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LeitartikelVerwaltung und Politik agieren oft im Klima wechselseitigen Misstrauens

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© APA/HANS KLAUS TECHT
 

Von den allseits treuherzig geleisteten Gelöbnissen, über den Sommer Ruhe zu geben und erst im Herbst einen kurzen Wahlkampf zu führen, ist spätestens seit Ausbruch der Schredder-Affäre nichts mehr übrig: Jede Partei versucht, die Causa in ihrem Sinne zu interpretieren und wahlkampftechnisch zu verwerten. Entsprechend groß ist die Bandbreite der Einschätzungen: Je nach Standort taxiert man den Vorfall als „üblichen Vorgang“ eines besonders fleißigen Mitarbeiters oder eben als schwer kriminelle Machenschaft finsterer Drahtzieher, die gleichsam ihre politischen Leichen im Keller des Bundeskanzleramtes dreifach einbetonieren wollten.

Kommentare (2)

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Pm1
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3
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Misstrauen

Wenn man so handelt wie Sie es in Ihrem Artikel beschrieben haben dürfte es kein Misstrauen geben. Schon gar nicht weil ja Beamte der Verschwiegenheit verpflichtet sind, weil Sie bei Zuwiderhandlungen auch gekündigt werden können. Das einer etwas tut ohne das es sein Chef oder Chefin weiß, kann nur der Herr Ex. Bundeskanzler KURZ den Menschen erzählen die nicht nachdenken!

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Geerdeter Steirer
2
9
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Hr.Sittinger,

danke für den Aufruf nach Ehrlichkeit, Offenheit, Loyalität, Empathie und Gerechtigkeit !
Im letzen Absatz ist eigentlich das enthalten wonach gelebt und gehandelt werden soll : "Dabei sollte in der Demokratie im Grunde jeder Politiker so handeln, dass er auch bei offenen Türen (oder: laufenden Knopfloch-Kameras) mit seinen Entscheidungen vor dem Bürger bestehen kann."

Auch im bürgerlichen Bereich sollte dieses Vorgehen ihre Anwendung finden !

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