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Die neue FreiheitDer Lockdown ist seit Mitternacht Geschichte

Ab heute kann man wieder Tennis oder Golf spielen - und demonstrieren mit Ein-Meter-Abstand. In öffentlichen Gebäuden herrscht Maskenpflicht. Corona-Skeptiker und Globalisierungsgegner haben Versammlungen in Wien angemeldet.

Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln
Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln © APA/HANS PUNZ
 

Um Mitternacht endeten die am 15. März in einer denkwürdigen Verordnung fixierten Ausgangsbeschränkungen. Allerdings sind nicht alle Auflagen verschwunden - im Gegenteil: Wer Freunde, Bekannte, Verwandte, die nicht im gemeinsamen Haushalt wohnen, trifft, muss einen Mindestabstand von einem Meter einhalten. Bei Gruppen gibt es eine Obergrenze von zehn Personen. An der Maskenpflicht in Geschäften, in öffentlichen Verkehrsmittel hat sich nichts geändert, ausgedehnt wird sie auf öffentliche Räume (indoor). Das geht aus einer Verordnung vor, die am Donnerstag knapp vor 22 Uhr veröffentlicht wurde. Maskenpflicht gilt auch für Fahrgemeinschaften und Taxis, erlaubt sind Hochzeiten mit maximal zehn Leuten, Begräbnisse mit 30 Personen.

Heute öffnen auch wieder Sportanlagen, die im Freien angesiedelt sind und ohne Körperkontakt auskommen. Dazu zählen Tennis, Golf, Reiten, im Prinzip auch die Leichtathletik, Tischtennis, Badminton, Klettern, Bogenschießen, Rudern, Radfahren, Segeln, Surfen, das Segelfliegen, Paragleiten. Am 2. Mai öffnen Shoppingzentren, Friseure, Masseure, Maniküre, allerdings mit Maskenpflicht.

Allein heute 15 Demonstrationen in Wien

Erlaubt sind seit heute wieder Demonstrationen und Versammlungen unter freiem Himmel. Für heute sind in Wien 15 Versammlungen - mit Sicherheitsabstand - angekündigt.  Die größte Teilnehmerzahl wird bei einem Demozug vom Praterstern zum Rathausplatz erwartet, dazu rufen mehrere kapitalismus- und regierungskritische Gruppierungen auf. In ihrem Aufruf weisen die Veranstalter darauf hin, dass man maskiert zur Demo erscheinen und dort den Sicherheitsabstand einhalten muss. In Polizeikreisen heißt es, man werde nur einschreiten, wenn der  Ein-Meter-Abstand nicht gewährleistet ist. 

Bis zu 250 Menschen werden zur Versammlung der Corona-Skeptiker vor dem Bundeskanzleramt erwartet. Ebenfalls um 10 Uhr beginnt die Mai-Kundgebung des von vielen Sozialwissenschaftern und Gewerkschaftern getragenen Personenkomitees "Selbstbestimmtes Österreich".

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