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SPÖ-ParteivorstandKern muss jetzt selber bis Mitte Oktober einen Nachfolger suchen

Die SPÖ-Vorstandsmitglieder sind fassungslos über Christian Kerns Spontanaktion, stimmten aber für ihn als SPÖ-Spitzenkandidat bei der EU-Wahl. Um europaweit Spitzenkandidat zu werden, bedarf es der Unterstützung acht anderer Länder - es gibt noch keine Abmachung diesbezüglich.

Kern verabschiedet sich nach seinem Statement nach der SPÖ-Gremiensitzung © (c) APA/ROLAND SCHLAGER (ROLAND SCHLAGER)
 

Der Rückzug von Christian Kern von der SPÖ-Spitze hat alle Granden der Partei überrascht. Nach Informationen der Kleinen Zeitung wollte Kern zunächst aus privaten Gründen alles hinschmeißen. Dass er nach Europa geht, war nicht der große Masterplan. In Präsidium und Vorstand gingen die Wogen hoch. Viele hochrangige Parteimitglieder, insbesondere auch aus den Reihen der Gewerkschafter, waren empört über das eigenmächtige Handeln des Parteivorsitzenden. Die Parteijugend fordert die Direktwahl des neuen Vorsitzenden.

Private Gründe

Kern selbst begründete seine Spontanaktion mit seiner privaten Situation. Der Druck auf ihn, vor allem aber auch auf seine Frau, deren Firma mit zig Klagen belastet worden sei, sei zu groß geworden. Er wolle EU-Spitzenkandidat werden und wäre auch bereit, als Spitzenkandidat der europäischen Sozialdemokraten in die Wahl zu gehen. Diesbezüglich sei aber noch nichts vorbesprochen. Es bedarf dafür der Unterstützung acht anderer Länder.

Neuer Parteichef bis 15. Oktober

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In zahlreichen Wortmeldungen wurde Kern vorgeworfen, die Partei mit seinem Handeln massiv beschädigt zu haben. Man stellte sich dennoch hinter ihn in seinem Bemühen, als SPÖ-Spitzenkandidat für die EU-Wahl anzutreten. Nur zwei Vertreter der Jugendorganisationen stimmten dagegen.

Gewerkschaft zeigt auf

Um die Positionierung innerhalb Europas müsse er sich selber bemühen. Und auch die Findung eines neuen Parteichefs delegierte man an ihn: Bis 15. Oktober soll er einen Kandidaten oder eine Kandidatin suchen und finden, "im Wechselspiel mit dem Präsidium". In den Gremien wurden Kriterien dafür festgelegt, die aber nicht kundgetan wurden.  Es hieß dazu nur, der "Kampf für die soziale Gerechtigkeit" stehe im Vordergrund. Auch das lässt darauf schließen, dass in das Vakuum nach dem Kern-Abgang die Gewerkschafter mit starker Stimme vorstoßen.

SJ fordert: "Basis soll entscheiden"

Mit einem Alternativvorschlag wartete die Parteijugend auf: Die Mitglieder sollten entscheiden, wie es weitergeht. Es muss Schluss sein mit Entscheidungen, die im stillen Kämmerchen getroffen werden. Unsere europäischen Schwesterparteien machen es uns vor: binden wir die SPÖ Basis bei dieser wichtigen Entscheidung ein!", fordert SJ-Vorsitzende Julia Herr.

Der Obmann der Wiener SPÖ, Bürgermeister Michael Ludwig, will verhindern, dass dem neuen SPÖ-Bundesparteiobmann das passiert, was ihm im Jänner widerfahren ist - nämlich sich einer Kampfabstimmung am Parteitag stellen zu müssen. Der neue Chef oder die neue Chefin sollen am 15. Oktober, also mit dem Ende der Bewerbungsfrist, feststehen.

Idealerweise sollte der neue Chef auch über ein Nationalratsmandat verfügen, befand der Wiener SPÖ-Chef. Es wäre seiner Ansicht nach sinnvoll, wenn die Person die Möglichkeit hätte, die "parlamentarische Öffentlichkeit" zu nützen.

Parteitag verschoben

Der Parteitag wird auf 24. und 25. November verschoben. Dort soll dann auch das neue Parteiprogramm samt Statut und Migrationspapier beschlossen werden. Am 6./7. Oktober - jenem Wochenende, an dem Kern wiedergewählt werden sollte, wird nun eine Klausur stattfinden.

Den offiziellen Stand der Dinge durfte nach Ende der Vorstandssitzung Parteigeschäftsführer Max Lercher verkünden. Der Steirer hängt selbst in der Luft: Erst vor 14 Tagen hatte er sein Mandat im Steiermärkischen Landtag zurückgelegt. Mit der Wahl eines neuen Parteichefs steht auch seine Position als Parteigeschäftsführer zur Disposition.

Das Statement nach dem Vorstand

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Vor einer Woche erst war die Wiederwahl Kerns als SPÖ-Chef vom Präsidium beschlossen worden. „Er ist ein unguided missile und hat uns in massive Turbulenzen gestürzt“, erklärt ein Insider, der nicht unbedingt zum Kern-Freundeskreis zählt. Zum Teil eine Folge der Eigendynamik nach 15 Uhr, als erste Gerüchte vom Abgang Kerns die Runde machten, urteil der steirische Parteichef Michael Schickhofer: "Aber das, was da abgegangen ist, darf nie mehr passieren. Das war unprofessionell."

"Nach dem gestrigen kommunikationsstrategischen Desaster war es wichtig, heute die Handlungsfähigkeit inklusive den notwendigen Beschlüssen für die Zukunft der Bundes-SPÖ unverzüglich wieder herzustellen", teilte der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser nach den Gremiensitzungen mit. Noch deutlicher wurde Alt-Kanzler Franz Vranitzky: "So kann man sich nicht verhalten, so kann man nicht abtreten", urteilte der langjährige SPÖ-Vorsitzende.

 

Kern in Zitaten: Strache kann sich jetzt auf "eine gute Flasche Rotwein" freuen

"Wenn wir dieses Schauspiel weiter liefern, ein Schauspiel der Machtversessenheit und der Zukunftsvergessenheit, dann haben wir nur noch wenige Monate bis zum endgültigen Aufprall, wenige Monate, bis das Vertrauen und die Zustimmung in der Bevölkerung restlos verbraucht sind."

Christian Kern bei seinem 1. Auftritt als SPÖ-Chef im Mai 2016

(c) APA/EXPA/STEFAN ADELSBERGER (EXPA/STEFAN ADELSBERGER)

"Ich befasse mich nicht mit der Frage, wie lange mein politisches Leben währt."

Kern im Juni 2016

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

"Ab Montag dafür zu sorgen, dass wir wieder die Nummer eins werden."

Kerns Plan gleich nach der verlorenen Nationalratswahl am 15. Oktober

(c) APA/ROLAND SCHLAGER (ROLAND SCHLAGER)

"Unsere Tage werden kommen."

Im April 2018 noch auf der Suche nach der Oppositionsrolle.

(c) APA/ROLAND SCHLAGER (ROLAND SCHLAGER)

"Ich wette eine gute Flasche Rotwein, dass ich länger SPÖ-Chef bin als Sie bei den Freiheitlichen."

Kern wagte zur selben Zeit eine Wette gegen FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache

(c) APA/ROLAND SCHLAGER (ROLAND SCHLAGER)

"Es ist nichts los, es ist Sommer, das ist das übliche Spiel".

Am 7. August Kerns Erklärung zu angeblichen Personaldiskussionen in der SPÖ

(c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)

"Die sind genauso glaubwürdig wie die Diskussionen, wer führt die SPÖ und was sind die Streitereien in die SPÖ - totaler Mumpitz." 

Anfang September bestritt Kern Vermutungen, er könnte für die SPÖ den EU-Wahlkampf anführen

(c) APA/HERBERT PFARRHOFER (HERBERT PFARRHOFER)

"Die Führungsfrage in der SPÖ, die ist sonnenklar"

Das stellte er am 3. September im ORF-"Sommergespräch" seinen Verbleib als sicher dar.

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

"Eine Frau an der Spitze der SPÖ halte ich für plausibel und notwendig"

Das sagte er da auch noch

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

"Das ist eine Auseinandersetzung, die ich nicht als die Mutter aller Schlachten bezeichnen würde wollen, aber das ist eine ganz besonders wichtige Auseinandersetzung, weil das Konzept einer liberalen weltoffenen Demokratie massiv herausgefordert wird, von den Orbans, den Kaczynskis, den Straches, den Salvinis. Hier agieren Menschen, die die Abrissbirne gegen Europa einsetzen."

Kerns Motiv für die überraschende EU-Spitzenkandidatur

(c) APA/HANS PUNZ (HANS PUNZ)
1/10

In einem Punkt war man bei der Krisensitzung im 12. Wiener Gemeindebezirk einer Meinung: Dass möglichst bald die Nachfolgefrage geklärt werden soll. Dem Vernehmen nach wurde im Renner-Institut am öftesten Doris Bures genannt. Die Zweite Nationalratspräsident gilt als Faymann und Ludwig-Vertraute, ihrer Karriereplanung sieht eine Kandidatur bei der Bundespräsidentenwahl vor. Heute Vormittag hat sie klar gestellt, dass sie nicht in die SPÖ-Parteizentrale in der Löwelstraße einziehen will.

Kern sucht seinen eigenen Nachfolger

Der in der SPÖ mächtige Wiener Bürgermeister Michael Ludwig äußerte sich vor der Präsidiumssitzung im "Ö1-Mittagsjournal": "Erfreulicherweise hat die Sozialdemokratie eine ganze Reihe von geeigneten Persönlichkeiten, die in Frage kommen."  Trotz der Absage von Bures hält er das letzte Wort in dieser Frage noch nicht gesprochen: "Es ist bekannt, dass ich eine hohe Meinung von Präsidentin Bures habe. Sie hat in vielen Funktionen bewiesen, dass Sie Politik kann und Sie ist für mich für viele Funktionen geeignet."

Drei Kandidaten sagten schon ab

Der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser und und der designierte burgenländische Landeschef Hans-Peter Doskozil haben längst abgewinkt, sie wären schlecht beraten, auf zwei Hochzeiten zu tanzen. Kern hätte gern Pamela Rendi-Wagner als Nachfolgerin installiert, doch gegen die smarte Ex-Gesundheitsministerin, die erst als Ministerin der Partei beigetreten ist, existieren in den traditionellen Reihen der SPÖ zum Teil massive Vorbehalte.

Auch der internationale Medienmanager, Ex-ORF-Chef und einstige Vranitzky-Sekretär Gerhard Zeiler wird genannt, dieser hatte sich eher Hoffnungen auf die Nachfolge von Faymann als Kanzler oder Häupl als Wiener Bürgermeister gemacht.  Ob er mit der Oppositionsbank - noch dazu ohne Nationalratsmandat - vorlieb nehmen würde, ist fraglich.

Amüsantes Detail am Rande: Kern hat in einem erst am heutigen Mittwoch erschienen Interview für die "Bezirksblätter" einen Rücktritt als SPÖ-Chef noch kategorisch ausgeschlossen: "Wenn man SPÖ-Chef ist, bleibt man SPÖ-Chef - und aus. Alles andere sind Gerüchte", sagte er laut dem Interview, das laut Bezirksblättern allerdings bereits vor zehn Tagen geführt wurde. Auch wolle er "mit sehr vielen" Stimmen am (nun abgesagten) Parteitag Anfang Oktober wieder zum SPÖ-Chef gewählt werden, kündigte Kern  an. Gefragt nach der Spitzenkandidatur für die EU-Wahl sagte er im Interview: "Wir werden den Spitzenkandidaten oder die Spitzenkandidatin im Dezember formell nominieren. Und wir haben eine Reihe von exzellenten Persönlichkeiten, die zur Auswahl stehen."

 

 

Kommentare (90)

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mansoon
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Wie zum Hohn....

.... erscheint heute in diversen Ausgaben der kostenfreien Bezirksblätter(Postwurf) ein Interview(allem Anschein nach vor den jüngsten Entwicklungen geschehen....) mit Christian KERN, in dem er sich als 'kantiger' Oppositionsführer gibt..... absolut lächerlich !!

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mansoon
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Kerns Abgang beschädigt die österreichische Innenpolitik....

.... in noch höherem Ausmaß, als es ohnehin schon seit geraumer Zeit der Fall ist!
Hier vermittelt sich ein 'Bild' von Unzuverlässigkeit, Verlogenheit, Wehleidigkeit und Mangel an Anstand, das uns in noch stärkerem Maß in die Innere Emigration drängt, und uns keinen Appetit auf Teilhabe am politischen Geschehen in unserem Land macht...! Hier tritt offen zu Tage, dass es den Politakteuren in unserem Land an Rückgrat und Durchhaltevermögen mangelt, bzw. das politische Feld offenkundig als Versorgungseinrichtung und Selbstbedienungsladen betrachtet wird - von Idealismus oder Ambition zur Veränderung keine Spur! Und dementsprechend begeistern uns diese politischen Akteure in keiner Weise, vielmehr vermitteln sich selbige als Schwächlinge, Plappermäuler und 'windige' Charaktere, die alle zusammen für Österreich ein Bild des Jammers abgeben! Das gilt zum einen für eine untaugliche Regierungsmannschaft, und zum anderen für eine ehemals staatstragende Sozialdemokratie, die absolut KEINE Persönlichkeit aufzubieten vermag, der man eine Kanzlerschaft zutrauen würde; ganz zu schweigen von den SP-Landeschefs in Ober.- bzw. Niederösterreich, Vorarlberg und Steiermark, die ihre Partei mittlerweile sogar vielerorts auf Platz 3 herunter gewirtschaftet haben.....
Dass aber nun auch noch der Öffentlichkeit von seiten der SPÖ vorgegaukelt wird, dass der gescheiterte SP-Vorsitzende nun in weiterer Folge in Brüssel 'Bäume ausreißen' würde, gleicht einer Bloßstellung der eigenen Gefolgschaft.... !

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Lamax2
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Nicht zum Thema

Mich nervt, dass sich die Filmbeiträge immer selbstständig einschalten.

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X22
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Einstellung im Profil ändern!

X entfernen und es funzt nicht mehr

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Lamax2
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X22

Was soll ich genau entfernen?

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vielseiter
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PAPST DARF , BÄCKERGESELLE DARF, PARTEIVORSITZENDER DARF NICHT?

Hoppala, wo sind wir denn?
Herrr Kern soll über seinen Lebensweg nicht frei entscheiden dürfen, wenn Gründe vorliegen?
Obergescheite und Maulhelden hier wie dort!
Und die schreien am lautesten, die in der Vergangenheit ihre eigene Suppe kochten und Teamfähigkeit vermissen ließen.
(Siehe auch Posting von "lieschenmueller" von 18:45 Uhr.)

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SoundofThunder
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🤔

Er hätte sofort nach der NR-Wahl zurücktreten müssen (Hat wohl sein Ehrgeiz nicht zugelassen gegen einen Blindgänger zu verlieren). Oder solange bleiben bis ein geeigneter Nachfolger gefunden wird. Das war schäbig. Ich werde der Europa-Wahl fernbleiben.

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Irgendeiner
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Ach komm sound,nicht so hart mit ihm,

aber wennst heimatlos bist, schau Dir Diem25 an,wird nichts darüber berichtet ist aber interessant.

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lieschenmueller
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So lange bleiben

Vielleicht war das auch angedacht. Aber das Zitat "Feind, Todfeind, Parteifreund" wurde schneller Wirklichkeit als ihm lieb war.

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Smusmu
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Einen guten Roten erkennt man am Abgang.

...

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SoundofThunder
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😉

Vor allem ein Blauer Zweigelt🍷

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gerbur
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Showtime!

Eine smarte Ärztin, auf dem gesellschaftlichen Parkett erfahren, die könnte dem Studienabbrecher. Kurz gefährlich werden. Das abgelutschte Migrantenthema gegen soziale Themen auszutauschen, dürfte nicht allzu schwer werden.Mit Hartinger Klein hat Sie poltisches Fallobst vor sich, die ersten Punkte sind schnell zu machen. Die murrende Basis wird schnell kuschen, wenn Sie mediale Erfolge einfährt

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Mein Graz
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Es ist sagenhaft, was da alles in den Kommentaren geschrieben wird,

von Usern, die man noch niemals zuvor gesehen hat.

Ich habe nicht rot gewählt, stufe mich selbst aber als Mitte-Links ein. Ich schätze Hr. Kern als intelligenten, integren Menschen, der was auf dem Kasten hat und anderen mit Scharfsinn und Humor Paroli bieten kann.
Dass er geht tut mir persönlich leid, ist für mich aber verständlich. Auch ich würde mich nicht länger mit dem Ges.cks von Rechts bis Mitte Rechts herumschlagen, denn die sind unerträglich.

Alles Gute, Hr. Kern!

Und jetzt ihr unbekannten, unerkannten und wenn es nichts zum auf die-Roten-schimpfen gibt schmähstadn User, auf zum Rot-Strichln!

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Kristianjarnig
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Einer der Rot Strichler war ich.

Nicht weil ich sehr an der neuen Regierung hänge sondern weil Kerns Verhalten einfach nur erbärmlich ist.

Erst unbedingt weg von der ÖBB um sich neue Weidergründe zu erschließen, nun geht es weiter im Plan(weil Plan B nach den ÖBB ein Griff in den sie wissen schon was war).

Das Volk ist ihm absolut egal, dem schlauen, integeren, hochintelligenten(Ihre Worte @Mein Graz, sicher nicht meine) Herrn Kern. Vernetzt. Ja

So wie damals bevor er Kanzler wurde hat er wieder mal alles geleugnet bis es kurz vor "Brennschluß" war und er mit der bitteren Wahrheit an die Öffentlichkeit mußte.
Was ihn jetzt so groß von den aktuell Regierenden unterscheiden soll(moralisch z.b.) erschließt sich mir nicht. Dazu muß man wohl SPÖ Fan sein der ich, zugegebenermaßen, nie war(weil sich solch eine egoistische Vorgehensweise doch ziemlich stabil durch die letzten "roten" Kanzler gezogen hat.
Man mag der Partei verbunden sein, das ist in einer guten Demokratie die, trotz all der empörten ultralinken Empörungsrufe, in Österreich sehr wohl noch gegeben ist(was in anderen europäischen Ländern durchaus nicht der Fall ist), für jeden das freie Recht sich seine politische "Droge" selbst auszusuchen. Unterm Strich gleichen sich alle ziemlich mit dem endgültigem Fazit das der brave Steuerzahler für alle Idiotien so oder so aufkommen muß die in der Vergangenheit bereits passierten(der Eurofighter fällt mir hier recht spontan ein) bzw. in Zukunft weiter zugunstem unser aller Wohl(haha) entschieden wird.

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pesosope
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Mein Graz

komisch gell, Kern wurde nicht nur für die Wähler, die Gegenparteien, sondern jetzt sogar für die eigene Partei unerträglich. Hauptsache Sie, als einer von vielleicht 10 anderen (inkl. Familie), mögen ihn.
Und wenn Sie glauben, dass dieser Abgang nicht von seiner Partei angestrebt und vorangetrieben wurde, ja dann mein Lieber, dann sollten Sie weniger Zeit am Fußballplatz und mehr in den Büchern verbringen :-)

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Mein Graz
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@pesosope

Wie viele Menschen Kern mögen kannst du unmöglich annähernd erahnen, dafür reichen weder Kristallkugel noch Runenstaberl oder Hühnerknochen.

Wenn ihn seine Partei absichtlich hinaus geekelt haben sollte dann tun mir die Roten tatsächlich leid - da haben sie einmal eine Person mit Herz und Hirn am Ruder, und dann?
Ich kann es mir allerdings nicht vorstellen.

Wie ich meine Zeit verbringe breite ich hier bestimmt nicht aus - das geht keinen was an. Lesen ist allerdings eine meiner liebsten Beschäftigungen - und nicht die Heftln, die beim Arzt oder Frisör liegen, sondern tatsächlich Bücher, was andere schmerzlich missen lassen.

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lieschenmueller
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@pesosope

Was ist denn das für ein seltsames Posting? DIE Wähler? Für Gegenparteien unerträglich? DAS soll vorkommen ;-) 10 andere plus Familie? Was Sie alles wissen wollen. Ich habe bei MeinGraz mir noch kein Bild machen können, ob weiblich oder männlich. Fußballplatz ist eher zuordnend. Also DAS meinen Sie auch zu wissen. Beachtlich. Und ich denke, den Trend zum Zweitbuch hat MeinGraz nicht verschlafen, was ich keineswegs über viele User hier mir zusammenreime.

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Mein Graz
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@lieschenmueller

Danke für die Unterstützung!
Es ist mir klar, dass viele User mich gerne einem Geschlecht zuordnen wollen - das würde nämlich wunderbare Angriffsflächen geben 😉. Und sie ärgern sich, weil ich mich nach so langer Zeit noch immer nicht geoutet habe!
Und ehrlich? Ich besitze tatsächlich mehrere Bücher in Papierform, so einige Wände mit Regalen vollgestellt. Lesen tu ich zur Zeit allerdings nur aus einem Buch - einem elektronischen Reader, der ist nicht so schwer, wenn ich ihn mitnehme und die Auswahl an Büchern ist gigantisch...

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lieschenmueller
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@MeinGraz - elektronischer Reader

Den hatte ich mir kürzlich von meinem Sohn ausgeborgt. "7 Stunden im April" von Susanne Preusker über ihr schlimmes Schicksal. Dachte, das sei mein Weihnachtsgeschenk dieses Jahr. Bis Teile eines Kapitels ständig übersprungen wurden von diesem neumodischen Ding. Zuerst dachte ich, es lag an mir, aber nein, auch "Kind" bestätigte es. Und genau DAS war sehr interessant zu lesen gewesen bzw. wäre. Das Christkind wird mir wieder etwas Papiermäßiges bringen müssen :-) Zum Ärgern habe ich ja das Forum hier - gg

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Mein Graz
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@lieschenmueller

Das ist echt Pech! Ich lese seit etwa 5 Jahren fast nur mehr elektronisch - und ich lese sehr viel. Ich hatte noch kein einziges defektes Buch!
Jedem Viel-Leser, der auch viel unterwegs ist, kann ich es nur empfehlen. Der Lesestoff für unterwegs war immer der schwerste Teil im Gepäck! Das hat sich gewaltig geändert...

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Kristianjarnig
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Na, da kann ich endlich mal zustimmen @Mein Graz

Zuvor mußten in die 20kg(ab und zu auch 23) gut 1,5 kg Bücher für meine 17 Tage "Tour" mit einkalkulierten werden was gar nicht so einfach ist. Vielreisende wissen das.

E-Reader sind da von Vorteil, trotzdem ertappe ich mich nach wie vor dabei dem gedruckten Werk den Vorzug zu geben(wobei sich meine berufliche Situation so verbessert hat das ich jetzt jeden Tag von zuhause in die Arbeit gehen kann und auch dorthin zurückkehre(wobei zuhause dort ist wo meine Familie ist und nicht unbedingt Österreich).

E-Reader sind angenehm(für Reisende). Jedem anderen kann ich nur "echte" Bücher empfehlen. Sorry für das "off-topic". Meine Meinung habe ich ja bereits weiter oben kundgetan(nicht das das irgendwas in diesem abgekarterten Spiel ändern würde).

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Feja
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schon seltsam.. hier im Artikel steht exakt das Gegenteil

als im Standard. Normalerweise ist ja zumindest der ungefähre Inhalt in fast allen Zeitungen der selbe. Diesesmal steht hier wirklich exakt das Gegenteil.
Na da bin ich jetzt aber gespannt wer recht hat - falls ichs je erfahre..

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Miraculix11
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Seltsame Andeutung im Bericht

"Der Druck auf ihn, vor allem aber auch auf seine Frau, deren Firma mit zig Klagen belastet worden sei, sei zu groß geworden."
Aber dann kein weiteres Wort darüber im langen Bericht.

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Mein Graz
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@Miraculix11

Es gibt keinen Grund das näher zu erläutern. Allein die Tatsache reicht.

Nähere Erklärungen würden nur die Sensationsgeilheit mancher Personen befriedigen und weitere unnötige Diskussionen nach sich ziehen.

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wjs13
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Kern muss jetzt selber bis Mitte Oktober einen Nachfolger suchen

LOL
Na dann viel Glück

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KarlZoech
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@ wjs13: Der Vorgänger sucht den Nachfolger - oder die Nachfolgerin - aus.

So habe ich mir (Basis-)Demokratie schon immer vorgestellt.
(Ende der Ironie.)

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