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"SPÖ in Phase der Schwäche"Hofer bremst Tschürtz ein: Keine rot-blaue Koalition

Die SPÖ befände sich in einer Phase der Schwäche, weshalb diese Variante schon rechnerisch nicht möglich sei.

© APA (Jäger)
 

Der designierte FPÖ-Obmann Norbert Hofer weist den Wunsch seines burgenländischen Landesparteichefs Johann Tschürtz nach einer rot-blauen Koalition im Bund unter Führung von SPÖ-Landeshauptmann Hans Peter Doskozil zurück. In einer Aussendung bekräftigt Hofer das Ziel der FPÖ, die Koalition mit der ÖVP fortzusetzen.

"Ich habe Verständnis dafür, dass Johann Tschürtz aufgrund der guten Zusammenarbeit zwischen SPÖ und FPÖ im Burgenland auch andere Koalitionsvarianten andenkt. Auch ich schätze Hans Peter Doskozil. Eine Koalition zwischen SPÖ und FPÖ nach der Nationalratswahl am 29. September ist jedoch nicht möglich", sagte Hofer.

"Phase der Schwäche"

Die SPÖ befände sich in einer Phase der Schwäche, weshalb diese Variante schon rechnerisch nicht möglich sei. Zudem würden weite Teile der SPÖ eine Koalition mit der FPÖ im Rahmen einer Ausgrenzungsstrategie weiterhin ausschließen, argumentierte der FPÖ-Chef.

Rot-Blau laut Umfragen weit entfernt von einer Mehrheit

Um weit mehr als "ein bisschen" müssten SPÖ und FPÖ zulegen, damit der Wunsch des burgenländischen FPÖ-Chefs Johann Tschürtz nach Rot-Blau auch im Bund in Erfüllung gehen könnte. Denn nach dem derzeitigen Umfragenstand kämen die beiden Parteien miteinander auf 42 Prozent bzw. 80 Mandate. Und nötig wären zumindest 93 der 183 Mandate.

Bleibt die Lage so wie in den (seit Mai/Juni ziemlich stabilen) Umfragen, geht vielmehr das Wahlziel von ÖVP-Chef Sebastian Kurz in Erfüllung, dass es keine Koalition ohne seine Partei gibt - zumindest keine realistische. Nur zwei Zweier-Kombis mit der ÖVP haben aktuell eine Mehrheit: Türkis-Blau und Türkis-Rot. Denn die ÖVP mit ihren zuletzt 36/37 Prozent käme schon alleine auf 68 bis 70 Nationalratssitze. Zusammen mit 38 bis 42 für die FPÖ bzw. die SPÖ ergäbe das eine gut abgesicherte Koalitionsbasis.

Auch in den - im Bund noch nie gewagten - Dreier-Kombination geht eigentlich nichts ohne die ÖVP. Denn nur wenn - was eigentlich undenkbar ist - SPÖ, FPÖ und Grüne zusammengehen, könnten sie die weitere Regierungsbeteiligung der ÖVP verhindern. Absolut nicht mehrheitsfähig ist nach den derzeitigen Umfragen eine Mitte-Links-Regierung: SPÖ, Grünen (20 bis 22 Mandate) und NEOS (13 bis 15 Mandate) würden fast 20 Abgeordnete auf die parlamentarische Mehrheit fehlen.

Wie die Parteien aktuell stehen, sieht man auf neuwal.com/wahlumfragen. Dort sind alle Wahlumfragen (auch für einzelne Bundesländer) - samt Qualitäts-Check - aufgelistet.

Hofer geht davon aus, dass die SPÖ nach der Nationalratswahl nicht in der Regierung vertreten sein wird und außerdem hinter die FPÖ zurückfallen könnte. "Und ich werde sicherlich nicht den Dritten zum Ersten machen", hält Hofer fest.

Treffen nach dem Wahltag

Ein Treffen mit ÖVP-Obmann Kurz hat Hofer abgesagt. "Ich habe das Treffen auf nach dem Wahltag verschieben lassen. In der Hitze des Wahlkampfes sind Arbeitsgespräche nicht sinnvoll. Es ist besser, sich nach der Wahl zusammenzusetzen", erklärt Hofer in der Tageszeitung "Österreich". Mit SPÖ-Vorsitzender Pamela Rendi-Wagner und mit Grünen-Chef Werner Kogler hat sich Kurz bereits getroffen, ein Termin mit NEOS-Obfrau Beate Meinl-Reisinger steht noch aus.

Trotz der Absage des Gesprächstermins mit Kurz bekräftigt Hofer das Ziel der FPÖ, nach der Wahl die Koalition mit der ÖVP fortzusetzen. Voraussetzung dafür sei, dass die FPÖ so stark werde, dass sich eine Koalition der ÖVP mit den Grünen nicht ausgehe.

Obwohl Hofer eine Koalition seiner FPÖ mit der SPÖ ausgeschlossen hat, warnte ÖVP-Generalsekretär Karl Nehammer in einer Aussendung neuerlich vor einer rot-blauen Zusammenarbeit. Seiner Ansicht nach nimmt Rot-Blau mit der Aussage von Tschürtz Form an.

Kommentare (48)

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MonikaM3
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Vvv

Ddd

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fortus01
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es ist schön,

dass die soziale IBIZA- Partei sich über andere Parteien Gedanken macht.
Ich würde mir lieber Gedanken machen, warum sich noch niemand von den Journalisten ernshaft gefragt hat, was die Herren Kickl und Hofer wirklich über die Denkweise der Herren Strache und Gudenus wussten, sind sie doch seit langer Zeit eng vertraut.
Besonders Herr Kickl distanziert sich auffällig von Herrn Strache, jetzt will er auf einmal nirgendwo dabei gewesen sein, aber als der HC von einem "Triumph" im Bierzelt zum nächsten eilte, da war der Herr Kickl und der Herr Hofer immer zur Seite.
Herr Strache weiß inzwischen auch bestimmt schon, was echte Freunde sind.

Im übrigen glaube ich, dass Herr Strache und Herr Gudenus wegen Hochverrats anzuklagen sind!

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ARadkohl
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Blablabla

Blablabla... Arbeitet von denen überhaupt noch jemand für unser Land?

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lieschenmueller
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Eine Phase der Schwäche ist mir allemal lieber, als wenn eine Partei

vonhausaus unterirdisch ist im Niveau.

Käme Rot nur auf den Gedanken eine Koalition mit der FPÖ einzugehen, ich hätte sie das letzte mal gewählt.

Ich schrieb es schon oft, die FPÖ besteht nicht nur aus dem Kreidefresser - und schon mit dem würde ich null Kontakt wünschen - sondern die gibt es nur als Gesamtpaket. Und das ist bekannt.

Aber allgemein betrachtet frage ich mich, wieso man das Fell schon verteilt, bevor der Bär überhaupt erlegt ist?

Wie sichdie FPÖ an die Türkisen momentan anbiedert, wie eine alte Jungfer mit Torschlusspanik!

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tannenbaum
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Da

keine vernünftige Partei mit der blauen Skandaltruppe eine Koalition bilden wird, ist das mit der SPÖ sowieso hinfällig!

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Gedankenspiele
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@tannenbaum

Ich unterstelle Ihnen dass Sie mit Ihrem Posting unbewusst den Nagel auf den Kopf getroffen haben.

Denn ich glaube sehr wohl, dass die ÖVP bereit sein wird mit der FPÖ zu koalieren. Ich halte die ÖVP aber auch nicht für "VERNÜNFTIG"!

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satiricus
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Für den Machterhalt würde der Kurz alles tun, wohl...

.... auch wieder eine Koalition mit den Blauen eingehen.
Und wenn es hart auf hart geht, würde er sogar einen 'Minister Kickl' akzeptieren - jede Wette.
Bleibt nur zu hoffen, dass diesfalls der HBP nicht mitspielt.

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Gedankenspiele
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Die SPÖ ist in einer Phase der Schwäche.

Und die FPÖ ist schon wieder in einer Phase der Korruption!

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MelliFranz
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SPÖ in Phase der Schwäche

Wo ist eigentlich JRW hingekommen? Ist sie als lebendes Objekt in einem Wachsfigurenkabinett gelandet?

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Irgendeiner
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Die ist mit Interaktionen beschäftigt,

im Netz, ich hab gehört auch da läßt sie so einen Buben alt aussehen,man lacht.

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SoundofThunder
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🤔

Mit Rot kann er nicht.Die Koalition mit der SPÖ hat er ja gesprengt. Mit Blau kann er (angeblich) wegen Kickl nicht :Genug ist Genug- Koalition gesprengt. Und ob KurzIV den Misstrauensantrag gegen ihn nicht vergisst ( Die Blauen vertrauen ihm auch nicht) bezweifle ich.
Und die Grünen werden ihre Vorstellungen einer humanen Politik einbringen wollen-das will KurzIV nicht. NEOS- Ob die stark genug werden dass sich eine Mehrheit für eine Regierung ausgeht bezweifle ich. Aber die FPÖ biedert sich eh schon geradezu hündisch an.

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Civium
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Rot Neo und Grün!

Frau Reisinger das wäre ihre Chance eine andere Övp an die Macht zu bekommen.

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schteirischprovessa
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Und wie soll sich das mit knapp über 40% ausgehen?

Grundrechnen Nicht Genügend, setzen!

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Gedankenspiele
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Lieber steirischprovessa

Die Wahl findet erst am 29. September statt.
Sie bekommen ein Nicht Genügend in "Hellsehen". Setzen!

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Civium
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SPÖ 26

Grüne 13 Neos 12 = 51 %

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mapem
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Also, ich kenne einen steirischen proveeeeesa, der glaubt,

dass das Ergebnis irgendeiner „Sonntagsfrage“ auch schon zugleich das in Granit gemeißelte Ergebnis der NR-Wahl im September ist.

Jo mei – aus dem Blabla-Schilcherland schwemmt´s nicht nur das Kernöl für das Schwimmbad der Käferbohnen gern daher – auch immer wieder sowas … allerdings nach der Logik Hödlmosers … gell …

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MelliFranz
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Aktuelle Meinungsumfragen

Falls sich die Meinungsumfragen bewahrheiten, liegen Grüne und NEOS gleichauf mit 16 Prozent. Konfortabel für Kurz. Es genügt ein Koalitionspartner. Lizitation schlecht möglich. VdB würde keinen Kickl akzeptieren.

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Lodengrün
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Aber bis auf Hofer

will keiner mit dem Hintertreiber. Und der will, zur Zeit noch keinen Kickl. Aber ist wie beim Rauchverbot situationselastisch.

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Apulio
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Für den Machterhalt

würde Kurz vermutlich wieder die vielen Einzelfälle leidend überschweigen.

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MelliFranz
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Und der Drozda

Würde sich alle 10 Finger und die Zehennägel abschlecken, wenn er eine Chance hätte, BK zu werden

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schteirischprovessa
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Auch ein deutlicher Wahlsieger wird

Kompromisse eingehen müssen. Oder meinst gar, die Rendi Wagner mit etwas mehr als halb soviel Stimmen wie Kurz soll Regierungschefin werden?

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Irgendeiner
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Wie Schüssel,möglich,

ich würd Basti am ausgestreckten Arm verhungern lassen.Und schau nach was geht, bevor Du wieder eine Unwahrheit erzählst und jetzt redma über deine letzte.

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MelliFranz
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Die Lügnerin, die damals nach Silbersteins Idee

behauptet hatte bei Schüssel Hausgehilfin gewesen zu sein, wurde gerichtlich verurteilt. Zur eigenen Überraschung gewann damals Gusenbauer die Wahl. Solche Hilfen stehen derzeit nicht zur Verfügung

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Irgendeiner
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Was hat das damit zu tun daß die Reihung der Parteien

nicht die Kanzlerschaft festlegt und weniger Flüchtlinge als wir schon hatten frech zu Tsunamis aufzublasen oder einheimische Kleidung frech als nicht bodenständig zu erklären oder völligen Blödsinn über das Vertragsrecht zu erzählen steht wohl auch nicht mehr zur Verfügung.Entweder wir bleiben beim Thema oder wie spielen Sündenpingpong ,da gewinn ich aber unter Garantie, soviele wie die letzte hatte noch keine,wird auch niemandem was weggenommen,man lacht.

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MelliFranz
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Der BP ist nicht an die Reihung der Parteien gebunden

Es hat sich in Ö nur so eingebürgert, dass die stimmenstärkste Partei den Auftrag zur Regierungsbildung erhält.

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Irgendeiner
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Ja und,warum erzählst Du mir was ich sagte, die Reihung legt es nicht fest.Allerdings

ist davon auszugehen daß vdB sich an die Usance halten wird den Wuzzi der stimmenstärkste Partei damit zu betrauen und wenn das ob Eurer unendlichen Weisheit wieder der Knabe ist der mir frech und unverschämt erzählte er hätte keine Ambition während ein Strategiepapierl in der Tasche knisterte, gibts noch die Möglichkeit ihn am ausgestreckten Arm verhungern zu lassen, denn kriegt der keine Regierung zusammen, muß es wer anderer machen und davon sprach ich.

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