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SPÖ-VorschlagDer lange Traum vom Öffi-Ticket für ganz Österreich

Die SPÖ will eine Jahreskarte für den gesamten öffentlichen Verkehr um 1095 Euro. Neu ist die Idee nicht: Bisher scheiterte sie an den Kosten.

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© Marko Mestrovic/ÖBB
 

Zehn Wochen bis zur Nationalratswahl. Traditionell beginnt nun das Zeitfenster, in dem die Parteien beginnen, einzelne Wahlversprechen aus ihren Programmen zu präsentieren.

Kommentare (31)

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wjs13
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Hatten die Roten schon jemals einen Vorschlag ohne Steuererhöhungen?

Als ob die Milliarden an Steuergeldern, die jährlich zur roten Bahn fliessen, nicht schon genug wären.

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paulrandig
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Was kaum bedacht wird neben Preisspielchen:

Ich habe in der Schweiz erlebt, welcher Luxus es ist, einfach immer und überall spontan in den nächsten Bus, die nächste Tram, den nächsten Zug zu hüpfen, ohne sich irgendwelche Gedanken machen zu müssen. Es ist alles schon bezahlt und viel billiger als ein Auto.
Es ist dort ganz normal, dass sich eine Lehrerin aus Luzern Mittags in den Zug setzt, weil's daheim nebelig ist, während der Fahrt die Hausübungen korrigiert, im Tessin in der Nachmittagsonne am See sitzend die nächsten Einheiten vorbereitet und sich für den Abend spontan mit Freundinnen verabredet.
Private Strecken (Schiffe, Seilbahnen) kosten etwa die Hälfte, und einige Gemeinden stellen limitierte Generalabos für jeweils einen Tag zur Miete zur Verfügung. Dadurch konnte ich besagten Luxus ebenfalls erleben.

Es geht nicht nur darum, ob sich eine Generalkarte auszahlt, es geht auch darum, wie einfach sie das Leben mit den Öffis plötzlich macht.

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Hieronymus01
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Was ist das Ziel?

Mehr Öffis auf der Straße und Schiene, oder weniger Autos auf der Straße?
Wenn man weniger Autos und weniger CO2 haben will, brautcht man nur die Mineralölsteuer erhöhen und den Erlös zweckgebunden in den Öffisausbau investieren.

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zyni
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Aufs Autofahren verzichten die Österreiche nie !

Treibstoff war ja schon viel teurer und der Verkehr wurde deshalb nicht weniger.

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vanhelsing
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In der Schweiz...

funktioniert das seit Jahrzehnten!!!

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calcit
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Nicht nur Schweiz...

...auch die Niederlande mit ihrer OV Chipkaart für die ganzen Niederlande ob Bus, Bahn oder Bim....

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Lodengrün
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Nur ich bitte zu berücksichtigen

Von Zürich nach Buchs zahle ich so viel wie von Buchs nach Graz. Und das ist die erheblich längere Strecke.

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cockpit
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Schweiz ist eben teurer, dafür

verdienen Sie auch mehr

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Lodengrün
6
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Wie in der Schweiz

das kauft man die Halbtax und fährt die Oefis um die Hälfte. Kostet dort immer noch viel aber immerhin. So wird auch das Jungfraujoch leistbar. Auf Österreich uebertragen wäre das der Hit.

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Viennalegend1
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Österreichischer Pendler

Es ist schwer an der Zeit darüber nachzudenken !!! - NUR geht es mit diesem Vorschlag zu wenig weit...
Wichtig wäre die Öffis aus den Ländern rauszunehmen und sie dem Bund zu übergeben - effizientere Planung und ein Gesamtösterreichisches Konzept wäre so leichter umsetzbar.
Die Kosten würde ich dann mit 10Cent/km festsetzen.

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paulrandig
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Viennalegend1

WENN alle Öffis in einem System sind, könnte man ein Tarifsystem ähnlich den Telefontarifen andenken:
Wenigfahrer können eine Kilometerbank erwerben, die, ähnlich den Steirischen Verbundtickets, kein Ablaufdatum haben.
Normalfahrer Zahlen eine Grundgebühr und einen geringeren Kilometertarif.
Vielfahrer haben eine höhere Grundgebühr und eine Flatrate.
Dauerfahrer zahlen meinetwegen 1.500,- pro Jahr (125,-/Monat bzw. 4,11,-/Tag) und fahren immer und überall. Das ist die Hälfte eines Autos.
Es wäre übrigens nicht nötig, überregionale Züge aufschlagspflichtig zu machen (ausgenommen vielleicht ICE, EN o.ä.), weil dort in relativ kurzer Zeit ohnehin viele Kilometer verbraucht werden.

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jg4186
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Herausforderung Verkehr

Wir werden uns der Herausforderung Verkehr stellen müssen, ob es uns passt oder nicht. Wenigstens wieder einmal ein Vorschlag in die richtige Richtung. Der öffentliche Verkehr muss besser werden, mit Ausbau und guten Preisen. Damit man als Autofahrer wirklich ernsthaft ans Umsteigen denkt. Und ins letzte Dorf und Tal werden wir es nicht schaffen mit den Öffis, da werden wir mit der Raumplanung ganz neu zu denken anfangen müssen. Die jetzt so schön im Grünen leben, kommen ohne Auto nicht aus und wollen damit dann auch in die Stadt fahren - zum Ärger der Städter, die aufs Auto verzichten der Lebensqualität wegen.

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PLOD
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Regionale Vergünstigungen

würde mehr Menschen helfen und dazu bringen, die vor Ort vorhandenen öffentlichen Verkehrsmittel z.B. Bahn und Bus in Anspruch zu nehmen. Menschen in ländlichen Gebieten haben ja weit weniger Möglichkeiten öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen und sind auf ein eigenes Auto angewiesen. Die Parteien sollten sich daher den leistbaren Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel in ländlichen Gebieten auf ihre "Fahnen heften".

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smotron1
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Das ist halt das Problem,

einen vernünftigen Takt und eine vernünftige Abdeckung in ländlichen Gebieten ist exorbitant teuer und die Busse fahren dann mehr oder weniger alleine durch die Gegend. Das lässt sich auch mit billigen oder gratis Tickets nicht wirklich lösen.

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eveline49
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Und

Aber da stellt sich mir die Frage, wer das alles finanziert? Das sind doch nur teure Wahlzuckerl. Bitte mal nachdenken!!!!

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Viennalegend1
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Weiterdenken

Dieses „Wahlzuckerl“ bezahlt sich selbst !!! Wenn tatsächlich nur ein ⅓ umsteigen würde , wäre allein in Graz die Luftqualität besser und man müsste weniger Strafe zahlen !!!
Eine erhöhte Pendlerfrequenz bewirkt mehr Einnahmen und dadurch einen besseren und schnelleren Ausbau der Öffis.....

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voit60
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wer zahlt die 50 Millionen Transchelgeld

vom Kurzkanzler?

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SoundofThunder
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Tja

Das erinnert mich an die 14 Milliarden Euro Steuerreform. Kalte Progression.Oder an die Milliarden Geschenke an Großkonzerne. Die Patientenmilliarde und so weiter.Wer finanziert das? Bitte mal Nachdenken!

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voit60
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Was wäre daran schlecht

die Milliarden an Strafe für die nicht erreichten Klimaziele könnten so sicher auch besser eingesetzt werden. Kurzkanzler und seine Auftraggeber aus der Industrie werden da aber sicher dagegen sein.

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SoundofThunder
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🤔

Uii! Die Türkisen sind heute einmal früh aufgestanden um alles was von den Roten kommt schlecht zu reden. Irgendwann muss man mit dem Umweltschutz anfangen. Die C0 2 Strafzahlungen regen euch nicht auf? Es fahren immer mehr Österreicher mit dem Zug und Bus. Investitionen in neue Bus- und Zuglinien wären angebracht dass auch Menschen die fern von jedem öffentlichen Verkehrsmittel wohnen die Möglichkeit haben ihr Auto zu Hause stehen zu lassen.

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bimsi1
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Die Idee ist ja nicht neu.

Wurde aber 2009 von der SPÖ - Ministerin Bures abgesagt.

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kropfrob
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Na klar. 2009 ...

... waren auch keine Nationalratswahlen.

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pescador
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Der lange Traum der SPÖ

Ja, träumen können sie gut. Die SPÖ träumt ja sogar von einer BundeskanzlerIN Rendi-Wagner. Lassen wir sie weiter träumen....

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allesraus
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Nächster Rohrkrepierer von <20% RENDI

SPÖ - quo vadis??!!

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spwolfg
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@allesraus....

richtig....da schon lieber die alte türkis-blaue Traumregierung. Vielleicht doch wieder mit Kickl als Minister und Frau Strache als....und unser aller HC als Botschafter auf Ibiza. Hofer for Präsident!Diese blaue Elite muss wieder her und der Kurz- Zeitkanzler wirds auch wieder richten. Laut "Kleine" stehen die Chancen gut. Wie verdonnert muss man sein, um diese Egopopulisten wieder ans Ruder zu bringen. Die Partnerpartei der AfD wieder in unserer Regierung.......allein der Gedanke.....

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Amadeus005
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Ich finde den Grundgedanken gut

Aber ein Linz-Wien-Pendler verbraucht generell zu viel Energie. Unabhängig vom Transportmittel. Das ist leider ein Nebeneffekt der Bahnbeschleunigung.

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