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"Awakening Europe"10.000 Christen beten in Wiener Stadthalle für Sebastian Kurz

"Für die Weisheit, die du ihm gegeben hast. Für das Herz, das du ihm gegeben hast für dein Volk" betet der evangelikale Prediger Ben Fitzgerald bei der Veranstaltung "Awakening Europe" in der Wiener Stadthalle für den Ex-Kanzler. Eine spontane Idee des Predigers, heißt es aus Kurz' Team.

Gebet für Kurz
Gebet für Kurz © Screenshot / Youtube
 

ÖVP-Chef Sebastian Kurz hat bei seiner aktuellen Tour durch Österreich einen Stopp in der Wiener Stadthalle eingelegt, wo seit mehreren Tagen katholische, protestantische und evangelikale Christen das ökumenische Großevent "Awakening Austria" abhalten.

Im Zuge der Veranstaltung sprach der aus Australien stammende "Awakening"-Leiter Ben Fitzgerald vor rund 10.000 Menschen ein Gebet für den ehemaligen Kanzler und ÖVP-Spitzenkandidaten: "Vater, wir danken dir so sehr. Für die Weisheit, die du ihm gegeben hast. Für das Herz, das du ihm gegeben hast für dein Volk". Fitzgerald lobte Kurz' Rechtschaffenheit und betet für "gerechte Führungsstärke" auch in Zukunft.

Kurz zeigte sich seinerseits beeindruckt, von dem Bild, "das die rund 10.000 Teilnehmer aus über 45 Ländern hier in der Stadthalle bieten" und bedankte sich bei den Anwesenden ausdrücklich, "für euren Einsatz in der Gesellschaft". Österreich habe in den letzten Wochen zwar einige "Turbulenz" durchgemacht, das ehrenamtliche Engagement vieler lasse ihn allerdings hoffen, denn der Einzelne könne durch seinen Einsatz in der Gesellschaft, "in der es Zusammenhalt gibt, wo Menschen für einander da sind und Glaube eine große Rolle spielt", einen "Unterschied machen", berichtet Kathpress.

Kurz' Sprecher erklärte später auf Twitter, das Gebet sei eine spontane Idee Fitzgeralds gewesen:

Die dreieinhalb Tage andauernde Veranstaltung hat am Donnerstag, 13. Juni, mit Lobpreis-, Anbetungs- und Fürbittgebet begonnen und setzte sich am Freitag, 14., und Samstag, 15. Juni, jeweils vormittags mit Vorträgen zur Glaubensvertiefung fort, während an den Nachmittagen bei sogenannten "Outreaches" Initiativen auf den Straßen Wiens gesetzt wurden. Mit der Gestaltung speziell des Abendprogramms wollten die Veranstalter zugehen auf jene, "denen ein persönlicher Glaube an Jesus Christus unbekannt oder fremd ist".

Veranstalter ist die Organisation "Awakening Europe - Initiative zur geistlichen Erneuerung Europas in Christus", die sich der Stärkung der Einheit der Christen im jeweiligen Land, der Befähigung der Christen zur Verkündigung des Evangeliums und die "Übermittlung der rettenden Liebe und Kraft Gottes zu den Menschen" als ihre Ziele gesetzt hat. Ähnliche "Awakening"-Großevents gab es in den vergangenen Jahren bereits in Nürnberg, Stockholm, Prag und Riga.

Kardinal Christoph Schönborn betete bei der Großveranstaltung, die noch bis Sonntagabend andauert, für die Einheit aller Christen, "damit wir aufeinander hören und voneinander lernen, was es heißt, heute Christ zu sein".

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Danke für Ihr Verständnis.

metropole
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Gebete

Der Wunderbasti hat sicherlich gebete für Weisheit und Herz bitter notwendig.Es ist grausam wie sich Politiker aufführen um eventuell ein paar Stimmen zu bekommen.!!!

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Miraculix11
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Rendi Wagner hat zur selben Zeit auch eine Rede gehalten

Bei der Euro Pride. Eine neuzeitliche Religion.

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duerni
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@Astrid04: "Es ist traurig... ..wie viel Neid und Respektlosigkeit ...

…. gegenüber den dort freiwillig Betenden hier verbreitet wird."
Es geht nicht um "freiwillig Betende" sondern um einen australischen Prediger, der salbungsvoll die Anwesenden die Hände erheben lässt und Gott dankt, dass er uns Sebastian K. schickte, dem er Weisheit und Leadership verlieh, um - sein Volk - mit Herz zu führen.
DAS hat mit Religionsfreiheit NICHTS zu tun sondern ist SEKTENTUM.
may be, in September Mr. K. needs lord's support to win election because of waste of acceptance concerning this preacher from down under.

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KarlZoech
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@ duerni: Diese evangelikalen Frei-"Kirchen" SIND Sekten!

Und sektenartig organisiert sind auch all die ominösen Strukturvertriebsorganisationen; beide sind in den USA sehr stark.

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mapem
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Lobpreiset den Messias – oh, ihr Schäfchen! … Halleluja!

Kein Wunder, hat der Trumpel so eine Freud mit dem kleinen Azubi aus Australia – äh Austria. Immerhin lobte Trumps „neuer junger Führer und europäischer Ansprechpartner“ (Hahahahaha – ja, das war kein Witz, Leute!) „Trumps erfolgreiche Außenpolitik …“ (Hahahahaha – ja, das war auch kein Witz, Leute!), als er sich in rektaler Unterwürfigkeit für´s Foto im WH anbiederte.

Na ja, wer sich – und die Österreicher – der neoliberalen Kapital-Oligarchie a la Trump ausliefert, der schaut halt, dass dann das demontierte österreichische Sozialsystem durch diese gediegene Form der christlich-evangelikal-nationalen Betgemeinschaft zur allgemeinen Trostspendung ersetzt wird. Wenn´s einem dann immer dreckiger geht, kann man wenigstens dann ordentlich beten und auf Gottes Zuwendung hoffen – wenn man quasi seinen Sohn auf Erden im September wieder gewählt hat – gell?!
Denken und die Aufklärung waren gestern – heute sind wieder „Ora et labora!“ angesagt – Leutchen!
Tut´s schon mal kräftig üben, ihr von Gott Berührten: „Basti unser, der du bist … „

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Astrid04
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Es ist traurig...

..wie viel Neid und Respektlosigkeit gegenüber den dort freiwillig Betendenden hier verbreitet wird.
Unabhängig von der Person für die gebetet wird, darf man dies in einem Land der Religionsfreiheit wohl jedem zugestehen, egal ob man an Gott glaubt oder nicht oder Gebete für sinnvoll erachtet oder nicht.
Diese Freiheit sollte im Mittelpunkt und jedem zugestanden werden, egal ob „jeder“ in diesem Fall Kurz heißt oder sonst wie. Einem Politiker vorzuwerfen Staat und Kirche nicht zu trennen nur weil er einen Gottesdienst besucht missachtet dieses Recht zur freien Glaubensausübung, zu welcher auch ein Politiker das Recht hat. Es sollte jeder zuerst vor der eigenen Haustür kehren, bevor er andere deswegen niedermacht.

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cockpit
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"ER"

wurde eingeladen, als er noch Bundeskanzler war, warum bitteschön geht er jetzt noch da hin?

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Miraculix11
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Weil ER eingeladen war

Oder geht ein Pensionist nicht mehr zu einem Fest zu dem er vor der Pensionierung eingeladen wurde?

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eleasar
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Also wenn alle, die sich hier über den Auftritt von Kurz abschätzig äußern,

bei den Wahlen die links oder SPÖ wählen, sollte sie auf ca 90% kommen...

Ich hab mir die Videos angesehen und kann nichts schlimmes entdecken. Kurz lobt die Ehrenamtlichen, ohne die unser Land nicht überleben könnte, sagt, dass jeder einzelne wichtig ist und bedankt sich für das Gebet für Österreich. Unser Land steht vor gewaltigen Herausforderungen und da kann Gebet wahrlich nicht schaden. Er präsentiert sich auch nicht als Messias und Wundertäter, sondern weiß, dass auch er Fehler macht und Beistand braucht. Das nennt man Demut.

Natürlich kann man hinterfragen, ob das groß in den Medien hinausposaunt werden muss. Muss es nicht. Aber selbst, wenn in Radkersburg 10 Demonstrantinnen für die Befreiung von Palästina protestieren, gibt es einen ORF-Bericht darüber. Also alles halb so schlimm.

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Mein Graz
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@eleasar

Das oben abgedruckte Gebet war nicht für Österreich sondern für Kurz, dem Weisheit und Herz fürs Volk bescheinigt werden.
Kurz braucht sich nicht "präsentieren", er IST eine Ich-AG.

Demut sieht anders aus. Vor allem wenn man seine Wünsche für den Wahlausgang liest...

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Hildegard11
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Christlich

Deswegen schaffte er am liebsten den Karfreitag ab zugunsten der .....

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schadstoffarm
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scheidung auf italienisch 1961

da predigt auch ein Pfarrer von der Kanzel:
wählt eine Partei die sowohl demokratisch als auch christlich ist,
ich wiederhole: sowohl demokratisch als auch christlich !

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Heidrun42
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Oh my Lord

Das ist ja mehr als lächerlich.....der junge Mann soll mal eine Berufsausbildung machen und sich beim richtigen Messias bedanken das er gesund ist und im viertfriedlichsten Land der Welt leben darf....

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wwulz
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IS = fundamentalistische Christen

Nahezu identisch wie die heutigen fundamentalistischen Islamisten haben sich die fundamentalistischen
Christen vom Mittelalter bis weit in die Neuzeit gebärdet (Kreuzzüge, Jesuiten, 30-jähriger Krieg ua.).
Hoffen wir, dass sich das nicht wiederholt und darauf, dass uns ein fundamentalistischer Kurz erspart bleibt.

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eleasar
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@ wwulz

Es stimmt, dass viel Unrecht auch im Namen des Christentums geschehen ist. Dennoch ist der Vergleich falsch. Ein Christ, der Böses tut, kann sich nicht auf Christus berufen. Sowohl Jesu Lehren als auch sein Leben waren geprägt von Gewaltlosigkeit (nicht zu verwechseln mit Harmlosigkeit), Heilen von Menschen, Wiederherstellung der menschlichen Würde, Einsatz für die Armen und Ausgegrenzten, Versöhnung mit Gott, sich selbst und anderen Menschen, Dienst am anderen, Gottes- und Nächstenliebe und sogar Feindesliebe bis zur Inkaufnahme der eigenen Hinrichtung. Zitat: "Der Größte von euch soll euer Diener sein."

Ob sich ein radikaler Islamist bei seinen Gewalttaten auf Mohammed berufen kann, musst du im Koran nachlesen.

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Mein Graz
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@eleasar

"Ein Christ, der Böses tut, kann sich nicht auf Christus berufen."

Sehr wohl kann sich ein Christ auf das Alte und das Neue Testament berufen, in dem genügend Stellen vorhanden sind, die zu Gewalt auffordern bzw. diese entschuldigen.

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WernStein
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Widerlich!

Kommt nach dem heiligen Haider jetzt der Heilige Kurz?
Der hl. Kurz, der die Schwächsten in der Gesellschaft kräftig zugunsten der Konzerne zur Kasse bittet und mit seiner Flüchtlingsrhetorik die Freiheitlichen noch rechts überholt hat?
Für ihn zu beten macht Sinn, nicht für seine Weisheit, sondern dafür, dass er dafür nicht in die Hölle kommt.
Einfach widerlich!
Für seinen Wahlkampf ist ihm nicht einmal die Religion heilig!

Der Wahlkampf hat noch nicht begonnen und wir sind schon im ersten Schmutzkübel drinnen. Bravo sage ich nur!

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Robert67
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Halleluia

jetzt übertreiben sie hellblauen aber ein bisschen ...
Kurz ist ja ganz lieb und nett .... aber ein Messias schaut doch a bissi anders aus ...

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duerni
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Es ist peinlich, was wir in unserem Lande .......

.. erleben. Ein ehemaliger Vizekanzler wird als käuflich entlarvt , auch wenn das seinem Land schadet. Trotzdem will er als "Volksvertreter" weitermachen. Der ehemalige Bundeskanzler lässt sich auf eine Veranstaltung einladen "... zur geistlichen Erneuerung Europas in Christus."
Staat und Kirche sind strikt zu trennen - auch von einem "BK-Kandidaten"! Religionen jedweder Art haben mit einer Staatsführung nichts zu tun. Religionen waren und sind leider oft Vorwand für "Eingriffe in unser Leben" - man kann auch Krieg sagen.
Egal ob Herr Kurz gläubig ist oder sich nur die Stimmen "streng religiöser" Menschen sichern will - DAS ist peinlich.

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UVermutung
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@duerni ...nicht direkt peinlich...

...ist dein Beitrag, aber fürchterlich intolerant.
Ich glaube eigentlich nicht, dass Sebastian Kurz jetzt einen Gottesstaat errichten will . Oder wie siehst du die Trennungen von Kirche und Staat gefährdet? :)

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duerni
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@UVermutung - sie haben sicher recht, weil .........

es geht Herrn Kurz nur um göttlichen Beistand, im Bemühen SEINE rein persönliche Funktion des Bundeskanzler der Republik Österreich auszuüben. Ich wiederhole - Religionen haben in Staatsführungen nichts verloren.

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Mein Graz
2
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@UVermutung

Kurz lässt sich von einem Evangelikalen hochjubeln mit dem Ziel, sein Christ-Sein an die Gläubigen vermarkten zu können. Was ihm Stimmen bringen soll (wobei er ja noch gar keine Wahlwerbung macht, denn die startet doch erst am 2. 9. 😂).

Ergo: er missbraucht eine Kirche für sein Nicht-Kirchliches Vorhaben, wieder BK zu werden und einen möglichst hohen Wahlsieg einzufahren.

Wo ist da die Trennung von Kirche und Staat?

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andy379
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Erschüttertnd, erbärmlich...

Und der will noch einmal Kanzler werden?

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schadstoffarm
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oder Papst

oder Metropolit von Moskau oder Dalai Lama oder Inka ...

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fred4711
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"normaler student"

wäre auch eine Option...ok, dort wird man eher selten angebetet

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Planck
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Demnächst

tritt der Messias noch bei den Zeugen Jehovas in Erscheinung, aber vielleicht ist er eh schon den Scientologen beigetreten, weil er ein Foto mit Tom Cruise will ...

Oh.
Mein.
Gott.

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