AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

"Allianz für Österreich"Baron würde gerne mit Strache bei Wien-Wahl antreten

Wiener Landtagsabgeordnete spalten sich von der FPÖ ab: Baron, Handler und Kops gründen "Die Allianz für Österreich". Baron würde gerne mit Strache bei Wien-Wahl antreten .

© APA/HELMUT FOHRINGER
 

Die drei bisherigen Wiener FPÖ-Mandatare Karl Baron, Klaus Handler und Dietrich Kops spalten sich von der Mutterpartei ab und gründen einen eigenen Klub im Gemeinderat bzw. Landtag. Das kündigte das Trio, das künftig unter dem Namen "Die Allianz für Österreich" auftritt, am Donnerstagvormittag in einer Pressekonferenz an. Die drei Abgeordneten waren zuvor aus der Wiener Partei und dem Rathausklub ausgetreten. Für Erreichung der Klubstärke braucht es in der Bundeshauptstadt drei Abgeordnete.

Wien-Wahl

Die von abtrünnigen Wiener FPÖ-Mitgliedern neu gegründete Bewegung "Die Allianz für Österreich" will bei der Wien-Wahl antreten. Initiator Karl Baron wünscht dabei den ehemaligen Bundesparteichef Heinz-Christian Strache als Spitzenkandidaten, wie er am Donnerstag in einer Pressekonferenz sagte. Noch sei Strache aber - suspendiertes - Mitglied der Freiheitlichen. Im Gespräch sei man aber, so Baron.

Analyse von Michael Jungwirth

Baron kann sich bei der kommenden Landtagswahl in Wien durchaus vorstellen, mit der FPÖ um die Mehrheit zu ringen, wie er sagte. Er und seine Mitstreiter, die ebenfalls ausgetretenen Mandatare Klaus Handler und Dietrich Kops, würden außerdem viele Freiheitliche kennen, die ebenfalls die neue Partei unterstützen würden. "Es ist vermutlich erst der Anfang, es werden viele folgen", stellte Handler in Aussicht.

Erklärung über die Konstituierung des Klubs

Andere Bundesländer

Offiziell gegründet wurde der neue Klub im Gemeinderat Donnerstagfrüh, auch Satzungen zur Parteigründung seien zum selben Zeitpunkt im Innenministerium hinterlegt worden, sagte Gernot Rumpold, der die Öffentlichkeitsarbeit und den Auftritt von "Die Allianz für Österreich" - abgekürzt als DAÖ - betreut. Auch ein Logo wurde am Donnerstag bereits präsentiert. Ob es auch in anderen Bundesländern zu Abspaltungen kommt, konnte Baron nicht sagen.

Was die drei ausgetretenen Freiheitlichen eint, ist die Loyalität zu Strache. Selbst im Falle einer Anklage etwa aufgrund der Spesen-Vorwürde sei dieser als Mitstreiter willkommen, machte Baron klar. Dieser sei allerdings nach wie vor FPÖ-Mitglied, weswegen der Ex-Parteichef "zu diesem Zeitpunkt" nicht mitspiele. Es komme daher darauf an, wie die Freiheitlichen entscheiden. Aber: "Im Gespräch sind wir natürlich schon."

Zusammenhalt und Kameradschaft

Als Strache-Fan outete sich auch der nun ausgetretene Handler. "Ich bin überzeugt von Zusammenhalt und Kameradschaft", beteuerte der Kommunalpolitiker. Für ihn persönlich sei der Austritt daher ein "Befreiungsschlag" gewesen. "Historisches" sieht wiederum Kops in der Gründung des neuen Klubs. Auch er hält weiterhin Strache die Stange und bevorzugt "Kadergehorsam" gegenüber der Parteidisziplin. Eine Spaltung der FPÖ habe man nicht gewollt, betonten alle drei.

Überzeugt zeigten sich die ehemaligen FPÖ-Mandatare auch davon, dass Strache die Vorwürfe gegen ihn - Stichwort Ibiza und Spesen - entkräften wird. Neue belastende Aussagen eines weiteren ehemaligen Mitarbeiters des Ex-Parteichefs sind für Baron nur wenig glaubwürdig: ""Er hat versucht, sich in einer bessere Situation zu bringen", glaubt er. Es sei wohl es um ein mögliches Mandat bei den Freiheitlichen gegangen.

Hofer spottet

FP-Obmann Norbert Hofer reagiert mit Spott auf die durch Unterstützer von Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache angekündigte neue Partei. "Bündnis Zukunft Ibiza hat sich gegründet und wird auch die volle Verantwortung für die Ereignisse im Nachfeld zu schultern haben", zog Hofer via Twitter einen Vergleich mit der Abspaltung des BZÖ 2005 unter dem damaligen Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider.

Die FPÖ-Spitze will in einer Pressekonferenz am Nachmittag zu den aktuellen Entwicklungen Stellung nehmen. Für Hofer ist damit ein "klarer Trennstrich" vollzogen. Die FPÖ haben den Rucksack abgelegt, so Hofer.

Hans-Jörg Jenewein twitterte:

Leo Kohlbauer schrieb:

Kommentare (99+)

Kommentieren
autobahn1
0
0
Lesenswert?

Warum

wird das f verschwiegen,müßte heißen DAfÖ,oder die Abspallter freiheitlicher Österreicher

Antworten
voit60
1
9
Lesenswert?

Drei Abgeordnete der Blauen verlassen die Partei

und der Gerwald aus dem südlichen Burgenland vergleicht es mit den Bürgern von Villach, wenn von den 60.000 Bewohner dort 3 weg ziehen. Haben die Blauen etwa gar 60.000 Mandatare? Solche Geistesblitze dürfen bei uns Spitzenpolitiker sein.

Antworten
edi99
1
2
Lesenswert?

Mit den Zahlen und dem Rechnen

hat es schon Jörg Haider nie so genau genommen, er war äußerst kreativ damit.

Antworten
Irgendeiner
0
2
Lesenswert?

Naja, das ist alles besser als die Löwingerbühne,voit,

dieser Leopold Kohlbauer, so bedeutend daß ich nachsehen mußte wer das sei,ein Wiener Mandatar,also selbe Truppe,der hatte jahrelang die "drei wahrscheinlich schlechtesten & faulsten Abgeordneten" neben sich, er hats nie bemerkt, er hat nie gemeldet, jetzt kommt er drauf,wie sagt man in Wien, ein Blitzgneißer.Und nimmer wärs im aufgefallen wenn die sich nicht abgelöst hätten man lacht,ich mein, ich überleg mir doch als Politiker auch wie das aussieht wenn ich was sage,dort nie,kommt die blaue Wut,kommt der Worte Flut.Es wird tief, es wird grausam,es wird Freude machen,man lacht.

Antworten
edi99
1
8
Lesenswert?

Sollte die neue Wiener Landtags-Partei nicht ehrlicher IGÖ heißen, Ibiza gegen Österreich?

Ich als Noch-Nie-Blauer kann meine Schadenfreude kaum verhehlen, gemindert wird sie nur vom erbärmlichen Zustand der SPÖ, Wham Pam, die Richtung stimmt, Zukunftslabor ???

Kickl geigt endlich in Richtung Strache auf, sein alter Freund wird zum Feind des Gaulreiters? / Gauleiters? / Ponyzeichefs / kurz des BIMAZ, Basti trauert ihm sichtlich nach, der arme Pseudo-Messias.

Bald kennt sich keiner mehr aus, wer ist hier Verräter, wer ist Verwehter?

Antworten
bertl2811
3
16
Lesenswert?

An Alle die diese Partei gewählt haben und....

vielmehr an Alle die diese Partei noch immer wählen! Eure ehemaligen Parteimitglieder, die immer so gegen Staatsverschuldung "wetterten", in Wahrheit sich jedoch den Kropf vollstopften und noch immer vollstopfen, die haben jetzt einen Gemeinderatsclub, bestehend aus 3 Personen!!! gegründet und dieser Club erhält vom Staat daher € 62.000.-, ich wiederhole, € 62.000.- monatlich, ja monatlich! Der Kickl hat sich € 10.000.- als Zuckerl für den Wahlerfolg 2017 von der Partei auszahlen lassen! Für was? Für die Lügen die er ständig verbreitet? Ich sage nur eines. Wir Österreicher müssen absolut die Go halten und keiner darf auch nur ein zynisches Wort über Trump verlieren, solange solche Parteien bei uns im Parlament, in Landesregierungen und Gemeinden sitzen. Die FPÖ steht derzeit bei 15%, doch die anderen 85 Prozent, haben diese 15 Prozent nicht verdient!!!

Antworten
voit60
1
11
Lesenswert?

Klubförderung pro Monat

soll es über 62.000,-- Euro geben, da kann dann der Spesenheinzi schon was machen damit.

Antworten
3d38908078b876d140a0a743d3611df9
1
1
Lesenswert?

@voit60

Wenn ich mich nicht verhört habe, sind es laut ORF € 62.000,-- pro Quartal. Jedenfalls zu viel.

Antworten
Mein Graz
1
0
Lesenswert?

@Whitesands

Meldung auf wien(dot)orf(dot)at:
"Der neue Rathausklub „Die Allianz für Österreich“ (DAÖ), den drei abtrünnige FPÖ-Mandatare am Donnerstag gegründet haben, kann sich über Klubförderung bis zu 62.200 Euro im Monat freuen. Dadurch verkleinert sich nun der Spielraum der Wiener FPÖ."

Antworten
3d38908078b876d140a0a743d3611df9
1
1
Lesenswert?

@MeinGraz

Wie oben gesagt, habe ich mich möglicherweise verhört.

Antworten
SoundofThunder
1
3
Lesenswert?

Tja

Das kann man den Roten in Wien vorwerfen. Die Klubförderung im Wiener Gemeinderat sieht so etwas vor.Ziemlich lukratives Geschäft. Bis zur Wahl kassieren‘s was geht,wenn sie die Hürde schaffen weitere 5 Jahre weiter.

Antworten
Bumsdi
1
10
Lesenswert?

Es sollte keine Auszahlung ...

... von Clubförderung an diese Gestalten erfolgen. Diese Regel gehört längst angepasst. Es sollten nur die Parteien Clubförderung erhalten, die aufgrund von Wahlergebnissen einen Parlamentsclub bilden können. Das ist bei diesen DAÖ-Typen jedenfalls nicht der Fall gewesen!

Antworten
Think_simple
1
10
Lesenswert?

Ausschluss

Man könnte es noch viel lustiger machen, als es schon ist:
Was, wenn die FPÖ ihren Lieblings-Heinz doch nicht ausschließt?
Oha, ja, dann muss er wohl a) selbst austreten (das will er aber augenscheinlich nicht), oder b) er kann nicht für die DAÖ kandidieren (sapperlot, so a Sch....).

Erfüllt man ihm den Ausschluss, dann hat er, was er im Grunde wollte, so wie Tintifax, der kam am Ende auch immer in die Kiste....

Antworten
hansi01
0
3
Lesenswert?

Fast könnte man der Meinung sein, dass alle Politiker gleich sind.

HC zieht sich mit eigenen Worten aus der Politik zurück und wechselt in die Privatwirtschaft.
Und jetzt wird ein Club um ihn herum gegründet.
Unser zurückgetretene Vize-LH Schickhofer verabschiedet sich mit den Worten, er wechselt in die Privatwirtschaft und landet am Ende in einem Versorgungsposten des Land Steiermark.
Ja wir haben Expolitiker welche in der Privatwirtschaft erfolgreich sind und waren.
Aber die Großmauler und Täuscher gehören nicht dazu. Mögen sie weiterhin dem Steuerzahler zur Last liegen.

Antworten
bertl2811
0
1
Lesenswert?

@hansi01. Habe ich da was verschlafen?

Auszug aus einem Artilel der KZ.

Michael Schickhofer ist als Vize-LH und steirischer SPÖ-Chef zurückgetreten. Nun heuert er als Prokurist in der Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft an. Dort wird er "zwischen 8000 und 9000 Euro verdienen".

https://www.kleinezeitung.at/steiermark/landespolitik/5737407/Neuer-Job-von-ExSPOeChef_Schickhofer-wechselt-in-die

Antworten
Frohsinnig
1
16
Lesenswert?

Wer zahlt im DAÖ die Spesen Straches?

Wie Herr Baron bei der Klubgründung vorrechnet sinds die Steuerzahler. Damit wird auch schon ein wesentlicher Grund der Gründung dieser AfW (Allianz für Wien) deutlich.

Antworten
GordonKelz
1
7
Lesenswert?

DER WAHNSINN IST, .....

...das der Steuerzahler das auch noch finanzieren muss!!!
Gordon Kelz

Antworten
MoritzderKater
2
33
Lesenswert?

Was ich ja im Leben nie verstehen werde ist,.....

...... dass Menschen diesem HC noch ein Wort glauben, dass sie so ein Schlitzohr noch wählen, obwohl er all diese Unzulänglichkeiten (ich sag es mal so seriös, damit ich nicht die Korrektur am Hals habe) begangen hat, obwohl er seinen Abgang von der Politik x-mal betont hat, ja so einen Menschen für eine Wahl aufzustellen ist doch nur die Fortsetzung der ........ Einzelfälle ............

Was versprechen sich die Menschen von so einem
Individuum?
So nach der Art: Gleich und Gleich.......

Antworten
selbstdenker70
3
0
Lesenswert?

...

Warum die Aufregung? Die drei Hansln kennt außerhalb von Wien, und dort nur ein paar Politikinsider, sowieso niemand. Und ob der Strache dort andockt oder nicht ist mir auch total egal und hat mit dem Rest von Österreich nichts zu tun. Wenn die Wiener den Strache haben wollen und wählen, von mir aus.... Wie der Mundl schon gesagt hat...Mei Bier is net deppat...der Satz passt für Wien perfekt..

Antworten
Mein Graz
1
1
Lesenswert?

@selbstdenker70

Kurzsichtig gedacht.
Denn wenn Strache in Wien erst fest im Sattel sitzt hat bald ganz Österreich auch wieder was davon. Er wollte doch schon ein Mal Kanzler werden, vermutlich hat er diesen (Alb-) Traum nie aufgegeben.

Antworten
gesss777
2
12
Lesenswert?

Wie man in den Wald so reinschreit....

Strache wandelt auf Haiders Pfaden. Ob es zum gleichen finalen Ende kommt?Manchmal lösen sich die Probleme eben von selbst.

Antworten
Rick Deckard
1
2
Lesenswert?

DAÖ - Drei Arbeitsscheue Österreicher

...

Antworten
voit60
2
17
Lesenswert?

Rekordhalter

in Parteispalterei sind die Tüchtigen und Fleißigen.

Antworten
voit60
2
16
Lesenswert?

Und der Rumpold

war immer dabei.

Antworten
X22
2
29
Lesenswert?

Wer könnte neben Strache noch zu der AFÖ kommen

Es gibt ja genug ehemalige Fler, der Lugar vielleicht der ist da eh sehr elastisch, die Philippa und zum Schluss die Gudenus

Antworten
Irgendeiner
2
16
Lesenswert?

Ja,X22,bei

Lugar könnts spannend werden, dort war er noch nicht,man lacht,Phillipa und Gudenus würd ich verstehen, aber mit dem letzteren gibts offenbar auch Differenzen,es ist diese Nibelungentreue die immer naturgesetzlich dazu führt, daß es sie auseinandereißt,man lacht.

Antworten
 
Kommentare 1-26 von 119