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Nach KrisensitzungRendi-Wagner erklärt SPÖ-Personaldebatte für beendet

Die SPÖ nähert sich in Umfragen Platz 3, kommunikationstechnisch passiert jeden Tag ein kleiner GAU und Parteichefin Pamela Rendi-Wagner bekommt keinen Fuß auf den Boden: Die SPÖ beriet, wie die Abwärtsspirale zu durchbrechen ist.

Rendi-Wagner erklärt SPÖ-Personaldebatte für beendet
Rendi-Wagner erklärt SPÖ-Personaldebatte für beendet © APA/LUKAS HUTER
 

Die SPÖ hat sich am Donnerstagnachmittag im Rennerinstitut in Wien-Favoriten zu einem Treffen ihrer Spitzenfunktionäre zusammengefunden. Offiziell ging es dabei um die Ausrichtung für den Nationalratswahlkampf. Hauptthema war aber auch die Personaldebatte um die Parteispitze sein.

Das Ergebnis: Parteichefin Pamela Rendi-Wagner und Geschäftsführer Thomas Drozda bleiben. Es wird eine neue Person als Wahlkampfmanager installiert, die auch die Verbindung zwischen Parteispitze einerseits und Parteibasis sowie Gewerkschaft andererseits sein soll. Anfang kommender Woche soll feststehen, wer diese Aufgabe übernimmt.

Die Länder gehen ihre eigenen Wege. Man werde sich jetzt auf die Steiermark konzentrieren, sagte der steirische SPÖ-Chef Michael Schickhofer. "Es ist alles gesagt, was zu sagen ist. Es gibt keine Veränderung." Die Situation der Bundespartei betrachtet er offenbar weiterhin äußerst kritisch.

PK SPOe STEIERMARK: 'PERSONELLE NEUERUNGEN': SCHICKHOFER
Michael Schickhofer, Steiermark Foto © APA/ERWIN SCHERIAU

Interessant: Der ehemalige Bundesparteigeschäftsführer Max Lercher, der unter Rendi-Wagner gehen musste und der in den vergangenen Tagen wieder als Retter aus der Not gehandelt wurde, bleibt in der Steiermark und wird hier mit Schickhofer den steirischen Wahlkampf vorbereiten. Lercher kandidiert auch für den Nationalrat. Spitzenkandidat Jörg Leichtfried ist die Stütze der Parteichefin im Parlament und wird sich auch in den kommenden Wochen darauf konzentrieren.

Wieder ein "klares Ziel"

Der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser erklärte nach der Sitzung, es sei eine "wichtige strategische Besprechung" gewesen, aus der man mit einem "klaren Ziel" in Hinblick auf "inhaltliche, strukturelle und organisatorische Erneuerung" herausgegangen sei.

SPOe - SITZUGNG WEGEN NATIONALRATSWAHL: KAISER
Peter Kaiser, Kärnten Foto © APA/HERBERT NEUBAUER

Darüber hinaus seien die Länderorganisationen,von denen einige kurz vor Landtagswahlen stehen, schon aus Eigeninteresse  an einer engen Zusammenarbeit interessiert, vor allem an einer starken Präsenz der Parteichefin. "Wir brauchen alle gute Ergebnisse, das schweißt uns zusammen."

Die Parteispitzen waren gegen 17.00 Uhr im Rennerinstitut eingetroffen. Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil gab sich bei seiner Ankunft zugeknöpft. Gefragt, ob es um die Ablöse von Parteivorsitzender Pamela Rendi-Wagner geht, sagte er: "Das glaube ich nicht." Auf die Frage, ob es um die Position von Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda geht, antwortete er nicht. "Man tauscht sich aus", sagte er lediglich.

Krisentreffen der SPÖ in Wien

Nach der Sitzung sagten Doskozil und Ludwig: "Es gibt keine personellen Veränderungen." Die Kritiker aus den Länderparteien, von denen viele in absehbarer Zeit Wahlen zu schlagen, prallten ab an einer "Mauer" in Wien.
 

Das letzte Wort ist nicht gesprochen. Nach dem desaströsen Ergebnis der Europa-Wahl konnten die Wogen zunächst noch geglättet werden, doch dann nahmen die Dinge ihren Lauf:

Jeden Tag gehen Meldungen nach außen, wonach parteiintern über Alternativen nachgedacht wird: Einmal ist es Burgenlands Hans-Peter Doskozil, einmal Ex-ORF-Generalsekretär Gerhard Zeiler, einmal die Zweite Nationalratspräsidentin Doris Bures.

Ständig sieht sich Partei-Geschäftsführer Thomas Drozda daher genötigt, die Gerüchte als "haltlose Spekulationen" zu dementieren.

Parteiintern stellt man sich vor der Nationalratswahl dennoch eine einzige Frage: Wie geht man damit um, dass die SPÖ sehenden Auges mit der falschen Aufstellung an die Wand fährt?

Dazu kommen aberwitzige kommunikationstechnische Pannen: Zu späte Reaktion auf so relevante Ereignisse wie die Ibiza-Affäre, keine eigenständige politische Themensetzung durch die SPÖ, Null Präsenz in den sozialen Medien, falsche - und wie sich zuletzt herausstelle auch noch teuer bezahlte - Berater.

Personaldebatte "beendet"

SPÖ-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner hat am Donnerstagabend die Personaldebatte rund um ihre Person für beendet erklärt. Derartige Fragen seien lediglich für die politische Konkurrenz und vielleicht für Journalisten von Interesse, sagte sie nach dem Treffen mit SPÖ-Spitzenrepräsentanten in Wien. "Eines weiß ich genau, für wen das nicht interessant war: das sind die Menschen in Österreich."

Außer Frage stellte sie auch den Posten von SPÖ-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda, der bei ihrem kurzen Medien-Termin am Abend mit dabei war. Dasselbe gilt  für Berater Nedeljko Bilalic, den früheren Sprecher von Ex-SPÖ-Chef Werner Faymann. Zuletzt war Kritik an dessen kolportierter Gage von monatlich 20.000 Euro laut geworden, Drozda hatte dies als "durchaus marktüblich" verteidigt.

Für die Wahl im Herbst zeigte sich Rendi-Wagner trotz der schlechten Umfragewerte optimistisch: "Ich bin überzeugt, dass die Sozialdemokratie eine sehr gute Chance hat, das Ruder herumzureißen."

Kommentare (75)

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schadstoffarm
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man muss die Leute dort abholen wo sie sind

wer Blender will bekommt Blender.

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lieschenmueller
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@schadstoffarm

Ich habe Sie eh "begrünt" bei Ihrem Ausgangsposting :-)

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MoritzderKater
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Hilft alles nix @schadstoffarm

Charisma, Sensibilität etc. kann man nicht kaufen, oktroyieren, entweder man hat's oder nicht.
Und wenn einer in einer Fernsehsendung seine - damals noch nicht fix gewesene Parteichefin mit - "die Pam wird's schon richten" tituliert, dann frage ich, wessen Geisteskind er ist.

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lieschenmueller
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@MoritzderKater

Nun, da Kurz z.B. im Sohnesalter bei mir ist, bin ich nicht repräsentativ. Aber ein Roboter hat für mich das gleiche Charisma wie er.

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schadstoffarm
10
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ja er hat das gewisse Etwas

und wir rätseln verzweifelt was es dein sei. Vermutlich isses wie mit Trump: es ist sinnlos Naturkatastrofen erklären zu wollen, die passieren einfach.

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lieschenmueller
9
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Trump

Aber dankenswerter Weise erspart Kurz uns das orange Eichhörnchen am Kopf!

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fans61
3
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Ich sag nur noch: ein tragischer Fehler

.

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MSsam
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?

!

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Balrog206
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Gute

Entscheidung !! 😂👍

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Civium
3
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Sie wird ein

historisches Ergebnis einfahren und Österreich wird eine weitere Kleinpartei haben.

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levis555
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Die Parteichefin steht voll mit beiden Beinen fest in der Luft

Dagegen war die Fehleinschätzung der GrünInnen zu ihren Wahlchancen bei der letzten NR Wahl direkt von Hellseherischer Qualität geprägt. Das wird ein Bauchfleck, wie noch nie zuvor erlebt!

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rochuskobler
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Rendi Wagner

..sie ist fesch, sie ist gescheit, sie ist halt nur keine Politikerin. Warum sagt ihr das niemand? Dass es mit ihr die SPÖ zerbröselt, ist mir egal, dass dabei aber offensichtlich eine wertvolle Frau unter die Räder gerät, gesundheitlich und menschlich, das tut mir leid. Das Spiel bei den Roten ist grausamer als bei den Schwarzen. Bei den Roten richtet der Wähler einen Unfähigen zu Grunde, bei den Schwarzen machen das schon im Vorfeld die „Parteifreunde“

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leserderzeiten
17
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PRW...

... ich geb dir eine mitte- links Rückendeckung.

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ctsch
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Ja SPÖ...

macht weiter mit Rendi-Wagner.
Weiter abstürzen geht eh nimmer.

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wjs13
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Geht sicher

Deutschland ist uns wieder einmal ein paar Monate voraus.

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tturbo
4
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Danke, weiterhin kein roter Kanzler in Sicht

Der Basti reibt sich die Hände.

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ctsch
4
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Ja SPÖ...

macht weiter mit Rendi-W

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KarlZoech
1
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Dieses Gremium wird auch nach der Nationalratswahl tagen.

Und was dabei dann als Ergebnis herauskommt, das interessiert mich heute schon mehr.

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Sam125
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Ja, karlZoech

Wer dem einen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein! Ja, durch die Abwahl der gesamten Regierung und der auf einmal, ach so freundschaftliche Umgang mit der FPÖ hat der SPÖ mehr als nur geschadet! Mir soll es recht sein, denn das ist nun wieder ein kleiner Schritt hin, zur absoluten Mehrheit für Herrn Kurz! Und die SPÖ kann auf einmal auch keine Nazi- und Rassismus rufe, mehr von sich geben, den sie sitzen ja mit der FPÖ im selben Boot! Wie schön! Endlich ist dahingehend Ruhe eingekehrt, und die Verhetzung der Bevölkerung hat ein Ende! Hoffentlich!

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schteirischprovessa
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Nach der Wahl übernimmt Doskozil die SPÖ

auf ähnliche Art, wie Kurz sich an die Spitze der ÖVP gesetzt hat. Dann kommt die SPÖ möglicherweise als Juniorpartner gar wieder in die Regierung.

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einmischer
2
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schteirischprovessa

Ich kenn keinen Landeshauptmann, der wieder in die Bundespolitik "herabgestiegen" ist.

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einmischer
1
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Dosko

Anscheinend ein Irrtum. Die zwei Rotsrichler kennen einen

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isogs
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???

wie kann man so sehendes Auge ins Verderben rennen........
Kreisky schau oba wos di aus deiner Partei mochn!

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Hausschuh
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Sie wird „verheizt“

Rendi-Wagner tut mir sehr leid. Ich denke, sie muss nun auch an sich, ihre seelische und koerperliche Gesundheit denken.
Keine Partei ist es wert, sich so zerstoeren zu lassen ! Pam sollte sich befreien und einfach gehen.

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procontra
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...

Sie wurde ja gezwungen in die Politik zu gehen😂

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Hausschuh
6
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Sie haben Recht

Sie wurde natürlich nicht gezwungen und wenn Sie meinen, dass sie selber schuld ist, haben Sie wahrscheinlich auch Recht und trotzdem muss irgendwann auch Platz sein fuer den Menschen Pamela Rendi-Wagner.

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schteirischprovessa
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Gut für alle anderen wahlwerbenden Parteien.

Am meisten werden wohl die Grünen profitieren, aber auch Türkis, NEOS und FPÖ sind Nutznießer. Bin neugierig, ob die SPÖ die 20% Hürde überspringen wird und ob sie trotz Ibiza vor der FPÖ bleiben.

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zyni
6
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Frau Wagner ist eine Fehlbesetzung

in dieser Funktion. Andererseits, wer soll ihren Job machen? Wenn man heute Namen wie Bures oder Zeiler hört, kann man nur schmunzeln. Daran sieht man die derzeitige Ratlosigkeit.

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lieschenmueller
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@zyni

Fragt sich, wer geht neu in das Haifischbecken Politik? Jemand mit gut bezahltem Beruf und guter Ausbildung - um dann fertig gemacht zu werden, nämlich vom eigenen Umfeld, von den Medien, von den Geistesgrößen auf Facebook, wo bei 70 Prozent einem bei der Rechtschreibung schon das Grausen kommt? Ein Smiley mit weit aufgerissenem Maul ist schnell gesetzt unter die Schmähungen, die Leute von sich geben, die anderen nicht mal das Wasser reichen können. Hinz und Kunz fühlt sich für ein paar Sekunden erhöht.

Bleiben tun welche, die "Berufspolitiker" sind, mit Ausbildung und kurzer Ausübung derer - oder auch gar keiner, die sich festkrallen im Parlament, weil DIESE kommen hinterher schwer nur in die Nähe ihres momentanen Gehalts. Verdienst vermeide ich absichtlich.

Zeiler*, wohl finanziell abgesichert, bei dem könnte ich mir vorstellen, bei ihm gehe es in Richtung Passion was er auf seine älteren Tage noch angehen möchte und könnte. Dem traue ich die Nerven zu, weil er im Grunde nichts zu verlieren hätte außer ruhige Tage in seinen 60ern.

*Wertfrei in Bezug auf Rendi-Wagner ob sie bleiben möchte oder kann. Das sollen die sich in der SPÖ ausmachen.

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cindymax1
6
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Andererseits, wer soll ihren Job machen

da hat sich doch einer aus einem kleinen Bundesland ständig zu Wort gemeldet.
Wo ist er jetzt?
Hauptsache Wirbel verursacht.

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GustavoGans
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Das Problem ist,

dass die SPÖ die Probleme des kleinen Mannes nicht mehr kennt. Es wäre so einfach ein populistisches Thema auszupacken. Eines das auch zur SPÖ passt.
Wie wäre es zum Beispiel mit Mieten. Früher haben Vermieter für den Kredit der zu vermietenden Wohnung 7 bis 9 Prozent Zinsen bezahlt. Trotzdem haben die Vermieter gut gelebt.
Heute werden Kredite im 1% rausgehauen.
Die Vermieter zahlen also fast kein Zinsen an die Banken. Trotzdem gehen die Mieten rauf. Hier könnte die SPÖ eingreifen.
Tut die aber nicht, weil sie die Probleme ihrer "ehemaligen" Wähler nicht kennt.

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lieschenmueller
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@GustavoGans

Bei jeder Annonce bezüglich Wohnungen denke ich mir, wie kann das sein. Um das viele Geld wird nicht etwa eine geräumige Wohnung angeboten, sondern ein Guckerl. Plus 3 Monatsmieten Kaution und plus Maklergebühr.

Kein österreichisches Phänomen, sondern in etlichen Ländern gleich oder noch schlimmer. Hamburg und Köln, dort ist selbst wenn man bereit ist sehr viel zu löhnen kaum noch etwas zu finden.

Wohnen - ein Grundbedürfnis. Möchte man meinen.

Und Sie zeigen das Problem zu Recht auf. Nur - was bieten die anderen Parteien an Lösungsansätzen? Meinen Sie, dass Kurz sich einen Haxn ausreißt, damit die Mieten geringer werden? Eher das Gegenteil. Oder die FPÖ? Ehrlichgesagt, über DIESE Partei möchte ich kein weiteres Wort verlieren. Wer glaubt, SOWAS zu wählen, ich kann ihn nicht aufhalten, aber reihe ihn nach Ibiza schon ein.

Aufgrund der Flut von Informationen - es ist mir nicht mehr genau erinnerlich, aber hat die SPÖ nicht angesetzt dort, nämlich zumindest die Maklergebühr dem Vermieter zuzurechnen? Oder passiert das schon?

In Bezug auf Arbeitnehmer - was erwarten Sie sich von den Parteien, die jetzt momentan abgewählt sind, an Verbesserungen? Das Gebotene? Was war da dabei? Was wurde im Sozialen verbessert? Eine seltsam anmutende Ministerin mit ihren 150 Euro. Fein! Schon, oder?

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auer47
5
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Poitische Dummheit

PRW ist ja ganz ok, das Problem ist ihr Umfeld: Drozda, leichtfreid, zwei Exminister, die ihr Amt durch Kurz verloren haben und diesen buchstäblich hassen. Eineinhalb Jahre mussten sie an eine Gummiwand rennen. Der Misstrauensantrag war die erste Chance, erfolgreich Rache zu üben. Die beiden Herren hatten ihren großen Tag. PRW ließ sich von ihnen (und der FPÖ!!!!!) ins Verderben lenken, sie erlangten KURZfristig und KURZsichtig Genugtuung - Kurz ist weg - aber frage nicht, was im September sein wird. In Summe Politische Dummheit

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erzberg2
11
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Das war es dann,

für die ehemalige Kanzlerpartei. Eine Tragödie. Dem Altkanzler Kurz sagt man Egoismus nach, was ja stimmt, aber die Pamela steht ihm nichts nach. Was definitiv stört, ist die Fahrlässigkeit der Parteigranden.

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hbratschi
9
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erzberg,...

...damit hast leider vollkommen recht. besonders was die fahrlässigkeit der parteigranden betrifft. nur das mit dem egoismus sehe ich nicht so, das ist eher verzeiflung...

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socrates51
10
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P R WAGNER

Als Kurz gehen musste, schrieb ich: Seine Kanzlerzeit war kurz!"
Aber die Zeit für Pamela Rendi-Wagner wird noch kürzer sein!

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mahoni1970
5
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Na geh...

...jetzt war sie erst 2018 bei der Bilderberger Konferenz zum Befehlsempfang. Kurze Zeit später wird sie Partei-Chefin der Roten. Schon interessant, dass eine kleine österreichische Abgeordnete zu so einer Konferenz eingeladen wird. Aber, auch bei all den Manipulationen, Kanzlerin wird sie niemals.

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hbratschi
10
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irgendwie tragisch...

...dem zerbröseln dieser einstigen wirklich großen bewegung zusehen zu müssen. rendi-wagner ist eh lieb aber das reicht für das schmutzige tagesgeschäft der politik leider nicht. auch bures würde mmn gnadenlos untergehen. es bräuchte einen, der auch die "derbe" sprache spricht. eventuell ala doskozil. rendi-wagners bemühen wirkt wie ein lächerlicher zwergerlaufstand. leider! und wenn es so weitergeht, wird's ein desaster, das vorhersehbar und von den "granden" zu verantworten sein wird. die werden aber wieder nur dumm aus der wäsche gucken und völlig verblüfft über den untergang sein...

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Miraculix11
6
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Die SPÖ hat bei einer bundesweiten Wahl schon einmal 11% bekommen

Und was taten sie: Nichts. Hundstorfer ist seitdem in Pesnion, das wars. Die ÖVP hat auch 11% (Koul) bekommen und was taten sie: Viel. Den Unterschied merkt man heute.

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astso
12
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Auch die övp gibt es eigentlich nicht mehr

Diese ist zu einer Führerpartei geworden und darin liegt auch die Gefahr dieser Partei.
Bei einem Rums, wenn Kurz über sich selbst fällt ist die ÖVP am Boden. Und bei dem Risiko die dieser fährt ist dies jederzeit möglich.
Die kleinen Kratzer sind schon da (1/4 Million für ein ÖVP Fest sich vom Steuerzahler bezahlen lassen ist nicht nichts).
Und die Politik des Dissens von Kurz wird sich rächen.
Kurz fehlt es an intellektueller Größe, die perfekt einstudierten Sätze sind billig.

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hbratschi
22
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hast recht, miraculix,...

...das macht die kurzen aber um nichts sympathischer. wenn man zurückschaut, wie die kurze partie den mitterlehner abgesägt hat, das war zwar effektiv aber auch nicht gerade die feine klinge, sondern eher grauslich und beschämend. aber scham ist in einer partei die die blauen auf's regierungsbankerl setzt, ohnehin unbekannt...

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schteirischprovessa
6
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Natürlich sagen alle Roten, er hat Mitterlehner abgesägt,

aber in Wirklichkeit hat er die ÖVP gerettet. Bei einer Fortsetzung von Kern - Mitterlehner wäre wohl die FPÖ zwischenzeitlich Stärkste Partei geworden, zumindest ohne Ibiza.

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hbratschi
8
4
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das sagen nicht nur die roten, provessa

kern und mitterlehner haben mmn recht gut für unser land gearbeitet. nur wurde das von kurz und co torpediert, um selbst an die macht zu kommen. hat ja auch sehr gut geklappt. kurz hat seine eigene partei zerstört und ließ sich dann als großer retter feiern. also ich find's schäbig. aber wenn dir diese methoden gefallen...

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georgXV
2
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Liebe(r) hbratschi,

ob man seiner Politik zustimmt oder eben nicht, eines muß man sagen, er hat die "kurze partie" / Partei zumindest umgefärbt (türkis) und vom Tiefschlaf aufgeweckt !!!
Andernfalls wäre die ÖVP heute genauso "tot" wie die SPÖ !!!

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Miraculix11
5
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Noch bleibt sie

Wer glaubt man kann auch knapp vor der Wahl keinen Spitzenkandidaten mehr austauschen soll sich an Faymann erinnern. Der löste im Hochsommer Gusenbauer ab, die Wahlen waren im September

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homerjsimpson
5
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Die Unfähigsten und die Quertreiber sägen an ihrem Stuhl...

....die SPÖ ist auf Jahre verloren wenn die sich mit den Methoden durchsetzen, doch so sieht es aus. Sieger: Kurz.

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MB75
4
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Frei nach Herbert Prohaska:

Gute Nacht, SPÖ!

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selbstdenker70
7
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...

Was ist mit dieser Frau passiert? Als Minister war sie in ihrem Element und hat gestrahlt. Jetzt ist sie ernst, abgemagert, verbissen im Gesicht. Die Reden sind aufgesetzt, monoton, wie ein Priester auf der Kanzel. Jede Rede scheint wie ein Kampf. Kurzum, falscher Beruf...

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Hausschuh
4
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Feinde in den eigenen Reihen

Das ist das Problem. Moechten Sie gerne medial in Erscheinung treten und wissen, dass Sie dafuer umgehend von irgendwem aus den eigenen Reihen kritisiert werden ? Genau damit muss Pam aber leben. Alle sind sich uneinig. Die Hoelle fuer sie.

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Miraculix11
3
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@ Hausschuh

Sie war Ministerin, sie war danach im Parlament. Und hat nicht gewußt wie die Partei ist? Dann ist sie bestenfalls rührend naiv.

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