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ParteiübergreifendSPÖ startet Initiative für nationalen Bildungskonvent

Parteichefin Pamela Rendi-Wagner und Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid schrieben aus diesem Anlass einen Brief, der am Freitag an alle Klubobleute der Parlamentsparteien geschickt wurde.

Pamela Rendi-Wagner
Pamela Rendi-Wagner © APA/Roland Schlager
 

Die SPÖ startet eine Initiative zum Thema Bildung. Die Sozialdemokraten wünschen sich einen nationalen, parteiübergreifenden Konvent, der eine Verbesserung in der Bildungspolitik herbeiführen soll. Parteichefin Pamela Rendi-Wagner und Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid schrieben aus diesem Anlass einen Brief, der am Freitag an alle Klubobleute der Parlamentsparteien geschickt wurde.

Bei dem angestrebten Bildungskonvent sollen "Bildungsziele außer Streit gestellt und der Weg zur Erreichung dieser Ziele erarbeitet werden", heißt es in dem Schreiben. "Die Ergebnisse des Konvents sollen in Folge über Regierungswechsel hinweg Gültigkeit haben."

Die SPÖ-Politikerinnen stellen in dem Brief außer Streit, "dass Bildung der zentrale Schlüssel für ein geglücktes und selbstbestimmtes Leben, für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, für Beschäftigung und auch für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft ist". Bildung wirke in alle Politikfelder und müsse daher "oberste Priorität haben", folgern die beiden.

Kritik an PISA-Ergebnis

Kritik üben Rendi-Wagner und Hammerschmid am mittelmäßigen Abschneiden Österreichs beim PISA-Test und daran, dass Bildung in Österreich so stark vererbt werde wie sonst in kaum einem Land. "Aus unserer Sicht braucht es eine langfristige Strategie für Verbesserungen im Bildungssystem. Deshalb schlagen wir als sozialdemokratische Fraktion im Nationalrat einen nationalen Bildungskonvent mit allen im Nationalrat vertretenen Parteien sowie mit ExpertInnen, SchülerInnen, PädagogInnen und Eltern vor", schreiben sie.

Im September habe es eine Veranstaltung der "Initiative Neustart Schule" gegeben, bei der sich die Bildungssprecher der Parlamentsfraktionen auf eine gemeinsame Erarbeitung eines Bildungsplans, der über mehrere Gesetzgebungsperioden gelten soll, geeinigt hätten. Deshalb gibt sich die SPÖ zuversichtlich, dass es zu einem nationalen Schulterschluss kommen könnte, heißt es in dem Brief.

In erster Linie erwartet sich die SPÖ von den anderen Parteien Gesprächsbereitschaft. Im Fall von positiven Rückmeldungen könnten sich die Sozialdemokraten vorstellen, rasch einen Termin für ein fraktionsübergreifendes Treffen zu vereinbaren, teilten sie mit. Bildungspolitik dürfe nicht mehr länger eine Politik von Kompromissen zum Nachteil der Kinder sein, hieß es aus der Partei.

Kommentare (15)

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Irgendeiner
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Naja,Sie hat recht,Bildung ist wichtig, Bildung ist zentral,da hamma haufenweise Probleme,die Verwechslung von Bildung mit Ausbildung, Fachidioten sind ebendas und nicht gebildet,das Nachlassen des Erwerbs von basalen Kulturtechniken, das mißt Pisa ziemlich grob, nicht Bildung und die kranke technomorphe Vorstellung der Bildungsprozeß sei ein Rankingspiel bei dem man erster sein müßte,also die dümmliche Übergewichtung von Noten die nur fragmentierte Momentaufnahmen sein können,und,und,und.Und dann würd ich mit einem Studienabbrecher der die Frechheit hat anderen Sprache zentral zu

setzen und dann die Mittel dafür zu kürzen Bildungsfragen gar nicht besprechen, der hat schon nicht bestanden.Aber in einem Punkt sticht mich der Hafer,bei der ewig blöden Formulierung Bildung würde vererbt.Vererben tu ich biologisch meine Gene,juristisch in einem geordneten Rechtsgebilde mein Eigentum, erstere erhält die Nachkommenschaft vor der Geburt,letzteres wenn ich den Löffel abgebe,aber wenn ich das eben jetzt tue ist meine Bildung weg,nicht beim Nachwuchs,der muß sich selbst eine erwerben.Ich vollbringe, für die Linken,Arbeit, sensu Marx und für die Rechten, ich leiste was, wenn ich mich an Kinderbetten setze und Märchen vorlese in endloser Sukzession und die Voraussetzungen für später schaffe und alles andere ist der dümmliche Versuch Leute aus ihrer Verantwortung zu streicheln.Und dasselbe gilt wenn ich mich später mit den Leistungen der kleinen Querulanten beschäftige statt auf ein Bier zu gehen.Und das laß ich mir halt nicht wegschwafeln.Die Frage ist nicht ob wer selbst Bildung hat,das macht manches vielleicht einfacher, sondern ob man es für wichtig hält, gibt auch Leute mit Pflichtschulabschluß die das erfolgreich taten.So und unserer Problem ist ein dreifaches,erstens Bildung sinkt massiv im gesellschaftlichen Wert,die Manderln hat man der Familie schon lange temporär entzogen und jetzt sind die Weiberln dran und die Schule packt die Zusatzaufgaben mit Riesenklassenschülerzahlen nicht.Simpel, zum Vorlesen muß wer da sein,für Aufgaben auch.

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Irgendeiner
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Addendum:Ja,Unmut ist als Phänomen wohl bekannt und

kann sich symbolisch ausdrücken, etwa durch Drohen mir der Keule, zivilisierter durch Kopfschütteln, und Naserümpfen und noch moderner durch schöne rote Striche,aber als hilfreicher Hinweis,Wissenschaftler haben jetzt überraschenderweise herausgefunden, daß man ihn auch verbalisieren kann,man lacht.

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UHBP
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Deshalb gibt sich die SPÖ zuversichtlich, dass es zu einem nationalen Schulterschluss kommen könnte

Eine Mehrheit? Sicher nicht!
Ein gebildetes Volk ist für Rechtspopulisten das, was das Weihwasser für den Teufel ist!
Schaut man sich PISA und den latenten Analphabetismus in Österreich an, so kann man wohl davon ausgehen, dass rund ein 1/4 der Wähler nicht versteht, für was welche Partei steht. Diese Menschen beschränken sich auf Schlagzeilen und können auch relativ einfach belogen werden, ohne dass sie es überhaupt bemerken.
Die rechtspopulistische ÖVP verhindert seit Jahrzehnten ordentliche Bildungsreformen und alles was dann noch übrigbleibt ist Stückwerk.
Hätte es nicht die SPÖ in den 70iger gegeben, würden sich die meisten FPÖVP Wähler nicht einmal die Matura für ihre Kinder leisten können.
Studien belegen es: Je "Dümmer" desto Rechts!

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kritiker47
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Wie überheblich

sind Sie denn ? Von woher zitieren Sie Studien, die ein Ergebnis :Je dümmer, desto Rechts" beschreiben. Ist hier der Wunsch Vater des Gedankens oder nur böse, untergriffige Unterstellung ? Jedenfalls scheint mit Ihren Beitrag ein Beweis vorhanden zu sein, dass die Bildung der "gepriesenen" 70 iger Jahre bei Ihnen kein voller Erfolg ist. Sonst würden Sie in der Lage sein, Andere nicht als dumm oder gar als Analphabeten zu bezeichnen, nur weil Sie keine richtigen Argumente finden oder von großen Frust belastet sind. Bemühen Sie sich einfach, toleranter Demokrat zu sein.

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rochuskobler
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Wo sind den

...die gescheiten Sozis, frei nach Ihrem Motto, je gscheiter desto links. Vielmehr gilt bei den Sozis der Leitspruch „ Idioten an die Macht“.

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UHBP
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@roch...

Einer PRW wirst du in 1000 Jahren nicht das Wasser reichen können. Aber dein Kommentar bestättigt nur die Studien: Je dümmer desto Rechts.

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rochuskobler
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Fehlbesetzung

..Ihre PRW ist schön, gescheit und fleißig, unbestritten. Leider versteht sie von der Politik genauso wenig, wie ein Elefant vom Fliegen. Wenn jemand das nicht erkennt, muss an seiner Intelligenz gezweifelt werden.

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rochuskobler
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Versager

...die Hammerschmidt hat bei der Bildung ihre Chance gehabt und nichts zusammengebracht. Jetzt hauen sich die zwei Versager auf ein Packerl und glauben was zu bewegen. Das kann nur schief gehen.

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beobachter2014
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Ergebnis des Bildungskonventes

Wir - die politischen Parteien Österreichs - geben den Schulen die notwendige personelle und finanzielle Ausstattung und lassen sie wirklich autonom arbeiten!
Was nämlich am meisten stört, sind die ständigen "Reformen" von oben!

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Frohsinnig
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Erwartet Gesprächsbereitschaft

Eine Partei deren führende Funktionäre im letzten Jahr vor allem durch Angriffe und generelles Schlechtmachen anderer Partein aufgefallen sind erwartet Gesprächsbereitschaft. Find ich lustig. Vielleicht sollte man zuerst selbst Gesprächspartner mit politischer Kultur nach vorne bringen, dann wirds mit Gesprächen sicher klappen,

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schteirischprovessa
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Die Notwendigkeit für einen Bildungskonvent scheint gegeben.

Denn die Bildungspolitik der vielen SPÖ BildungsministerInnen ist gescheitert, die Blockade der schwarzen Lehrergewerkschaft hat eine sinnvolle Entwicklung verhindert.
Solange Bildung eine Spielwiese für die Politik bleibt, wird sich wenig ändern.
Fachleute und Entpolitisierung statt Parteipolitik sollte mal der Anfang sein.

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beobachter2014
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Falsch

Die Bildungspolitik der vielen SPÖ-Bildungsministerinnen ist gescheitert! Richtig! Aber: Die "Blockade" der schwarzen (? es gibt auch eine gleich starke rote) Lehrergewerkschaft hat viele Dummheiten der roten BMinnen verhindert"

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freeman666
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SPÖ....der Weg stimmt in die Bedeutungslosigkeit

Von 1970 bis jetzt waren von insgesamt 13 Bildungsministern 2 von der ÖVP, 2 Fraktionslose aber 9 von der SPÖ.
Es ist eher lächerlich, dass gerade diese Partei die immer für Gleichschaltung statt individueller Entwicklung gestanden ist jetzt zu irgendwas aufruft. Und das auch noch wenige Tage vor einer neuen Regierungsverantwortung. Paradoxerweise werden die eigenen Kinder Pamelas von den staatlichen Schulen ferngehalten und lieber in sauteure -für einfache Arbeitereltern unfinanzierbare- Elite Privatschulen geschickt. Liebe SPÖ, ihr seid so unglaubwürdig, dass es schon weh tut.

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georgXV
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genauso ist es !!!

Pamela Rendi ist LEIDER eine, die "Wasser predigt und selbst Wein (Champagner) trinkt".
Selbstverständlich kann sie gerne so viel "Champagner" (z.B. im Club 55 in St. Tropez) trinken wie sie will, aber dann sollte sie NICHT ständig versuchen "Wasser" zu predigen.
Sie ist LEIDER in sehr vielen Punkten unglaubwürdig und NICHT die richtige Person(lichkeit), die die SPÖ aus der momentanen Krise führen kann.

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schteirischprovessa
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Die richtige Persönlichkeit hat die SPÖ so gut versteckt,

dass sie keiner findet.
Oder glaubt jemand, dass Leichtfried, Drozda, Katzian etc. an der Parteispitze die Krise beenden könnte?

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