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Türkis-grüne PläneStarlinger: Geplantes Budget fürs Heer ist viel zu klein

Verteidigungsminister Starlinger hält fürs nächste Jahr 900 Millionen Euro mehr für notwendig. Bei den laufenden Koalitionsverhandlungen sollen 400 Millionen Euro eingeplant sein.

Starlinger: Geplantes Budget fürs Bundesheer ist viel zu klein
Starlinger: Geplantes Budget fürs Bundesheer ist viel zu klein © APA/ROBERT JAEGER
 

Verteidigungsminister Thomas Starlinger warnt einmal mehr vor der finanziellen Unterversorgung des Bundesheeres. Der Minister fordert 900 Millionen Euro mehr im nächsten Jahr. Bei den türkis-grünen Koalitionsverhandlungen, so wird kolportiert, soll man 400 Millionen eingeplant haben. Wenn dem so ist, müsste jede dritte Kaserne zusperren und nur die Hälfte der Grundwehrdiener könnte ausgebildet, warnt Starlinger gegenüber Ö1. Dieses Szenario hatte Starlinger auch schon Anfang Dezember in der Kleinen Zeitung beschrieben.

Investitions-Rückstau

Auch die Auslandseinsätze müssten bei dieser Budgetierung massiv eingeschränkt werden, so der Minister. Es gebe einen Investitions-Rückstau von 10 Milliarden bei der Ausrüstung und von zwei Milliarden bei der Infrastruktur. Der einzige einsatzbereite Verband ist Starlinger zufolge die Militärpolizei.

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Danke für Ihr Verständnis.

orbil
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Klimarettung und Bundesheer vertragen sich schlecht


Elektropanzer, vegane Munition und laufen statt fahren heisst die Devise.

Bei den Feuerwehren könnte man Effizienz lernen was den Mitteleinsatz betrifft.

Und wofür Auslandseinsätze gut sind weiss auch kein Mensch - reine Angeberei ohne jeden Nutzen.

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gonde
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Ist doch relativ einfach. 2/3 der Generäle und Brigadiere weg und keine Auslandseinsätze mehr.

Da würde sicher die Mehrheit dafür stimmen.

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georgXV
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unsere Zwergenarmee leistet sich 160 (mehr oder weniger) Generäle und Brigadiere !!!

die Frage , die sich immer wieder stellt, lautet:
für wen oder was brauchen wir diese 160 (mehr oder weniger) Parteisoldaten ?
Wir brauchen eine schlanke und effektive (und motivierte) Heeresführung und KEINEN aufgeblähten Wasserkopf, der im wesentlichen nur mehr die Tage bis zur (teilweise überbezahlten - was war mei Leistung ?) Pensionierung zählt.
Den Grenzschutz könnte auch die Polizei / der Zoll übernehmen und den Katastrophenschutz die Feuerwehr / ein Technisches Hilfswerk. Selbstverständlich müßte in beiden Fällen sowohl Personal als auch Gerätschaft aufgerüstet werden.
Unser Bundesheer, in seiner gegenwärtigen Verfassung (Personal und Gerätschaft), ist LEIDER sicher NICHT in der Lage irgendeinen "Feind" vor dem Ein- bzw. Durchmarsch nach bzw. durch Österreich aufzuhalten, geschweige denn zu stoppen.

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Tauernzwerg
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Ständige Wiederholungen...

...machen ihre Argumente auch nicht besser, lieber georgXV.

Ja, es stimmt, die Anzahl der Offiziere mit höherem Dienstgrad als Oberst ist im Vergleich zu den vorhandenen Soldaten mit niedrigerem Dienstgrad im ÖBH zu hoch.

Nein, die Polizei kann den Grenzschutz eben nicht übernehmen...daher die Assistenz des BMLV für das BMI.

Nein, die Zollwache kann auch bei besten Willen diese Aufgabe nicht übernehmen, da seit 2005 inexistent.

Und Ja, unser Bundesheer ist seit vielen Jahren nicht mehr in der Lage flächendeckend zu verteidigen, was auch in absehbarer Zeit nicht als notwendig erscheint.

Und Ja, unser Bundesheer ist scheinbar nicht mehr in der Lage Antworten auf asymmetrische Konflikte zu geben, was mich als Staatsbürger betroffen macht.

Die Schlussfolgerung ist einfach...entweder gänzlich abschaffen und viel beten oder so gestalten, dass die Republik im Falle einer Krisensituation (z.B. Blackout) in der Lage ist, die Infrastruktur aufrecht zu erhalten.

Im ersteren Falle würde Ich aber gerne wissen, wer wirklich spürbaren Nutzen zieht von den 0,56% des BIP... ;)

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georgXV
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Lieber Tauernzwerg,

LEIDER muß man meine Aussagen zu diesem Thema immer wieder wiederholen, einerseits, damit die Bürger / Wähler / Steuerzahler ENDLICH aufwachen, daß es so NICHT weitergehen kann und andererseits, damit wir ENDLICH eine Entscheidung PRO oder CONTRA Bundesheer treffen.
Selbstverständlich ist auch mir bewußt, daß im Falle einer Abschaffung des Bundesheeres sehr viele (Verfassungs)Gesetze und Verträge geändert bzw. neu verhandelt werden müssen.

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ichbindermeinung
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einfach die Bürger als Eigentümer mal abstimmen lassen

einfach die österr. Bürger als Eigentümer u. Zahlende mal abstimmen lassen, ob sie genehmigen, dass das Militärbudget weiter erhöht werden darf oder ob das Steuergeld lieber für eine Steuerreform verwendet werden soll; Weiters mitabstimmen lassen über die Euroarmeeteilnahme / Auslandeinsätze und Wehrpflicht Frauen

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umo10
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Geplantes Budget für

Umweltschutz (kein Erdöl verbrennen...), Gesundheit (wieder minus bei GKK...), Bildung (zusperren von kleinschulen, Integrationslehrer...), Asylanten (Integration, Abschiebung...), Infrastruktur (Öffi-Tickets, neue Verladerampen um LKW auf Schiene...), NGOs (zuwenige Notärzte, Sozialarbeiter, Sanitäter...). An wievielter Stelle kommt hier ein funktionierender Eurofighter, oder Panzer? Oder scharfe Munition? Was glaubt ihr?

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sthpa
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Übergangsminister

Soll sich als Beamter nicht so wichtig nehmen uns sich einmischen was die zukünfige Regierung tun soll einfach ruhig bleiben wie sie es warscheinlich als Beamter gewohnt sind

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selbstdenker70
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...

Der "politische" Minister ist nur eine Person für die Öffentlichkeit. Keiner der Minister hat auch nur annähernd die Fachkompetenz ein Ministerium leiten zu können. Die Arbeit, die Berechnungen, und auch was der Minister zu sagen hat, bestimmen im Hintergrund die Beamten.

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georgXV
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???

und diese Beamten (= Parteisoldaten) versuchen in erster Linie immer wieder ihre berufliche "Existenzberechtigung" unter Beweis zu stellen (ganz egal ob diese "Beweise" wirklich notwendig sind oder eben NICHT) und ihren Ar... zu retten.
Aus meiner Sicht macht (Generalmajor) Thomas Starlinger einen sehr, sehr guten Job, denn er versucht uns Österreicher - im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen im BH - ständig über den Zustand im Bundesheer aufzuklären und auf die Mißstände und Konsequenzen aufmerksam zu machen.

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KarlZoech
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Die hohe Politik, also jetzt einmal die kommende Bundesregierung, wird Weichen stellen müssen:

Entweder wollen wir ein Bundesheer, dann muss es auch ausreichend dotiert sein und es braucht zusätzliche Mittel, um den jahrzehntelangen Investitionsrücksta aufzuholen.
Wenn nicht, dann sollte das aber offen gesagt werden, dann sollte man dazu stehen.

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eleasar
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Volle Zustimmung KarlZoech!

Die Regierung soll offen sagen:
- Wir wollen kein Bundesheer.
- Die Grenzen sollen nicht kontrolliert werden. Illegale Einwanderer sind in jedem Ausmaß willkommen. Wir schaffen das.
- Der Luftraum ist uns egal, jeder kann dort herumfliegen.
- Kritische Infrastruktur muss nicht geschützt werden.
- Landesverteidigung ist passé. Jeder kann kommen und unsere Frauen und Kinder bedrohen. Wir werden lieb sein und uns nicht wehren.
- Katastrophenschutz bei Naturkatastrophen machen Feuerwehr und Bergrettung.

Einfach sagen, was Sache ist. Und dann abwarten, ob man wiedergewählt wird...

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beobachter2014
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Generäle

Solange sich das Bundesheer viel zu viele "Generäle" leisten und die meisten davon spätestens mit 55 in den "Ruhestand" (keine Aufgaben bei vollen Bezügen) schicken kann, verstehe ich den Ruf nach mehr Geld nicht ...

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scionescio
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Schon interessant, dass bei zu wenig Mitteln, die Militärpolizei mit Priorität behandelt wurde ...

... warum wurde dort nicht gespart (und bei der Blasmusik, der Heeresschau, der Airpower, etc.) sondern bei der Ausrüstung und Unterbringung der Grundwehrdiener?

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