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Ludwig nennt KriterienDie SPÖ hat von Quereinsteigern die Nase voll

Die Suche nach einem neuen SPÖ-Vorsitzenden läuft auf Hochtouren. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig nennt eine Reihe von Kriterien für den oder die neue Chefin. Wichtig: "politische Erfahrung".

Michael Ludwig © APA/ROLAND SCHLAGER
 

Von einer personellen Verlegenheit nach der Rückzugsankündigung von Christian Kern will Wiens mächtiger SP-Vorsitzender Michael Ludwig nichts wissen: Es gebe in der SPÖ "eine ganze Reihe von sehr qualifizierten Persönlichkeiten" für den Parteivorsitz, sagte er im ORF-Morgenjournal.

Er selbst habe im Parteivorstand vorgeschlagen, zunächst gewisse Parameter für die Aufgabe zu entwickeln. Und er verriet auch, wie sein Kriterienkatalog aussieht:

Quereinsteiger oder altgedient? Die Person soll politische Erfahrung haben und idealerweise jetzt schon im Nationalrat sitzen ("das ist sicher ein Vorteil, aber nicht alleinige Voraussetzung").

Mann oder Frau? Das ist klarerweise gleichgültig ("freue mich sehr, wenn es eine Frau wird, aber die geeignetste Person soll es werden").

Aus Wien oder aus den Bundesländern? Egal ("da bestehe ich nicht auf bestimmten örtlichen Gegebenheiten").

Eher links oder eher rechts in der SPÖ? Wichtig sei die Fähigkeit, zwischen den Lagern zu vermitteln ("aus welcher Grundposition die Person kommt, ist egal, wenn es gelingt, mit ihr Wahlen zu gewinnen").

 

Kommentare (3)

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orbil
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Schluss mit Vollholler und Mumpitz


die Sympathischen und gewichtigen von der Gewerkschaft müssen ran!

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Irgendeiner
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Ja, Wahlen zu gewinnen,der Zweck heiligt die Mittel,

hama zu Konservativen die keine mehr sind und Rechten,die zwar noch welche sind aber selbst Migrationshintergrund haben und damit keine sein könnten auch Sozialdemokraten die keine mehr sind,weils eh wurst ist.Ist aber mein Problem,nicht ihres,denn daß das noch viele verstehen ist zweifelhaft.Ihr Problem,Herr Bürgermeister,aber ist folgendes,wenn Kern wie er sagt private Gründe hatte zu gehen ist das allein seine Sache,ich hätte ihn gerne behalten,wenn er kommunikationstechnisch gepatzt hat ist das für die Partei nicht gut,aber Ungeschicklichkeit ist kein Vorsatz.Da gibts aber jetzt die zweite Erzählung der Geschichte,nämlich,daß das gezielt geleakt wurde,aus ihrem Umfeld um sich da eine Poleposition für die Nachfolge zu schaffen,von irgendwoher hattens die Zeitungen ja, das wäre dann parteischädigendes Verhalten.Ich hoffe die rote Jugend hat noch denselben Biß wie früher und leuchtet da rein,ein Basti reicht.

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helmutmayr
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Kern kann man ja

nicht wirklich als Quereinsteiger bezeichnen. Er war Sekretär von Kostelka und bekam als Roter Posten in staatsnahen roten Unternemen. Wer der SPÖ nicht ganz nahe stand konnte damals nicht ÖBB Vorstand werden.
Machtgier hat den Eitlen getrieben. Er hätte ja auch gute Chancen gehabt wäre da nicht Kurz plötzlich der Gegenkandidat gewesen.
Jetzt hat er diecNerven verloren.

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