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Schredder-AffäreNehammer: Sind "gebrannte Kinder" bei Datenmissbrauch

Nicht eine, sondern fünf Drucker-Festplatten aus dem Kanzleramt wurden vernichtet. Nehammer erklärt das Verhalten mit schlechten Erfahrungen zum Thema Daten.

Karl Nehammer
Karl Nehammer © (c) APA/LUKAS HUTER
 

Die Schredder-Affäre weitet sich aus. Nicht eine, sondern gleich fünf Drucker-Festplatten aus dem Kanzleramt wurden vernichtet, berichten die "Kleine Zeitung" und der "Falter". Die zeigt ein Video mit dem ÖVP-Mitarbeiter bei der Schredder-Aktion, das die Zeitung zuletzt veröffentlicht hat.

Dazu sagt Partei-Generalsekretär Karl Nehammer in der ZiB2, dass es üblich sei, dass bestimmte Daten bei einem Wechsel üblich sei. Er bestätigt, dass es ein Fehler war, unter falschem Namen diesen Auftrag auszuführen und auch, den Betrag nicht zu bezahlen.

Das gesamte Interview in der ZiB2

Als Grund für die übereilte Aktion sei die Hektik nach dem Misstrauensvotum gewesen. "Wir sind gebrannte Kinder", sagte Nehammer und verwies auf die Probleme mit dem Politikberater Tal Silberstein im vorangegangenen Wahlkampf. Der Nachfrage von ZiB2-Moderator Armin Wolf, dieses ausgesprochene Misstrauen gegenüber den Mitarbeitern des Kanzleramt sei ein ungeheurer Vorwurf, wich Nehammer aus und verwies noch einmal auf die schlechten Erfahrungen der ORF. "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser", sagte er zur IT-Abteilung des Kanzleramts. Die Frage, warum der Mitarbeiter den Betrag persönlich beglich, konnte oder wollte Nehammer nicht beantworten.

Nehammer schloss auch aus, dass in der ÖVP-Spitze eine Person vorab über das aufgetauchte Ibiza-Video von Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache gewusst habe. Er sprach in dem Zusammenhang erneut von einer "Schmutzkübel-Kampagne" gegen die ÖVP.

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Feja
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Macht nichts

den ÖVP Wählern ist das wurscht.
Die wählen den Basti weil er so lib ist.

Planck
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Naja.

Nach dem grandiosen Erfolg wird der Herr Maisinger zum offiziellen Daten-Träger der Österreichischen Voll Pfosten *g

UVermutung
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Hat der Geschäftsführer der Firma Reisswolf...

...das Überwachungsvideo in seinem Betrieb an Silberstein verkauft?
Mysteriös...

isogs
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???

Als die Festplatten vernichtet wurden war Kurz noch in Amt und Würden. Warum also wurden sie da schon vernichtet?
Die Sache stinkt ganz gewaltig!
Was mußte so schnell vernichtet werden, unter falschem Namen.....

andal18
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Lügen über Lügen

Die Wahrheit kommt nur dann raus, wenn sie aufgedeckt wird und dann ist man Opfer und holt zum Rundumschlag aus und verweist auf Social Media Schmutzkübelkampagnen.
Man stelle sich vor, man wird gekündigt und baut die Festplatten in der Firma aus und lässt diese schreddern. Es scheint nicht ganz so üblich wie es manche Leute darstellen. Herr Kickl scheint in diesem Fall seriöser als Herr Kurtz, der hat die Firma Reisswolf vorfahren lassen und hat das auch klar kommuniziert.
Falsche Identität und Druckerfestplatten (also keine privaten Daten - von wegen Datenschutz) werfen viele Fragen auf, die aber nicht mehr beantwortet werden können - schredder sei Dank.

lieschenmueller
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Schmutzkübel und Silberstein, würde man sich eine Strichliste machen, wie oft Türkis die Begriffe verwendet, der Papierverbrauch wäre enorm

Hat man schon erklärt bekommen, warum alles in der Welt man diese Rechnung nicht bezahlt hat? Außer dumm wie Bohnenstroh fällt mir dazu nämlich selbst nichts ein, was der Grund sein könne.

henslgretl
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Er

wollte bar vor Ort bezahlen, das war jedoch nicht möglich. Bei einer Überweisung wäre sein tatsächlicher Name bekannt geworden. Das wollte er dann doch lieber nicht.

Kommentare 76-82 von 82