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"CO2-neutraler Sektor"Köstinger will Photovoltaik-Anlagen auf Bundesgebäuden

Die Politik müsse "mit gutem Beispiel vorangehen und sicherstellen, dass die öffentliche Verwaltung als erster Sektor CO2-neutral wird", meint die ÖVP-Politikerin.

© Marina Lohrbach - stock.adobe.co
 

Die ehemalige Umweltministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) hat sich für Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern sämtlicher österreichischer Bundesgebäude ausgesprochen - für die nächste Legislaturperiode. Die Politik müsse "mit gutem Beispiel vorangehen und sicherstellen, dass die öffentliche Verwaltung als erster Sektor CO2-neutral wird", meint die ÖVP-Politikerin.

Denn bis 2030 sollen 100 Prozent des nationalen Stromverbrauchs aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden, so Köstinger. Der Bund verfüge über insgesamt rund 2.000 Gebäude - darunter Ministerien, Schulen und Bürogebäude - mit einem Gesamtenergieverbrauch von 1.260 GWh und Energiekosten von rund 108,4 Millionen Euro. Auf jedem dieser Gebäude, "egal ob das Einfamilienhäuser oder Verwaltungsgebäude sind", solle zumindest eine Photovoltaik-Anlage errichtet werden. Man gehe von Kosten von rund 75 Millionen Euro für 1.500 Anlagen aus, hieß es von der ÖVP am Freitag.

Kommentare (12)

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UHBP
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75 Millionen Euro für 1.500 Anlagen

Und wieviel davon gehen in Gutachten?
€50.000 pro Anlage im Schnitt.
Wäre doch gelacht, wenn sich da nicht ein paar Gutachter finden, die sich dabei eine golden Nase verdienen können. Natürlich nur für den internen Gebrauch und nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Wäre ja irgenwie blöd, wenn jeder wissen würde wer für wen, was begutachtet hat.

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wjs13
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Wichtiger wäre die Förderungen massiv anzuheben

damit PV sich endlich für die Millionen Einfamilienhäuser lohnt. Jetzt ist die Amortisationszeit noch immer länger als die technische Lebensdauer.
Gäbe viel Geld, wenn man endlich die Förderung von den umweltzerstörenden Windrädern abziehen würde. Die haben, mangels Wind, ausser vielleicht im östlichen Flachland, sowieso keine Berechtigung und dienen nur der Abzocke von Fördergeldern.

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Victor
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Stimmt leider nicht, was Sie sagen!

Die Lebensdauer einer Photovoltarikanlage beträgt 20 bis 25 Jahre.
Die Amortisationszeit einer Photovoltarikanlage beträgt ca. 10 Jahre.
Köstingers Vorschlag ist also nicht nur einer der besten Maßnahmen gegen den Klimawandel, sondern spart dem Steuerzahler auch viel Geld!
Falls der Bund überschüssigen grünen Strom produzieren würde (was sehr wünschenswert wäre), sollte dieser den Strom nicht günstig an einen teuren Energieanbieter verkaufen, sondern der Bund sollte selbst zum günstigen Energieanbieter werden.-> Die gesamte Bevölkerung würde davon profitieren.
Alle Leute würden in Folge vom privaten zu öffentlichen Energieanbietern (Bund, Länder, Gemeinden) wechseln, wenn sie für ihre Stromrechnung nur noch einen Bruchteil davon zahlen müssten.
Jetzt ist die Politik an der Reihe, bitte noch vor der Wahl solche Versprechungen zu machen.
Alle Politiker, die anderer Meinung sind, lassen sich wohl von irgendeinen Lobbys irgendwie beeinflussen. (Atom-Lobby, Erdöl-Lobby, Lobbys teurer privater Energie-Anbieter, ...)
Weiters muss man sich noch dafür einsetzen, dass der Regenwald nicht abgeholzt wird, sondern eher aufgeforstet. Dann kann man sich noch anschauen, wieviel CO2 die Ozeane in Sauerstoff umwandeln, sodass insgesamt das CO2 in der Atmosphäre insgesamt immer weniger wird-> Der Klimawandel wäre somit gestoppt.
incl.E-Autos und Wasserstoff-Autos
Jetzt liegt es nur noch an den Politikern, bzw. den wählenden Bürgern, dass sie die richtigen Politiker an die Macht wählen.

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helga.zuschrott
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frau köstinger hat ein schwammiges konzept abgeliefert .....

.... und die lange reihe der umweltminister aus österreich fortgesetzt, die nicht genügend projekte / initiativen für die arbeit gegen den klimawandel initiert haben ..... und jetzt - vor der wahl - we´rden diese und ähnliche vorschläga lanciert => hätte schon längst geschehen können / müssen!

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Schnittlauchlocke
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..sagt die Dame,

welche das Umweltministerium für 57 Mio. Euro nach Niederösterreich verlegen wollte- mit dem Geld hätte man wohl ziemlich viele Solaranlagen installieren können..

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voit60
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12 bis 14 Milliarden Steuerentlastung

war der Ansager vor der letzten Wahl. Was daraus geworden ist, muss man die Industrie und Hotellerie fragen, denn sonst ist nichts angekommen. Kalte Progression usw.?

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trattnis
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Wahlwerbung

Große Ankündigungen mit fremden Geld!

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cockpit
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Wieso hat sie das nicht schon

durchgeführt?

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Geerdeter Steirer
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Typisches Wahlkampfgetöse..........

diese Photovoltaikanlagen gehören schon lange verpflichtend auf jedes größere Firmengebäude sowie auch auf größere Wohn und Geschäftsgebäude, da hilft dieses Wahlkampfgetöse nix wenn schon ein bis zwei Jahrzehnte alles was dies betrifft verschlafen und einfach ad acta gelegt wurde !!
Die Frau Köstinger braucht sich da jetzt nicht zu profilieren versuchen.

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cockpit
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ach ja

war ja kein Wahlkampf!

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Lodengrün
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Sie kann

ruhig voran gehen wenn wir es bezahlen. Das nicht jeder Hausbesitzer das Geld hat sich so eine Anlage zu installieren geht an ihr vorbei. Da sieht man welche Bodenhaftung sie haben

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notnaa
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Welche

ÖVP nahe Firma bekommt den Auftrag damit halt dann wieder gespendet werden kann, vielleicht gibt es da dann einen kleinen schwarzen Koffer.

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