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KassenfusionStreit um "Patientenmilliarde" ist entbrannt

Der künftige Chef der neuen Gesundheitskasse, Matthias Krenn, erklärt, die von der Regierung versprochene Patientenmilliarde sei "erreichbar". Alexander Biach, sein Vorgänger, widerspricht: "Ich kann die Zahlen nicht nachvollziehen."

Matthias Krenn
Matthias Krenn © 
 

Die von der türkis-blauen Regierung versprochene "Patientenmilliarde" durch die Kassenfusion wird erreichbar sein - zwar nicht bis 2023, aber dafür werde es sogar mehr sein, weil "Jahr für Jahr an die 300 Mio. Euro eingespart werden können", sagt Matthias Krenn (FPÖ), Chef des Überleitungsausschusses und künftig Obmann der neuen Gesundheitskasse (ÖGK), Mittwoch in der "ZiB2".

Die von der Arbeiterkammer und roten Gewerkschaftern kritisierten Fusionskosten - die AK sprach von 2,1 Mrd. bis 2023 - seien damit gerechtfertigt. Krenn versichert auch, dass bei der Angleichung der Leistungen der Krankenkassen "in der Regel nach oben harmonisiert" werde. Verschlechterungen werden es nur "in seltenen Fällen" geben, "unter Strich" würden jedenfalls die Versicherten die Gewinner der Kassenzusammenlegung sein.

Zahlenspielereien  "nicht seriös"

Sein Vorgänger, Alexander Biach, der dem Hauptverband vorstand und auf Druck der türkis-blauen Koalition weichen musste, widerspricht im Morgenjournal. "Ich kann die Zahlen nicht nachvollziehen, die Zahlenspielereien sind nicht seriös. Ich würde keine einzige Zahl unterschreiben."

Selektive Interpretation einer Studie

Ausgangspunkt der Debatte ist der sonderbare Umgang mit einer Studie, die von der alten Regierung bestellt worden war. Zu Wochenbeginn hatte die Liste Jetzt aus einer Anfragebeantwortung von Sozialministerin Brigitte Zarfl zitiert, wonach die nicht unumstrittene Zusammenlegung der Sozialversicherungen von 21 auf fünf Kassen Fusionskosten in Höhe von 300 bis 400 Millionen Euro verursacht. Ein im Auftrag des Sozialministeriums erstelltes Gutachten habe den Betrag errechnet. Die Regierung hatte sich immer zu den Fusionskosten ausgeschwiegen, die Einsparungskosten allerdings mit einer Milliarde beziffert. Der Rechnungshof hatte an der Berechnung Zweifel geäußert.

Doch die publik gewordene Zahl ist nur die halbe Wahrheit. Die Studie, die der Kleinen Zeitung vorliegt, beziffert das jährliche Einsparungspotenzial - nach fünf Jahren - mit 277 bis 337 Millionen Euro. So gesehen würden sich die Fusionskosten innerhalb von zwei Jahren amortisieren. Das Gutachten rechnet mit zusätzlichen Einnahmen durch den Verkauf nicht mehr benötigter Immobilien. Fazit der 26-seitigen Studie: Die Fusion sei nicht nur ökonomisch sinnvoll, durch die Verschlankung der Gremien und der Verwaltung würden finanzielle Spielräume für ein besseres Leistungsangebot geschaffen werden. Die Studie verweist auch auf die Schattenseiten: Von den 16.000 Beschäftigten würden innerhalb von fünf Jahren 1000 bis 1500 Mitarbeiter nicht mehr gebraucht werden.

Kommentare (88)

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Lodengrün
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Der Horizont von Kurz

Geht über seine ausgebreiteten Hänse nicht hinaus.

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mapem
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Auweh, lahmer Max …

schon wieder einer, der´s nachplappert:
„Die Roten sind alles Bonzen!“ … „Der Klassenkampf ist nicht mehr zeitgemäß!“ …

Und Gott sei Dank schickt uns der Herrgott einen Messias und einen Höllenengel für die Drecksarbeit! … Ora et labora! … Hallelujah!

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Planck
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Ja klar.

Man kann sich den Untergang herbeiwählen, die Frage, ob das geht, ist beantwortet.
In Zeiten wie diesen wiegt aber viel schwerer, dass ihr nach wie vor wie Knechte denkt und euch notfalls die Ketten selber anlegt.

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Irgendeiner
7
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Und heute Planck,

tragen sie sie mit Stolz und haben nicht mehr nichts zu verlieren als ihre Ketten sondern Angst die Ketten zu verlieren,man feixt.

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GordonKelz
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ES GEHT JA NICHT UM DIE MENSCHEN...

...einzig allein um Macht und vor allem Posten!
Gordon Kelz

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Planck
6
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Es wird halt so kommen,

wie es der Messias verkündigt:
Euer Weg hat erst begonnen.

Hinterher werdet ihr gescheiter sein, aber ich bin nicht sicher, dass man euch das in Anbetracht der Sensibilität des Themas Gesundheit wünschen sollte. Manchmal ist es besser, vorher gescheiter zu sein, das Risiko des Gescheitertseins ist dann geringer ...

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Irgendeiner
8
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Ja,Planck, der Weg hast erst begonnen

und jeder nur ein Kreuz,man lacht.

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Planck
3
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Spalter! *g

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Rundblick
13
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EINSPARUNG VERSO AUSGABEN!

Einsparung bei Kassenfusion, wie viel auch immer, dafür viele Ausgaben bei KH Wien Nord- Koralm-Semmering u.v.a.

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paddington1
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ohne Gewissen gehandelt?

1) Matthias Krenn ist von der FPÖ und hat einen tollen Posten bekommen. Was wird der wohl sagen/kritisieren?
2) die Leistungen werden "in der Regel nach oben harmonisiert", in seltenen Fällen soll es zu Verschlechterungen kommen. Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld? Leiden wird hier letztlich nur der Versicherte unter der Krankheit "gebrochene Versprechen"
3) Zusatzeinnahmen durch den Verkauf nicht mehr benötigter Immobilien - ein Haus kann man leider nur 1 x verkaufen, dh. wirkt sich nur 1 x aus.
4) 1000 bis 1500 Mitarbeiter werden nicht mehr gebraucht. Die Versicherten werden aber nicht weniger - wer macht dann die Arbeit. Die Versicherten haben dann hoffentlich viel Zeit, um auf die Erledigungen zu warten.

Wer's glaubt, wird wird eines Besseren belehrt werden, wer nicht, kommt auch unfreiwillig in den Fusionshimmel.

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duerni
5
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Was haben wir von Politkern erwartet?.........

Volkswirtschaftliches Denken? Kosten-Nutzen Analyse?
Wir leben in einer Demokratie und haben (leider) Parteien, die - und jetzt kommts - ihre Wähler befriedigen müssen. Weg mit diesen austauschbaren Phasendreschern! Her mit Experten, die für eine Problemstellung eine NEUTRALE Beurteilung vornehmen und Vorschläge zur Problemlösung machen. Die Entscheidung obliegt dann dem Parlament (das können wir wählen). Regierungswechsel heisst bei uns - more or less - Wechsel der Farbe der Beamten. Ein "Roter" der bisher gute Arbeit geleistet hat wird gegen einen Blauen oder "Türkisen" - "verdienstvollen Parteigänger" getauscht. Der werkt dann so lange sein Verein die Mehrheit hat - gut oder schlecht.

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voit60
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Bei dieser Fusionierung der Kassen

hat man gesehen, auf welcher Seite diese Regierung stand. Sicherlich nicht auf der Seite der arbeitenden Bevölkerung.

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BernddasBrot
11
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BumBasti hätten die Finger von dieser sensiblen Materie

lassen sollen. Das waren viel zu große Schuhe für diese Zwerge.....

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voit60
10
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Wie sollen diese 300 Millionen Einsparungen denn passieren,

mit den Personaleinsparungen wird diese Summe sicherlich nicht zu erreichen sein. Also wo wird wohl gespart werden? Bei den Leistungen für das Stimmvieh, die einen sowieso wählen, da brauchen wir nur ein wenig gegen das Fremde vorgehen, schon sind sie bereit, den Weg mit zu gehen.

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checker43
1
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Vermutlich

durch das, was eigentlich bezweckt wurde durch Türkis-Blau: Die Entmachtung der Arbeitnehmer in den Kassen und die Stärkung der weniger einzahlenden Arbeitgeber. Die werden da schon entsprechende "Reformen" angehen, sobald sie die Arbeitnehmervertreter überstimmen können.

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mike1905
5
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Wir

Arbeitnehmer haben in den GKK's noch nie etwas zum Mitreden gehabt, das haben die Gewerkschaftsbosse in Ihrem Sinn gemacht. Also bitte keine Unwahrheiten erzählen!!

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voit60
1
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Seit wann ist ein Gewerkschaftsboss ein Unternehmer?

in euren Augen ein Bonus, aber Unternehmer waren die noch nie.

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Irgendeiner
5
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Ja, genau und bei denen oben hast

Dauerverträge und Eingriff ist rechtlich nicht möglich,die Versorgung ist tatsächlich in manchen Gebieten schon sehr mau
und mit den Medikamenten hast recht,die Chefarztpflicht ist nie medizinisch gewesen sondern immer ökonomisch bedingt aber ein Hotelier der in die selbsttragende Krankenversicherung wechselt hat sofort den Überblick und die Experten keine Ahnung,nur er,man lacht.

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Balrog206
2
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Irgendeiner

Meinst du die Experten aus allen möglichen Parteien und vom Ögb die in der Gkk sitzen ?
Wenn die an ihre Posten kommen so wie in einer Regierung egal welcher Couleur Minister besetzt werden , na dann Servus !

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Irgendeiner
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Hast Du es überlesen, der Rechnungshof bezweifelts und

die Ministerin einer Expertenregierung legt die Mali vor die Basti wohlweislich verschwiegen hat, was willst denn noch?

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Estarte
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Zahlenspiele

Mich würde interessieren WER das ausrechnet/ausgerechnet hat-,kann man doch nicht einmal die Kosten für den Bau eines Krankenhauses berechnen.......
Dass diverse=alle Rechnungen nie stimmen, da niemand (mehr) rechnen kann, anscheinend auch Gutachter nicht (mehr), damit müssen WIR immer rechnen ! :)
Grundsätzlich kostet immer alles mehr als berechnet wurde....

DIE RECHNUNG IST RICHTIG ODER FALSCH !
Gutachter, die mit Zahlen spielen, sind zu bezweifeln.

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selbstdenker70
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....

Der Kurier, nicht unbedingt der beste Freund von türkis blau, hat gestern einen Faktencheck gemacht und kam im groben auf das gleiche Ergebnis. Also Schluss mit dem parteipolitischem Kleingeld. Ja, die Fusion kostet am Anfang, Ja, die Fusion ist sinnvoll und bringt jährlich ca 300 Mio Einsparungen, Nein, die Milliarde wird später erreicht als versprochen. Alles andere ist nur Blabla....

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fersler
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@selbst...

Der Kurier traut sich ja wirklich was. In der heutigen Ausgabe findet sich ganz überraschend nicht ein einziges Bild des abgewählten Fotosammlers !!

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Irgendeiner
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Du meinst den Kurier,mit Frau Salomon, an dem Benko

der Bastiberater dem man Gerichte schonmal freihändig aufsperrt die Hälfte hält, der ist türkis-blau kritisch gesinnt,mit der Dame würd ich auch gerne mal über turbokapitalistischen Mumpitz plaudern,aber ich kann mich nicht um jeden Propagandisten kümmern.Und wenn der umgefärbte Krenn sagt das ist erreichbar wo schon vorher alle Kompetenten über Phantasiezahlen fluchten,naja Papier ist geduldig, gebma ihm vier Jahren und den Rest ziehma ihm vom Salär ab und dann schauma ob er noch meldet.

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Irgendeiner
6
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Addendum;Und die Verschlechterungen die es nur

in seltenen Fällen geben wird sind auch wischi-waschi,denn er sagt nicht ansatzweise wie selten die Fälle sein werden, traut er sich nicht, ist wieder ein "es wird niemandem was weggenommen"wie beim Wahrheits-Blümel.Aber schön wie schnell ein Hotelier und Wirtschaftsakämmerer sich da mit Überblick eingearbeitet hat, ich hätte viel länger gebraucht.

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BernddasBrot
15
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eine türkise Fatamorgana

und der Herr Bürgermeiser antwortete mantra-gemäß im ZiB 2 Interview......dachte message- control wurde abgewählt ???

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wotschi
6
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Leistungen werden nach oben harmonisiert

Weiter nach unten geht bald eh nicht mehr. Ich gehöre leider zum dummen Teil der Bevölkerung und zahle fleissig meine Beiträge. Und was habe ich davon? Es werden immer mehr Leistungen gekürzt, Medikamente dürfen nicht mehr verschrieben werden und als GKK Versicherter fühlt man sich häufig als Patient zweiter Klasse. Es sollte einmal bei allen gespart werden, die nichts beitragen wollen und unser System ausnutzen. Egal ob Österreicher oder Ausländer.

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36020b0a2c8e7b930d639adf2b62ccc5
5
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2 Kostenmilliarden...

solange man Politiker nicht haftbar machen kann für ihre Fehler, solange wird die Bevölkerung immer die Zeche zahlen.

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schaerdinand
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ich kann das bezahlte geschreibsel der parteikanzleien

nicht mehr lesen. bei dieser zusammenlegung ging es nur um macht und einfluss: früher viele gebietskrankenkassen mit entsprechenden eigenleben. jetzt nur mehr eine kasse. totalen einfluss für die machthaber inklusive (fPÖ mann krenn). verlierer sind die versicherten. garantiert!
gewinner wären die versicherten nur gewesen, wenn sie sich jederzeit hätten aussuchen können, bei wem sie versichert sind. ein kärntner bei der wiener gebietskrankenkasse, ein tiroler bei der steirischen, etc. nur das hätte für den "kleinen" was gebracht. so nicht!

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thj123
9
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Die Zahlen sind utopisch und den Türkis/ Blauen in Wahrheit auch wurscht.

Die Zahlen sind utopisch und den Türkis/ Blauen in Wahrheit auch wurscht.

Fakt ist, dass die Arbeitgeber jetzt über die Sozialversicherungsgelder der Arbeitnehmer entscheiden können, wo sie doch selbst in der SVA versichert sind und unberührt bleiben.

Eine Sozialversicherungsreform wo die beitragsstarken Kassen BVA und SVA ( Anm. ÖVP dominiert) ausgeklammert werden demaskiert sich von selbst.

In der Hochkonjunktur wird noch wenig Optimierungsdruck spürbar sein, jedoch werden wir zukünftig bei jeder Krise mit zusätzlichen Selbstbehalten und Leistungskürzungen rechnen müssen.

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ChihuahuaWelpe55
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Herr Krenn, sie wissen schon, dass sie auch an ihrem eigenen Sessel sägen, oder?

Der vorigen ÖVP-FPÖ Regierung ist ein öffentlich finanziertes Gesundheitssystem ein Dorn im Aug, da sich sonst die privaten Versicherungen nicht etablieren können! Und PRIVAT bedeutet in dem Zug NICHTS GUTES! Da sie Leistungen leichter Leistungen „anpassen“ und Ausgaben besser übertragen können! Und dann heißts, jeder darf seine Kosten selber tragen! Dann wird der Hausfrau in Tirol wegen ihrer Raucherlunge, die sie sich jahrelang „angezüchtet“ hat, weil sie sich um ihre Finanzen und das monatliche Auskommen Sorgen gemacht hat, keine Hilfe mehr gewährt! Oder der Diabetiker, der seine halbjährlichen Ampullen benötigt, bekommt sie dann nur überteuert! Wenn eine Herr Krenn vor die Tür gesetzt wird, erleidet er kein Verlust, weil er sich eh großzügig mit Steuergeld abfertigen lassen wird, aber bei einer Hausfrau mit einem bescheidenen Einkommen macht es einen gewaltigen Unterschied! Liebe Wähler, MERKT EUCH DAS BEI DER WAHL!

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schteirischprovessa
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Da wollen halt Bonzen Strukturen aufrecht erhalten,

Die aus einer Zeit stammen, in denn Computer und Netzwerke unbekannt waren. Da wird mit klarerweise entstehenden Umstellungskosten argumentiert, die in den folgenden Jahren entstehenden Einsparungen werden angezweifelt oder bestritten. Da geht eine Vielzahl an gut dotierten Posten, die überwiegend mit verdienten Funktionären der linken Reichshälfte besetzt werden, verloren. Das kann die SPÖ nicht zulassen, schließlich machen die Gewerkschaften einen guten Teil des Wahlkampfs.

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mapem
3
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1… Ja freilich, proveeeeesa … du, als notorischer Roten-Basher …

hast natürlich die neuen integren und vollkommen selbstlosen „Tugenden“ der türkis-blauen Segnung unserer Republik gleich erkannt – gell?!
Die sind sogar so dermaßen selbstlos, dass sie sogar 40 Leute aus dem alten Führungspersonal zum hochbezahlten Däumchendrehen ins Ausgedinge schicken, nur damit sie sofort ihre Leute in die Führungspositionen setzen können. Man verdoppelt also die Ausgaben in der Spitzenetage der Direktion und Verwaltung … wahrscheinlich spart man am „System“: das scheint gerade DER Begriff zu sein, der die Leistungsreduktion bei den Versicherten so lieblich umschreibt – gell!
Ja ja, oh Meister der Kernöl-Verschlierung, deine „Helden“ setzen sich so dermaßen für eine umfassende gesundheitliche Versorgung bis ins unterste soziale Glied ein, dass man der ganzen blau-türkisen Partie am besten gleich prophylaktisch den „Ehrenpreis für besonders soziales Engagement“ überrreichen sollte – gell, proveeeeeesa?!

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mapem
1
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2… Leider muss dich der mapem in dieser Agenda immer wieder runter holen, sonst glaubt dir dein Geschreibsel womöglich noch irgendwer …

Weißt, proveeeeeesa, als „Nutznießer“ einer vormals rot dominierten Sozial- und Bildungspolitik in der Epoche der sozialpartnerschaftlichen 2. Republik, habe ich die Gunst der Stunde genützt, um zumindest die Basics der Allgemeinbildung, der Demokratie und – wenn man so will – des Humanismus´ kennenzulernen. Heute wär mir das – bei gleichen familiären Verhältnissen wie damals – schon längst nicht mehr möglich. Die Überwindung sozialer und einkommensabhängiger Barrieren war – wenn man sich reinkniete – nicht nur ein geflügeltes Wort – verstehst.
Dabei bin ich längst nicht einer, der bedingungslos als Adorant lemminghaft hinter den Roten herzottelt … da gibt´s schon einige Baustellen, worüber man ordentlich in den Saft gehen kann – aber das Menscheln ist ein Konstante, die man immer ins Kalkül ziehen muss.

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mapem
2
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3… Aus diesen Gründen – und weil´s um die Zukunft meiner Kinder und um die nächsten Generationen geht,

setze ich mich dann drunter, wenn sich jemand ständig kernig Öliges aus seinem Kürbis saugt und hier penetrant damit seine Schlieren zieht … es soll ja niemand ausrutschen und sich verletzen – gell proveeeeeesa?!

Dass dein Heiliger Shorty lediglich ein braver Azubi der plutokratischen Endzeit-Doktrin a la Trump ist und dass er das brave und nette Testimonial des ultimativen finalen neo-liberalen Turbo-Kapitalismus darstellt, kann man gar nicht oft genug sagen. Und wenn uns dann ein proveeeeeesa in der Dauerschleife erklären möchte, dass der liebe Ministrant uns ALLEN dann Wein und Kuchen wie ein lieber Firmling auftischen wird – also DIE Personifizierung grenzenloser Sozialpolitik sein soll – ei – dann bekommst du – lieber Herr proveeeeeesa – auch immer gerne meine spezielle persönliche Zuwendung.

Und als Draufgabe sage ich auch noch, dass er nicht nur die einfachen Leute verhökert und verkauft, um sein Reibach-Klientel zu bedienen, sondern dass er hierfür auch noch Allianzen opportunistisch mit solchen Burschen eingeht, die den Abschuss der Demokratie und des Rechtsstaates in ihrem inoffiziellen Paradigmenkatalog stehen haben.

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schteirischprovessa
4
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Mapem, hast auch einen protegierten Arbeitsplatz

Von roten Gnaden?

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mapem
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Hast außer ein paar ausgelutschten Klischees, die du mir ad hominem druntersetzt …

sonst auch noch was zu sagen, proveeeeesa Kernöl-Trollchen? ... Hahaha - arm ...

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Irgendeiner
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Genau, Basti färbt um,

die Experten schreien Mumpitz, die Patientenmilliarde kommt nicht dafür die verschwiegenen Kosten und natürlich sind bei Dir die Roten schuld,wenn es die nicht gäbe müßtest Du sie erfinden, sensei, Du hast nichts anderes im Köcher als die Linken sind schuld zu rufen, welches Thema auch immer kommt, nur wird das fad,man lacht.Ad fontes und zur Sache,sensei, gemma.

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SoundofThunder
22
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Merkt euch dieses Gesicht

Er hat gesagt: "Das Jammern im Jammertal kann ich nicht mehr hören! Es ist das Wehklagen der Unselbstständigen Wertlosen!" Weiters forderte der FPÖ‘ler in Zuge der Arbeitszeitflexibilisierung einen Durchrechnungszeitraum von 2 Jahren. Nur einer EU-Richtlinie haben wir es zu verdanken dass es nicht so gekommen ist. Und die Kassenreform ist genauso ein gescheitertes Leuchtturmprojekt dieser gescheiterten Regierung! In der Verwaltung sind laut Rechnungshof 30 Millionen zu holen. Weit weg von einer Milliarde! Woher wird das fehlende Geld kommen? Von Leistungskürzungen! Die ÖGK ist nur ein Verwaltungsmoloch für Blau/Türkise Parteigänger die sich jetzt eine goldene Nase verdienen! Dafür gibt es die 3-Klassen Medizin.

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36020b0a2c8e7b930d639adf2b62ccc5
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Eine Studie der AK geht von Fusionskosten von

über 2 Milliarden aus. Die Initiatoren dieser Fusion werden natürlich alles daran setzen um Kosten zu verschleiern. Klar.
Wobei es ja gar nicht darum gegangen ist zu sparen. Es ist einzig und allein darum gegangen die Spitzenposten neu zu besetzen und Mehrheiten im Sinne von ÖVP, FPÖ und der Arbeitgeber zu schaffen. Wenn in einer Sozialversicherung der Arbeitnehmer - die Arbeitnehmer nichts mehr zu sagen haben - das sagt schon alles. dafür zahlen die Arbeitgeber um ca 350 Mio weniger an die AUVA - das sollen gefälligst auch die Arbeitnehmer zahlen.... Was diese Regierung mit uns gemacht hat ist unfassbar!

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Lamax2
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Es war peinlich!

Es war peinlich, wie in der ZIB 2 am Mittw. die Moderatorin in wirklich tendenziöser Art nachgebohrt hat, warum es nicht genau in einem bestimmten Zeitpunkt eine Milliarde Ersparnis geben wird. Die Absicht, Kurz zu schaden war offensichtlich. Es müsste klar sein, dass bei so einem Projekt (auch von den Sozialisten einmal gewollt) die langfristigen Ersparnisse und Vorteile im Vordergrund stehen müssten- die wird es geben.

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fon2024
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andaman

Lamax 2 kannst du mir sagen warum die Betriebskassen auch eingegliedert werden ,sie erhalten sich selbst und kosten den Staat keinen Cent.

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Lamax2
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Betriebskassen

...weil es da wahrscheinlich große "Unterschiede" gibt. Manche waren auch da "gleicher".

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fersler
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peinlich

war eher zum zweiten Mal der Auftritt des neuen Chefs der Gesundheitskasse, der mit seinen 'präzisen' Aussagen wie 'Angleichung in der Regel nach oben' und 'Verschlechterung in seltenen Fällen' glänzte und damit sein Unwissen wieder bestätigte.
Wenn die neue Administration auch die Qualität ihres Chefs haben wird, dann können wir uns auf ein ordentliches Chaos freuen.

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checker43
9
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Man

spart ca. 1000 Mitarbeiter ein. In einem System mit zigtausenden Beschäftigten und hohen Sachkosten. Es ist sicher eine Einsparung, aber keine, die der Versicherte im Börsel oder bei den Leistungen merken wird.

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36020b0a2c8e7b930d639adf2b62ccc5
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die Sozialisten haben die Fusion auch gewollt - das stimmt!

Aber sie wollten von unten nach oben fusionieren! Also zuerst die Leistungen harmonisieren, dann die unterschiedlichen EDV Systeme zusammenlegen und dann den Rest über die Bühne bringen. Ist natürlich nicht so spektakulär.
Wesentlich werbewirksamer ist es- sich hin zustellen und zu sagen "Wir haben die Sozialversicherungen zusammengelegt!". Punkt. Was es kostet und wie es bewerkstelligt werden soll - interessiert doch die Initiatoren nicht. Wichtig war nur die entsprechenden Posten so zu reduzieren und neu zu besetzen, daß alles in Blau/türkiser Hand ist. Die wahren Kosten zur Fusion - die werden verschleiert werden. Jede Wette. Was sich da schon hinter der Fassade abspielt spottet jeder Beschreibung.

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Lamax2
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Ch.Hubinger

Ja warum haben sie denn nicht gemacht; sie hatten lange Gelegenheit dazu. Das hätte wohl auch Posterl gekostet und die Gerkschaft hat wohl auch hier neingesagt. Österreich besteht wohl doch nicht nur aus Werktätigen an der Armutsgrenze. Schauen sie einmal in ein Shopping-Center am Wochenende.

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Lodengrün
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Sie bohrte

weil der Mann nebulös ausweichen wollte. Wischiwaschi geht halt nicht. Das ganze Projekt gleicht einem Tiefflug im Nebel.

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alsoalso
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Betriebswirte

Die LINKEN sehen alles nur mit der "Roten Brille" . Natürlich kostet eine Umstellung Geld, aber die Folge sind Einsparungen. Nutznießer sind die Beitragszahler. Und noch etwas ist den LINKEN in das Stammbuch geschrieben: Versicherte und Beitragszahler sind nicht Arbeitsplatzbeschaffer. Darum ist die Verringerung der dort Beschäftigten um mindestens 1000 Personen gerechtfertigt.

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thj123
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Wer schafft die Arbeit

Arbeitsplatzbeschaffer?
Wer bin ich?
"Wer schafft die Arbeit? Wer schafft die Arbeit? Wer schafft die Arbeit? Na sorry, die Wirtschaft schafft die Arbeit. Bitte merkt's euch das einmal."

AW vom Wirtschafts Think Tank Agenda Austria:
"Die einzige „Garantie“ aber ist, dass findige Unternehmer und Arbeitnehmer für fordernde Konsumenten stets Neues schaffen werden – neben Produkten auch Arbeitsplätze. Alles andere sind Legenden."

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SoundofThunder
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Die KONSERVATIVEN sehen nur mit der Türkisen Brille

Es gibt in Österreich 167000 Arbeitgeber und 3,7 Millionen Arbeitnehmer. Wer zahlt mehr ein? Und die Arbeitsplatzbeschaffer können ja die Arbeit SELBER MACHEN! Viel Spaß beim Überstunden schinden.

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