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Nach "Maulwurf"-Sager Buchautorin Wiesinger will nun ihre Beraterin klagen

In ihrem Enthüllungsbuch „Machtkampf im Ministerium“ rechnet die bisherige Ombudsfrau Susanne Wiesinger mit der Parteipolitik in der Bildungspolitik ab. Gegen den Vorwurf, sie sei ein "Maulwurf", will sie klagen.

Ombudsfrau Susanne Wiesinger
Ombudsfrau Susanne Wiesinger © (c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)
 

Nach der Entlassung von Susanne Wiesinger als Ombudsfrau für Wertefragen ist Bildungsminister Heinz Faßmann auf der Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin für die in Ungnade gefallene Pädagogin. Man werde in jedem Fall die Stelle neu besetzen, heißt es dazu gegenüber der Kleinen Zeitung.

Kommentare (43)
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kleinalm
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Der Feind in meinem Bett!

Oder wie ich es als Minister schaffe mir ein unnötiges Problem einzuhandeln!

bimsi1
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Das ist das Problem.

Frau Wiesinger wurde 2019 "Ombudsfrau für Wertefragen".
Damit war sie nicht zufrieden. Sie hätte daher dem Bildungsminister klar sagen müssen, dass sie "Ombudsfrau für alle schulischen Probleme" werden wolle oder die neue Funktion nicht annehmen könne. Leider hat sie das nicht getan.

heri13
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Es wird sich schon ein kurz speichellecker finden,

Der ganz in seinen Sinn lügen verbreitet.

SoundofThunder
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Etwas fehlt schon in den aufgeführten Punkten

Dass man ganz bewusst Problemkinder jeder Nationalität und Glaubens in Problemklassen gebündelt hat um daraus politisches Kapital zu schlagen. Dass man sagen kann : Seht her,es gibt kaum noch Österreichische Kinder in unseren Schulen. Aber es wird jetzt endlich hoffentlich über das Rot/Türkis/Schwarze Fehlverhalten in unseren Schulen und Ministerien geredet. Und das ist gut so! Frau Wiesinger: Lassen Sie sich nicht mundtot machen! Genau solche Persönlichkeiten wie Sie braucht das Land!!

Windstille
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In Wien ...

... gibt es nun einmal viel mehr Ausländerkinder. Traurig, ist aber so. Und 2015/2016 kamen tausende dazu, die das Gefüge komplett zerstört haben. Darum kam speziell in Wien diese Schieflage zu Stande und ganz ehrlich, auch ich würde mein Kind nicht in eine Klasse geben, wo es sich als österr. Staatsbürger nicht einmal mit den anderen verständigen kann.
Traurig ist, dass diese Probleme ja nicht unter den Teppich gekehrt wurden - aber von Leuten wie Ihnen werden sie so dargestellt, als sei all das politisch gewollt. Fragen Sie einmal nach, wie viele österr. Kinder in Wien bereits Privatschulen besuchen, weil es meist die einzige Möglichkeit ist, damit die spätere Ausbildung (Gymnasium, Studium) nicht gefährdet ist. Meine Schwägerin zog mit ihrer Familie von Wien ins Burgenland zurück, bevor ihre beiden Kinder in die Volksschule kamen. Warum? Weil sie ihren Kindern eine öffentliche Schule nicht zumuten wollte und eine Privatschule nicht leistbar ist. Und um es nicht zu vergessen: Sie wissen aber schon, wer im Wiener Landesschulrat den Ton angibt? Jene Partei, für die diese Dame tätig war!

GordonKelz
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DER " ALTE MANN " IM 21.JAHRHUNDERT....

....scheint nicht ankommen zu wollen. Hier geht es lang....
Gordon Kelz

glashaus
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Kritik

und Fehler aufzeigen ist nirgendwo gewünscht, weder in der Politik noch in Firmen. Bedeutet für die Verantwortlichen ja Arbeit und die will niemand. Und deshalb wird leider wird viel und zu lange geschwiegen.

satiricus
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Hat der Basti dazu schon geschwiegen?

Fällt bei ihm wahrscheinlich wieder in die Kategorie "Anpatzerei"......

SU5UOTYL86CZ7KG7
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Despektierlich

Und völlig daneben

walterkaernten
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schule

1.
Warum hat die SUPER GELOBTE ZWISCHENREGIERUNG NICHTS getan, wenn der bericht schon im dezember vorgelegt wurde.

2.
Den bericht SOFORT veröffentlichen.

3.
Die verantwortlichen im ministerium zur verantwortung ziehen und nötigen falls FRISTLOS entlassen.
Aber keine GOLDEN HANDSHAKE Aktionen sondern FRISTLOS

4.
Die kinder sind diejenigen die geschützt und gefördert werden müssen. ALLES ander ist nebensächlich

levis555
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Beamte fristlos entlassen....

...na, Sie haben es aber drauf

X22
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add1

Zu dem Zeitpunkt gab es schon einen neu zusammen gestellten NR, die Regierungsbildung wurde schon beauftragt, was hätte es wirklich gebracht , die Veröffentlichung hätte vielleicht Sinn gemacht, da sie in die Koalitionsverhandlungen mit eingeflossen wäre, man könnte jetzt annehmen,dass das jemand nicht wollte, wer weiß es schon, hätte ja ein etwas schiefes Licht auf das Bisherige werfen können, dies kann man ja auch an den anderen Aussagen Wiesingers erkennen, nur nix negatives mit Türkis verbreiten, naja staat Türkis könnte man auch einen Namen hinschreiben

ulrichsberg2
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Richtig.

Es gibt ab dem 4., auch noch weitere Punkte, welche durch das Weisungsrecht Alt/Schwarzer Machenschaften, nun auch von den Türkisen übernommen wurde und unter Duldung der Übergangsregierung und nun auch von den Grünen fortgesetzt wird.

Windstille
3
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Ich find ihre Meldung lustig!

Gerade im Bildungsbereich ist es ganz einfach zu billig, alles einer Partei in die Schuhe zu schieben, weil es hier auch eine sehr starke rote Gewerkschaft gibt, die in Wien alles in der Hand hat - und anscheinend für gut empfindet ...

Noch trauriger wird ihre Antwort, wenn man sich die Liste der Bildungsminister seit 1970 anschaut:

Leopold Gratz (SPÖ)
Fred Sinowatz (SPÖ)
Helmut Zilk (SPÖ)
Herbert Moritz (SPÖ)
Hilde Hawlicek (SPÖ)
Rudolf Scholten (SPÖ)
Erhard Busek (ÖVP)
Elisabeth Gehrer (ÖVP)
Claudia Schmied (SPÖ)
Gabriele Heinisch-Hoschek (SPÖ)
Sonja Hammerschmid (SPÖ)
Heinz Faßmann (Parteilos, von ÖVP nominiert)
Iris Eliisa Rauskala (Parteilos)
Heinz Faßmann (Parteilos, von ÖVP nominiert)

Das sind 34 Jahre SPÖ, 12 Jahre ÖVP und 3 Jahre "Parteilos" - aber die Bösen sind nur diese Schwarz-Türkisen ...

Lamax2
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Kein Wunder,....

... dass es immermehr Abgänger von Pflichtschulen gibt, die nicht mehr gscheit lesen und schreiben können-- die SPÖ Dominanz im Bildungsbereich ist ja eklatant. Und jetzt muss der Faßmann für alles herhalten.

ulrichsberg2
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Alt/Schwarz hat alles im Griff.

Und tarnt sich nun mit Türkis.

satiricus
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@walter....:

Bevor Pkt. 3 erfüllt wird, rinnt eher die Drau von Lavamünd wieder zurück nach Spittal/Dr.

calcit
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Na no net...

...ich stell ja niemanden an, dass er gegen mich arbeitet...

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