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Schrittweise Öffnung Spitäler und Ordinationen fahren wieder hoch - unter strengen Auflagen

Die aktuell positiven Zahlen ermöglichen eine Öffnung, so Gesundheitsminister Anschober. Diese soll regional unterschiedlich schnell gehen, nicht-akute Eingriffe werden wieder durchgeführt.

CORONAVIRUS: PK ANSCHOBER
© APA/HELMUT FOHRINGER
 

In der Akutphase seien viele Maßnahmen in den Spitälern notwendig gewesen, um den Regelbetrieb herunterzufahren und Kapazitäten für die Behandlung der Corona-Patienten zu schaffen. Nun sollen die Spitäler und Arztpraxen im Land aber wieder hochgefahren werden - schrittweise. Das verkündete Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) bei einer Pressekonferenz.

Die Lage in Österreich sei aktuell "stabil und durchaus erfreulich", 107 Neuerkrankte habe es von gestern auf heute gegeben. "Der Grundtrend stimmt also." Deshalb sei die aktuell schrittweise Öffnung auch der richtige Weg - unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen wie Mund-Nasen-Schutz und Abstand halten. Anschobert mahnte jedoch zur Vorsicht, "niemand kann vorhersagen, wie sich das auf die Zahlen auswirken wird". Das werde sich erst kommende Woche zeigen.

Besuche im Spital bleiben eingeschränkt

Und weitere Öffnungen solle es nun auch im Gesundheitsbereich geben. Nicht dringend notwendige Operationen wurden verschoben, um die Spitäler vor einer Ausbreitung zu schützen und Corona-Kapazitäten zu schaffen. "Das war ein sehr guter Schritt." Nun könne man mit der Planung beginnen, "hier schrittweise wieder Öffnungen im Bereich der Spitäler und im gesamten Gesundheitsbereich zu ermöglichen". Aber auch das geschehe nur unter strengen Auflagen, Besuche in den Spitälern bleiben beispielsweise weiter eingeschränkt.

Auch die Arztpraxen werden nun wieder auf Normalbetrieb hochfahren. Weiter aktuell bleibt die telefonische Voranmeldung und ein Abstandsmanagement in den Praxen. Auch der Mund-Nasen-Schutz müsse von den Patienten dort weiterhin getragen werden. Man gehe damit erste Schritte in Richtung Normalbetrieb, bis zur Rückkehr des Ausgangszustandes werde es aber "sicherlich noch länger dauern", so der Minister. Die Auswirkungen dieser Schritte werde man genau prüfen.

"Regionale Unterschiede"

Bei den Öffnungen werde es "regionale Unterschiede" geben, erklärt Binder, Medizinischer Direktor des Wiener Krankenanstaltsverbundes. Es werde für jedes Bundesland unterschiedliche Öffnungspläne geben. Akute Operationen und Eingriffe werden "natürlich weiterhin durchgeführt", das sei auch während den letzten Wochen so gewesen. Nun werde man aber auch wieder dazu zurückkommen, ambulante Eingriffe durchzuführen, die nicht der Akutversorgung dienen.

Nun werde man sich "an einen Zustand heran tasten", in dem man einerseits die Versorgung der Covid-Patienten sicherstellt und andererseits wieder in Richtung "Normalzustand" in allen anderen Versorgungsbereichen gehen kann.

Rendi-Wagner sieht Patienten zweiter Klasse

Nicht-Corona-Patienten dürften nicht Patienten zweiter Klasse sein, hatte SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner einen Tag zuvor in einer Pressekonferenz gewarnt. "Je länger das aufgeschoben wird, desto größer und problematischer können die negativen Auswirkungen auf den Gesundheitszustand vieler Patientinnen sein", so Rendi-Wagner. Sie nannte vor allem chronisch Erkrankte, Zuckerkranke mit Routineterminen, Routineuntersuchungen von Herz-Kreislauf-Patienten als Felder, die bereits problematisch würden.

"Die Routine-Untersuchungen haben nur vereinzelt stattgefunden, OP-Termine von Krebspatienten wurden verschoben. Es braucht einen raschen Übergang vom Notbetrieb in einen medizinischen Regelbetrieb auf  beiden Versorgungsebenen, im niedergelassenen Bereich und im Spitalsbereich."

Dazu brauche es so rasch wie möglich einen konkreten Fahrplan des Gesundheitsministeriums, wie so ein Betrieb ausschauen kann, wie der Betrieb stattfinden kann, auch, wie die Ärzte, das Gesundheitspersonal im Regelbetrieb  bestmöglich geschützt werden können durch Schutzausrüstung, es gehe dabei auch um Rechtssicherheit für die Ärzte.

Tests und Sanitätsrat

Gerade in der bevorstehenden Phase müsse zudem der Gesundheitsminister vom Obersten Sanitätsrat gut beraten werden, dieser sei jedoch seit Herbst 2019 nicht mehr nachbesetzt worden. "Die Krise muss Anlass sein, den Sanitätsrat, de raus rund 40 renommierten Ärzten besteht, so rasch wie möglich wieder einzusetzen."

Beim Hochfahren des medizinischen Betriebs seien vor allem aber auch die Hausärzte eine wichtige erste, niederschwellige Anlaufstelle für viele, eine Drehscheibe in der medizinischen Versorgung in Österreich. Diese seien ebenfalls entsprechend auszustatten und müssten gut beraten werden.

Forderungen der "Offensive Gesundheit"

Gewerkschaft, Arbeiter- und Ärztekammer haben sich zur "Offensive Gesundheit" zusammengeschlossen. Hauptziel der neuen Plattform ist die Aufrechterhaltung eines schlagkräftigen Gesundheits- und Pflegesystems. Dafür dringend notwendig seien bessere Arbeitsbedingungen für das Gesundheitspersonal.

Diese sollen sich sowohl in einer adäquaten Personalausstattung als auch in verbesserten Ausbildungsbedingungen und Gehaltsanpassungen ausdrücken. Die Initiative, die aus dem Österreichischen Gewerkschaftsbund (ÖGB), den Gewerkschaften vida, GPA-djp, younion, GÖD sowie der Arbeiterkammer und der Ärztekammer für Wien besteht, fordert darüber hinaus bundesweit einheitliche Personalbedarfsberechnungsmethoden für alle Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen.

 

Hochfahren der Ordinationen

Auch Österreichs Ärztekammer erhofft sich für die Ordinationen in Zeiten der Corona-Krise laut Präsident Thomas Szekeres "einen ersten Schritt zurück zur Normalität". Nachdem Arztpraxen in den letzten Wochen wegen der Maßnahmen zur Virus-Eindämmung nur in Notfällen aufgesucht werden durften, wird eine generelles Hochfahren von der Kammer nun wieder empfohlen - freilich nur unter Sicherheitsregeln.

Die gewohnte Versorgung aller Patienten soll wieder sichergestellt werden. Auch Routine-, Kontroll-, Vorsorge- und Nachsorgeuntersuchungen sowie Impfungen können wieder durchgeführt werden, sofern die in der Empfehlung vorgesehenen Maßnahmen erfüllt sind. Die Patienten sollten aber weiterhin vorher telefonischen Kontakt mit der Ordination aufnehmen und in der Ordination Masken tragen.

Weitere Sicherheitsregeln, wie zumindest einen Meter Abstand zu anderen Personen zu halten, müssen auch beim Arztbesuch nach wie vor eingehalten werden. Wo es möglich sei, sollten Termine vergeben werden und die Patienten diese pünktlich einhalten.

 

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Danke für Ihr Verständnis.

UHBP
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"Regionale Unterschiede"

Um Gottes Willen. Das kann doch nicht sein. Wie hat Anschober erst vor ein paar Tagen beim Vorschlag von Kaiser gesagt: Nein, das überfordert die Österreiche!
Aber jetzt doch regionale Unterschiede. Hoffentlich überfordert das nicht die Regierung.

UHBP
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Schon auffällig!

Meist einen oder mehrer Tage nachdem die Opposition etwas angeregt hat, macht die Regierung dazu eine Pressekonferenz.
Beim Testen hat es keine 24 Stunden gedauert und bei den Spitälern ist es das selbe.
Jetzt kommt die Oppostion eh kaum zu Wort und trotzdem ist noch schneller als die Regierung.
Schon irgendwie peinlich, oder?

samro
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opposition

glauben sie wirklich man braucht einen zuruf um das spitalswesen hochzufahren? das wurde schon beim herunterfahren diskutiert. das ist dann aber kein errungenschaft der ''anderen'' wann es passiert.
dass die wirtschaft wieder anstarten wird, dass die maturanten einen plan brauchen. dass die aerzte auch wieder normalen betrieb wollen, aber gleichzeitig wie?
jetzt wird schon durch das gejammere derer die noch nicht aufsperren duerfen, klar dass '' was der darf'' will ich auch. und gleichzeitig ist die situation heikel.
unser hochfahren kann eben nicht von 0 auf 100 gehen. es reicht eh schon was man nun alles lockert. und eine unvernunft oder der grosse druck von ungeduldigen kann uns nur wieder den richtigen mist bescheren.

dass stufenweise hochgefahren wird, ist also kaum anregung der anderen, sondern logisches herantasten. und man muss schon auch sich im klaren sein, dass die regierung saemtliche vertreter aller moeglicher interessen in den ohren hat.
wissens wenn ich das satenlitenbild mit der regenfront sehe lasst sichs halt auch leichter eine wetterprognose machen als ohne. wenn sie nicht stimmt wird aber trotzdem der der sie verkuendet hat verheizt werden.

UHBP
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@sam...

Was für dich alles geht und was nicht geht bestimmt einzig alle die Bundesregierung. Was die sagt ist für dich doch heilig.
Wenn etwas von der Opposition kommt, schreist du populistisch, wenn das selbe von der Regierung kommt, super!
So stellt sich die Regierung ihre Wähler vor. Brav alles abnicken und ja nicht mitdenken!

samro
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vorstellen

wie ich mir was vorstelle weiss ich selber schon viel besser.
es tut mir leid aber ich kann leider vielen dingen die da kommen nichts abgewinnen:
die wirtschaft muss auf. hauptsache auf.
die kinder muessen in die schule und den kindergarten
die corona app ist gegen den datenschutz( gestern netter beitrag im orf: zoom und kollegen: warum schreit da keiner und warnt uns?)
und ja ich finde die massnahmen richtig.
und nein es koennen nicht alle jetzt gleichzeitig was.
warum darf der nicht und ich schon?
warum ist das noch so?
weil man das alles nicht planen kann.
und daher diese rufe was geschehen soll, die sind vielen ohnehin klar.
das ist alles wirklich einfach zuzurufen.
und lesen sie ein bissl besser meine kommentare. dann wissen sie ich bin skeptisch mit der schnellen oeffnung. ich finde auch dinge gut die von anderen kommen.
aber geben sich dann doch nicht so viel muehe, denn dann ist beurteilender anderen auch viel einfacher.

Amadeus005
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Wenn ich 10 Sachen vorschlage und dann passiert 1

Dann habe ich schon immer gewusst.
Außerdem wird wohl schon viel diskutiert werden. Die Regierung geht abgestimmt nach außen. Andere schreien nur herum.

Miraculix11
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Sehr auffällig

Wenn eine ehemalige Sektionschefin des Gesundheitsministeriums dank bester Verbindungen am Vortag erfährt was geplant ist fordert sie dies und ein paar jubeln weil ihre Forderungen erfüllt wurden. LOL

Church-Hill
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Ja, aber den uralten Trick

kennt man jetzt auch schon zur Genüge... Ist das einer Erwähnung wert?

UHBP
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@mir...

Du kennst sicher die Namen oder wieder eine deiner trolligen Unterstellungen?

ichsags
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Ich habe...

... von der Opposition außer Kritik keine konstruktiven - und vor allem keine durchführbaren - Vorschläge gehört...

Mein Graz
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@ichsags

Stichwort: das Tragen von Masken...

SagServus
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Stichwort: das Tragen von Masken...

Gabs ausser von der FPÖ geschuldete populistische Aussagen wirklich eine Oppositionspartei die das Tragen von Masken gefordert hat als alle noch der Meinung waren die bringen nichts?

Mein Graz
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@SagServus

Okay, anderes Beispiel:
M.W. war es der 23. 3., an dem PRW flächendeckende Tests forderte.

Am 24. 3. erteilte Anschober dem eine Absage: ""Eine flächendeckende Testung wird von unserem Fachbeirat als nicht sinnvoll bewertet und ist auch aufgrund der Ressourcen nicht umsetzbar", erläuterte der Ressortchef."

Ebenfalls am 24. 3. teilte Kurz mit: "Neben der Reduktion des sozialen Lebens ist das wichtigste Ziel: Testen, testen, testen – je mehr, desto besser. Wir werden die Kapazitäten auf rund 15.000 pro Tag auszubauen & diese durchführen"

UHBP
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@ich..

das liegt wahrscheinlich daran, dass du dir nur PKs vom Basti anhörst.
Nur ein Beispiel von vielen: Warum in Geschäften Masken und in Öffis keine?
Wurde von der Regierung einige Tage danach umgesetzt.
Aber davon hast du sicher noch nichts gehört!

Church-Hill
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Gibt's denn andere PKs

auch noch? ;)

menatwork
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Es bräuchte generell mehr Plan und Transparenz und weniger PR

Schön langsam sollte überhaupt ein klarer Plan kommuniziert werden, der sich an Fakten und Kennzahlen und nicht am Gutdünken Halbgebilder orientiert.

Natürlich muss man die Entwicklung beobachten, nichtsdestotrotz kann man verschiedene Optionen an Kennzahlen binden, das versteht man unter evidenzbasiertem Handeln und nur das wird langfristig die notwendige Einsicht und Unterstützung aufrechterhalten.

Dazu müssten auch mal die Fragen richtig gestellt werden, selbst wenn die Medien auf Kurzarbeit sind, z.B zur Lage in der Steiermark:

1. Wo (in welchem Umfeld) treten denn die Neuinfektionen im Moment auf, ist man bereits in der Lage, die Infektionswege bei diesen nachzuvollziehen oder kommen die aus dem nichts?

2. Warum werden die SteirerInnen viel langsamer gesund als z.B Salzburger und Oberösterreicher?

3.Haben wir jetzt die notwendigen Schutzkonzepte, Testkapazitäten und die dafür benötigte Ausrüstung oder nicht? Wenn nein, was tun wir außer auf Lieferungen zu hoffen?

4. Bei welcher Zahl an Neuinfektionen können und wollen wir zumindest in einzelnen Bezirken und Regionen deutlich mehr Normalität zulassen?

5. Wenn es in einem Bezirk länger keine neuen Fälle gibt, könnten doch dort auch die Kindergärten und Pflichtschulen (meistens wohnsitznahe) wieder aufmachen und die Menschen auch wieder Kontakte - im Bezirk - pflegen, was spricht dagegen, außer alles über einen Kamm scheren zu wollen?

Miraculix11
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zu 2)

Weil in der Steiermark besonders viele Pflegeheime betroffen waren und zB. in Tirol besonders viele vergnügungssüchige Schifahrer und Partyfeierer.

SagServus
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...

Frage 4. und 5. wurden ja eh schon diese Woche von Anschober beantwortet.

Es wurde diskutiert (angestoßen durch LHM Kaiser aus Kärnten), aber es gibt zurzeit keine Pläne Lockerungen regional unterschiedlich zu bewerten.

Somit wirds zurzeit auch keine Zahlen geben, ab wann das sein wird falls es überhaupt mal angedacht ist.

Und welche Relevanz hat Frage 2?

menatwork
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@SagServus: Zur Relevanz von Frage 2, Dauer der Genesung

Rein spekulativ, aber durchaus auf Infos beruhend: Es könnte daran liegen, dass viele ältere Menschen erkrankt sind, die einen schwereren, längeren Verlauf haben oder daran, dass viel KH und Pflegepersonal erkrankt ist, für die strengere Regeln beim Gesundschreiben angewandt werden.

Wobei sich daran natürlich sofort wieder Frage 1 und 3 anschließen würden, wo stecken sich diese an und wie sieht es mit dem Aufbau von Schutzmaßnahmen wirklich aus.

Und zu Ihrem letzten Beitrag hinsichtlich dummen Menschen: Das ist nun wirklich eine äußerst pessimistische Sicht auf ihre Mitmenschen. Ich sehe das nicht so, die Menschen handeln mehrheitlich einsichtig - der Umgang mit ansteckenden Krankheiten ist ja für die Älteren von uns nichts wirklich neues - aber ganz sicher nicht, weil ihnen die Regierung Angst einjagt, das wird eher als lächerlich und mühsam empfunden.

SagServus
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Ich sehe das nicht so, die Menschen handeln mehrheitlich einsichtig - der Umgang mit ansteckenden Krankheiten ist ja für die Älteren von uns nichts wirklich neues - aber ganz sicher nicht, weil ihnen die Regierung Angst einjagt, das wird eher als lächerlich und mühsam empfunden.

Die Menschen handeln so lange mehrheitlich einsichtig so lange sie etwas verstehen.

Wenn konkrete Zahlen genannt werden und damit Hoffnung geschürt wird das etwas besser wird wenn diese Zahlen erreicht werden und dann doch nichts passiert, dann verstehen die Leute das nicht mehr.

menatwork
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Wenn konkrete Zahlen genannt werden und damit Hoffnung geschürt wird das etwas besser wird wenn diese Zahlen erreicht werden und dann doch nichts passiert, dann verstehen die Leute das nicht mehr.

Genau das ist der Punkt: Denn zu Recht würden die Menschen das nicht verstehen. Wir sollten uns doch soweit verständigen können, dass die Einschränkungen nur durch Fakten zu rechtfertigen sind.

Der von Ihnen befürchtete Effekt wird so oder so eintreten, da die Zahlen weiter sinken werden, da halte ich ein klares vorab kommuniziertes Konzept für deutlich vielversprechender als auf Untertänigkeit und Regierungshörigkeit zu setzen, denn diese gibt es nur in äußerst beschränkten Teilen der Bevölkerung und erschöpft sich rasch.

UHBP
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@sag..

zu Frage 4 müssten wie sch..prov... befragen. Der weiß alles was die Regierung in den nächsten Wochen und Monaten vor hat. Leider sagt er es uns nicht. Wahrscheinlich Streng Geheim!
Persönlich glaube ich, dass die regional unterschiedlichen Lockerung kommen werden, nur muss noch etwas Gras über den Vorschlag von Kaiser gewachsen sein, bis der einfache Bastianer nicht mehr weiß vom wem der Vorschlag ursprünglich gekommen ist.
Derzeit ist es reiner Populismus, wie beim Testen, da war der richtige Zeitpunkt für die Veröffentlichung auch genau 20 Stunden später.

SagServus
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Persönlich glaube ich, dass die regional unterschiedlichen Lockerung kommen werden

Ich gehe auch davon aus, dass dies irgendwann der Fall sein wird.

Und ich gehe auch davon aus, dass es keinen landesweiten Shutdown mehr geben wird sondern das ganze dann eher wie in Südkorea ablaufen wird.
Virenherde werden dann nur mehr regional eingedämmt.

SagServus
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P.S.:

Abgesehen davon finde ich es richtig, dass von seiten Regierung keine konkreten Zahlen genannt werden wann jetzt was irgendwie gelockert werden kann.

Wieso?

Weil die Leute einfach zu dumm dafür sind und in der Regel dann folgender Effekt eintreten wird.

Auf der einen Seite der große Aufschrei wenn die Zahlen erreicht werden aber auf Grund anderer Kriterien doch nicht gelockert werden kann und auf der anderen Seite dann die ungehorsam der Leute die das ganze nicht hinnehmen oder gar nicht mehr hören, dass nicht gelockert wurde und einfach beginnen gegen alles zu verstoßen weil "der minister hat ja gesagt ab der Zahl ist alles ok".

schetzgo
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Konkreten Fahrplan???

Die Regierung samt Opposition ist seit Anbeginn der Krise planlos und torkelt von einer Fehlentscheidung zur nächsten (Tests, Mängel,App...)!
Da soll ausgerechnet das Hochfahren funktionieren?
Es ist ausschließlich der Disziplin der Bürger anzurechnen, dass nicht Tausende Tote zu beklagen sind, das Selbstlob und die Selbstdarstellung der Politiker sind zum speiben!🤮

SagServus
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Es ist ausschließlich der Disziplin der Bürger anzurechnen, dass nicht Tausende Tote zu beklagen sind, das Selbstlob und die Selbstdarstellung der Politiker sind zum speiben!

Genau, eigentlich hätte die Regierung gar keine Ausgangsbeschränkungen und so erlassen müssen.

Die Disziplin der Bürger hätte ganz alleine dafür gesorgt, dass alle zu Hause bleiben.

 
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