AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Liste JetztPilz' eigene Mandatare verweigern Unterschrift für Kandidatur

Peter Pilz hält seine Liste als Oppositionskraft für unverzichtbar. Drei seiner Mitstreiter sehen das offenbar anders: Sie unterschreiben nicht für die Wiederkandidatur von "Jetzt".

Peter Pilz
Peter Pilz © (c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)
 

Die Liste Jetzt befindet sich weiter in Turbulenzen. Denn die beiden Klubchefs Bruno Rossmann und Wolfgang Zinggl sowie der Abgeordnete Alfred Noll liefern nach Präsentation der Kandidatenliste keine Unterschriften für das neuerliche Antreten der Partei bei der Nationalratswahl.

Klubchefs gegen eigenen Klub

Damit tritt der einmalige Fall ein, dass Klubchefs die Wiederkandidatur des eigenen Klubs nicht unterstützen. Als Grund geben die drei Verweigerer in einer Aussendung an, dass ohnehin schon Listengründer Peter Pilz, die Abgeordnete Daniela Holzinger-Vogtenhuber und der freie Ex-Grüne und -Türkise Efgani Dönmez ihre Unterstützungserklärung für "Jetzt" abgegeben hätten. Damit ist das Antreten ohne das Sammeln von Unterschriften gesichert.

"Eine Gruppe von Streithanseln"

Pilz selbst hatte zuvor im Ö1-Morgenjournal am Montag auf die internen Streitereien Bezug genommen. Gefragt, warum er so schlechte Umfragewerte habe, sagte er: "Wenn die qualifiziertesten Leute der Welt den Eindruck erwecken, dass sie eine Gruppe von Streithanseln sind, dann kriegen sie nicht jene Unterstützung, die sie verdienen." Seine Truppe müsse nun "die Menschen davon überzeugen, dass wir wichtig sind. Das nennt man Wahlkampf."

Die Bilanz der bisherigen Arbeit halte er dennoch für gut: "Es waren holprige, aber auch erfolgreiche eineinhalb Jahre." So habe seine Liste etwa "den Fall Eurofighter weitgehend geklärt" und die Valorisierung des Pflegegeldes durchgesetzt. "Und hätten wir nicht den Misstrauensantrag gegen die Regierung vorbereitet und die anderen überzeugt, dann würde Kurz jetzt das Bundeskanzleramt für den Wahlkampf missbrauchen."

Warnung vor "totaler Orbanisierung"

Das neuerliche Antreten seiner Gruppe zur Nationalratswahl begründet Pilz freilich auf sehr eigenartige Weise: Es gehe schon jetzt um den Ausgang der übernächsten Wahl. Ohne seine eigene Liste drohe nämlich ab Herbst 2019 eine "türkis-grün-pinke Regierung", und wenn dann die FPÖ "als einzige Opposition" übrig bleibe, dann könne sie beim übernächsten Mal womöglich auf 35 Prozent kommen. Pilz: "Dann haben wir einen Rechtsblock mit Verfassungsmehrheit, und dann beginnt die totale Orbanisierung Österreichs." Bemerkenswert an diesem Szenario: Die SPÖ kommt in dieser Erzählung gar nicht mehr vor.

Kommentare (97)

Kommentieren
tannenbaum
25
27
Lesenswert?

Was

helfen die Warnungen, wenn der österreichische Wähler so was von Lernresistent ist! Eine Partei braucht nur vor Migranten warnen, und schon läuft es wie geschmiert!

Antworten
Irgendeiner
17
10
Lesenswert?

Nicht wie,

nur geschmiert.

Antworten
SoundofThunder
33
33
Lesenswert?

🤔

Die ÖVP ist unter KurzIV von einer Christlich Sozialen Partei zu einer Nationalkonservativen Partei mutiert. Da könnt ihr schreiben was ihr wollt: Seht der Wahrheit ins Auge:Die ÖVP ist die Österreichische Variante der Fidesz-Partei.

Antworten
Lodengrün
29
18
Lesenswert?

Sorry

Kurz Groupies aber @SoundofThunder liegt richtig auch wenn ihr es 100 x nicht wahrhaben wollt. Das beginnt schon bei der konträren Meinung die er zum Caritas Chef hat. Als ob Kurz da mehr über Menschlichkeit weiß als der ihm in allen Belangen überlegene Landau.

Antworten
Balrog206
4
8
Lesenswert?

Ja ja

Der Herr Pfarrer !!

Antworten
Balrog206
11
21
Lesenswert?

Kann

Gerne wieder ins Parlament, dann bleiben weniger stimmen für rot u grün über !!

Antworten
Irgendeiner
20
12
Lesenswert?

Das ist kein Nullsummenspiel bei den Linken und Liberalen,

die Dumpferln die sich einwickeln lassen über eine leere hohle Phraseologie und freche Unwahrheiten sind aufzuwecken, ich bleib dran.

Antworten
erzberg2
30
26
Lesenswert?

Die Menschen wollen es

so. Damit wird dem demokratischen Willen entsprochen. Im Übrigen, schade dass es Pilz nicht mehr geben wird. Ein profunder Kenner des politischen Sumpf und einer der aufgezeigt hat was schief läuft.

Antworten
brosinor
3
9
Lesenswert?

Komisch

Sehr viele formulieren es wie Sie. Aber keiner will JETZT wählen.
Zum xsten Mal: es passt schon so wie es ist, die ÖsterreicherInnen wollen es so. Diejenigen die es nicht so wollen müssen ja auch nicht jeden Mist der serviert wird essen.

Antworten
erzberg2
2
6
Lesenswert?

Irrtum,

müssen sie, auch wenn sie es definitiv nicht wollen.

Antworten
hbratschi
16
24
Lesenswert?

man mag pilz mögen...

...oder eben auch nicht. aber er hat zumindest viele politiker schlecht schlafen lassen. zumindest die, die noch über sowas wie ein restgewissen verfügen. was wiederum bedeutet, dass die blauen ständig ungestört von jeglichen skrupeln ihre (un)verdiente nachtruhe genießen können...

Antworten
Civium
31
39
Lesenswert?

Pilz ist die Polizei

im Parlament , man sollte ihm bei den Wahlen so viele Stimmen geben dass die Wachstube nicht geschlossen wird!!
Eine Kleinpartei hat nie grosse Macht, aber die Macht die Mächtigen zu kontrollieren!!!

Antworten
rochuskobler
7
5
Lesenswert?

Nichts weiter als ein Krakeeler

Ist dieser Pilz. Seine besoffenen Geschichten (mit Gedächtnisverlust) sind zwar nicht staatsgefährdend aber moralisch höchst bedenklich. Und so einer will sich als Polizist sehen. Aber vielleicht sollte er Kabarett machen, denn einen Unterhaltungswert hat er alle Mal.

Antworten
Irgendeiner
17
6
Lesenswert?

Ja,ich halten den auch nach wie vor für notwendig,

aber ich hab eine andere Baustelle weil ihr mir im größten Faunenschnitt der Erdgeschichte die Grünen rausgetreten habt,auch so ein blanker Irrsinn.Aber wirb für ihn,er kanns brauchen.

Antworten
Popelpeter
27
26
Lesenswert?

jojo!

bye bye liste jetzt!

Antworten
Irgendeiner
15
10
Lesenswert?

Naja, der kann seine

Adoranten nicht aus dem Stand vermehren wie so ein Messias, aber dafür hält er sich auch an die Wahrheit,man lacht.

Antworten
Lamax2
26
41
Lesenswert?

Ziel; Vision?

Hat Pilz irgend ein Ziel oder eine Vision für Österreich? Nur aufdecken, Untersuchungsausschüsse zu machen und Kurz zu ärgern ist etwas wenig.

Antworten
hbratschi
15
24
Lesenswert?

lamax,...

...ja, das mag nach wenig ausschauen, ist aber immerhin mehr als die meisten der anderen parteien vorweisen können...

Antworten
Civium
19
24
Lesenswert?

Ja er hat eine Vision, nämlich

Österreich nicht zu einer Autokratie verkommen zu lassen!

Antworten
schteirischprovessa
22
36
Lesenswert?

Einen, dessen hauptsächliche Leistung

darin besteht, falsche und nicht beweisbare Anschuldigungen zu veröffentlichen, braucht niemand in Österreich. Daher wird er auf seine 1 - 2% bleiben und in die Pension geschickt.

Antworten
Irgendeiner
17
8
Lesenswert?

Warum redest du von Basti,

es geht um Pilz und die seinen.

Antworten
GordonKelz
21
18
Lesenswert?

WO....

....er recht hat, hat er recht!
Gordon Kelz

Antworten
Kommentare 76-97 von 97