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Während SchulschließungenLeitlinie für Lehrer: Keine neuen Lehrinhalte vermitteln

In der derzeitigen "Überbrückungsphase" aufgrund der durch die Corona-Pandemie bedingten Schulschließungen sollen die Lehrer keine neuen Lehrinhalte vermitteln.

Neue Lehrinhalte sollen derzeit nicht vermittelt werden
Neue Lehrinhalte sollen derzeit nicht vermittelt werden © APA/DPA/HEIKO WOLFRAUM
 

In der derzeitigen "Überbrückungsphase" aufgrund der durch die Corona-Pandemie bedingten Schulschließungen sollen die Lehrer keine neuen Lehrinhalte vermitteln. Daran erinnert das Bildungsministerium in neuen "Leitlinien für die Fernlehre/das Distance Learning". Außerdem sollen die Schüler zur Stärkung der Motivation regelmäßig von ihnen Feedback bekommen.

Die Direktoren sind demnach dafür zuständig, bei Bedarf ein Übergabe- bzw. Ablagesystem im Eingangsbereich der Schule zu organisieren, das den aktuellen Hygienebestimmungen (z.B. Mindestabstand von einem Meter) entspricht. So sollen Übungsmaterialien abgeholt und danach bearbeitet wieder abgegeben werden können. Dieses Angebot soll über die Website der Schule, den Elternverein, per SMS oder per Telefon den Erziehungsberechtigten kommuniziert werden.

Die Klassenvorstände bzw. Klassenlehrer sollen wiederum den Kontakt mit Eltern bzw. Schülern aufrechterhalten. Dabei sei besonders auf leistungsschwächere Schüler Rücksicht zu nehmen und diesen vermehrt individuelle Betreuung zukommen zu lassen.

Die Lehrer werden aufgefordert, "jedenfalls Arbeitsmaterialien für ihre Schüler/innen bereitzustellen". Diese müssen "in Anspruch und Umfang angemessen sein". Bei Vorhandensein der technischen Ausrüstungen sollen sie bekannte E-Learning-Systeme nutzen und "zuverlässig zeitnahes Feedback über die bereits erledigten bzw. abgegebenen Arbeiten geben". Außerdem haben sie für pädagogische Fragen zur Verfügung zu stehen - etwa in E-Mail-Sprechstunden.

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Danke für Ihr Verständnis.

seinerwe
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Zu umständlich

Bildung sollte pro Schulstufe einheitlich über das Fernsehen vermittelt werden. Wir haben ja 4 ORF Kanäle. diese könnten am Vormittag Lerninhalte der Hauptgegenstände übertragen, das entlastet Eltern und Lehrer. Am frühen Nachmittag und Abend könnten dann die Lösungen oder Wiederholungen gesendt werden.

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lispolzleitner
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Sinnloser Frontalunterricht

Wer auch immer das schreibt, hat nicht vertandent, dass man Wissen und Können nicht von außen, frontal in die Hirne der Kinder stopfen kann. Die müssen was tun und sich dabei selbst anstrengen um zu lernen. Das kann über 4 Stunden fernsehen überhaupt nicht klappen.

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plolin
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Ja, das geht aber nur

bei einem schulpflichtigen Kind. Bei mehreren Kindern wird es dann schon kompliziert.

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Mein Graz
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@plolin

Völlig richtig.
Nicht jeder hat mehrere Geräte zur Verfügung, mit denen man "fernsehen" kann.
Auch können Eltern - die ja die Kinder unterstützen sollen - sich nicht zerreißen und alle Kinder gleichzeitig bei der Übertragung des Unterrichts begleiten.

Ich darf allerdings annehmen dass es User gibt die das nicht so sehen, denn man hat doch sicherlich mehrere Fernseher oder PC's oder ein Laptop zu Hause (zu haben).

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Katrin Liebhard
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Keine Lockerung der Maßnahmen!

Wie man am Beispiel China sieht, steigt die Infektionsrate nach Lockerung der Quarantänemaßnahmen wieder an! Ohne Impfung oder adäquater Medikamente kann die Quarantäne nicht gelockert werden! Keine Schule, keine Hotels, keine Veranstaltungen, keine Gastronomie, ..... darf derzeit wieder den Normalbetrieb aufnehmen. Die Folgen währen verheerend, man sieht es derzeit ja auf der ganzen Welt.

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lombok
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SPÖ vorschlag

Den versäumten Stoff in den Sommerferien nachzuholen, wird nicht funktionieren. Wer würde die Urlaubs-Stornoflut der Hotel und Reisebüros bezahlen? Das Unterrichtsministerium?

Ich weiß schon, dass es derzeit unklar ist, ob man im Juli und August heuer seinen Urlaub antreten kann. Aber jetzt - Ende März - kann man das halt weder so noch so sagen.

Und die verlorenen 3 Schul-Monate sind sicher im normalen Unterricht sowie teilweise durch die aktuellen E-Learning-Maßnahmen parallel aufzuholen.

Sitzenbleiben sollte heuer ausfallen, da natürlich dem Kind jegliche Möglichkeit genommen wird, sich auszubessern.

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wirklichnicht
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Es gibt Leute, denen die Bildung der Kinder wichtig ist ...

... und es gibt welche, denen es weiterhin wichtiger ist nach Mallorca zu fliegen auch wenn die Kinder dadurch schulisch zurückbleiben. Das muss jeder selbst entscheiden, aber vielleicht wäre die Corona-Krise für ein Umdenken von Gewohnheiten nicht schlecht.

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lombok
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@wirklichnicht

Ein Umdenken von Gewohnheiten sollte tatsächlich durch Corona kommen. Da bin ich bei Ihnen! Was im Konkreten meine Worte jedoch mit einem grundsätzlichen Umdenken zu tun haben, verstehe ich nicht. Und offenbar verstehen auch Sie mich nicht ganz:

Wenn geklärt ist, WER die Stornokosten trägt (also hoffentlich der Staat und nicht wieder der kleine Bürger), dann ist ja alles gut.

Ich will nur keine halbe Ideen, sondern ganz fertig gedachte!!!

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wirklichnicht
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Urlaub = privates Vergnügen

Es gibt viele im Staat, die sich entweder keinen Urlaub leisten können oder aufgrund des Drucks in der Arbeit nur kurzfristig buchen können. Wenn jemand schon so lange davor bucht, sollte er auch eine Reiserücktrittsversicherung dabei haben.
Aber den Staat für Kompensation von privatem Vergnügen zu rufen klingt etwas nach Hypo-Rettung. Wie kommt der kleine Bürger dazu, die Storno-Kosten für eine 5.000 Euro-Safari zu übernehmen, die er sich selbst eh nie leisten könnte?

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peterhager
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Pandemie

Da nutzt die Reiseversicherung nichts!

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