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Pro & Kontra Gehört das Kruzifix aus dem öffentlichen Raum verbannt?

Um andere Konfessionen und Nichtgläubige nicht zu diskriminieren, verzichtet das Wiener Krankenhaus Nord auf Kreuze in den Zimmern und löst damit einen Sturm der Entrüstung und eine neue Kruzifixdebatte aus.

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Um andere Konfessionen und Nichtgläubige nicht zu diskriminieren, verzichtet das Wiener Krankenhaus Nord auf Kreuze in den Zimmern und löst damit einen Sturm der Entrüstung und eine neue Kruzifixdebatte aus.

Kommentare (65)

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smauro
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...spannend...

... wie diel KLZ hier mit einem Thema ohne wirklich aktuelle Relevanz die Energie der potentiellen Poster kanalisiert und bindet... wem nützt das? Von welchen Themen wird abgelenkt?

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wotschi
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Das Kreuz...

...ist ein fixer Bestandteil unserer Kultur. Wem das nicht gefällt, darf gerne auf das Recht der Reisefreiheit zurückgreifen.

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Hazel15
4
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Unsere Kultur

Von wegen unsere Kultur, geprägt von haidnischen Bräuchen, vom Weihnachtsmann a la Coca Cola, von Perchten (haidnischer Ursprung) Helloween,
einem Gabalier (passt genau zu uns) ....Oder meinten Sie Mozart, Strauß, Beethoven, Haidn, unsere Brauchtumsgruppen und Vereine, den Heurigen, die diversen Festspiele....und nein, das Kreuz gehört nicht zu unserer haidnisch geprägten Kultur obwohl ich religios bin.

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Ifrogmi
5
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Aus dem öffentlichen Raum verbannen...

... hiesse gipfelkreuze, wegkreuze, als anhänger getragene kreuze, usw verschwinden zu lassen.
Aus öffentlichen Institutionen - vielleicht.
Müsste dann die Kapelle einer krebsstation weg????
Im übrigen dürfen unsere musl mitbürger es sich ruhig ansehen.
Bei radikaleren moslems hat das kreuzigen bis heute Tradition. Siehe isl Staat.

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joesiefee
20
12
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Pro Kreuz aber contra Nächstenliebe passt nicht zusammen

Bravo Peter Huemer , wahre Worte ! Wer hier in den Kommentaren ernsthaft meint , Kreuz und verbot der Seenothilfe haben nichts miteinander zu tun hat das Christentum nicht verstanden. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst ? Und in 2020 muss das auch heißen :Liebe Deine Nächste wie dich selbst ! Wer nicht Nächstenliebe praktiziert und solidarisch handelt mit den Armen und Schwachen kann sich nicht Christ nennen . Mit so jemandem hat die Gesellschaft nur ein Kreuz zutragen !

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jg4186
4
10
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Christsein ohne Nächstenliebe geht nicht!

Ganz klar, genau richtig: Christsein ohne Nächstenliebe geht nicht! Wer das nicht versteht, hat Christentum (noch) nicht richtig verstanden. Wer da Probleme hat, sollte die Bibel lesen, Neues Testament. Oder wieder einmal in die Kirche gehen und eine gute Predigt hören. Oder mit einem reden, der sich ernsthaft um Christsein bemüht. Wie sagte schon Ghandi: Viele Christen in Europa sind wie Steine im Bach: Außen ganz nass. Aber wenn man den Stein auseinanderbricht: Staubtrocken!

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lupinoklu
11
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Wenn Zuwanderer nach Österreich kommen,

dann mögen sie sich den Gepflogenheiten des Landes anpassen. Unser österreichischer vorauseilender Gehorsam- sei es in der EU oder anderen Gebieten- ist einfach nur peinlich! Hauptsache nirgends anstreifen.
Und die Östereicher , egal welcher politischen Einstellung oder Religion zugehörig, sollen doch bitte 14 Tage in die Länder der Migranten gehen und dort versuchen, die österreichische Fahne aufhängen, auf deutsche Sprache in den Ämtern bestehen und die Sozialleistungen einfordern, die Migranten bei uns zu teil wird.
Sollten sie das länger wie ein paar Tage überleben, sind sie gerne wieder in unserem Schlaraffenland willkommen!!!

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UHBP
17
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@lupi..

"Unser österreichischer vorauseilender Gehorsam ..."
Ja so sind sie die Österreicher. Schon 1938 haben sie, im vorauseilenden Gehorsam, gejubelt wie der Adi einmarschiert ist.
Hauptsache nirgends anstreifen.
PS anscheinend hättest du gerne solche Zustände wie in jenen Ländern aus denen die Flüchlinge kommen. Sonst würdest du diesen Vergleich nicht ziehen.

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Mein Graz
32
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@lupinoklu

Muslimische Vertretungen verlangen oder erwarten gar nix - auch wenn das immer wieder behauptet wird. Zuwanderer passen sich sicherlich nicht immer (schnell) an - allerdings bedeutet Anpassung nicht die Verleugnung der Religion. Integration wird Zuwanderern schon dadurch erschwert, dass ihnen bis zum endgültigen Bescheid der Zugang zum Erlernen der Sprache verwehrt werden soll bzw. schon wird. Lasst sie doch Deutsch lernen, im täglichen Umgang mit Österreichern werden am besten unsere Sitten und Gebräuche vermittelt!

Und deine Forderung, ich solle doch 14 Tage ins Land der Migranten gehen: aus welchem Grund glaubst du denn, dass die von zu Hause fort wollen, weil es so lustig und unterhaltsam ist, täglich um sein Leben zu rennen, weil man andere Ansichten als der Nachbar hat?
Hier "verlangt" keiner, dass in Ämtern nicht Deutsch gesprochen wird - Migranten können sich häufig nicht verständigen, weil sie nicht Deutsch lernen DÜRFEN!

Ja, wir leben in Österreich in einem Schlaraffenland. Ja, wir gehören zu den reichsten Staaten der Erde. Und trotzdem gibt es Leute, die den "Zugereisten" sogar noch das wenige Erhaltene neidig sind. Und das ist traurig - zeigt aber ganz bestimmt "christliche Nächstenliebe", für das man das Kreuz braucht...

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compositore
8
14
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@graz

Na dann verbringe einmal einen Tag am Dietrichsteinplatz u. näherer Umgebung, da kannst "Anpassung" live erleben.

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Mein Graz
13
7
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@compositore

Keine Bange, ich hab das jahrelang "live" miterlebt - ich habe 40 Jahre in der Gegend des Griesplatzes gearbeitet - und niemals schlechte Erfahrungen gemacht.

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compositore
7
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Da bin ich aber froh,

dass ich meine 12 Jahre Schulzeit in Klassenräumen mit Kreuz (unweit vom Bild des jeweiligen Bundespräsidenten) ohne Schaden überstanden habe.

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UHBP
5
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@comp..

Hat es geholfen?

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compositore
7
3
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@ UHBP

Ja, es hat mir und meinem Glauben geholfen!

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Mein Graz
9
7
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@compositore

Hat das Kreuz auch deine Abneigung gegen "Ausländer" befeuert?
Denn dass du Ausländer nicht schätzt beweisen etliche Kommentare von dir.

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UHBP
11
6
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@comp..

Schön für dich. Aber wenn es dir subjektiv hilft, kann es dann nicht auch sein, dass es anderen subjektiv schadet?
Könnte ja sein, das der Herrgott so gemein ist und nicht allen hilft

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robertp
4
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Pragmatischer Vorschlag zur Güte

Erste-Hilfe-Kästen aufhängen. Damit sollte doch jeder seinen Frieden finden können.

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Prewo
3
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Rotes Kreuz

Das geht auch nicht, bei den meisten ist ein Kreuz drauf

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CuiBono
24
11
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Im Zeichen des christlichen Kreuzes

2000 Jahre - Lug und Trug.
2000 Jahre - eine einzige Blutspur durch die Geschichte der Menschheit.
2000 Jahre - dreckiger menschenverachtender Kampf um Macht und Einfluss.
2000 Jahre - Waffen segnen.
2000 Jahre - Ausbeutung und Missbrauch.
2000 Jahre - Skandale über Skandale.
2000 Jahre - Wasser gepredigt und Wein getrunken.
2000 Jahre - Frauenunterdrückung.
2000 Jahre - ...

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carpe diem
0
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Ja.

.

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bimsi1
4
15
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Was steht oberhalb des Körpers Jesu auf der Tafel?

Hert Huemer kritisiert die Ministerin Raab für ihre Aussage "das Kreuz stehe als Zeichen für unser jüdisch-christliches Erbe". So ist es auch- nach christlichen Verständnis.Oberhalb des Körpers Jesu am Kreuz steht auf der Tafel: Jesus von Nazareth - König der Juden. Im Römerbrief des Apostel Paulus, 11.Kap. heißt es klar: Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzeĺ trägt dich. Das Christentum ist ja aus dem Judentum entstanden.Und am Ende der Weltgeschichte bei der Ankunft des Messias bzw. der Wiederkunft Jesu wird es klar sein: Jesus ist ein und derselbe.

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X22
0
3
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In der Frühchristlichen Zeit gab es das Kreuz als Symbol nicht

zwischen den 2 und 3 Jahrhundert kam das Kreuz als Symbol erstmals vor, das Kreuz in heutiger Form noch später, es ist jedoch nicht als Symbol für beide Glaubensrichtungen anzusehen obwohl beide in den Ursprüngen vieles gemein haben

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UHBP
0
4
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@bim..

"das Kreuz stehe als Zeichen für unser jüdisch-christliches Erbe"
Zu diesem Erbe gehört aber auch die Judenverfolgung im Dritten Reich.

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Ifrogmi
1
0
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Nein, eben nicht.

Ich möchte den Ort nicht nennen, aber von meinem grossvater weiss ich, dass der gründer der dortigen nsdap ortsgruppe mit einer strengen Ermahnung davonkam als er sein 2. Kind taufen liess.
Das dritte würde heimlich getauft und kurz darauf fand man ihn mit Kopfschuss vor einem maisfeld am Ortsrand.

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sanantonio
14
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Das Kreuz in Klassenzimmern

und anderen öffentlichen Räumen war Tradition und Zeichen einer kulturellen Leitlinie. Diese Zeit ist vorüber, demographisch und dem öffentlichen Diskurs entsprechend. Nicht zuletzt haben die Vertreter des christlichen Österreich selbst an der Demontage dieses identitätsstiftenden Symbols gearbeitet.
Auch sollte sich die politische Beanspruchung dieses Symbols auf weiterhin bekennende Christen beschränken. Selbst die Einbringung dieses Symbols in aktuelle Debatten etwa zur Migration und dem damit verbundenen Schlepperwesen, wie in diesem Artikel, führt eher zur Spaltung der Gesellschaft als zu umsetzbaren Lösungen.
Religion ist Privatsache und Angelegenheit derer, die sich im Namen ihrer Religionsstifter und religiösen Führern zusammenfinden. Religion ist keine Staatsdoktrin. Diese Variante als politische Zielsetzung wurde durch die stets hervortretende Intoleranz der Gläubigen Andersdenkenden gegenüber, verwirkt.

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campanile
7
24
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andere sorgen!

bis 2050 werden in wien und anderen österreichischen städten muslime die größte religionsgemeinschaft bilden. unsere kinder und enkelkinder werden dann andere sorgen haben. ganz andere!

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