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Gutachten des SozialministeriumsKassenfusion kostet 300 bis 400 Millionen Euro

Die von der geplatzten türkis-blauen Regierung durchgesetzte Reform der Sozialversicherung sorgt fürs erste für enorme Kosten. Sozialministerin Brigitte Zarfl schreibt in einer Anfragebeantwortung von 300 bis 400 Millionen Euro.

NATIONALRAT: HARTINGER-KLEIN
Ex-Ministerin Hartinger-Klein: Sprach immer nur von "Patientenmilliarde", nicht von den Kosten, die fast die Hälfte dieser Milliarde betragen © APA/ROBERT JAEGER
 

Ministerin Brigitte Zarfl bezieht sich in ihrer Antwort auf ein Gutachten zu den ökonomischen Effekten der Sozialversicherungsreform, das ihre Vorgängerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) in Auftrag gegeben hatte. Dieses befasse sich auch mit einer groben Abschätzung von Fusionsaufwendungen. Das Ergebnis: die zu erwartenden einmaligen Fusions- und Integrationskosten lägen zwischen 300 und 400 Millionen Euro.

Damit zerrinne die von der Koalition genannte "Patientenmilliarde" wie Sand zwischen den Fingern, meint JETZT-Klubchef Bruno Rossmann, der die Anfrage gestellt hat.

Die alte Regierung hatte sich bezüglich der Kosten der Fusion in der Sozialversicherung, die in nur noch fünf Trägern mit einem abgeschlankten Dach endet, nie klar geäußert. Allerdings erwartete man in ÖVP und FPÖ mittelfristig Einsparungen von einer Milliarde, die an die Patienten fließen sollten.

Kritik hatte die Reform nicht nur wegen einer Schwächung der Arbeitnehmer-Position in der Sozialversicherung erregt, sondern eben auch wegen der ungeklärten Kostenfrage. Zudem waren erst zuletzt Beraterkosten in Millionenhöhe bekannt geworden.

Kommentare (25)

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Elli123
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Wo umgefärbt wird...

fallen Späne. Natürlich musste das öffentlichkeitswirksam verkauft werden. Aber laut Kurz hat der Weg ja erst begonnen:-)

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strohscw
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Kassenfusion kostet 300 bis 400 Millionen Euro

Wow, da haben ÖVP und FPÖ wohl Plus und Minus verwechselt.
Sowas kommt raus, wenn man die Schule oder das Studium nicht beendet!
Aber macht ja nix, ist eh nicht euer Geld!

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UHBP
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@stroh..

Solange die Wähler den Unterschied zwischen Plus und Minus auch nicht kennen, ist das kein Problem.

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UHBP
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@stroh..

Solange die Wähler den Unterschied zwischen Plus und Minus auch nicht kennen, ist das kein Problem.

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fersler
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da

sind wir wieder bei Herrn Taschner. Die Zeit war offensichtlich zu kurz um dem abgestürzten Laientheater die Grundrechnungsarten beizubringen.

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Patriot
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Türkis/Blau: Versager und Versagen soweit das Auge reicht!!!

Wer das nicht begriffen hat, dem ist wahrlich nicht zu helfen.

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ARadkohl
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Und wen bitte

Sollen wir deiner Meinung nach wählen?

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strohscw
1
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Und wen bitte Sollen wir deiner Meinung nach wählen?

Tja, da gebe ich dir recht.
Meiner Meinung nach sollten wir mehr Geld in die Hand nehmen und uns fähigere Leute leisten! Vielleicht wieder solche, die es zumindest schaffen ein Studium abzuschließen!

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9956ebjo
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Große Reformen kosten zuerst immer viel Geld

Die Kassenreform ist aber schon seit Jahrzehnten überfällig. Da bi ich als Steuerzahler mal gerne bereit meinen Anteil an den Initialkosten zu tragen.

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Irgendeiner
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Ich nicht,weil ich zwischen einer

Reform und einer frechen Umfärbung unterscheiden kann, nichtmal das Körbelgeld gönne ich ihm, dem Messias,und Du vergißt da war was versprochen,und es kostet fast die Hälfte dessen was nicht kommt,was seine Daten nicht findet sollte es wenigstens mit der Türe können,heißt Tschau tschau Basti.

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Balrog206
9
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Du

Bezahlst ja öfter gern , wo’s gar nicht möglich ist 😉 offiziell zumindest !

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Irgendeiner
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Ja, Roggi, ich spende auch oft,aber

da ist ein Unterschied im voluntaristischen ob ich freiwillige gebe oder ob man mich mit einer Lüge reinzwingt,der ist wesentlich.

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SoundofThunder
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Na sowas aber auch!

Das haben die Comanchen schon leise gepfiffen. Aus der Patientenmilliarde wurde ein Verlustgeschäft von 400 Millionen. Das nennen die Blürkisen Wirtschaftlich sein.

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SoundofThunder
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😏

Aber der Hartinger kann es ja egal sein. Die sitzt zu Hause und bekommt 13000€ fürs nichts tun.

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picciona1
26
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ok und was ist die alternative?

die kassen bleiben wie gehabt
dh versorgungsposten nur in der GKK:
15 vorstände, jeder mit mind 10.000 monat
15 zusätzlich in der generalversammlung
+10 in der kontrollversammlung.
pro budesland versteht sich
und wenn man als patient was braucht wartet man 3-4 mon auf einen facharzttermin (in graz). sofern man überhaupt als patient angenommen wird.
dass die freunderl auf dies pfründe nicht verzichten wollen versteht sich eh von selbst

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Lodengrün
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Wären Sie

Informiert dann wüssten Sie das unter der letzten Regierung schon eine Reform eingeleitet wurde.

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Balrog206
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Aha

Und die wäre ! Ich muss noch immer eine privat Arzt Rechnung einreichen , warten bis die Gkk d Bestätigung schickt und dann damit zur Zusatz gehen !!! Wie im Mittelalter! Es bedarf doch keiner Reform !

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paddington1
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@balrog

1. Außenstellen in den Ländern werden weiterhin erhalten bleiben. Und: Natürlich wird es auch wieder dort Leitende Angestellte geben. Gewechselt wird nur das Erscheinungsbild nach außen. Die Versicherten werden nicht weniger werden und müssen ja auch in Zukunft betreut werden.
2. Wer zum Privatarzt geht (wozu Sie sich ja bekannt haben) wird auch in Zukunft keine andere Erledigung bekommen. Das hat nämlich nichts mit der Zusammenlegung zu tun, sondern lediglich mit der Tatsache, dass jemand halt nicht zum Kassenarzt gehen möchte und daher halt einen erhöhten Verwaltungsaufwand verursacht.

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Balrog206
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Durch

Die Zusatz verursache ich zusätzlichen Aufwand ?? Mir ist schon klar das das nix mit der Reform zu tun hat , war nur ein Beispiel für den Verwaltungsapparat ( Mittelalter ) !
Beim Zahnarzt zahlst ja auch fast alles selbst , und kannst dann teilweise einreichen ! Ist dann das auch zusätzlicher Verwaltungsaufwand ? 🙈🙈

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paddington1
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@balrog

Nein, durch die Zusatz nicht. Ist ja ein Privatvergnügen, das man sich leistet. Aber dadurch, dass die in Anspruch genommene Privatleistung bei der Kasse nicht wie bei einem Vertragsarzt fast vollelektronisch abgerechnet werden kann, sondern von einem Sachbearbeiter für den Rückersatz extra in die Hand genommen wrden muss, entsteht ein zusätzlicher Verwaltungsaufwand. Ein Klick beim Vertragsarzt, ein kompletter Akt beim Privatarzt. Diese Arbeit erfordert mehr Aufwand. Beim Vertragsarzt ist man Teil eines großen Ganzen, beim Privatarzt ist man ein aufwändiges Einzelstück.

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Balrog206
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Tja

Dann muss eben die Abrechnung gleich erfolgen zwischen Gkk und privat Arzt ! Sollte doch irgendwie möglich sein !

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paddington1
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@balrog

Aber genau darin besteht ja der Unterschied zwischen Vertragsarzt und Privatarzt. Der Vertragsarzt hat einen Vertrag mit der Kasse, der Privatarzt nicht. Daher schuldet die Kasse dem Vertragsarzt Geld für Leistung, dem Privatarzt (der ja verlangen kann was er will) aber nicht. Der Patient hat frei gewählt und hat daher auch direkt für die Leistung zu zahlen. Wo es kein Vertragsverhältnis gibt, gibt es eben keine Direktverrechnung (sonst wäre man ja Vertragsarzt und an Tarife gebunden).

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Irgendeiner
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Komm, neble nicht, die haben umgefärbt und es ist teurer und

sie haben es nicht bei allen Kassen gemacht sondern nur bei manchen, wo sie Mehrheiten hatten ist nichts passiert, das klare Weichbild eines Basti,er hat gekriegt was er wollte und dazu frech versprochen was ihm einfiel,die Zahlen haben nie gehalten, das war freihändig aus den Fingern gesogen,wie immer.Und naja, das System ist gewachsen,obs reformierbar ist darüber läßt sich streiten, das jedenfalls war keine Reform sondern nur eine freche Umfärbung auf Kosten der Krankenversicherten und ich hatte hier schon vor langer Zeit gesagt, wenn man durch das Dickicht nicht durchkommt,da ist man schon öfter gescheitert,dann bleibt nur eins,noch eine neue Kasse wo man mit Stichtag alle reinstopft und sich aber bei den Leistungen nach oben orientiert und die alten langsam auslaufen lassen.Was u.U. billiger kommt als hin und herzuschieben wo jeder die Verträge selbst ausverhandelt hat, hast Du eine Ahnung was das für ein Kuddelmuddel ist,oder gar wie ein Basti Reform zu brüllen und die Versicherten noch umfärbend zu belasten.Der solls aber eh nicht machen, der gehört schon lange ins Frühausgedinge.

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GustavSchatzmayr
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...

Dumbo verzockte das Geld der Beitragszahler für seine Umfärbungsaktion!

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Irgendeiner
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Ja,so ist das mit der Patientenmilliarde,

erst nimmt man Phantasiezahlen, dann verspricht man sie, dann ists eine Umfärbung und fast eine halbe Milliarde Miese.Weil er ein Bastiiii ist.

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