AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Pisa-Tests"Kein Grund für Jubel": Österreichs Schüler bleiben im Mittelfeld

Der Schwerpunkt lag diesmal auf der Lesekompetenz der 15- und 16-Jährigen – ein Problemfeld in Österreich. Und wieder zeigt sich eine Kluft zwischen Migranten und Einheimischen.

Weiterlesen mit unserem Digitalabo

Gratis testen

    Sie erhalten Zugriff auf:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Smartphone App
THEMENBILD: PISA-STUDIE
Österreichs Schüler liegen bei den PISA-Tests traditionell im Durchschnittsbereich © APA
 

Österreich hat bei der PISA-Studie 2018 ähnlich wie bei der letzten Erhebung 2015 abgeschnitten und liegt weiter in etwa im Schnitt der OECD-Staaten. Dominiert werden die Ranglisten im Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften von diversen chinesischen Regionen sowie Singapur, zeigt die am Dienstag veröffentlichte Erhebung.

Kommentare (14)

Kommentieren
Sam125
0
0
Lesenswert?

Ja leider hat sich in den letzten Jahren in Sache Schülerwissen,in

Österreich nicht viel verändert! Als unser letztes Kind 2002 geboren wurde, war auch eine Pisa-Studie,die ziemlich gut über die damaligen schlechten Lernergebnisse der damaligen Jugend berichtete! Ich habe die Diskussionen um eine Verbesserung dieser nie vergessen, denn ich dachte mir bis unser letztes Kind Eingeschult wird, würde es bestimmt besser werden und ein gutes Lernsystem für alle Kinder gefunden werden! Inzwischen ist mein Kind bald vom Gymnasium befreit und geändert hat sich am Lernsystem gegenüber der älteren Geschwister überhaupt nichts! Klügere und wissbegierige Kinder müssen nach wie vor den weniger begabten Kinder nach unten Orientieren! Die Kinder, die im Lernmittelmaß sind orientieren sich freiwillig nach unten, weil sie dann ja viel weniger tun zu müssen! Und schon haben wir ein Lernlevel,dass für alle passt!! Und diese Depatten um diese unseligen Pisastudien, verfolge ich nun bewusst durch unserer Kinder seit 2002!!

Antworten
marioschierl
3
2
Lesenswert?

Bitte lasst unsere Kinder

mit so einem Schwachsinn in Ruhe, oder glaubt ihr das so ein Test zu beurteilen vermag, was unsere Kinder drauf haben? Ist wohl eher ein weiterer Normierungsversuch der Wirtschaftselite, um unser Leistungs- und Konsumpotential in gewisse Richtungen zu lenken.

Antworten
umo10
1
4
Lesenswert?

Wie die zentralmarura

Ist auch Pisa ein normierungsversuch unserer Gesellschaft. Ich denke, man soll es nehmen wie es ist: eine Überprüfung eines Iststandes. Viel wichtiger ist die Leidenschaft für einzelne Fächer und deren Überprüfung mittels Olympiaden ( Physik Olympiade, Mathe Olympiade, Fremdsprachen Olympiade, Sport Olympiade ). Das fördert die diversifikation. Genau das braucht der Mensch zum glücklich sein , und genau das braucht auch die Wirtschaft, die Industrie. Herausragende Leistungen die anspornen, spielerisch, ohne burnout-Gefahr, freiwillig, weils Spaß macht, Höchstleistungen zu bringen.

Antworten
Hansrabler2
0
2
Lesenswert?

Schlagzeile

.... ich wüsste nicht, wer da schon gejubelt hat ("Kein Grund für Jubel") ...... wenn man noch dazu bedenkt, dass der PISA-Test an sich eine äußerst fragwürdige Unternehmung ist, disqualifiziert sich die Überschrift doppelt.

Antworten
SoundofThunder
0
13
Lesenswert?

Wenn man bedenkt dass der Großteil nicht einmal Sinnerfassend lesen kann...

... ist das noch ein Kompliment!

Antworten
tigeranddragon
3
8
Lesenswert?

Mit

Großteil sind wohl (hoffentlich) auch die erwachsenen Österreicher gemeint?

Die Leseschwäche der 10 - 16jährigen kommt nicht von ungefähr

Bitte einmal die sogenannten erwachsenen Österreicher, die ja uneingeschränkt wählen dürfen, auf deren Lesefähigkeiten testen...danke

Antworten
gerbur
12
6
Lesenswert?

Im Mittelfeld gelandet

und trotzdem heimsen unsere Schüler viel Kritik ein. Fussballer müsste man sein! Obwohl letztklassig hoher Verdienst und hohes Ansehen und seitenlange Jubelberichte über Siege von Jausengegnern.

Antworten
Reipsi
14
11
Lesenswert?

Keine Zeit zum Lernen

müssen ja protestieren.

Antworten
martinx.x
9
19
Lesenswert?

wenig überraschend,

dass Kindern von Eltern, die zu Hause die deutsche Umgangssprache verweigern, in der Schule schlechter sind. Befremdend finde ich allerdings die negative Auslegung der Tatsache, dass die Fahigkeit, gelehrtes Wissen zu verstehen und aufzunehmen, vererbbar ist. ("Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm" hat in der Genetik sehr wohl Gültigkeit)

Antworten
tigeranddragon
4
3
Lesenswert?

Wie

viele Bücher haben sie in den letzten 2 Jahren gelesen?

Antworten
Redox
20
12
Lesenswert?

Da geht noch mehr...

Der Leistungsdruck steigt ständig - nicht nur im Berufsleben sondern es beginnt schon in der Schule! Man nimmt an dass das Burnout in wenigen Jahren an der Spitze der Gründe für Arbeitsunfähigkeit steht (momentan sind es noch Herz- und Gefäßerkrankungen)
Ich persönlich würde es für weitaus sinnvoller erachten, einen Weg zu erarbeiten diese gefährliche Entwicklung abzuwenden anstatt sich (auf kosten unserer Kinder) darauf zu konzentrieren die Spitze der Pisa-Studie zu erklimmen!

Antworten
beobachter2014
11
34
Lesenswert?

"Schuld"

sind die relativ vielen Schüler mit nicht deutscher Muttersprache, die wenig bis kein Interesse haben, Deutsch zu lernen!
Und das sind einmal die Flüchtlinge, sondern "Migranten" in der 2., 3. ... Generation

Antworten
Sam125
0
0
Lesenswert?

beobachter2014,ja das haben sie leider auch richtig gesehen! Doch wenn man

sagt, dass die jungen Leute wenigstens angehalten werden, in der Schule auch in den Pausen Deutsch zu sprechen,wird das als unmöglich abgetan!! Doch viele dieser Schüler sprechen mit ihren Freunden und zu Hause,in ihrer eigenen Sprache! Und dann wird vielleicht, in den Schulen auch nur gerade einmal im Deutschunterricht, noch Deutsch gesprochen! Wie bitte sollen sie dann unsere Sprache richtig lernen!! Auf der einen Seite haben wir eine Streichelpädagogik und auf der anderen Seite Schüler, die von der Schule abgehen und nichteinmal richtig lesen können!! Und noch was,es schaut so aus alsob die Schüler und ihre Eltern in der Schule das sagen haben und die Lehrer eine Statistenrolle spielen müssen und sie,wenn aber etwas nicht richtig klappt immer zur Verantwortung gezogen werden! Wo bleibt da die Eigenverantwortung der Schüler und natürlich vorallem ihrer Eltern? Die Schule kann eben nicht alles für die Schüler richten,denn lernen müssen die Kinder schon noch selbst...,oder?

Antworten
Ichweissetwas
11
17
Lesenswert?

Könnte besser sein,

woran kann es liegen? Da muss nachgegraben werden, die Lehrer sind sicher nicht schuld;-)

Antworten