Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

"An die Arbeit"SPÖ will mit "Zukunftslabors" wieder fit werden

Die SPÖ will mit "Zukunftslabors" die Erneuerung nach dem historisch schlechtesten Wahlergebnis starten. Personaldiskussion gab es laut der SP-Parteichefin bei der Präsidiumsklausur keine.

Pamela Rendi-Wagner und Christian Deutsch
Pamela Rendi-Wagner und Christian Deutsch © (c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)
 

"An die Arbeit": So lautet das Motto, unter das SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner den Erneuerungsprozess der Partei stellen will. In den nächsten acht Wochen seien alle „Organisationseinheiten und Teil-Organisationen“ aufgerufen, mit ihren Mitgliedern das Ergebnis der Nationalratswahl zu analysieren und danach Verbesserungsvorschläge zu formulieren, erklärte sie im Anschluss an die Sitzung. Die SPÖ will - voraussichtlich im April 2020 - einen Themenrat unter dem Titel "Zukunftskongress" abhalten, bei dem die Ergebnisse des Reformprozesses der kommenden Monate präsentiert werden sollen. 

Kommentare (32)

Kommentieren
altbayer
0
1
Lesenswert?

Freundschaft

Ich habe es hier schon ein paar mal geschrieben: Schaut euch den Film (bzw. das Kabarettprogramm) "FREUNDSCHAFT" mit Erwin Steinhauer an.
Der Programm ist ca. 20Jahre alt, aber noch immer aktuell.
Eine bessere Analyse des Problems der SPÖ gibt es nicht.

ronny999
4
7
Lesenswert?

Im April 2020

bis dahin hat ein Bonze wie Drozda die € 20.000,— im Monat sicher - hau ihm auße damit er neben Philippa Politik machen kann, dann wird dies etwas vielleicht Rendi!

SoundofThunder
14
4
Lesenswert?

😏

Schau deine Bonzen in der IV,der WK ,die Minister-Bonzen,die Türkisen Aufsichtsratsbonzen in der ÖBB an. Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.

Lodengrün
5
1
Lesenswert?

Ja die Roten

haben einen Hänger, haben die Zeit verschlafen. Viel ist falsch gelaufen. Dennoch tot sind sie nicht. Nicht zu leugnen sind ihre Verdienste. Das sagt jemand der kein Roter ist aber hofft das sie die Balance für die Achse Türkis/Blau finden.

ReinholdSchurz
6
9
Lesenswert?

Ganz Bestimmt.

Was soll man machen.
Also.
Ich kann der Partei nur raten sich aufzulösen die Bestimmung und die Richtung hat sie schon lange verloren sie vertritt nicht mehr die Menschen sondern nur mehr ihre eigene Klientel.
Denn wenn wir Arbeiter und Angestellte zusammen mit Unternehmer und sozial denken Menschen in Österreich die Mehrheit stellen ist die SPÖ und auch SPÖ Nahe FSG keine Vertretung.
Seit Kreisky sind alle gekommenen Vorsitzenden abgehobene volksfremde Personen gewesen.

rochuskobler
4
18
Lesenswert?

Tut’s die Rendi

.....weg und macht’s die Herr zu Parteivorsitzenden und die Gschicht ist erledigt.

SoundofThunder
5
21
Lesenswert?

🤔

Geht in die Fabrikhallen. Redet mit den Fließbandarbeitern. Raus in die Welt der Arbeiter und nicht sitzen bleiben im Parlament.

RaraAvis
26
23
Lesenswert?

Als Jemand, der die SPÖ sowieso als sinnlose Partei ansieht,

genieße ich gerade deren Selbstzerfleischung.

Man braucht nichts zu tun und die Genossinnen schaffen sich selbst an. Genial.

SoundofThunder
10
10
Lesenswert?

Tja

Sie dürfen sich ihre jährliche Lohnerhöhung bei ihrem Chef selber ausverhandeln.

Balrog206
0
1
Lesenswert?

Sound

Bei uns wurden ohne Geplänkel 2,55% Erhöhung ausverhandelt obwohl wir auch ein Teil der Metaller sind im Ögb , aber die Metaller machen sich jedes Jahr wichtig bei den Verhandlungen! Und ganz ehrlich für diese Erhöhung , von im Schnitt 2-3% mehr war es fasst nie braucht man keine Gewerkschaft des könnte man auch automatisch nach einem Wert X machen !

RaraAvis
3
12
Lesenswert?

Ja

Bin selbständig, somit ja.

SoundofThunder
13
12
Lesenswert?

Okay.

Dann sind Sie naturgemäß bei der ÖVP besser aufgehoben.Die 3,7 Millionen Arbeiter in Österreich aber nicht.

RaraAvis
3
15
Lesenswert?

Aber die sind ja

Auch keine Arbeiterpartei mehr. Die haben ja eben jeden Bezug zu den Arbeitern verloren. Das ist ja das groteske, das ich beobachte.

SoundofThunder
7
3
Lesenswert?

Das Groteske ist auch dass die Arbeiter die Blauen wählen.

Was haben die jemals für den Arbeiter getan? Die 60h Woche eingeführt 😏

RaraAvis
0
0
Lesenswert?

Dass die Arbeiter die Blauen wählen

liegt wohl daran, dass sie die SPÖ nicht mehr als die sie vertretende Partei ansehen. Die SPÖ ist zu einer idealistischen, islamverherrlichenden Partei geworden, die sich für alles andere mehr einsetzt als die Arbeiter. Dadurch driften die Arbeiter zur FPÖ, die wenigstens auf die Futterfeinde der Arbeiter hetzt, nämlich ebenfalls Arbeiter, aber aus anderen Kulturen. Somit sehen sie sich wenigstens durch Hetze vertreten, wenn schon nicht durch wirkliches Verständnis für ihre eigenen Anliegen.
Das Dilemma der SPÖ: eigentlich müssten einfache Vorarbeiter aus Gemeindebauten in die Politik. Das sind aber oft nicht die Menschen, die fähig sind, in die Politik zu gehen. Denn um in der Politik zu bleiben, muss man schon ein ordentliches A..... sein und viel aushalten.

7bc46fa4b03e1896f238a22254b1ef05
0
1
Lesenswert?

Wusste gar nicht, dass die SPÖ Löhne

verhandelt. Danke für die Info.

kropfrob
1
7
Lesenswert?

Bitte, wer oder was ...

... ist/sind „die Engueuler“? Kann das jemand hier (oder der Redakteur im Bericht oben) erklärne? Ich finde dazu nur ein französisches Verb, das soviel wie "jemanden anschreien" bedeutet.

hansi01
7
20
Lesenswert?

Die nächste Watschen kommt in der Steiermark

SPÖ stürzt mit Schickhofer unter 20% ab. Egal ob mit/ohne Bundespartei.

Sicherheitsfachkraft
2
13
Lesenswert?

Verzeihung: aber ich versuche in einem (ähnlichen) Neuhochdeutsch zu formulieren:

Oida Koffa, wos wüll die SPÖ 6 Monate, 9 Monate, 12 Monate???? San de irgenwo Angrennt?????

Aber jetzt formulieren wir das gelassen als Österreichische Wähler:
"............................................."

Weil das hört sich ja viel, viel Besser an!

melahide
21
13
Lesenswert?

Einsehen muss man

Dass Julia Herr die letzte Hoffnung der Sozialdemokratie werden wird. Ob als Nr. 1 weiß ich nicht, aber sicher als Themengeberin. Nicht heute, aber vermutlich bei der nächsten Wahl.

Die SPÖ müsste sich zu einer Partei der Gegenkonzepte entwickeln. Ökosoziale Wirtschaft mit regionalen Kleinbetrieben, gemeinnützige Wohnanlagen die sich autark versorgen (das zB Menschen die dort wohnen die beigeschlossene Bäckerei, das Café, das Geschäft ... betreiben) und ein gerechtes Steuersystem!

Henry44
2
14
Lesenswert?

Wer sollte solche Betriebe gründen und vor allem erfolgreich führen?

Der Konsum dürfte kaum als Vorbild dienen.

peter47
4
31
Lesenswert?

Verschiebung der Interessen

Ein älterer Herr bei einer SPÖ Wahlkampfveranstaltung :

Mein Großvater war Eisenbahner, mein Vater war Eisenbahner, ich war Eisenbahner, nur mein Sohn der Depp ist Architekt...

Mit der zu Recht geforderten Chancengleichheit, kommt es auch zur Interessenverschiebung der Wähler

Da hilft kein Neustart, sondern ein Überdenken des politischen Angebots

sunny1981
4
24
Lesenswert?

SPÖ

Wen wundert es?

freeman666
12
42
Lesenswert?

Verliererimage wird bleiben

Mit dubiosen Ideen, wie Testmitgliedschaften und ähnlichen Blödheiten wird es nicht gehen. Das Parteibuch war vor etlichen Jahren erstrebenswert, da es automatisch einen Job oder Versorgungsposten bedeutete. Jetzt wird ein Parteibuch im Berufsleben nur mehr von Nachteil sein. Die Grünen wird die SPÖ überholen, soviel ist sicher!

Sicherheitsfachkraft
4
10
Lesenswert?

DAS Parteibuch................ ja das war Einmal

Wie es noch Bruno Kreisky gab!

UHBP
6
37
Lesenswert?

Wie heißt es so schön:

Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Persönlich befürchte ich, dass nach diese Sitzung mehr Verwirrung über den Weg der SPÖ herrschen wird als bisher.
Aber, die Hoffnung stirbt zuletzt!

 
Kommentare 1-26 von 32