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Duo festgenommenAnschläge in Wien zur Weihnachtszeit geplant?

Laut einem Medienbericht zufolge könnten zwei Verdächtige einen Anschlag in Wien geplant haben, beide sitzen in Wiener Neustadt in Untersuchungshaft.

ANTI-TERROR-UeBUNG 'POLARIS'
Symbolbild © APA/HERBERT PFARRHOFER
 

In Wiener Neustadt sitzen aktuell zwei Tschetschenen in Haft, die Mitte der Woche festgenommen wurden. Die beiden sollen einen Terroranschlag in der Zeit zwischen Weihnachten und Silvester in der Bundeshauptstadt geplant haben. Ein entsprechender anonymer Hinweis sei eingegangen. Ahmed A. (25 Jahre alt) und Alik B. (31) sitzen seit Donnerstag in Untersuchungshaft, berichtet die Tageszeitung „Heute“.

„Aus kriminaltaktischen Gründen können wir dazu derzeit gar nichts sagen. Aber dass die beiden Männer bei uns in Untersuchungshaft sind, ist richtig“, erklärte der Wiener Neustädter Staatsanwalt Erich Habitzl gegenüber der Zeitung.

"Völliger Unsinn"

Bei Ahmed A. soll es sich um einen in der Szene durchaus bekannten Kampfsportler handeln. Dessen Anwalt, Wolfgang Blaschitz, habe bisher noch keine Akteneinsicht nehmen können, da es sich um einen Verschlussakt handle. Sein Mandant sei aber „gut integriert“, „ich halte die Anschuldigungen für einen völligen Unsinn“. Gegenüber der "ZiB" gab Blaschitz an, dass seinem Mandanten vorgeworfen werde, "dass er vorgehabt hätte, einen Anschlag mit Sprengstoff oder was auch immer auszuführen und zwar in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr". Für beide Männer gilt die Unschuldsvermutung.

Laut „Heute“ soll die nächste Haftprüfung am 27. Dezember stattfinden. Der Anwalt des 31-Jährigen werde zudem in den nächsten Tagen einen Enthaftungsantrag einbringen. Sein Mandant sei ein gut integrierter Familienvater. Der Verdacht gegen ihn bestünde nur, weil er mit dem anderen Verdächtigen telefoniert habe.

Kommentare (35)

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wahlnuss
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Ich kenne die Situation dieser Tschetschenen nicht,

und kann sie daher nicht beurteilen. Was ich grundsätzlich nicht mehr verstehe, wann und warum jemand in Österreich bleiben kann/darf und wie man dazu die Gesetze erfüllt, die ja im Parlament beschlossen werden. Warum kann jemand in Österreich einen Anschlag planen und ist bereits zwei Mal (!!!) vorbestraft? Warum bleiben diese Menschen in Österreich und zur selben Zeit wird eine Familie, die gut integriert ist, deren Kind hier geboren und getauft wurde und den Pfarrkindergarten besuchte, warum wird diese Familie um 4 Uhr in der Früh informiert, dass sie noch zwei Tage Zeit haben, um das Nötigste einzukaufen? Am Wochenende wurden sie abgeschoben. In beiden Fällen wurden die Gesetze erfüllt. Danke an die Herren Justiz- und Innenminister und werte Legislative und Exekutive.

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liza888
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warte auf die baldige Abschiebung von noch zwei russischen Botschaftern ))

Ich hoffe, die österreichischen Sonderdienste werden bald herausfinden, wer dahinter steckt.

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Eagle67
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Haben Sie schon einmal von einem Österreicher gehört, ...

... der verdächtigt worden wäre, während muslimischer Feiertage einen Anschlag in einem muslimischen Land zu planen? Nachdenken gibt vielleicht Antworten!

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liza888
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...

nein, weil Putin keine Österreicher jagt. Das sind pro-russische Tschetschenen, die die ganze schmutzige Arbeit machen, die Putin befiehlt. Er sucht einen schlechten Ruf über Tschetschenen, dafür macht er alles und anscheinend gelingt es ihm leider. Diese beiden Tschetschenen urteilten nach Angaben in den Zeitungen von russischen Kampfklubs in Österreich. Wohin schaut der österreichische Behörden? Warum werden Tschetschenen in anderen europäischen Ländern nicht so diskriminiert? Warum ist Österreich Putin gegenüber so loyal? Und warum hat Österreich so viele Verräter im Parlament, die bereit sind, das Land an die Russen zu verkaufen? Stoppen Sie die Diskriminierung des gesamten tschetschenischen Volkes. Wir sind Menschen wie alle und wir haben das Recht, zu leben und den Flüchtlingsstatus zu erlangen, wo immer wir wollen. Wir sind hier eine Minderheit, und alle Politiker machen ihre gesamte Karriere im Namen der Tschetschenen. Große Enttäuschung.

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Sam125
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x22, zu ihren Postings unten kann ich nur eines sagen,weil es den Tschetschenen

in ihrer Heimat schlecht geht und Polen sie für nur 1 Jahr ins Land ließen,müssen wir uns als letzter Gastgeber uns von Ihnen alles gefallen lassen? Was schreiben Sie da für einen Unsinn, denn wenn man als GAST in ein Land kommt hat man sich nach den Gegebenheiten wie sie in diesem GASTLAND sind, zu richten! So einfach wäre das,wenn wir von unseren eingewanderten dieses Gastrecht auch einfordern würden und nicht umgekehrt, wir uns den Migranten unterordnen würden,oder besser gesagt müssen!! Alle Migranten, die unsere Gesetze und vorallem die Frauenrechte missachten und straffällig werden, haben bei uns absolut nichts verloren und sie können gerne in ihre Heimat zurückkehren,wenn auch ihre Lebensweise hingehört!

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CuiBono
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Meine Meinung

Ich habe die Kommentare von X22 in denen er die Tschetschenenvertreter Vorarlbergs zu Wort kommen lässt, alle mit Grün - also als lesenswert bewertet.
Nicht, weil ich die dar gebrachte Sicht der Asylwerber komplett teile, sondern weil immer beide Seiten gehört werden müssen.
Was einigen hier offensichtlich schwer fällt.

Fakt ist, das Regime Kadyrow - der Schlächter von Putins Gnaden - ist nwv herrschend und die Unterdrückung der Tschetschenen perfektioniert.

Daher wird es wohl auch hier bei uns einige gewaltbereite und möglicherweise in IS-Arme getriebene Tschetschenen geben.
Was ich strikt ablehne ist, dass diese Leute "ihren" Befreiungs- und Glaubenskrieg in die Gastländer tragen wollen.
Das ist bei allen anlegbaren Maßstäben absolut inakzeptabel.
Daher gerichtliche Verurteilung, lebenslange Einreisesperre für die EU und Abschiebung. Gerne auch nach Russland.

Sinngemäß gilt das auch für andere, unsere Gastfreundschaft mißbrauchende Asylanten und Einwanderer.

Wer der pt Leser hier sich ein Bild über Tschetschenien machen möchte, empfehle ich das hier angeführte Buch.
Ist zwar nur ein Roman, noch dazu von einem Ami geschrieben, beschreibt die Zustände dort aber sehr eindringlich.
MARRA Anthony - Die niedrigen Himmel.
(ISBN: 9783518424278)

Aber Vorsicht - nix für schwache Nerven.

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limbo17
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Geh bitte

nur nicht über bewerten!
Sind doch gut integrierte Sportler!
Ironie aus!!
Mit der neuen Jänner Regierung wird es nicht besser werden!
Noch mehr werden kommen!

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tannenbaum
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Na, limbo!

Wie es aussieht, sind diese fragwürdigen Helden während der Regierungszeit deines Superhelden Kickl groß geworden!

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limbo17
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Punkt 1

Habe ich keinen Superhelden! ( So wie ihr Linken den Stalin Lenin und Konsorten!)
und Punkt 2
Sind die wohl schon etwas länger da!
A bissl Nachdenken schadet nicht mein Herr!

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schadstoffarm
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wählts den Strache

das schützt euch vor Tschetschenen und ihn vor der Privatinsolvenz.

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untermBaum
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Wie viele der Tschetschenen in Ö

Gehen einer geregelten Arbeit nach und zahlen Steuern?
Wie viele sind in der Mindestsicherung?
Wie viele wurden schon straffällig?
Wie viele besuchen radikale Moscheen?
Wie viele engagieren sich beim Roten Kreuz der Feuerwehr oder anderen NGos?
Wie viele sind in "Kampfsportvereinen"?

Die Antworten würden dafür sorgen daß man
A- Die Tschetschenen als Bereicherung für unsere Gesellschaft sieht
oder
B- Man erkennt daß man Sie so schnell wie nur möglich wieder loswerden sollte.

Ganz einfach

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georgXV
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genauso ist es !!!

...

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martinx.x
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ist ja alles schön und gut, x22.

Vielleicht können Sie mir erklären, wieso fast alle Tschetschenen nur Österreich als Asylland wählen. Es gibt viele nähere und größere Staaten in Europa...Denn es ist die grosse Anzahl, die Probleme und Angst bereitet, nicht der einzelne Tschetschene.

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X22
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Das kann ich ihnen ja gar nicht beantworten,

weil ich kein direkt Betroffener bin, sprich keiner der Asylsuchenden bin, würde ich einer sein könnte ich ihnen meine Beweggründe dafür bekannt geben.
Etwas, was ich im Zuge der Kurzrecherche gelesen habe, sind a mal die die zwei Hauptfluchtbewegungen, die erste war noch vor dem Eintritt Polens in die EU, Polen deshalb, weil es als Hauptfluchtroute gilt und 70% der Asylanträge in Polen gestellt wurden, auch weil Polen den Flüchtenden nur für ein Jahr Asyl gibt und sie deswegen wahrscheinlich weiter gezogen sind, damals hatte Polen auch noch kein starke Wirtschaft und Arbeitsplätze waren eher rar.
Und was ich auch verstanden habe, dass es zwei Generationen gibt, die einen flohen vor Putins Kriegen und die nächsten vor Putins unterstützten Schergen Kadyrow, sprich die zweite Generation ist in einem Umfeld aufgewachsen, wo Gewalt Alltag ist.
Und so um das Jahr 2008 war eben die prozentuelle Anerkennungsquote in Österreich am höchsten, natürlich schlägt sich dies auch in Zahlen nieder und wird sich herumgesprochen haben.
Im Grunde haben meine Kopien ja nichts mit dem Artikel zu tun, sondern nur mit den Fragen von FRED4712, um da ein wenig an Infos beizusteuern. Um drotzdem kurz auf den Artikel und meine Ansichten einzugehen, ich bin genauso wie viele andere für eine Hilfe für die Betroffenen nach den Regeln der Menschenrechte, und genauso bin ich wie viele andere für die Bekämpfung und Verurteilung von Terroristen, mich stört nur die Verallgemeinerung auf alle

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X22
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und wie man anhand der Reaktionen der User, sieht gibt es keine, nur annähernd befriedigente Antwort auf FRED4712s Fragen

Viele finden die Fragen gut, verstehe ich auch, obwohl man genau merkt in welche Richtung die Fragen gestellt sind und es gibt ja auch ein paar erleuchtende Antworten.
Ob man es witzig finden kann, wenn eine ländliche Indianerin sich einen Spass über Flüchtende macht, oder einer im Geographieunterricht geschlafen hat oder einfach nicht in der Lage ist, sich selbst schlau zu machen und der Dritte im Bunde eine Säuberungswelle ala Kadyrow nicht mitbekommen hat

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taps10
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Da haben sich ein paar Hetzer gefunden

Ein paar Fragen dazu?

Wie viele sind Unmengen?
Sind Tschetschenen in ihrem Land bzw. Russland noch Repressalien ausgesetzt?
Was schaut der "Tschetschene" in eurem Weltbild den genau aus?

Danke, für eure Antworten.

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FRED4712
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kann mir jemans erklären,

was diese Unmengen an Tschetschenen bei uns verloren haben???....und alles so anständige Figuren....echt nett.
von einem krieg dort ist mir nichts bekannt...oder hab ich was verpasst?

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schadstoffarm
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Freddy

die eigene Ignoranz als Argument zu verwenden ist möglich aber stillos. Du hast seit der Aufklärung so ziemlich alles verpasst.

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Landbomeranze
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Ehrlich gesagt habe ich auch den Großteil

dieser Zeitspanne verpasst. Wer wird schon über 350 Jahre alt;-)

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X22
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Ramsan Kadyrow ist die Antwort und das Problem (Auszug aus dem Spiegel Online 2015)

Kadyrow sieht sich selbst als absolutistischen Fürsten. Mal begnadigt er einen in Russland wegen Mordes verurteilten Tschetschenen. Mal zwingt er Internetnutzer zur Zwangsarbeit, weil sie im Netz über einen Brand an einem seiner Hochhäuser gespottet hatten. Viele seiner Widersacher hat ein gewaltsamer Tod ereilt: Die Jamadejew-Brüder etwa, politische Konkurrenten, starben in Moskau und Dubai durch Kugeln von Attentätern. Ein geflohener Leibwächter Kadyrows wurde in Wien erschossen.

Im Fall des Ende Februar erschossenen Oppositionsführers Boris Nemzow führen die Spuren ebenfalls in den Kaukasus. Die russischen Behörden halten den Tschetschenen Saur Dadajew für den Todesschützen, einen stellvertretenden Kommandeur von Kadyrows Truppen. Dadajew sei ein "echter Krieger und Patriot", sagte Kadyrow nach der Verhaftung.

Bedingungslose Treue zu Putin

Kadyrows Tschetschenien liegt heute praktisch außerhalb des Wirkungsbereichs der russischen Verfassung. Ein Moskauer Gericht hat das vor Kurzem praktisch offiziell anerkannt: Der Republikchef hatte verfügt, die Häuser von Verwandten islamistischer Terroristen "mitsamt dem Fundament abzureißen". Eine Journalistin reichte Klage dagegen ein, die Richter entschieden gegen sie. Recht ist in Tschetschenien, was Kadyrow sagt.

Er selbst hat das einmal so formuliert: "Solange mich Putin unterstützt, kann ich tun, was ich will. Allahu Akbar!"

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Landbomeranze
2
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Also ist es ja eh ähnlich wie in den

arabisch muslimischen Ländern und der Türkei.

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X22
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Und dazu Auszüge aus einem offener Brief der Tschetscheninnen und Tschetschenen Vorarlbergs (28. Februar 2018, „Tschetschenischer Kulturverein Bodensee“)

Sehr geehrter Herr Bundespräsident Van der Bellen,
Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Kurz,
Sehr geehrter Herr Innenminister Kickl,
Sehr geehrte Regierungsverantwortliche,
Sehr geehrte Medien,

wir schreiben diesen Brief an Sie, weil wir mit großem Erschrecken miterleben mussten, dass am Dienstag, den 23. Januar insgesamt 31 Menschen aus der Russ. Föderation, darunter der Großteil Angehörige unseres Volkes, aus Österreich abgeschoben wurden. Wir schreiben diesen Brief aber auch, um zu der Sendung „Tschetschenen und Gewalt in Österreich – die große Diskussion“ auf Ö24.tv am 25. Januar Stellung zu beziehen.

Wir kennen natürlich nicht die Asylverfahren der betroffenen Personen. Wir wissen nur, so wie es vor allem nun von befreundeten ÖsterreicherInnen verbreitet wurde, dass die Familien und Einzelpersonen seit Jahren in Österreich waren, dass sie gut integriert waren, dass ihre Kinder fließend Deutsch gesprochen haben und zum Teil in Österreich geboren wurden und das Land, in das sie jetzt abgeschoben wurden, gar nicht kennen.

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X22
16
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Wer sich auch nur ansatzweise mit der Politik des Landes aus dem wir geflohen sind beschäftigt, wer sich in seriösen Medien weltweit informiert -und das sollte man von Ihnen als politische Verantwortliche und Medienvertreter/-innen erwarten dürfen- weiß, welch geschundenes Volk wir sind, zu welchen Zwecken wir benutzt und missbraucht werden und welche Unwahrheiten über uns verbreitet werden!

Welche psychologischen und auch sonstige Folgen eine Abschiebung für uns -als bereits Geflüchtete- bedeutet, kann in seiner Gänze nur dann erfasst werden, wenn man sich ernsthaft mit der Situation in Tschetschenien auseinandersetzt. Welche Folgen dies für unsere Kinder hat, die inzwischen die deutsche Sprache besser als ihre Muttersprache beherrschen, die hier die meisten Jahre ihres kleinen Lebens verbracht haben, Freunde haben und verwurzelt sind, ist kinderpsychologisch betrachtet, ein neuerliches Trauma!

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X22
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Viele Erwachsene werden trotz ihrer Ausbildungen und Erfahrungen, keine Möglichkeit haben diese in der Heimat einzusetzen, da man dort als ein Verräter des Vaterlandes gilt. Es sind individuelle Geschichten, die jeden hierhergeführt haben, und diese dann alle mit demselben Grund zurück zuschicken ist nicht menschlich und wird viele Leben zerstören.

Solange die Regierung in Tschetschenien nicht wechselt, können wir nicht zurück. Solange Kadyrow an der Macht ist, führt er Krieg gegen sein eigenes Volk. Wir wissen natürlich, dass Österreich gute Beziehungen und Verbindungen zu Russland pflegt. Erfüllt aber bitte nicht den Wunsch Russlands, uns zu opfern, uns zurück zu schicken.

Es mag sein, dass die jetzt abgeschobenen Menschen in ihren Einvernahmen nicht überzeugend genug ihre Asylgründe geschildert haben und sie daher den Genfer Flüchtlingsschutz nicht bekommen konnten.

Österreich hätte ihnen aber das geben können, wonach sie gesucht haben:

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X22
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Ein Leben in (weitgehender) Sicherheit, einen Aufenthaltstitel aus humanitären Gründen.

Es wird immer wieder und wieder verbreitet, wir seien ein gefährliches Volk von Kämpfern mit einem besonders hohen Hang zu Gewalt und Kriminalität. Wir würden uns weder in die österreichische Gesellschaft eingliedern wollen, noch hätten wir ein besonderes Interesse daran arbeiten zu wollen. Wir werden beschrieben als ein Volk, das seine Frauen schlägt und unterdrückt und wir werden als religiöse Extremisten dargestellt.

Es stimmt, es gibt solche Menschen unter uns. Von rund 30.000 Tschetschenen und Tschetscheninnen, die in Österreich leben, sind laut der österreichischen Kriminalitätsstatistik 2015 insgesamt 3.008 Menschen aus der Russ. Föderation straffällig geworden. Wie hoch dabei die Anzahl dabei der TschetschenInnen ist, ist nicht ablesbar, da sie „in den Topf Russland“ geworfen werden.

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X22
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Am 12. Januar 2018 schreibt der „kurier“ in einer Vorabveröffentlichung der Rohdaten der Kriminalstatistik Österreich für 2017:
„2017 wurden 20.100 Asylwerber als Verdächtige einer Straftat geführt. 2016 waren es noch 22.288. Damit ist die Zahl der tatverdächtigen Asylwerber um knapp zehn Prozent gesunken.
Die Gesamtzahl aller 2017 ermittelten Tatverdächtigen ist mit 270.279 nahezu gleichgeblieben (2016: 270.159). 105.741 Tatverdächtige waren keine Österreicher (39,1 Prozent, wie auch 2016).“

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