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CoronavirusAnschober: "Wir sind noch nicht da, wo wir hin müssen"

Kurhäuser schließen am Wochenende, Parks und Spielplätze bleiben "noch" geöffnet. Quarantäne für Österreich-Einreisende, Grenzkontrollen zu Ungarn und Slowenien werden ausgedehnt.

Anschober und Nehammer
Anschober und Nehammer © APA/HERBERT NEUBAUER
 

Wie viele Menschen haben sich aktuell nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt? Wie helfen die Maßnahmen und welche sind künftig geplant? Fragen wie diese wurden von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) Donnerstag Mittag in einer gemeinsamen Pressekonferenz beantwortet.

Anschober eröffnete mit der Feststellung, "dass diese Welt von einer globalen Pandemie beherrscht wird". Und Europa sei das Epizentrum. Besonders in Italien sei die Lage dramatisch, derzeit gebe es "völlig überbelegte Intensivstationen in der gesamten Lombardei".

Das Ziel der Regierung sei es, "derartige Situationen in Österreich mit allen demokratischen Maßnahmen und Möglichkeiten und mit einer gemeinsamen Solidarität vermeiden wollen". Mit einer "Mischung aus Engagement und Ruhe" werde man die Situation gut bewältigen werden.

Mehr Testungen

Mehr als 14.000 Testungen wurden in Österreich bereits durchgeführt, dabei werden Verdachtsgruppen getestet. Diese werde erschwert durch die aktuelle Grippe-Saison, hier ähneln sich viele Symptome. Die Zahl der Testungen werde weiterhin erhöht, eine vollständige Testung der Bevölkerung habe jedoch keinen Sinn.

1.843 Menschen seien aktuell gesichert am Coronavirus erkrankt, Tirol sei weiterhin der Hotspot im Land. Fünf bestätigte Todesfälle habe man derzeit zu beklagen. "Die Zunahme ist weiterhin eine drastische und wir sind noch nicht da, wo wir hin müssen - nämlich zu einem Abflachen der Kurve". Die Altersstruktur sei in Österreich im Vergleich zu anderen Ländern sehr unüblich, weil diese ausgeglichen sei. In Italien liege der Schnitt bei 80 Jahren, in Österreich entspreche diese "tatsächlich unserer durchschnittlichen Altersstruktur". "Und das ist sehr, sehr positiv", denn weniger Erkrankungen in der Risikogruppe seien essenziell. Das seine gute Grundvoraussetzung, um durch diese Krise zu kommen. Als Erklärung dafür lieferte Anschober die getroffenen Maßnahmen, die befolgt werden.

Mehr Grippetote erwartet

Schlechte Nachrichten gibt es bei der normalen Grippe, hier werden heuer deutlich mehr Grippetote erwartet. "Das ist für unser Gesundheitssystem eine große Belastung, wenn zwei Virenerkrankungen im Umlauf sind." In zwei Wochen solle sich die Grippewelle jedoch wieder abflachen und mehr Kapazitäten in den Spitälern freigeben.

Die Mitarbeit der Bevölkerung sei "fantastisch" und zeige, "dass wir den Weg gemeinsam gehen, auch, wenn er schwer ist". "Fast alle machen mit." Wer nicht mitmache, den solle man darauf hinweisen, so Anschober. "Jeder einzelne von uns ist ein Teil der Lösung."

Ab dem Wochenende sollen, wie angekündigt, Kurhäuser, Reha-Zentren und Co. geschlossen werden. Ein entsprechender Erlass sei bereits ausgegeben worden. Die durch die Schließung frei werdenden Ressourcen sollen dann für die Behandlung von am Coronavirus Erkrankten verwendet werden. "Es gehe darum, die dann frei werdenden Ressourcen zu nützen", so Anschober. Man wolle so die Spitäler entlasten.

Quarantäne für Einreisen nach Österreich

Rechtliche neue Maßnahmen habe man im Bereich der Quarantäne für Österreich-Rückkehrer getroffen. Für all jene, die via Luftweg nach Österreich einreisen, gilt ab Donnerstag Mitternacht die Verpflichtung zur 14-tägigen Selbstquarantäne. Das gehe aus einer Verordnung hervor, die nun veröffentlicht wurde. Die Regelung gilt bis einschließlich 10. April.

Andere Fremde dürfen nur dann über den Luftweg nach Österreich einreisen, wenn sie ein Gesundheitszeugnis in deutscher oder englischer Sprache vorlegen. Darin muss ein negativer Coronavirus-Test bestätigt sein, der nicht älter als vier Tage ist.

Der Gesundheitsminister erinnerte zudem daran, Abstand zu halten. "Das ist das wichtigste Grundprinzip." Parks und Spielplätze werde man "noch, mit Rufzeichen" offen lassen, damit hier die Menschen "durchschnaufen können". Damit sei jedoch nicht gemeint, dass man die Park nutzen sollte, wie sonst. Zudem müsse Abstand gehalten werden. Bisher sei kein Erlass für eine Schließung geplant, das könne sich jedoch ändern.

Starker Rückgang beim Verkehr

Laut Innenminister Nehammer zeigen die aktuellen Maßnahmen Wirkung, man verzeichne beim Individualverkehr einen Rückgang von 90 Prozent, beim öffentlichen Verkehr um 45 Prozent. Das Abstandhalten sei extrem wichtig, um ältere und gefährdete Menschen zu schützen. Das gelte umso mehr, wenn das Wetter schöner wird. "Deshalb werden Sie vermehrt Polizisten sehen, die darauf hinweisen." Wer sich nicht daran halte, "muss mit Konsequenzen rechnen".

Die Kriminalität verlagere sich indes ins Internet, hier seien aktuell viele Betrüger unterwegs, "die mit der Sorge und Angst der Menschen Schindluder betreiben". Bei Fragen solle man sich an die Polizei wenden.

Grenzkontrollen ausgedehnt

Indes erklärte Nehammer, dass die Grenzkontrollen zu Ungarn und Slowenien ausgeweitet werden. Nehammer appellierte, von Grenzübertritten dringend abzusehen. Auch zu Deutschland werde nun verstärkt kontrolliert.

Die Polizei habe nun das Recht, Menschen darauf hinzuweisen, dass sie Abstand halten müssen. Wenn sich die Angesprochenen nicht daran halten, "dann wird die Polizei auch handeln". Jene Lokale, die nun vereinzelt geöffnet haben, erinnerte Nehammer an drohende Geldstrafen.

 

 

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Danke für Ihr Verständnis.

Peter66
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Parks und Spielplätze geöffnet

Parks und Spielplätze bleiben geöffnet... Aber Abstsnd halten, wenn Tausende in den Parks sind... Die Grünen Medienlueblinge nehmens nicht so gensu... Angeblich eird die Schisaison in Sölden und Iscjgl foch fortgesetzt... Die Kitzlochbar wirx auch wieder geöffnet.. Aber Kogler und Abschober sagen Abstand halten..

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Irgendeiner
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Hats nicht gefallen,sollte es auch

nicht,ich sagte ja,dumm liefere ich nicht, arrogant gerne.

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Irgendeiner
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Ach ja,kleiner Nachtrag zu den Tests,

diese Regierung hat vom Auftreten von Corona an wo ja laut Basti nur 1000 Tests
pro Tag gingen,was ich bezweifelt habe und sagte sie drücken die Statistik durch unbiologische Zusatzbedingungen,die haben also in dieser Zeit von zwei Wochen bis auf einen Tag die mögliche Testquote auch nicht annähernd erreicht,wie urgiert.Nach dem heute ist es so weit und als es dann in Tirol gebrannt hat sinds dann auf 1700 Tests täglich raufgefahren, ich will immer noch wissen wo die Begrenzung in den zwei stillen Wochen war,war es da nicht schon exponentiell?
Das stammt aus dem Ministerium Anschober,nicht von mir.

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ber
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Und wohin müssen wir?

Solange nicht alle immun sind, ist das Ziel nicht erreicht.

Die Maßnahmen sind ja da, um das ganze zu verlangsamen und den Krankenhäusern die Überforderung zu ersparen. Es ist nicht schneller vorbei, wenn möglichst wenige Leute zugleich krank werden, im Gegenteil. Mit der Impfung könnte es noch bis 2021 dauern und bis alle geimpft sind, noch länger. Vorher ist das Ziel wohl nicht erreicht.

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Irgendeiner
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Das ist soweit korrekt,nur vergiß nicht, solange wir keine Impfung und

keine Remedie haben werden 1-3% nicht immun, die sterben.

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Pelikan22
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Wären die an einer normalen Influenza auch gestorben?

Ich kenn mich da nicht so aus. Da verlass ich mich auf das Fachwissen von irgendeinem! Der ist offensichtlich Facharzt für Virulenz?

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Irgendeiner
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Weißt Du Pelikan,das liegt an den Eckdaten der Viren,Pelikan,eine landläufige Grippe hat 0,1-0,2 Prozent,das hat mir 1-3 Prozent das zehnfache da wurde hier ja frech vorsätzlich gelogen,mit diesem Vergleich.Dann ist da noch der kleine Unterschied daß wir die gefährdete Gruppe nicht impfen können und daß wir nil dagegen haben.Und als Bonus

hama auch noch daß die Häufigkeit der Verbreitung die Wahrscheinlichkeit einer Mutation erhöht, ist auch noch ein RNA und ich persönlich,ich habs schon gesagt,noch dazu der Meinung bin, daß auf der immer noch relativ geringen Sterblichkeit kein Selektionsdruck liegt,weil es das durch eine lange streuende Inkubationszeit ausgleichen kann,schlicht einfach ,es würde sich in Gegensatz zu anderem m.E.auch ausbreiten können wenn die Fatalität viel höher wäre.
Also die Antwort ist nein, die wären an der Influenza nicht gestorben.Und um mich, mein pelikan,bleibts zappenduster,aber mit Lotka-Volterra bin ich auch schon zusammengestoßen als Du deine Mutter noch unglücklich gemacht hast,mit vielen Wassern,sagte ich Dir ja.Naja,Pelikan und glauben sollst Du mir genau überhaupt gar nichts, Du sollst dich auf etwas setzen und es prüfen,nicht mehr und nicht weniger,ich bin nur Irgendeiner.Denn wenn Du Dinge absichtsvoll bezweifelst die du nicht verstehst, handelst Du fahrlässig.Und wenn Du das getan hättest,hättest Du gewußt, daß niemand bei den Daten so eine Pandemie im Griff haben kann.

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Pelikan22
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Warum frech und vorsätzlich?

Ich weiß es ja auch nicht! Trotzdem sagt zu mir niemand, ich hätte frech und vorsätzlich gelogen. Und wenn du mir als Fachmann etwas erklärst, und es stellt sich dann als falsch heraus, dann sage ich es auch nicht. Dann hast du dich eben geirrt!

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Carlo62
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Wenn ca. die Hälfte der Menschen in einem Gebiet immun sind...

...kann sich das Virus praktisch nicht mehr ausbreiten (Herdenimmunität). Wenn nur 1-3% keinem Immunität entwicklen heißt das im Umkehrschluss, dass 97-99% der Menschen immun sind! Da gibt es keine Chance für das Virus zu überleben, denn das Virus braucht ständig neue Wirte! Außerdem, wenn Du schon englische Begriffe verwendest, schreib diese bitte richtig! Heilmittel sind remedies oder in der Einzahl remedy und werden klein geschrieben!

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Irgendeiner
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Erzähl keine Märchen, die Herdenimmunität ist ein Konzept

der Impfung, das ist eine Epidemie,ob es da hält wird man sehen.Und laß diese Logeleien,wenn wir in der Durchseuchung raufkommen sind die Betreffenden tot, die sterben definitiv sicher bei Kontakt,das sagt die Statistik.Und ich weiß immer noch nicht ob hier Reinfektion ausgeschlossen werden kann, es gab da einschlägige Daten.Und es gibt auch im Deutschen das gute Wort Remedien und ins Lexikon zu sehen wär für wen wie Dich ja wohl zumutbar und obwohl ich englisch recht gut spreche und schreibe verwend ich nicht viele Anglizismen,aber was ich immer sehen kann ist, wenn wer versucht auch noch völlig Irrelevantes heranzuziehen um Zweifel an mir zu streuen,nicht.Lern Englisch,lern Deutsch und lern wenigstens jetzt basale Biologie und vor allem, lern endlich Demut vor Sachen die Du nicht verstehst.

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schulzebaue
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Mit den Masnahmen und Möglichkeiten

Werden wir auch nie dorthin kommen. Als Hausarzt vermisse ich bis Heute Vorgaben der Behörde. Im Bezirk gibt es keinen Amtsarzt als Ansprechpartner, eine Reaktivierung der Amtsärzte aus dem Ruhestand wird vom Bezirkshauptmann Preiner als nicht notwendig erachtet. Die Schutzausrüstung kauft unsere Standesvertretung mit unseren Beiträgen. Das Gesundheitstelefon 1450 ist für die Fisch‘ weil die noch immer Infektionsketten verfolgen was im derzeitige Zustand vollkommen sinnlos ist. Bis zu 75% der Erkrankten haben milde oder keine Beschwerden. Die einzige Möglichkeit wären Massenhafte Testungen. Das kann oder will die öffentliche Hand aber nicht bewerkstelligen. Medizinisches Personal müsste routinemäßig regelmäßig testen lassen nachdem die Patientenkontakte weiterhin bestehen. Aus meiner Sicht ist das allen Beteuerungen der Politik zum Trotz ein Versagen auf allen Ebenen. So wartet das Personal in den Krankenhäusern und Ordinationen auf die Ansteckung. Wer das dann überstanden hat braucht dann normalerweise keine Schutzausrüstung mehr. Vielleicht ist das das System dahinter.

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Irgendeiner
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Ja,wir müßten endlich das Gewicht auf breite Testung legen,

nein, wir müssen die viel zu spät gesetzten Maßnahmen verstärken und verschärfen weil wir die Ansteckungskurve auf der Zeitachse verlängern und den peak senken müssen,beide Einsichten kamen zu spät.

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Lodengrün
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Sehr

interessant und ernüchternd. Als einzige Entschuldigung war das Betreten von Neuland. Und können andere Länder das besser machen?

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schulzebaue
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Ja.

Wie es geht kann man sich in Asien ansehen.

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chrisi57
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Stadtleute

Hallo. Was ist mit euch. Wieso kommt ihr jetzt aufs Land und geht Bärlauchpflücken. Gehts noch!!
Was ist los mit euch. Sonst über die Leute auf dem Land schimpfen. Aber jetzt aufs Land fahren. Bleibt zu Hause. Ihr seit verantwortlich wenn alle Parks schliessen.

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Bobby_01
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Bitte denkt

in dieser Zeit an das medizinische Personal, welches bald sehr sehr belastet wird und auch ein großes Risiko eingeht. Das sind die Helden unserer Zeit!!!

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undhetz
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Die müssen die Panikmache ...

ausbaden ...

Wer kann mir erklären für wen, für was und warum wir das machen? Wegen der Influenza ...

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undhetz
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er hat recht ...

es wird noch einige Wochen brauchen, bis die Wirtschaft komplett zerstört ist.

dann sind wir dort, wo wir nie hinwollten ... geil!

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sybilleprettner
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Was ist los ?!

Haltet Euch einfach an die Vorschriften und basta ! Die Regierung tut eh ihr Möglichstes. In deren Haut möchte ich nicht stecken. Alles zu unternehmen und dabei nichts zu vergessen und Tag und Nacht im Einsatz. Ein Glück, wenn man zu Hause bleiben kann und trotzdem irgendwie versorgt ist. Ein Hoch auf die, die trotzdem arbeiten!

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KarlZoech
1
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@ sybilleprettner: So ist es! Sie haben meine volle Zustimmung!

Jede(r) möge die mehr als ausreichend bekannt gegebenen Regeln einhalten! Über die Situation und die Anordnungen nicht informiert zu sein wäre ohnehin ein Kunststück.
Auch ich danke allen, welche für uns alle im Einsatz sind! Dieser Einsatz, diese Leistung kann nicht hoch genug geschätzt werden!

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Irgendeiner
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Ach und nach den Lustbarkeiten der Doppelconferance

und dem Irgendeiner-bashing noch was, naja, ernsteres,weil ich einige sehe die nicht wie ich meinen Kurz habe viel zu spät viel zu wenig getan sondern die meinen,die Maßnahmen seien übertrieben und noch immer nicht verstehen was auf uns zukommt,da richt ich mich notwendig an die, die mit sowas ein wenig umgehen können,keine Hexerei, vor allem aber an Publizisten ,die ja zu informieren haben.Ich würd im Internet neherlab suchen,die Covid-Szenarien öffnen und ein bißchen spielen,das ist nicht von Politikern, sind die Biologen in Basel,auch für Österreich sind Daten voreingegeben.Naja,ich wünsch viel Spaß oder so.

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Lodengrün
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Wie gibt es das?

Betriebe stellen ihre Leute auf 10% Kurzarbeit Home Office, arbeiten sollen sie aber ein Vielfaches. Habe da noch nicht so den Durchblick. Was steckt da dahinter?

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checker43
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Nun

es ist ganz einfach: Wenn eine Firma so handelt, will sie Lohn sparen bei tatsächlich höherer Arbeitsleistung. Das bedeutet für die Firma mehr Gewinn. Natürlich ist das gegen das Arbeitsgesetz, aber zum Verstehen ist es ganz leicht.

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Lodengrün
9
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Danke

Sie bestätigen was ich befürchtet habe,

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Miraculix11
0
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Statt zu befürchten solltest Du Dir das Interview...

...von Armin Wolf mit dem Wiener AK-Direktor ansehen, der sagt genau das Gegenteil von Dir. Und wenn er der Wiener AK-Direktor ist das ein Roter.

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wiesengasse10
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Durchrechnungszeitraum !

Über den Zeitraum der Kurzarbeit wird die jeweils geleistete Arbeitszeit durchgerechnet ! Eine (insgesamte)Totalreduktion auf 0 Stunden darf es ja nicht geben - sonst wärs ja ArbeitsLOSigkeit. Kurzarbeit heißt "arbeiten", aber im neuen Modell zugestandermaßen auch nur ganz wenig. "Mindestens 10 %" kann man z.B. über 6 Monate so errreichen: 30 -20 - 0 - 0 - 20 - 30 Prozent. Eben auch mit 0%-Anteilen. Vorteil für den DG: Die Arbeitskraft bleibt erhalten, kann auch im Zeitraum genutzt werden (viel weniger halt). Der Dienstnehmer ist sofort nach der Krise voll einsatzbereit, muss nicht aus der Arbeitslosigkeit zurückgeholt werden. Heißt auch: KEINE Anspruchsabrechnung, wie bei Arbeitslosigkeit, keine SV-An- und Abmeldung, diesbezüglich wird der Steuerberater erspart. Und der "Arbeitslose": in Arbeitslosigkeit bekommt er 55% des Lohns, in der Teilzeitarbeit uzwischen 80 und 90 % !! Das sichert Existenzen !!! Ein Zuckerl für beide !! Liebe Regierung: well done !! Und auch BEIDE Sozialpartner sind voll des Lobes.waren beim Ausarbeiten der (neuen, großzügigeren) Bestimmungen miteingebunden und bewerben es (verständlichermaßen) massiv !

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