Verächtlichmachung von Kern. Ich habe sie einmal für einen sehr guten Journalisten gehalten. Leider sind sie auch auf den kritiklosen Kurz-verherrlichungs-Zug aufgesprungen. Das verzeiht man ihnen nicht - um ihren Schlusssatz zu zitieren.

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dude
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Sehr geehrter Herr Knapp!

In keinster Weise möchte ich den Kommentar von Herrn Winkler oder das Posting von Frau Klingl kommentieren! Ich möchte Ihnen nur kurz sagen, und somit auch Herrn Winkler recht geben, dass die Anrede "... Herr Kurz..." definitiv abschätzig gemeint war!
Wenn Sie eine ranghohe Persönlichkeit anreden, hat dies immer mit dem höchsten seiner Titel oder Dienstgrade zu erfolgen! An der Uni: Herr Professor, bei Gericht: Frau Rat, in der Regierung: Herr Bundeskanzler oder Frau Ministerin, Herr Präsident oder Frau Generalsekretärin! Wenn Sie höflich und korrekt sein wollen, können Sie in der Öffentlichkeit keine dieser Personen mit Frau xy oder Herr yz anreden!
Natürlich können Sie als Leserbriefschreiber oder Frau Klingl als Autorin auf diese Etikette verzichten und ganz bewußt ein Zeichen des fehlenden Respektes setzen! Das ist Ihr gutes Recht!
Die Anrede, "...Herr Kurz...", bleibt aber immer abschätzig!

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knapp
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Sehr geehrte(r) dude

es freut mich, dass Ihnen mein Kommentar interessiert.
Allerdings interessiert mich schon, woher Sie zu erkennen glauben, dass ich:
1. ein Mann sei
2. keinen wie auch immer gearteten (universitär erworbenen oder auf Zeit verliehenen) Titel trage - wegen der einfachen Anrede "Herr". ;-)

Laut Ihren Erklärungen wäre das immer abschätzig.
Es ging in diesem Artikel auch nicht um eine direkte Anrede von Angesicht zu Angesicht. Hier gebe ich ihnen Recht, sollte natürlich Frau Minister o.ä. verwendet werden.
Aber in social media Beiträgen ist es üblich und sinnvoll auf Titel einfach zu verzichten. Also was ist an "Herr Kurz" in Kommentaren so abschätzig?
Wenn Sie mich anreden, können Sie das ruhig mit "Frau" oder wie Sie vermuten auch "Herr" und meinem richtigen Namen gerne tun, ohne dass ich das negativ sehen würde.
what shells. xund bleiben.

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