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Reportage25 Jahre Attentat in Oberwart: „Hass tötet die Seele eines Menschen“

Stefan Horvath (70) hat einen Sohn beim Attentat von Oberwart verloren. Seither ist es seine Lebensaufgabe, sich zu erinnern und Worte der Versöhnung zu finden.

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Stefan Horvath vor dem  Mahn- und Denkmal, das am Ort des Attentats errichtet wurde
Stefan Horvath vor dem Mahn- und Denkmal, das am Ort des Attentats errichtet wurde © (c) ALEXANDER DANNER
 

Der 4. Februar 1995 war ein scheußlicher Tag: Regnerisch, kalt, Nebeltücher verhüllten die Felder. Als Peter Sarközi, Josef Simon, Karl Horvath und Erwin Horvath aus der Roma-Siedlung am Rande von Oberwart in der Nacht ein verdächtiges Geräusch hörten, wagten sie sich dennoch ins Freie, um Nachschau zu halten. Auf der Straße entdeckten sie einen Gegenstand mit einer Tafel: „Roma zurück nach Indien“. Sie wollten diese Beleidigung entfernen – und in diesem Moment ging die mörderische Sprengfalle los. Die vier Männer hatten keine Überlebenschance, sie wurden buchstäblich zerfetzt.

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