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CoronavirusArbeitsämter werden gestürmt - telefonisch

AMS-Chef Kopf rechnet mit einem starken Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Allein am Montag trudelten 16.000 Anträge beim AMS ein.

PK ARBEITSMARKTSERVICE (AMS): KOPF
PK ARBEITSMARKTSERVICE (AMS): KOPF © (c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)
 

AMS-Chef Johannes Kopf rechnet mit einem starken Anstieg der Arbeitslosenzahlen infolge der Corona-Krise. Allein am Montag seien 16.000 neue Anträge eingelangt. „Ich rechne damit, dass in den nächsten Tagen Zehntausende dazukommen“, so Kopf im Morgenjournal. Der vorzeitige Abbruch der Wintersaison im Tourismus und der verzögerte Start des Baugewerbes würden die Lage verschärfen.
 

Große Hoffnung setzt Kopf in die Kurzarbeit. „Der Vorteil ist, dass man sofort wieder alles hochfahren kann, wenn es weitergeht und kein neues Rekruting notwendig ist.“ Kopf ruft die Betroffenen auf, sich ausschließlich telefonisch beim AMS zu melden. Anträge, die verzögert eintreffen, würden rückwirkend behandelt werden. Die Telefonleitungen werden in diesen Stunden verstärkt werden

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Danke für Ihr Verständnis.

rahvin
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Kreativ

Ein Unternehmen, das so überhaupt keine Rücklagen bildet, mit denen es in einer Zeit wie dieser z.B. Kurzarbeit einführen kann, in der man keinen Urlaub oder Zeitausgleich abbauen kann, ist einfach schlecht geführt. Die Abmeldung von MitarbeiterInnen mit teilweise sittenwidrigen Zusätzen im Vertrag ist gelinde gesagt eine Schweinerei: Abmeldung, aber garantierte Wiedereinstellung irgendwann im Mai (eventuell verschiebbar) bei gleichzeitigem Verzicht auf eine Endabrechnung (Zeitausgleich und Urlaubsansprüche werden "eingefroren" und dann "reaktiviert"). Wer garantiert, dass das Unternehmen diese Zeit übersteht? Wird Insolvenz angemeldet, schauen die Arbeitnehmer mit ihren berechtigten Forderungen dann alt aus. Arbeitnehmer, die ein solches Angebot annehmen, gehen einfach nur eine Wette ein, dass es das Unternehmen schafft - oder eben nicht.

Dass es solche Abmeldungen gibt, kann ich aus mehreren Betrieben nur bestätigen. Angesichts einer Krise sind Arbeitgeber sehr schnell sehr kreativ, wenn ihnen ansonsten auch jegliches unternehmerische Feingefühl fehlen mag. Kosten kann man immer schnell auf die Gesellschaft umlegen, Gewinne behält man dann aber gerne für sich selbst.

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Stratusin
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Keine Angst!

Die EU hilft uns sicher (nicht)!

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antipasti
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also was jetzt

?

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uomo23
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Was...

machen die Geschäfte, Firmen und Restaurants die normalerweise zwischen 24.12 und 6.1 zusperren bzw. Betriebsurlaub haben? Da werden die Mitarbeiter auch nicht gekündigt. Wenn jetzt für 10 Arbeitstage geschlossen ist bricht gleich Panik aus. Man kann die Mitarbeiter die Überstunden, Zeitausgleich etc. abbauen lassen oder wie vorgeschlagen auf Kurzarbeit schicken.

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altbayer
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Zeitausgleich

Schreiben jetzt die Leute vom Zeitausgleich, die immer gegen die 12 Stundenwoche, den Durchrechnungszeitraum und die flexiblere Arbeitszeit gewettert haben?

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Civium
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Das ist Urlaub und nicht eine staatlich

verordnete Schließung!!!!!!

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uomo23
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Geschlossen

Ist geschlossen. Somit gibt es keine Einnahmen ob staatlich oder Betriebsurlaub.

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antipasti
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uomo23

sie verstehen es weiterhin nicht:
Im ersten Fall ist es Urlaub, und das Urlaubsgeld ist "eingepreist", also einkalkuliert!
Im zweiten Fall ist es kein Urlaub, sondern unvorhersehbar, also nicht einkalkuliert, dafür hat der Unternehmer kein Geld vorgesehen!
Klar?

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uomo23
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Antipasti

Es geht nicht ums Urlaubsgeld. Wenn ich 5x im Jahr eine Woche Urlaub machen würde !! dann bekomme ich auch nicht 5x Urlaubsgeld, dass ist Ihnen schon klar ? Wenn mich mein Betrieb zum Überstunden abbau nach Haus schickt bekomme ich auch kein zusätzliches Geld. Und ich kenne viele die zig Überstunden haben. Jetzt kann man diese abbauen ohne gleich zu kündigen.
Es geht hier um die nächsten 5-10 Werktage, damit der Virus eingedämmt wird.
Nochmals wenn die meisten Restaurant zwischen 24.12 und 6.1 geschlossen haben, haben diese auch keine Einnahmen. Sperren danach wieder auf und so hoffe ich das dies am 30. März wieder sein wird.

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Civium
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Wie soll es anders sein?

Ein Hotel-Restaurant , das geschlossen ist kann seine Mitarbeiter nicht auf Kurzarbeit setzen.
Es gibt keine Produktion!!

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Miraculix11
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Uninformiert?

Die Kurzarbeit kann auf Null gesetzt werden. Damit werden Mitarbeiter nicht gekündigt und sind wieder im Betrieb wenn es weitergeht.

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selbstdenker70
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..

Unbürokratischer und sicherer geht die Abmeldung . Die Mitarbeiter sind ja deswegen nicht aus der Welt und stehen auch sofort wieder zur Verfügung. Und wer dann nicht mehr zurück will, wäre sowieso nicht lange geblieben.

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altbayer
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Durchlesen

Bitte zuerst die Auflagen für Kurzarbeit durchlesen, bevor hier geschrieben wird.

Der Arbeitgeber muss vorfinanzieren, wann er das Geld zurückbekommt ist noch nicht sicher !

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Gerhard818
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Gastronomie

Die Hoteliers in Österreich würden nie einen Gedanken an Vorfinanzieren verschwenden. Kündigen! und schaun wieviel man selbst vom Staat bekommt. Zuerst 12 Std Woche einführen lassen von der Politik und dann ja keinen Cent für die Mitarbeiter übrig haben.

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