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Kurz in der ZiB2"Unsere Reform der Mindestsicherung ist christlich-sozial"

ÖVP-Chef Sebastian Kurz stellt in Abrede, dass sein Kurs den christlich-sozialen Werten widerspreche. "Wir wollen den Menschen stark machen, nicht in Abhängigkeit halten."

Kurz © AP
 

Bundeskanzler und ÖVP-Chef Sebastian Kurz widersprach in der ZiB2 der These, die ÖVP würde unter ihm ihre christlich-sozialen Wurzeln verleugnen. Auf die Frage, ob die Reform der Mindestsicherung mit den Werten vereinbar sein, meinte Kurz: "Unsere Reform der Mindestsicherung ist christlich-sozial. Sie ist eine Reform, die den Menschen stark macht und ihn nicht in Abhängigkeit hält."

Zur Kritik von Caritas-Chef Michael Landau erklärte er: "Er ist kein ÖVP-Mitglied. Ich bezweifle, dass er einer unserer Wähler ist." Es gebe niemanden, der ein Recht habe, zu definieren, was christlich-sozial sei.

Kurz erklärte einmal mehr, er sehe es "nicht als meine Aufgabe an, auf jede Bemerkung des Herrn Vilimsky oder eines anderen Politikers zu reagieren." Ob Othmar Karas die EU-Liste anführen werde, ließ der ÖVP-Chef offen.

Digitalsteuer

Nach dem Scheitern einer von Österreich forcierten EU-weiten Digitalsteuer will Kanzler Sebastian Kurz diese nun im nationalen Alleingang einführen. „Es ist nur gerecht, wenn die Internetgiganten in Europa ordentlich Steuer zahlen. Wir werden (…) zusätzlich zum europäischen Vorgehen einen nationalen Schritt setzen. Wir werden eine Digitalsteuer auch in Österreich einführen“, sagte der Kanzler in der ZiB2.

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Danke für Ihr Verständnis.

Mein Graz
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@bimsi1

Richtig, KANN.
Der von mir überhaupt nicht geehrte Bundeskanzler ist weder christlich noch sozial.
Es ist eine Beleidigung jedes echten Christlich-Sozialen, wenn sich solche Leute wie Kurz dieser Bezeichnung bedienen.

bimsi1, wie stehst du dazu, dass Kurz mir (und überhaupt allen Menschen) das Recht abspricht, "christlich-sozial" zu definieren?

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jg4186
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Einfach nur traurig ...

...was unser Kanzler hier liefert. Niemand hat das Recht zu definieren, was christlich - sozial ist - nur er offensichtlich, wie er dann später sagt. Das ist Stammtisch-Niveau!
Er hat offensichtlich in der Schule im RU nicht wirklich viel gelernt, hat wahrscheinlich nie die Bergpredigt gelesen, hat sich wahrscheinlich nie länger mit den Grundzügen der Soziallehre beschäftigt, geschweige einmal Sozialschreiben der Päpste oder der Bischöfe gelesen. Ein trauriges Bild von Bildung, dass SK hier abgibt. "Worüber man nicht reden kann, darüber sollte man schweigen" - diesmal wäre es echt besser gewesen!

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gerbur
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Wenn ich an die Ausformung

der "Christlichkeit" durch ihre Erfinder denke, dann halte ich dieses Attribut eher für eine Drohung.

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Planck
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Wow. Jetzt wird's absurd

"Es gebe niemanden (<---- sic!), der ein Recht habe, zu definieren, was christlich-sozial sei."

Aber: "Unsere Reform ... ist christlich-sozial."

LOL

Und ich wette: Ihr schnallt den Schwachsinn nicht *gg

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archiv
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Wetten ...

… die türkis/blaue Regierungsmannschaft glaubt auch alles das, was sie uns täglich über die Medien ausrichten lässt.

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archiv
18
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Und weil wir nicht streiten ....


… wird auch unsere "Schleimspur" immer breiter und dicker - noch Fragen?

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SoundofThunder
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🤔

Anscheinend kennt er seine eigenen Reformen nicht. Tatsachen verdrehen-ja,das kann er. Und er ist nur für die IV und der Boston Consulting Group und Raiffeisen zuständig.Das sind seine Klientel.Christlich Asozial.

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hermyne
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Kurz

Irgendwie ist KURZ ein sehr passender Name für diesen Herrn.

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Mein Graz
24
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"Es gebe niemanden, der ein Recht habe, zu definieren, was christlich-sozial sei."

Kurz will mir das Recht absprechen, zu definieren, was ich unter "christlich-sozial" verstehe?
Das lass ich mir aber nicht nehmen! Was glaubt er denn eigentlich, wer er ist?

Ich verstehe unter christlich-sozial, dass soziale Wertvorstellungen unter dem Aspekt der Christlichen Religionen einher gehen.

Und das ist bei den Türkisen nicht mehr gegeben: weder ist die Partei des Kurz "christlich" noch "sozial".

"er sehe es "nicht als meine Aufgabe an, auf jede Bemerkung des Herrn Vilimsky oder eines anderen Politikers zu reagieren."
Da müsste er doch einmal seine Meinung äußern, und das widerstrebt ihm, liegen doch seine Ansichten so knapp neben denen der Blauen, dass kein Blatt Papier dazwischen passt.
Außerdem will er doch nicht streiten, lieber zieht er sein Ding durch.

Dem junge Mann steigt wohl da einiges zu Kopf.
Allerdings werden seine Anhänger wieder eifrig mit selbigem nicken, weil sie in selbigem nicht viel haben was sie zum Denken befähigt.

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