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''Bevölkerungsaustausch''Van der Bellen warnt vor Gewaltpotenzial

"Letzter Feldversuch, homogene Bevölkerung herzustellen, war deutsche Volksgemeinschaft der Nazis".

EROeFFNUNG AUSSTELLUNG 'GEGEN DAS VERGESSEN': VAN DER BELLEN / SCHMIDAUER
Van der Bellen und seine Frau Doris Schmidauer bei der Ausstellung "Gegen das Vergessen" © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat vor dem Gewaltpotenzial des von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache verwendeten Begriffs "Bevölkerungsaustausch" gewarnt. "Der letzte großangelegte Feldversuch, homogene Bevölkerung herzustellen, war die deutsche Volksgemeinschaft der Nazis. Das war natürlich nur mit Gewalt durchzusetzen", sagte er am Mittwoch der APA in Wien.

"Also wenn jemand im Ernst heute solche Begriffe verwendet, dann müsste er oder sie auch dazusagen, mit welchen Methoden man denn sowas durchsetzen wollte. Das geht nur mit Gewalt", betonte Van der Bellen am Rande einer Begegnung mit Jugendlichen.

Die rund 20 Schülerinnen und Schüler aus der Steiermark hatten im Vorjahr an den Pilot-Tagen des Europäischen Jugendforums Neumarkt (EYFON) teilgenommen. Nun trafen sie in Begleitung von EYFON-Gründer und Ex-Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl im Vorfeld des Europatags (9. Mai) den Bundespräsidenten.

Vizekanzler Strache hatte Ende April für Empörung gesorgt, als er in einem Interview mit der "Kronen-Zeitung" das auch von den rechtsextremen Identitären gebrauchte Wort "Bevölkerungsaustausch" verwendet hatte und sich auch in weiterer Folge nicht davon distanzieren wollte. Van der Bellen hatte in einem jüngst erschienenen Interview mit den österreichischen Kirchenzeitungen bereits eine Verbindung dieses Begriffs zum Nationalsozialismus gezogen: "Das Letzte, was ich mir wünsche, wäre eine deutsche Volksgemeinschaft, wie sich das die Nazis vorgestellt haben."

Kommentare (10)

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maulwurf2
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Van der Bellens Kommentare sind entbehrlich!!!!

!!!!

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SoundofThunder
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Eher Ihre!

Wo war‘ma in Geschichte? 😴

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Irgendeiner
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Pro domo:Du weißt,Lucy, ich mag

diese hübschen roten Striche,aber vielleicht wäre das ein Thema für Dich,die anthropologische Vernichtung eines alten Drachen hätte etwas stilgerechtes,Du weißt doch mehr über Menschen,Lucy,bist ja selber einer,ich bin nur ein alter Drachen,woher sollte ich da Ahnung haben.Come on, beende mein Leiden, slay the dragon,man lacht.

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Irgendeiner
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Adendum:Wut wird nichts helfen,

ich warte auf der Bühne,man lacht.

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weinsteirer
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sorgen hamma!

befürchte aber das die aktionen der letzten tage eher den blauen nützen als schaden!

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Hildegard11
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Bundespräsident

Der Herr Bundespräsident kann immer noch einen Pomitikeraustausch in der Regierung initiieren. Wäre eine gute Möglichkeit.

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SoundofThunder
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Ja,genau!

Ein Hofer hätte diese Bundesregierung schon längst entlassen!

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Irgendeiner
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Naja,wer von Populationsgenetik Europas

eine Ahnung hat weiß eh, daß das ein Vollschmarrn ist,meine Hybriden,man lacht.Abgesehen davon, daß Monokulturen im rat race gegen diese winzigen Dinger die Euch an den Kragen wollen immer ein Wahnsinn ist,fragt Temin,naja geht nicht mehr,auch schon länger tot.Und von Schimären still zu träumen wäre ungefährlich,aber wenn Potpourris mit ungarischer Großmutter häßliche Bilder brauchen wirds gefährlich mit einer Bevölkerung,der sichtbar die Allgemeinbildung abhanden gekommen ist.Nicht Flüchtlinge waren der Tsunami, waren weniger als wir schon hatten, aber die Dummheit ists.

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Irgendeiner
15
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Addendum:Übrigens, der große vertriebene deutsche Genetiker Richard Goldschmidt,

er war Jude,hat in seiner Autobiographie süffisant darauf verwiesen, daß die Juden im Rheinland groß,blond und blauäugig gewesen seien, während die meisten Nazigrößen, klein, mit dunklen Haaren eher dem Habitus der Alpenslawen entsprochen hätten.Das Problem mit edlen Teutonen die a bissale nicht dem eigenen Wunschbild entsprechen hama also auch schon länger,man lacht.

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UHBP
26
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Bevölkerungsaustausch

So gut wie alle FPÖler verwenden disen Begriff mittlerweile. Bundeskanzler Kurz hat es akzeptiert und versucht mit künstlicher Aufregung (Gabalier) von seiner Unfähigkeit, den Koalitionspartner unter Kontrolle zu bringen, abzulenken

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