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Beruf und FamilieMeinl-Reisinger will nicht von "kinderlosen Karrieristen" regiert werden

Im "Krone-Interview" griff Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger zu einer Formulierung in Zusammenhang mit familienpolitischen Forderungen, die ihr viel Kritik eintrug.

Beate Meinl-Reisinger (Neos)
Beate Meinl-Reisinger (Neos) © APA/HERBERT PFARRHOFER
 

Im Interview über die kommende Nationalratswahl äußerte sich Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger auch über den Spagat zwischen Spitzenpolitik und Familie, verbunden mit dem Wunsch, der Grad der Vereinbarkeit möge erhöht werden. Meinl-Reisinger: "Ich möchte eigentlich nicht regiert werden von lauter kinderlosen Karrieristen."

Sie selbst war erst vor zwei Monaten aus der Babypause zurückgekommen. Sie gönnte sich nur sechs Wochen gänzliche Enthaltsamkeit, was ihr auch Kritik eingebracht hatte.

So lautete die entsprechende Passage: „Gewünscht habe ich mir das alles so nicht. Aber es muss gehen, Familie und Beruf zu vereinbaren, diesen Spagat machen viele. Es muss auch gehen, in der Politik zu sein und Kinder zu haben. Ich will eigentlich nicht von lauter kinderlosen Karrieristen regiert werden, sondern von Menschen aus der Mitte, die eine Ahnung haben, was es heißt, Verantwortung für Kinder zu tragen. Solche Menschen möchte ich in der Politik sehen.“

Das Netz reagierte kritisch, es gab viele skeptische Äußerungen auf Twitter.

Von Männern, aber auch von Frauen:

 

 

 

 

 

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Danke für Ihr Verständnis.

burgring0
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Die Neos arbeiten mit Akribie daran.....

.....endgültig aus dem Parlament zu fliegen. Die Ansage über kinderlose Politiker und die Nominierung von Helmut Brandstätter sind sichere Indizien dafür!

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Estarte
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NUR MEHR PAPAS UND MAMAS IN DER POLITIK DIE EINEN SPAGAT MACHEN KÖNNEN ?

Ab wann ist man dann gebildet, intelligent, erfahren genug, verantwortungsvoll,und hat genug Zeit, um regieren zu können ?
Ab einem Kind ? mit zwei Kindern, mit drei,vier, oder mit noch mehr Kindern ?
Hat ein kinderloser Mensch kein Verantwortungsgefühl ?
zuviel Zeit für den Beruf als Politiker ?
Sollen jetzt nur mehr Frauen und/oder Muttis und Papas in die Politik gehen, weil andere wollen die Neos nicht mehr sehen ? weil man einen Spagat machen/ können soll...?

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Mariagruber
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Bravo

Bravo! Endlich spricht eine Politikerin dieses Tabuthema an! Wir Frauen sind heute oft genauso top ausgebildet, machen meist schon vor dem ersten Kind unseren Weg oder viele Frauen sind aus unterschiedlichen Gründen gezwungen zu arbeiten! Es ist vollkommen egal, ob jemand Politikerin, Unternehmerin oder Mitarbeiterin ist, wir versuchen jeden Tag den Spagat zu schaffen zwischen Arbeit, Kindern, Haushalt und Mann und meistern die Herausforderungen mit Bravour und unglaublicher Stärke! Wer, wenn nicht wir soll den jungen Frauen vorleben, dass beides geht und gehen muss, weil glückliche Frauen, glückliche Kinder und eine intakte Familie die Grundvoraussetzung für eine funktionierende Gesellschaft sind! Es scheint mir manchmal, dass die Machomännerwelt von karriereorientierten kinderlosen Frauen abgelöst wird! Und da mein ich nicht die Frauen, die keine Kinder bekommen können, sondern die, die glauben, einen Nachteil mit Kindern zu haben! Es bleibt dabei, Frauen bekommen die Kinder und sind in der Familie eine "führende Kraft"! Schön wär es, wenn das in der Gesellschaft endlich ankommen würde und wir nicht als Rabenmütter abgekanzelt werden! Ich wähle lieber eine Politikerin, die weiß was Sache ist! Dänemark, Schweden, Frankreich haben das längst cool gemacht!

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erstdenkendannsprechen
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mich stört diese ignorante ansicht, die auch aus ihrem posting spricht:

nein, frauen mit kinder sind keine besseren menschen als frauen ohne kinder oder als männer mit oder ohne kinder.

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isogs
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Es ist leider Tatsache

dass kinderlose bessere Karriere machen, oder sehr wohlhabende die sich eine Kinderbetreuung rund um die Uhr leisten können.
Wer keine Kinder hat versteht es leider nicht, oder leider nur selten....

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erstdenkendannsprechen
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und wer kinder hat, versteht nicht, dass andere menschen

auch menschen sind, scheinbar. vieles ist einteilungssache, vieles ist arbeit.
aber: alles geht nicht. das wäre auch ziemlich gierig. als wir kinder bekamen, war klar, dass jeder weniger macht - und alles geht sich aus.
aber das alles nicht geht: kinder, super ausbildung, top-karriere, großes gehalt - das ist klar. wie auch? man muss halt wissen, was man will.

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jg4186
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Richtig so!

Kann der Frau Meinl-Reisinger nur zustimmen. Menschen der Mitte, die das Leben einer Familie kennen, die Verantwortung übernommen haben für Kinder, die sollen auch Verantwortung für unser Land übernehmen. Weil: Diese Menschen denken auch und vor allem an die nächste Generation - und nicht nur an die nächste Wahl. Politiker dieser Art hatten wir zuletzt zu viele. Bin kein Neos-Freund - aber diese Aussage war schon richtig so.

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joe1406
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Okay,

aber welcher maßgebliche Politiker der letzten zehn Jahre hatte keine Kinder? Basti ausgenommen natürlich - der hat ja grade erste die Schule beendet. Verantwortung für die nächste Generation bei den meisten "Politikereltern" trotzdem ein absolutes Fremdwort - trotz Kinder. Die Karriere der eigenen Kinder natürlich ausgenommen.

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Frohsinnig
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Rülpser aus der Vergangenheit

Hoppla Frau Meinl-Reisinger. Mit diesem Sager a la Mutter-ideologie schaun Sie aber ziemlich alt aus.

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lombok
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Richtig so!

Wo kämen wir denn da hin, wenn alle Politikerinnen und Politiker parallel zum Beruf keine Kinder haben würden. Gerechtigkeit für alle: Auch Männer sollten viel öfter bei deren Kindern zu Hause sein können (und dann natürlich auch den Haushalt erledigen), wenn die Frauen beruflich besser gestellt sind.

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Hausschuh
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Schade

Also auch eine Schubladendenkerin. Wo bleibt das tolerante und liberale Gedankengut einer Neos Frau??
Sehr enttäuschend!

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erstdenkendannsprechen
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danke, sehe ich genauso.

ob jemand kinder hat oder nicht ist wirklich total nebensächlich.
jemand, der kinder hat, kann empathielos sein und so politik machen, jemand der keine kinder hat, kann sehr wohl verständnis für familienpolitik haben.

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struge1
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Bitte verschont mich

mit dieser Haselsteiner Abgeordneten und den "Schmafu" was die daher redet... 😤

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Irgendeiner
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Naja, im Grunde spricht sie an daß bei der Karriere

Kinder oft ein Hindernis sind,gerade wohl bei Frauen,dem Primat des Kindeswohls entspricht sie meinem Erachten nach selbst nicht ganz,aber den Punkt hat sie.Andererseits ist mir aber lieber, es verzichtet wer ganz auf Kinder als daß er sie auch zeitlich der Karriere opfert,das gilt insbesondere für die ersten drei bis 6 Jahre,auch für beide Geschlechter, overtime ist ein Vaterkiller in der Papa-Kind Beziehung.Das werma nicht lösen,die Entscheidung ist eine individuelle und eine Änderung in Richtung Primat des Kindes statt Primat der Wirtschaft ist nicht in Sicht,das hat aber auch mit der ideologischen Position ihrer Partei zu tun, Frau Meinl-Reisinger.

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erstdenkendannsprechen
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ich finde nicht, dass karriere und kinder ein problem sind, wenn man sich das organisieren kann

warum soll es dem kindeswohl auch nur irgendwie widersprechen, wenn das kind mindestens eine fixe bezugsperson hat? das muss nicht die mutter sein, das kann auch der vater sein, die oma und der opa, etc.
ein problem wird es, wenn es sich eben finaziell oder familiär nicht organisieren lässt.

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Irgendeiner
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Naja, Du mußt vom Durchschnitt sprechen, brauchma gar nicht Alleinerziehende

nehmen,nachdems die Manderln arbeitstechnisch aus der Familie entfernt haben sind dann die Weiberln drangekommen,viele erliegen den Verlockungen der Ganztagsbetreuung oder können nicht anders ,andere, insbesonder Frauen kämpfen sich mit Teilzeit durch,auch so ein halbschlechter Kompromiß und merke, ich mach hier nicht emanzipatorische Identitätspolitik noch mach ich denselben Schmarrn von der anderen Seite, Du irrst nämlich fundamental, es braucht zwar primäre Bezugspersonen aber um Sarah Blaffer Hrdy zu zitieren, um ein Kind aufzuziehen brauchst Du ein Dorf,viele Erwachsene für ein Kind und um die geht es mir.Und eine Großfamilie wär super, die hama aber nicht mehr, die Kleinfamilie geht auch noch aber was wir mit den Kleinen tun ist, daß wir das Verhältnis Erwachsene-Kind quasi ins negative drehen,ein Betreuer auf zig Zwerge, das ist systematisch und das hat Folgen und davon red ich,kein Platz für Geschlechterkampf und Wirtschaftsinteressen wo es um Kinder geht.

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MehrMenschlichkeit
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Das Kindeswohl, ja, um das geht es

Bei einigen Themen in früheren Beiträgen war ich ja nicht Ihrer Meinung, aber diesmal muss ich als ziemlich beschäftigter Opa einer "Großfamilie" (immerhin 12 Menschen, im Herbst 13) voll zustimmen!

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UHBP
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Meinl-Reisinger will nicht von "kinderlosen Karrieristen" regiert werden

Und ich will nicht von "Kinder-Karrieristen" regiert werden

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Balrog206
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Jo

Mit 55 plus is man sonst e gut dabei in Österreich !

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joe1406
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richtig

vor allem wenn der "Onkel" Haselsteiner alles sponsert.

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