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Laut Umfrage Jede vierte Frau hat Angst vor Altersarmut

Umfrage im Auftrag der SPÖ-Frauen. Heinisch-Hosek warnt vor Verschlechterung durch Neuregelung der Mindestsicherung.

© Fotolia
 

Ein Viertel der Frauen in Österreich hat Angst davor, in der Pension von Armut betroffen zu sein. Das geht aus einer Umfrage hervor, die die SPÖ-Frauen am Dienstag präsentiert haben. SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek warnte davor, dass die Neuregelung der Mindestsicherung gerade für Alleinerzieherinnen die Situation verschlechtern werde.

Die Umfrage wurde von Matzka Markt- und Meinungsforschung im Auftrag der SPÖ-Frauen zwischen 21. März und 1. April 2019 durchgeführt. 513 Frauen zwischen 18 und 70 Jahren wurden österreichweit online befragt.

Ein Viertel der Befragten hat laut der Studie Angst, in der Pension arm oder armutsgefährdet zu sein. Unter den Alleinerzieherinnen fürchten sich sogar 38 Prozent davor. Vier von zehn Befragten sind außerdem der Ansicht, dass sich die Lebenssituation von armutsgefährdeten Frauen im letzten Jahr verschlechtert hat. Eingefordert werden vor allem Maßnahmen zur Steigerung der Lohngerechtigkeit, mehr staatliche Unterstützung von Frauen sowie mehr Kinderbetreuung.

Armut in der Mitte der Gesellschaft

Heinisch-Hosek übte im Rahmen der Präsentation der Ergebnisse scharfe Kritik an der Neuregelung der Mindestsicherung. Das Gesetz sei "prädestiniert dafür, dass Armut in der Mitte der Gesellschaft ankommen wird, wenn es zur Umsetzung gelangt". Der Gesetzesentwurf für das umstrittene Sozialhilfe-Grundsatzgesetz, der am gestrigen Montag im Sozialausschuss des Nationalrats mit den Stimmen der Koalitionsparteien ÖVP und FPÖ abgesegnet wurde, sei "zynisch, überheblich, herzlos und kalt".

"Mit dem gestrigen Beschluss wird sich Frauen- und Kinderarmut verfestigen und vermehren", zeigte sich Heinisch-Hosek überzeugt. Sie kritisierte unter anderem, dass der Bonus für Alleinerzieherinnen laut dem neuen Gesetz nur ausgeschüttet werden kann, aber nicht muss.

Als die SPÖ noch Regierungsverantwortung hatte, seien zwar Verbesserungen umgesetzt worden, vieles habe man aber wegen des Koalitionspartners ÖVP nicht durchgebracht, sagte sie. Um Frauen- und Kinderarmut einzudämmen, sind aus Sicht der SPÖ-Frauen unter anderem die Anrechnung der Kindererziehungszeiten für die 1.200 Euro Mindestpension, eine Unterhaltsgarantie für jedes Kind, leistbares Wohnen mit klaren Mietobergrenzen sowie ein Lohntransparenzgesetz notwendig.

Laut der EU-Statistik über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) 2017 waren 22 Prozent der alleinlebenden Pensionistinnen armutsgefährdet - gegenüber 13 Prozent der alleinlebenden Pensionisten. Ein-Eltern-Haushalte - es handelt sich fast ausschließlich um Frauen - haben mit 31 Prozent das höchste Armutsrisiko.

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Danke für Ihr Verständnis.

Estarte
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FRAUEN ARMUT ALTERSARMUT

Es gibt Frauen, die als Alleinerzieherinnen gelten, weil sie zwar einen Mann haben, sogar mit diesem zusammen wohnen, aber nicht verheiratet sind, weil sie so vom Staat mehr Unterstützung bekommen.....
Dann gibt es Frauen, die sich leider den Mann nicht "gut genug" ausgesucht haben, und am Ende mit dem Kind alleine dastehen, weil sie sich auf diesen Mann verlassen haben, und nun auf den Staat "angewiesen" sind.
In diesem Fall müssten die Männer, die keine Verantwortung für IHR Kind übernehmen wollen, einfach zur Verantwortung gezogen werden.
Eltern bestehen aus zwei Teil : aus Mann und Frau !
Man sollte sich als Frau sehr gut überlegen, ob man, wenn man zuwenig oder wenig Geld hat, oder keine Ausbildung hat, ein Kind in die Welt setzen "möchte"="kann", denn leidtragend ist am Ende vor allem das Kind, wenn der Vater keine Verantwortung übernehmen "will" und der Staat nicht "kann".
Die Kinderarmut ist ohne VATER vorprogrammiert.....
Der Staat ist kein Vaterersatz !

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GordonKelz
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LEIDER......

...ist die Angst berechtigt !
Aber wir haben EUROFIGHTER und 5000
Caritative Einrichtungen, wo wir unsere Parteimitglieder gefördert Parken können,das ist schon was....
Gordon Kelz

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Windschatten
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Alleinerzieherinnen

Warum gibt es so viele Alleinerzieherinnen ? Es gibt doch keine Kriegswitwen mehr. Die Männer sind ja nicht im Krieg gefallen.

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panoptikum
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Alleinerzieher sind statistisch....

jene die die Kinderbeihilfe bekommen und noch eine Menge Alimente dazu. Und das obwohl die Väter heute genau so viel sich um Ihre Kinder kümmern.

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oliba99
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@ windschatten

ALL JENE, DIE IHRE ELTERNROLLE GUT UND IM EINVERNEHMEN GEREGELT HABEN, MÖGEN SICH BITTE NICHT ANGESPROCHEN FÜHLEN!

Aber allen anderen sei zu denken gegeben:

.....weil es erstaunlicherweise noch immer, immer wieder, immer mehr Männer gibt, die ihren Pflichten nicht nachkommen?
Sich abseilen, wenn es um Verantwortung übernehmen geht, zwar mit viel Glück Unterhalt bezahlen, aber sich damit freikaufen.....?
Da brauchen wir keine Kriege und Kriegswitwen......ein echt bescheu..... Argument!

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cockpit
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Fragen Sie doch mal die Männer,

warum sie sich aus der Verantwortung stehlen

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panoptikum
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Das ist doch Schwachsinn....

Die heutigen Männer kümmern sich mindestens gleich viel um die Kinder.
Die Zeiten wo sich kein Mann mehr kümmert sind schon lange vorbei.

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ichbindermeinung
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dann nicht Milliarden ins Ausland schicken

wenn es der eigenen Bevölkerung immer schlechter geht, Kinder- /Altersarmut, Pflege, Notstand, Steuerreform, dann kann man halt z.B. nicht mehr über 3 Milliarden im Jahr an die EU zahlen. Neuen Beitrag aushandeln

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