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FP-nahe Plattform agitiert Team Bierlein im Visier - steckt dahinter auch die Glücksspiel-Lobby?

Die Kommentare der FPÖ-nahen Plattform unzensuriert.at sind üblicherweise absehbar. Diesmal könnte mehr dahinterstecken.

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Kanzlerin Brigitte Bierlein und Innenminister Wolfgang Peschorn: FPÖ-nahe Plattform macht schon mobil
Kanzlerin Brigitte Bierlein und Innenminister Wolfgang Peschorn: FPÖ-nahe Plattform macht mobil - vorerst nur gegen einen Mitarbeiter © EXPA / Michael Gruber
 

Eine "persönliche Erklärung" verfasste heute früh der ehemalige steirische KPÖ-Landesvorsitzende (1991 - 2010) Franz Stephan Parteder: Gestern habe er erfahren, dass Felix Ehrnhöfer zum stellvertretenden Kabinettschef von Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein ernannt worden sei. Dazu könne man ihm und der Bundeskanzlerin nur gratulieren, weil der ehemalige Klubdirektor der Grünen aus der Zeit, als Alexander van der Bellen Klubchef war, ein hervorragender Jurist und mit den Abläufen in der Verwaltung bestens vertraut sei.

Kommentare (15)

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janoschfreak
2
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Ich arbeite...

...häufig nachts und mache meine Pause im Café-Bereich eines „Spielsalons“.
Schrecklich wen und was ich in diesen 45 min sehe und erlebe. Z.B. Viele „kleine Leute“, die ihren Monatslohn in dieser Zeit verspielen.
Aus meiner Sicht gehört das so genannte „kleine Glücksspiel“ ausnahmslos verboten.
Und zur FPÖ erspar‘ ich mir jeglichen Kommentar - unterirdisch.

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KarlZoech
0
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@ janoschfreak: Danke für Ihre Info, ich stimme Ihnen zu! Wenn Sie berichten, wie in diesen Spielhöllen

Menschen in nicht einmal einer Stunde deren Monatslohn verspielen, so beweist das, wie legitim die Forderung nach Verbot des so genannten "kleinen Glückspiels" ist! Weg damit!

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Mimica
3
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Das kleine Glücksspiel


Auf rund 15.000 wird allein in Kärnten die Zahl der Spielsüchtigen und Suchtgefährdeten geschätzt. Wegen der niedrigen Einstiegshürde streben SPÖ, ÖVP und Grüne ein Verbot des „Kleinen Glücksspiels“ an. Das BZÖ ist dagegen, weil es um die Existenz der Glücksspiel-Unternehmer fürchtet .
Die Presse, Print Ausgabe 22.03.2008

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KarlZoech
0
31
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Immer interessant, welche Verbindungen da zu Tage kommen.

Novomatic, eine Firma, welche davon lebt, den Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen, sponsert offenbar kreuz und quer die Politik....
Na gut, so was hatten wir ja auch früher schon, wie sinnierte schon der legendäre Herr Travnicek über den Opernball: "Was sich i scho durt? Die Bundesrgierung wia's da Mautner-Markhof an der Hand führt."

PS. Wie wohl die Frau Glawischnigg die Nähe von Novomativ zur FPÖ seelisch verkraftet? Wo sie doch geholt wurde, um der Novomatic ein sooo sympathisches Image zu verpassen.

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voit60
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Die leben

von Unglück vieler Menschen, und zur Glawischnig ist nichts mehr zu sagen, ausser Letztklassik.

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X22
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Nach Strache

"Es muss nur gesetzlich bestehen können, das Moralische halten wir aus"

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spwolfg
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unzensuriert.at

zählt wohl zum Übelsten was Österreichs Medienwelt zu bieten hat. Eine mediale Dreckschleuder. Was geht in den "Menschen " dieses Portals wohl vor?

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princeofbelair
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Jetzt frag ich mich...

...ob sich die Rotstrichler outen wollen?

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notokey
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Spannende Geschichte!

Die Glücksspielkonzerne bieten vielleicht in Summe auch ein paar Tausend Arbeitsplätze in Österreich, aber wieviele sie durch dieses "Downgrading" der Atmosphäre und das "Abzocken" der Kaufkraft in Österreich bereits vernichtet haben, das würde ICH gerne wissen. Neue Arbeitsplätze ersetzen meist nur die bisherigen, mit der Lebensqualität in der näheren Umgebung geht es bergab.

Ganz grundsätzlich finde ich es ethisch nicht vertretbar, hier einer Branche den "Umsatz" reinzuschieben, während dieselben Politiker es nicht schaffen, den Menschen zu erklären, warum sie regional einkaufen sollten. Das kostet vielleicht ein bisserl mehr, aber viele Gewinner gibt es beim Glückspiel auf Dauer dem Vernehmen nach nicht. Besser ich investiere in Lebensqualität und z.B. Qualitätslebensmittel als in die "Hoffnung" reich zu werden, die halt nur für ganz wenige Realität wird.

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ichbindermeinung
9
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Werbeverbot Glücksspiel u. alkohol. Getränke

so wie bei den Zigaretten schon vor langer Zeit vollzogen sollte auch schön längst ein Werbeverbot f. Glücksspiele aller Art, Kriegsspiele u. alkohol. Getränke zum Schutz d. Kinder/Jugendl. umgesetzt werden. Diesbezüglich schauen scheinbar alle weg u. es kümmert niemanden beginnend von der EU abwärts. Ganz komisch

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Sam125
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ichbindermeinung

Das hatten wir ja auch schon in den dreißigern in Amerika, danach gab es die größten Verbrechen wegen der Mafiaähnlichen Umtriebe um Glücksspiel- und Alkoholmissbrauch und vorallem dem SCHMUGGEL! Außerdem, wenn wir alles und jedes Verbieten, dann haben die Menschen überhaupt keine eigene Eigenverantwortung und Selbstbestimmung mehr, und es gibt dann allerdings auch keine Demokratie mehr, sondern eine DIKTATUR! Und was aus jeder Diktatur bisher geworden ist, sieht man, an vielen anderen Staaten auf der Welt!

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KarlZoech
2
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@ Sam125: Bitte zuerst genau lesen, dann erst posten bzw. antworten!

"ichbindermeinung" tritt für ein Werbeverbot für Glückspiele und Alkohol ein, nicht für ein Verbot von Glückpielen und Alkohol selbst.

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Sam125
11
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Karl Zach

Danke! Da hab ich überreagiert, aber eins muss man drotzdem bedenken, wenn den Menschen jegliche Eigenverantwortung,
Selbstbestimmung und Meinungsfreiheit genommen wird, dann können wir es auch den Chinesen gleichtun und zum kopletten Überwachunsstaat werden, wie er es in China ja schon ist!

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KarlZoech
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@ Sam125: Danke ebenso; da stimme ich Ihnen jetzt zu.

Denn von Verbot von Alkohol und Glückspiel halte ich auch nichts, denn verbotene Früchte schmecken bekanntlich besser. Und wie das schon von Ihnen zitierte US-Beispiel von seinerzeit zeigt, nützt das nur der jeweiligen Mafia.

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X22
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Das hatten wir ja auch schon ?

wir nicht,
wann hatten wir Zustände wie die amerikanische Prohibition sie zu Tage brachte

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