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Pflegenotstand„Mit einem Plan wäre die Pflege schon leistbar“

Den Pflege-Plänen der ÖVP steht Gesundheitsökonomin Maria Hofmarcher-Holzhacker skeptisch gegenüber. Bisher habe keine Regierung versucht, das Thema mit Blick aufs große Ganze anzugehen. Ein Fehler, sagt sie.

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Maria Hofmarcher
Maria Hofmarcher-Holzhacker: "Hier muss man hartnäckig sein. Es geht um viel Steuergeld." © Christian MUELLER
 

"Das aktuelle Gesundheitssystem ist eine sozialpolitische Errungenschaft, die man in Österreich bereits sehr früh geschafft hat.“ Diesen Satz schickt Gesundheitsökonomin Maria Hofmarcher-Holzhacker im Gespräch mit der Kleinen Zeitung voraus. Doch der Umstand, dass wir immer älter werden, bringe das System im Hinblick auf die Pflege ins Wanken.

Kommentare (15)

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differentialrechnung
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Realismus

oder "nach der Decke strecken" neu formuliert: Geld, das für die Behandlung von Krankheiten eingesetzt wird, kann für die Finanzierung durch das Erreichen höheren Alters notwendig gewordener Pflege nicht mehr ausgegeben werden. Eine Milchmädchenrechnung, die keinerlei Werturteil beinhaltet sondern nur die Notwendigkeit unterstreicht, entweder die Finanzierungsbeiträge zu erhöhen oder Leistungen zu verringern.

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ichbindermeinung
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ca 70.000 EU-Gastarbeiter

ca. 70.000 EU-Gastarbeiter müssen für die 24Std. Pflege geholt werden, da das Pflegegeld so gering ist, dass man sich keine österr. Pflege leisten kann. Durch diese Auslagerung der Arbeit ins Ausland wird das österr. Geld zusätzlich dem österr. Steuer- u. Wirtschaftskreislauf entzogen u. somit entsteht ein zusätzl. Schaden und nebenbei sind dzt. ca. 343.000 Menschen in Ö arbeitslos und. ca. 330.000 Bezieher d. Mindestsicherung. EU-Beitrag der Österr. massiv kürzen, wenn es der eigen. Bevölkerung immer schlechter geht und zig Sachen nicht mehr zu finanzieren sind.

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Mein Graz
1
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@ichbindermeinung

Willst du damit sagen, man soll einfach die Arbeitslosen für die Betreuung und Pflege einsetzen?
Die wenigsten Menschen sind für diese Tätigkeit geeignet. Es braucht physische und psychische Kraft, das Talent mit Senioren umzugehen, ihre im Alter verstärken Eigenheiten zu akzeptieren, bei 24-Stunden-Hilfe bzw. Pflege muss man jederzeit bereit sein, zu reagieren. Auch für die Betreuung muss eine Ausbildung absolviert werden und für Pflege sowieso - und diese Ausbildung ist nicht für jeden zu schaffen.

Irgend wer hat sich einmal ausgerechnet, dass die 24-Stunden-Pflege mit einer österreichischen Kraft ca. 8.000 € monatlich kostet. Das kann sich keiner leisten, auch der Staat nicht!

Mit welcher Begründung willst du tatsächlich den EU-Beitrag kürzen? Den Österreichern geht es immer schlechter auf Grund der letzten "Kurz"-Regierung, die gerade die Einkommensschwachen nicht unterstützt hat - dafür hat die IV profitiert...

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SoundofThunder
2
15
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🤔

22000 Pflegekräfte benötigen wir? Und KurzIV hat schon vorsorglich den Rumänischen Pflegekräften die hier arbeiten,Steuern zahlen das Kindergeld indexiert. Das macht den Arbeitsplatz in Österreich ja sooo viel mehr attraktiver😏. Jetzt werden die sich woanders hin orientieren. Wenn die Pflegekraft schon in der Nähe zur Deutschen Grenze lebt macht es keinen großen Unterschied nach Deutschland zu gehen. KurzIV hat als es als erster zustande gebracht nichts richtig zu machen. Alles für Konzerne und Reiche.

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pescador
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Die SPÖ will eine staatlich garantierte Leistung aus einem Fonds aus Steuermitteln.

Bei einer Pflegeversicherung fürchten die Genossen, dass es zu einer Anhebung der Sozialversicherungsbeiträge kommen würde.
Ja was meinen die roten Genossen wo das Geld für den Fonds her kommt??

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SoundofThunder
5
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Deine Erzkonservativen

Dein KurzIV sagt dass die AUVA für die Kosten aufkommen soll. Aber gerade dein KurzIV hat die Arbeitgeberbeiträge gekürzt. Die AUVA hat weniger Einnahmen. Und jetzt sollen sie mehr ausgeben! Das ist genau das was ihr den Roten ständig vorwirft! Mehr ausgeben als einnehmen 😏.

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Balrog206
9
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Sound

0,1% !! Macht bei uns ca 300€ aus im Jahr als Mittelständler 👍 top Leistung 🙈🙈🙈🙈🙈🙈

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SoundofThunder
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Balrog

Das haben Sie höchstpersönlich als Erfolg der KurzIV Regierung gefeiert! Ab 1.Jänner zahlen Sie weniger. 😏😏😏😏😏😏😏😏😏😏😏

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Balrog206
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Sound

Das ist in etwa so viel , wie vorher rot-schwarz die Pensionen um 1,8% erhöht haben 🙃

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Lodengrün
1
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Die AUVA

ist sehr „gesund“, hat etwas auf der hohen Kante, - das muss man ändern. Das hat schon die „Raucherverständige“ Hartinger erkannt.

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pescador
10
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Was will uns die Gesundheitsökonomin sagen?

Sie zählt die Probleme auf, legt aber keine konkreten Lösungen vor. Der Artikel sagt nicht viel aus.

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knapp
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Die Gesundheitsökonomin kennt die Fakten,

Lösungen erarbeiten und die Weichen für die Zukunft stellen muss schon die Politik. Aber zuerst müssen unsere Volksvertreter die Zusammenhänge von Pflege und Gesundheit parteiübergreifend verstehen. Thats the problem.....

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Geerdeter Steirer
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Ja @knapp sie kennt die Fakten,

die Politik kann da nur mit wirklich g'scheiten fundierten Fachleuten etwas erarbeiten !
Unsere fadenscheinig so benannten Volksvertreter aus der Politik haben viel zu wenig fundiertes Wissen noch die richtige Ideologie dazu um die Zusammenhänge von Pflege und Gesundheit realistisch und richtig zu bewerten bzw. da durchschaubare und leistbare Modelle zu erarbeiten.
Da sind ihre Partei-Ideologien einfach zu verkrampft und von Machtgetöse gesteuert.

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knapp
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@Geerdeter Steirer. Da stimme ich zu 100% zu.

Da dreht sich alles im Kreis. Es gibt in der Bundespolitik, mit einigen Ausnahmen, nur mehr "Parteivertreter" (ohne Fachkompetenz und meist sogar ohne eigene Meinung). Und wenn dann solche Personen auch noch zu Ministern hoch gejubelt werden, die von ihrem Ressort überhaupt keine Ahnung haben und bildungsresistent sind wie z.b. die letzte Sozialministerin, dann bringt uns das nicht weiter, ganz im Gegenteil. Es braucht unabhängige Experten mit strukturierter Vorgehensweise. Hoppla.... die haben wir dzt. ja als Regierung. Nur sie können nichts großes angehen, weil die im September gewählten Parteiexperten eh wieder alles über den Haufen werfen können. Quo vadis austria....

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Lodengrün
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Das was da

die ÖVP ausgegraben hat ist ein Witz, eine Totgeburt und diente lediglich dazu das Kurz seinen Auftritt hatte. Wenn man meint das das so aufgefangen werden kann, nichts koste, dann glaubt das auch nur unser Ex-Kanzler mitsamt Frau Bogner-Strauss die auch etwas verkündet was es schon gibt. !?! Vielleicht orientiert man sich einmal wie das die BRD handhabt. Ich frage mich überhaupt wie diese Partei solch einen Plan ventilieren kann. Sind Kurz die Experten ausgegangen. Haben die sich bei ihm vom Acker gemacht?

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