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KindergeldFamilienministerin will gleiche Leistungen für Kriseneltern

Das Kinderbetreuungsgeld für Krisenpflegeeltern unterscheidet sich derzeit massiv zwischen den Bundesländern. Ministerin Ines Stilling verhandelt mit Ländern und Parteien, um das zu ändern.

© APA/HERBERT NEUBAUER
 

Übergangs-Familienministerin Ines Stilling will noch vor der Nationalratswahl Ende September die Regeln harmonisieren, nach denen Krisenpflegeeltern, die in ernsten Situationen Kinder von ihren Familien zur Betreuung übernehmen, Kindergeld bekommen.

Weil Krisenpflegegeld Ländersache ist, gäbe es derzeit massive Unterschiede, erklärt Stilling im ö1-Morgenjournal: Von knapp über 300 Euro bis zu rund 1000 Euro im Monat reiche derzeit die Spanne.

Um einheitliche - und, geht es nach ihr, gleich hohe - Leistungen für alle Familien zu erreichen, führt Stilling derzeit einerseits Gespräche mit den Ländern. Andererseits verhandelt sie mit den Parteien, um eine gesetzliche Lösung zu finden.

Kompliziert werde diese dadurch, dass Stilling will, dass sowohl die Pflege- als auch die natürliche Familie in so einem Krisenfall gleichzeitig Kindergeld beziehen können. Das ist derzeit nicht vorgesehen - und könnte verfassungsmäßig schwierig werden, weil normalerweise der Grundsatz gilt, für dasselbe Kind darf nur einmal Betreuungsgeld bezogen werden.

Kommentare (8)

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Irgendeiner
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Ich kenn die Dame nicht gut,

ich hab mich an die simple Realität einer sachkundig und amtskonform agierenden Regierung halt noch nicht angepaßt,zwei Jahre in der Hölle des geschwafelten Nichts brauchen halt auch eine Zeit der Rekonvaleszenz, auch bis die phraseninduzierte Gastritis und der Konterfeiausschlag wieder abklingen,aber die tut ja tatsächlich was sie tun soll,denn Nothelfer von Kindern zu entlasten und das sind die,ist von so einer so trivialen Selbstverständlichkeit das halt nur ganz, ganz besondere Exemplare in die andere Richtung marschieren konnten.Ich krieg manchmal den demokratisch absurden Wunsch österreichisch zu denken und das Provisorium auf Dauer zu stellen,nie wieder Figuren die Kinder verkürzen und Körberlgeld nehmen,einmal reicht.

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Estarte
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GLEICHZEITIG ?

Anstellung
Der überwiegend betreuende Krisenpflegeelternteil wird pro Kind in einem Ausmaß von 9,5 Wochenstunden angestellt und ist somit voll sozial- und pensionsversichert. Für die Betreuung erhält er eine Aufwandsentschädigung in Höhe des monatlichen Pflegegeldes. Auch in Zeiten, in denen gerade kein Kind betreut wird, läuft das Anstellungsverhältnis knapp über der Geringfügigkeitsgrenze weiter. Damit ist eine durchgehende volle Sozialversicherung gewährleistet.

Die natürliche Familie und die Pflegefamilie soll GLEICHZEITIG Kindergeld beziehen !??? Angestelltenverhältnis läuft auch ohne Kind weiter !
SEHR SOZIAL

"90 Prozent der Pflegekinder kehren nie zu den leiblichen Eltern zurück"......

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Irgendeiner
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Das ist eine Notsituation und wenn Du keinen findest

der es tut hat das Kind den Scherben auf,mein Neidhammel,Aber das ist Dir gleich,nicht, was ist schon das Kindeswohl gegen Bastis populistischen Schmarrn,nicht,da ändert wer eine dumpfbackige Regelung des Messias die von derselben Ahnungslosigkeit getragen war wie so gut wie alle seine Entscheidungen und das schadet dem Image und das Image ist das wichtigste,nicht.Aber vielleicht ersetzt Du die Fehlenden dann ja,bei so richtigen Problemkindern, kontaktscheu, zurückgezogen oder mit Agressionsausbrüchen und fängst an zu reparieren,ehrenamtlich.

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ichbindermeinung
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wie schauen die Zahlen von 2018 aus

interessant wären Zahlen fürs das HJ 2018, wie oft das zum Tragen kam bzw. wie hoch die Kosten im Vorjahr waren, damit man sich ein wenig ein Bild machen kann

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hermannsteinacher
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Was ist eigentlich

Krisenpfege???

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hermannsteinacher
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Und

Kriseneltern???

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Estarte
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STAND 2018 IN WIEN :

STAND 2018 :
Gewalt, Drogenmissbrauch, Verwahrlosung oder einfach Überforderung: Das sind einige der Gründe, aus denen Eltern immer häufiger ausfallen und ihrer Pflichten nicht mehr nachkommen können. In einer solchen Krise springen dann Pflegeeltern ein.:
Attraktiveres Anstellungsmodell seit Herbst
Krisenpflegeeltern springen für die leiblichen Eltern ein und betreuen Kinder von null bis drei Jahren. 43 Krisenpflegeeltern gibt es im Moment in Wien. Doch der Bedarf steigt ständig. Zudem möchte das Referat die Krisenpflege auch auf Kindergartenkinder ausweiten. Man bräuchte daher doppelt so viele Krisenpflegeeltern. Als Anreiz für diese besondere Aufgabe ist im November ein neues Anstellungsmodell geschaffen worden.
Krisenpflegeeltern verdienen um die 1.100 Euro netto im Monat, wenn sie mindestens zwei Kinder nehmen und mehr Zeit zur Verfügung stellen. Dazu kommt dann noch das Pflegegeld. Damit soll auch die Aufnahme von Geschwistern beziehungsweise die Aufnahme von zwei bis maximal drei Kindern gefördert werden.

Die Altersgrenze für Krisenpflege liegt übrigens bei 65 Jahren.

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andreakrenn
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Kriseneltern

.. sind sozusagen Pflegeeltern auf Zeit. Statt, wie früher auf einer Krisenstation( Heim) Kinder, wenn Gefahr in Verzug ist.. manchmal kommen sie dann wieder zur Familie zurück - oder auf einen Dauerpflegeplatz..

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