AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Vor der NationalratswahlÖGB fragt Parteien nach Position zu Arbeitnehmer-Interessen

Der ÖGB fragt alle Parteien, inwieweit sie die Interessen der Arbeitnehmer unterstützen und wie sie zu den Forderungen der Gewerkschaft stehen.

"Ein gutes Leben für die ArbeitnehmerInnen": ÖGB-Chef Wolfgang Katzian will von den Parteien wissen, "wer uns dabei unterstützt" © APA
 

Insgesamt 81 Fragen aus Bereichen wie Freizeit und Familie, Arbeitsrecht oder Gesundheit wurden an die wahlwerbenden Parteien übermittelt. Diese werden ersucht, bis 4. August zu antworten, der ÖGB will die Antworten dann bis zur Wahl veröffentlichen.

"Ein gutes Leben für alle ArbeitnehmerInnen - das ist unser Ziel. In politisch bewegten Zeiten fragen wir nach, wer uns dabei unterstützt", erläuterte ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian die Aktion. Konkret werden den Parteien Fragen bzw. Aussagen vorgelegt, auf die mit Ja oder Nein geantwortet werden kann.

Im Bereich Freizeit und Familie will der ÖGB von den Parteien etwa wissen, ob die Regelungen zum 12-Stunden-Tag wieder rückgängig gemacht oder ob eine sechste Urlaubswoche für alle eingeführt werden soll. Auch eine generelle Arbeitszeitverkürzung, ein Rechtsanspruch auf eine Vier-Tage-Woche oder ein Rechtsanspruch auf Altersteilzeit werden abgefragt. Wissen will der ÖGB auch, wie die Parteien zu einer von der türkis-blauen Regierung angedachten Kürzung der Arbeiterkammer-Umlage stehen.

Zum Thema Steuern will die Gewerkschaft erkunden, ob die Parteien für eine rasche Lohnsteuersenkung im Ausmaß von fünf Milliarden Euro sind. Bei den Pensionen wird die Haltung zur einer Anhebung des Regelpensionsalters auf 67 Jahre und zu einer Koppelung des Pensionsalters an die Lebenserwartung erfragt. Im Bereich Gesundheit werden die Positionen zur Deckelung bzw. zum Abbau von Selbstbehalten abgeklopft sowie zur Millionärssteuer zur Finanzierung der Pflege.

Wissen will der ÖGB auch die Haltung zu einer Befristung oder gar Abschaffung der Notstandshilfe bzw. zu einer Erhöhung von Arbeitslosengeld und Notstandshilfe. Im Bildungsbereich geht es um den Ausbau der Ganztagsschulen, beim Thema Klima um den Ausbau des öffentlichen Verkehrs oder um eine Lkw-Maut auf Landes- und Gemeindestraßen.

Kommentare (6)

Kommentieren
SoundofThunder
0
1
Lesenswert?

🤔

Jetzt wiss‘ma was die ÖVP geschreddert hat.

Antworten
walterkaernten
3
2
Lesenswert?

ÖGB

Ich und viele ÖSTERREICHER fragen den ÖGB und die AK, was sie gegen die unrechtigkeiten von ASVG etc und privilegien der staatlichen und halbstaatlichen tun ? Wann wird da wenigstens was gefordert, und die ungerechtigkeiten ABZUSTELLEN

Antworten
UHBP
1
3
Lesenswert?

@walter

Schön, dass du immer wieder deine Vorderngen an die Falschen richtest. Das wäre Aufgabe der Gesetzgebung/Regierung und da verhindert die ÖVP deine Wünsche sein 30 Jahren.

Antworten
Balrog206
0
0
Lesenswert?

Nur

Bei der Gewerkschaft bekommt man ohne gr Ausbildung ein 5 stelliges Gehalt ! Somit weiß man auch wie es dem Schepfa so geht 😀

Antworten
walterkaernten
1
1
Lesenswert?

privilegien

@UHBP
Die AK und die GEWERKSCHAFT sind eine starke kraft in ÖSTERREICH. Wenn die auf die abschaffung ALLER bekannten privilegien drängen würden, hätte das SICHER einen ERFOLG.
Ich bin mir sicher, dass ALLE parteien mit machen würden. Wenn die ÖVP nein sagt, dann ist sie ja im parlament die minderheit. Die absetzung der regierung hat ja auch funktioniert.
Ich und viele bekannte denken, dass ALLE von den PRIVILEGIEN profitieren und daher nichts einfordern, bzw das thema vermeiden.
SCHADE

Antworten
SoundofThunder
0
1
Lesenswert?

Sie verdrehen die Tatsachen wie es Ihnen passt.

Wenn die ÖVP nein sagt hatte die SPÖ keine Mehrheit mehr. Mehrheiten sind Ihnen komplett unbekannt. Sie verdrehen die Tatsachen wie es Ihnen beliebt. Das tun Sie ständig und der Großteil der User wissen es schon. Halten Sie sich an die Wahrheit: Die ÖVP war überall aktiv dabei. Warum hat die SPÖ die Pensionsreform nicht zurück genommen? Weil die ÖVP ihre eigene Reform ganz sicher nicht zurück genommen hätte. Hätte die SPÖ ganz alleine die Reform zurück nehmen können. Aber das werden Sie nie begreifen.

Antworten