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Nationalratswahl 2019NEOS: Einbruch der Konjunktur wichtiger als Einbruch bei ÖVP

"Die Frage, wer die Regierungsverhandlungen einleitet, ist gegessen: Sebastian Kurz wird mit der Regierungsbildung beauftragt werden, weil er wird als erster durchs Ziel gehen", glaubt Donig.

© APA
 

Die NEOS kritisieren, dass Sachthemen im laufenden Wahlkampf zu kurz kommen und wollen sich bis zur Wahl auf Bildung und Steuerentlastung konzentrieren. "Es beschäftigt uns der Einbruch der Konjunktur wesentlich mehr, als die Frage des Einbruchs bei der ÖVP", sagte Generalsekretär Nick Donig. Für Regierungsverhandlungen mit der ÖVP nennt Donig eine Bedingung.

Dass die ÖVP am 29. September stärkste Partei wird, steht für Donig angesichts der seit Monaten unveränderten Umfragen fest: Die ÖVP liegt stabil 15 Prozentpunkte vor SPÖ und FPÖ. "Die Frage, wer die Regierungsverhandlungen einleitet, ist gegessen: Sebastian Kurz wird mit der Regierungsbildung beauftragt werden, weil er wird als erster durchs Ziel gehen", glaubt Donig.

Wen wählt Kurz?

Nun gehe es nur noch um die Frage, wer Kurz bei Koalitionsverhandlungen gegenüber sitze und welche Themen dann besprochen werden. Die NEOS wollen bis zur Wahl daher Bildung und Steuerentlastung in den Vordergrund rücken. Und als Grundlage für eine Zusammenarbeit nennt Donig die Bereitschaft zu hundertprozentiger Transparenz.

Unterstützt glaubt sich Donig durch eine interne Umfrage, wonach für NEOS-Wähler die Themen Transparenz, Steuern und Bildung gleich hinter Klimaschutz an der Spitze liegen, bei den Wählern der anderen Parteien auch Zuwanderung, Wohnen und Sicherheit. "Was wir sehen ist, dass die Österreicherinnen und Österreicher Themen beschäftigen, die in diesem Wahlkampf überhaupt nicht vorkommen", kritisiert Donig. Denn bisher werde alles überlagert durch "ein Aufarbeiten dessen, was in den letzten Monaten bei einer schwarz-blauen Regierung passiert ist".

Kommentare (4)

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stprei
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Gute Ansätze

Die Neos sind zu weiten Teilen in Ordnung. Amüsant nur, dass sie von der ÖVP transparent einfordern, aber FPÖ und SPÖ mit Vereinen und "unabhängigen Vorfeldorganisationen" auslassen. Dieses permanente Herumhacken auf der Neiddebatte um die Finanzen überlagert Sachthemen und die unnötige Skandalisierung von Halbwahrheiten zieht die Politik für den kurzfristigen Erfolg dauerhaft in den Dreck. So wie Pilz etwa gute und schlechte Spenden kennt, je nachdem, ob er sie erhält oder andere.

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SoundofThunder
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🤔

Die Vorfeldorganisationen der ÖVP sind auch noch nicht berücksichtigt worden. Interessant wieviel von dort kommt.

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bimsi1
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Schon die Komplimente gehört von Kurz an REndi Wagner?

In der Elefantenrunde unter ca 1:09,35 nachzuhören.

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X22
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Dumme Vermutung (Unterstellung) über gute und schlechte Spenden

Was werden Gute und was werden Schlechte wohl sein, die einen verlangen direkt oder indirekt eine Gegenleistung und die anderen eben keine, indirekt deshalb, weil sie eben auch in den Interessensvertretungen sitzen und dort ihre politischen Forderungen deponieren

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