Radikaler Islam an Schulen Lehrerin: "Warum ich nicht mehr schweigen kann"

Susanne Wiesinger, Lehrerin an einer Neuen Mittelschule in Wien-Favoriten, erzählt vom Alltag in ihrer Brennpunktschule: von Konflikten mit muslimischen Kindern, vom Schweigen ihrer Vorgesetzten und der Politik. Ein Auszug aus dem Buch "Kulturkampf im Klassenzimmer", das am Montag im QVV-Verlag erscheint.

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"Die Religion hatte unsere Schule im Griff"
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Am 7. Jänner 2015 verübten zwei Islamisten einen Anschlag auf die Redaktion der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ in Paris. Elf Menschen wurden dabei getötet. Weltweit gingen Menschen auf die Straße und bekundeten ihre Solidarität mit den Opfern mit dem Spruch „Je suis Charlie“. Politiker aus aller Welt verurteilten den Anschlag.

Nicht so meine Schüler. Viele meiner Schüler feierten die Attentäter wie Helden. Die Opfer spielten für sie keine Rolle.

An diesem Tag wurde mir bewusst, wie stark der konservative bis fundamentalistische Islam unsere Schüler beeinflusst, wie sehr diese Religion die Gedanken der Kinder beherrscht. Ich erkannte, wie weit die Mehrheit in der Schule von den Werten, die wir Lehrer ihnen zu vermitteln versuchten, entfernt war.

"Wir müssen die Ehre unseres Propheten verteidigen"

Die Ursachen für diesen Terroranschlag waren für viele Schüler in der Politik Israels und der USA zu suchen – und besonders in der Beleidigung des Propheten Mohammed durch Karikaturisten. „Wer den Propheten beleidigt, hat den Tod verdient. Wir Muslime müssen uns gegen den Westen verteidigen. Niemand darf unseren Propheten lächerlich machen. Wir sind dadurch alle beleidigt und müssen die Ehre unseres Propheten verteidigen.“

 

Das waren nur einige von vielen Aussagen, die mich nachdenklich bis beunruhigt zurückließen. Viele Mädchen haben geweint. Sie hatten Angst, dass ich sie jetzt nicht mehr mögen würde, weil sie Muslime sind. Die Buben gingen mit der Situation vollkommen anders um: Sie waren wütend, gereizt und aggressiv. Doch je länger wir mit den Jugendlichen diskutierten und versuchten, auf sie einzuwirken, umso mehr stellten sie ihre islamistischen Sympathien und Theorien infrage. Zumindest für den Moment. Am Ende blieb meist die Vorstellung: Das waren keine Muslime wie wir. Denn wir tun so etwas nicht.

Dieses Erlebnis führte mich zu der Frage: Woher kommt die ablehnende und aggressive Haltung dieser Jugendlichen gegenüber unserer Gesellschaft? Eigentlich wollen diese Kinder ja zu uns gehören und die Freiheiten unseres westlichen Lebensstils genießen. Aber sie können nicht. Es gibt eine Kraft, die sie zurückhält, die stärker ist als alles andere: ihr muslimischer Glaube. Er kontrolliert und lenkt sie.

 

Foto © KK

"Religion hatte unsere Schule im Griff"

Ich konnte diese Vorfälle nicht mehr als bedauerliche Einzelfälle abtun. Es ging nicht mehr. In meiner Schule hatte sich etwas Grundlegendes verändert, und ich empfand ein wachsendes Unbehagen bei dem Gedanken, dass der Islam für viele Schüler das Wichtigste in ihrem Leben geworden war. Religiöse Gebote und Verbote beherrschten ihr Denken.
Sie gehorchten ihrem Glauben. Alles andere musste sich unterordnen. Die Religion hatte unsere Schule im Griff.

Das ging so weit, dass diese Schüler mit unserer Kultur nichts zu tun haben wollten, sie hassten und sie immer mehr auch aktiv bekämpfen wollten. So wie die „Charlie Hebdo“-Terroristen, die genau deswegen von ihnen bewundert wurden. Die Anschläge von Paris waren bei uns in der Schule noch sehr lange Thema. Im Lehrerzimmer diskutierten wir intensiv und emotional miteinander, besonders über die Reaktionen unserer Schüler.

"Viele Lehrer scheuen sich, Kritik am Islam zu üben"

Sosehr alle über die ausdrücklichen Sympathiebekundungen entsetzt waren, wirklich überrascht war niemand. Die Veränderungen in den Jahren zuvor waren zu offensichtlich. Viele muslimische Schüler und deren Eltern hatten eine immer fundamentalistischere und radikalere Richtung eingeschlagen. Viele meiner Kollegen hatten die Veränderung auch gespürt, wagten dennoch nicht, offen darüber zu sprechen. Bis heute scheuen sich viele Lehrer, Kritik am Islam zu üben. Der Grund des Schweigens liegt in einer Verwechslung von Akzeptanz und Toleranz sowie der Sorge, als überfordert und islamophob diffamiert zu werden.
Dabei sind die Hinweise auf diesen religiösen Wandel nicht zu übersehen.

Viele unserer Schüler entglitten uns zunehmend in die Welt des Glaubens. Wir konnten sie dorthin nicht begleiten. Zurückhalten konnten wir sie auch nicht. Die Gräben zwischen uns wurden größer, und wir kamen immer weniger zu ihnen durch. Jeder weitere islamistische Terroranschlag erhärtete den Verdacht: Immer mehr muslimische Schüler haben Verständnis für diese Gräueltaten. Die Sympathien für die Attentäter sind stärker als das Mitleid mit den Opfern.

"Es ist zu stark. Wir sind zu schwach."

Lehrer und Schüler leben in zwei völlig verschiedenen Welten, die nicht miteinander vereinbar sind. Und wir Lehrer haben das akzeptiert. Was bleibt uns anderes übrig? Wir haben nicht mehr die Kraft, gegen dieses religiöse Gedankengut unserer Schüler anzukämpfen. Es ist zu stark. Wir sind zu schwach.

Der Stadtschulrat (SSR) für Wien machte sich offenbar zum Zeitpunkt der Pariser Anschläge noch keine großen Sorgen über die Radikalisierung junger Muslime in Österreich. Frankreich sei ein anderes Land mit einer anderen Geschichte und zum Glück nicht einmal ein Nachbarland Österreichs. Bei uns schien, zumindest für den Stadtschulrat und die Wiener Stadtpolitik, Integration zu funktionieren.

Natürlich gab es Beispiele gelungener Integration. Man konzentrierte sich allerdings nur auf diese und übersah dabei die immer größer werdenden Brennpunkte. Als Sozialdemokratin war auch ich jahrelang davon überzeugt gewesen, dass Integration in jedem Fall gelingen müsste. Es braucht nur genügend Ressourcen und die Akzeptanz der österreichischen Mehrheitsgesellschaft. Diese Einschätzung teile ich heute nicht mehr.

"Über Jahre stieß ich auf Unverständnis"

Schon damals sprach ich meinen Dienstgeber und die Lehrergewerkschaft auf das Thema „Politischer Islam in der Schule“ an. Bei beiden stieß ich über Jahre auf Unverständnis und Desinteresse. Oft auch auf Kritik und Ablehnung. Nachdem sich die Anschläge in Europa wie auch die Vorfälle mit radikalisierten Jugendlichen an Schulen gehäuft hatten, fanden dann schließlich doch einige Veranstaltungen zur Deradikalisierung an Schulen statt. Ich war mit keiner wirklich zufrieden. Die vortragenden Referenten vermittelten mir stets den Eindruck, das Problem nicht verstanden zu haben: „Ändert euch und akzeptiert die Welt, in der eure Schüler leben, wie sie ist. Dann wird Integration gelingen.“

Eine realitätsfernere und naivere Meinung konnte man nicht haben. Ich sollte akzeptieren, dass diese Jugendlichen die religiösen Gesetze unseren weltlichen vorziehen? Ich sollte mich damit abfinden, dass Mädchen nicht schwimmen gehen dürfen und mit Einsetzen ihrer Periode in einer Moschee nach einem passenden Ehemann gesucht wird? Ich sollte zusehen, wie muslimischen Schülern unser kulturelles Leben vorenthalten wird, weil es in den Augen ihrer Eltern haram (religiös verboten) ist?
Einwände vonseiten der Lehrer, die Probleme bei der Integration könnten auch an den Familien und muslimischen Communitys liegen, wurden mit der moralischen Überlegenheit der Vortragenden weggewischt. „Lehrer müssen mehr Selbstreflexion betreiben. Die Türken sind ein stolzes Volk.

"Sie wollten nicht glauben, was ich ihnen erzählte."

"Das Fasten im Ramadan ist wichtig für Muslime." Derartige Aussagen veranlassten mich, bei den Deradikalisierungsexperten in unseren Seminaren nicht unbedingt Verständnis zu erwarten. Also versuchte ich mein Glück im privaten Umfeld. Doch auch meine Freunde und Bekannten, allesamt bürgerliche Linke, zeigten wenig Interesse an diesen Entwicklungen. Sie wollten nicht glauben, was ich ihnen erzählte. Ich versuchte in einigen Gesprächen zu erklären, dass muslimische Schüler nicht nur im Internet, sondern sehr wohl auch in ihren konservativen Moscheen und Verbänden bei uns in Österreich radikalisiert werden.

Diese Gespräche über Integrationsprobleme führten meist zu Vergleichen mit der katholischen Kirche oder zu positiven Berichten über Reisen durch muslimische Länder, natürlich aus der Jugendzeit. Der beste Beweis für gelungene Integration war dann letztendlich der Brunnenmarkt in Wien, ein türkischer Straßenmarkt, wo man so schön Kaffee trinken und billig einkaufen kann. Angesichts dieser Ignoranz zog ich mich auch im privaten Umfeld immer weiter zurück.

"Am nächsten waren mir meine Lehrerkollegen"

Bis heute ist es mir unverständlich, warum Linke den konservativen Islam verteidigen. Jahrelang haben dieselben Linken die katholische Kirche – zu Recht – kritisiert und ihre Anhänger abfällig als „Kerzlschlucker“ bezeichnet. Als Ansprechpartner für meine Schulprobleme blieben nur noch Familienmitglieder und engste Freunde. Am nächsten waren mir aber immer meine Lehrerkollegen. Nur sie verstanden, was wirklich an Brennpunktschulen passiert. Nur sie bekamen mit, unter welchem furchtbaren Druck viele unserer muslimischen Schüler stehen und wie zerrissen sie sind. Nur mit meinen Kollegen konnte ich auch die schlimmsten Ereignisse besprechen; manchmal zynisch und desillusioniert.

Lange Zeit hielt ich mich an die Vorgabe des Dienstgebers und sprach in der Öffentlichkeit nicht über die Probleme an Wiener Schulen. Die Amtsverschwiegenheit schob ich ehrlich gesagt nur vor. Der Hauptgrund war die Sorge, in die Nähe von rechtskonservativen Parteien gerückt zu werden. Einerseits entspricht das nicht meiner politischen Haltung. Andererseits könnte das zusätzliche Isolation im beruflichen wie im privaten Leben bedeuten. Das wollte ich unbedingt vermeiden. Also schwieg auch ich lange Zeit.

Mein gesamtes Erwachsenenleben stand ich dem linken Rand der Sozialdemokratie nahe. Ich empfand die Aussicht, in die Nähe einer rechten Partei gerückt zu werden, als bedrohlich. Und so besprach ich Probleme nur mehr mit Kollegen, die mit ähnlichen Situationen an ihren Schulen konfrontiert waren.

"Der Druck des Stadtschulrats wurde immer größer"

Wir diskutierten zum Beispiel die Motivation von Schülern, Wildschweine zu quälen und zu töten und die verharmlosende Reaktion ihrer Eltern. Wir unterhielten uns darüber, warum unsere Schüler den Ehrenmord an einer afghanischen Schülerin verteidigten und warum Mädchen meinten, ihre Familie müsste sie töten, wenn sie einen Christen heiraten.

Natürlich suchte ich in vielen Fällen auch das Gespräch mit meinem Dienstgeber. Leider nur mit geringem Erfolg. Dies machte die Arbeit mit vielen unserer Schüler nicht unbedingt einfacher. Als ÖVP und FPÖ im Dezember 2017 an die Regierung kamen, wurde der Druck des Stadtschulrats, der Gewerkschaft und auch der moralische Druck des privaten Umfelds, nicht über Integrationsprobleme – schon gar nicht von Flüchtlingskindern – zu sprechen, noch einmal erhöht.

Meine Frustration darüber war, ehrlich gesagt, manchmal größer als jene über die neue Regierung. Anfang Jänner 2018 ging ich zur Abschlusskundgebung der großen Demonstration gegen die neue türkis-blaue Regierung auf dem Heldenplatz in Wien.

"Wir werden Kopftuch tragen"

Als Sozialdemokratin kritisierte ich den geplanten Abbau im Sozialsystem, das war meine Hauptmotivation, hinzugehen. Ich lauschte einer Rednerin, die uns Demonstranten aufforderte, unsere Körper schützend vor alle Moscheen zu werfen. Tosender Applaus um mich herum! Frauen mit netten Transparenten riefen spontan: „Wir werden Kopftuch tragen!“ Ich war in diesem Moment wie erstarrt und fühlte mich wirklich einsam. Ich musste die Demo fluchtartig verlassen.

Natürlich darf kein Mensch aufgrund seiner Religionszugehörigkeit diskriminiert werden. Meine Gedanken waren aber auch: Würden diese jubelnden Demonstrantinnen ihre Körper auch vor Moscheen werfen, mit deren Hilfe meinen Schülerinnen ein Ehemann vermittelt wird? Werfen sie
den Körper auch vor jene Moscheen, die den Koran über unsere Verfassung stellen, die unsere Jugendlichen daran hindern, sich in die österreichische Gesellschaft zu integrieren? Wirft eigentlich irgendjemand von diesen aufgeklärten und toleranten Linken seinen Körper vor ein Mädchen, dem mit Mord gedroht wird, wenn es aus starren patriarchalen Familienverhältnissen ausbrechen will?

"Sie wollen wiedergewählt werden"

Die Ignoranz der Sozialdemokraten in meinem beruflichen Umfeld gegenüber Problemen mit muslimischen Schülern sehe ich rein pragmatisch: Sie wollen wiedergewählt werden und ihre Posten behalten. Deswegen darf es kein Problem geben, für das sie verantwortlich gemacht werden können.

Die Ignoranz im privaten Bereich ist dagegen von romantischen Vorstellungen geprägt: Links ist gut, rechts ist böse. Und wir Linken sind die Retter der Unterdrückten. Hinterfragen ist oft schon zu mühsam. Das Leben soll einfach und schön sein. Beides erhöhte den Druck in mir, über die wirklichen Probleme muslimischer Schüler zu sprechen. Denn für mich gehören sie zu uns, und darum muss sich eine Mehrheitsgesellschaft ihrer Probleme annehmen.

Ich bin heute davon überzeugt: Was den betroffenen Kindern und Jugendlichen am meisten schadet, sind falsche Toleranz und Stillschweigetaktik gegenüber dem radikal-konservativen Islam.

Kommentare (99+)
Landbomeranze
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Die Frage sei aber schon erlaubt,

aufgrund welcher Fakten, sie sich die eigene Meinung bilden. Unterrichten sie an einer Wiener Neuen Mittelschule? Kennen sie Lehrer, die an einer Wiener NMS unterrichten oder schießt ihnen ihre Meinung einfach deshalb ein, weil sie das Herz am rechten Fleck haben, super intelligent und gebildet sind und sich nicht in die Hose scheißen? Und allen, denen diese Meinung aufgrund der genannten Attribute nicht einschießt, sind, stellen sie fest, Mitläufer der Aufhetzer, Opportunisten und Populisten. Nur weiter so, da werden sich die Rechten freuen, wenn besorgte Bürger solchermaßen verunglimpft werden. Und zuletzt, Opportunismus ist eine Frage von welcher Seite er betrachtet wird.

scionescio
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@Pomeranze: meine Schwester unterrichtet am Land in einer NMS und zwei weitere Verwandte in Graz ...

... am Land gibt es so gut wie keine Probleme, weil sowohl Eltern als auch Kinder gut integriert sind (mit Sicherheit durch die sehr überschaubare Anzahl von Islamischen Familien in Relation zur ortsansässigen Bevölkerung bedingt).
Ein ähnliches Bild wurde mir von meiner Nichte, die in einem Nobelbezirk in Graz unterrichtet, geschildert - völlig konträr dazu - und in etwa deckungsgleich mit einigen Erfahrungen von Frau Wiesinger - die Situation in Andritz.
Was aber ist der Schluss daraus: dort, wo wegen der geringen Anzahl die scheinbare Bedrohung wegfällt und Integration gelebt wird, gibt es nur geringe Probleme.
Dort, wo falsche Politik zu Ghettos geführt hat und durch Aufhetzer Angst und Schrecken verbreitet wird, funktioniert Integration nicht und führt zum geschilderten Verhalten dh die Rahmenbedingungen und nicht der Islam selbst, führen zu Problemen.
Außerdem sind von der Problematik fast ausschließlich Schulen in Großstädten betroffen und stellen damit mengenmäßig die Minderheit dar.

Rainer Maria Fassbender hat einen seiner ausgezeichneten Filme mit „Angst essen Seele auf“ betitelt... meine serbischen MA haben schätzen auf der anderen Seite längst den Genuss einer steirischen Brettljause und sind überzeugt davon, dass so ein mächtiger Schöpfer des Kosmos wie Allah, sich unter Garantie nicht mit Lächerlichkeiten wie dem Verbot von Schweinefleisch beschäftigt hat ...

Landbomeranze
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Da fällt mir nur mehr ein,

wo leben eigentlich die meisten Menschen? Nach meiner Vorstellungskraft, in Städten. Wiesinger berichtet von dortigen Schulen, also von Schulen an Orten, wo die meisten Menschen, auch die zugewanderten, leben und daher auch zahlenmäßig die meisten Probleme bestehen. Ich bezweifle überhaupt nicht, dass Schulen am Land, wo wenige Muslime leben und die die dort leben, integriert sind, weil sie sich nicht in städtischer Anonymität geklumpt den anerzogenen kulturellen und gesellschaftlichen Verhaltensmustern hingeben (müssen), keine oder wenige Probleme haben. Diese Schulen tragen auch wenig bei zu den desaströsen Pisa-Test-Ergebnissen.
Und eines nehme ich ihnen überhaupt nicht ab, dass die, die auf Probleme aufmerksam machen, dafür verantwortlich sind, dass junge Menschen in Schulen sich nicht integrieren oder bilden wollen. Da frage ich sie, wie viele Jugendliche der autochtonen Bevölkerung verhalten sich bildungshungrig, wenn ihnen von Eltern und Umgebung kulturell und unter Gruppenzwang das genaue Gegenteil vorgelebt wird? Es ist wohl eine Minorität. Für mich ist es weltfremd, wenn einem Teil der Bürger dieses Landes vorgeworfen wird, an der nicht gewollten Integration der "Neubürger" schuld zu sein. Schweden ist wohl das beste Beispiel dafür, wohin die von der Politik verharmlosten Probleme im sozialen Zusammenleben unter staatlicher Allumsorgung führen. Zur vollkommenen Entsolidarisierung der Gesellschaft und als Folge zum dort nicht für möglich gehaltenen Rechtsschwenk.

helmutmayr
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Islam

Mit einer Religion, die in alle Lebensbereiche hineinreicht, wird kein demokratischer Staat zu machen sein. Koran, Scharia und Demokratie gehen nicht zusammen. Das muss man einfach zur Kenntnos nehmen.

Sam125
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DasSCHWEIGEN und HINNEHMEN derGESELLSCHAFT, muss ein für allemal ein Ende haben

Ein Danke an Frau Wiesinger und der Redaktion der Kleinen Zeitung,für den Bericht!Denn immer,wenn wir um die Gefahren und Auswirkungen des politischen Islam,auf unsere Gesellschaft aufgezeigt haben,wurden wir von LINKSRADIKALEN,als RECHTSRADIKAL beschimpft!Meine Einstellung ist die gleiche,wie hier im Artikel von Frau Wiesinger beschriebene! Ich bin Sozialist und war und bin mit der Migrationspolitik nicht einverstanden und das schon vor 2015!Denn wie kann man als Grüner/Roter den Islam verherrlichen und die Christen ständig verteufeln?Da stimmt was nicht!Wenn Muslime im Namen Ihres Glaubens uns nicht die Hand zum Gruß reichen,ihre Frauen nicht Gleichberechtigt sind,ihre Töchter nichteinmal in ein Schwimmbad dürfen,dann stimmt was nicht!WIR WOLLEN BEI UNS MIGRANTEN,DIE SICH UNSERER KULTUR ANPASSEN UND NICHT WIR UNS IHNEN UNTERORTNEN MÜSSEN!Alle die ihre Religion über den Staat stellen,und die Frauenrechte nicht anerkennen,dürfen gerne dorthin zurückkehren wo sie hergekommen sind

DavidgegenGoliath
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@Sam

Sehr guter Kommentar, ich kann ihnen in allen Punkten zustimmen!

diss
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Super Artikel!

Das ist die Wirklichkeit. Von Politikern jahrelang verschwiegen.
Aus meiner Sicht gehört der Islam nicht zu Österreich!

altbayer
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Islam

Der Islam gehört schon zu Österreich - war schon im Vielvölkerstaat der Monarchie so.
Nur "Extremismus" sollte nicht zu Österreich gehören -
religiöser, linker oder rechter Extremismus!

Sam125
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ALTBAYER /Islam

Ja der Islam wurde als Religion vor mehr als 100 Jahren in Österreich anerkannt! Aber bitte vergessen Sie nicht, welcher Islam! Der islamische Frühling, der damals in Ägypten seinen Anfang nahm! Darüber gibt es eine Dokumentation im ORF! Da sprachen alte Damen über ihre Jugend und wie sie alle gemeinsam in die Schule gingen , Mädchen, Jungs, Christen Muslime egal wer und was und sie verstanden sich alle und die Mädchen gingen mit Badeanzug ins Meer schwimmen, natürlich Mädchen mit den Jungs! Ja bis in den 70ger Jahren die radikalen Kräfte wieder im Orient Einzug hielten und die Frauen wieder Kopftuch tragen mussten und sie weder gemeinsam schwimmen durften noch in anderen gesellschaftlichen Bereichen involviert wurden! Also die Unterdrückung der Frauen hatte wieder begonnen, und diese dauert bis heute noch, und natürlich auch bei uns in Österreich an!

Imandazu
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Mutige Frau

Sie riskiert damit viel und das nur deshalb, weil sie offen schreibt, was in sehr vielen Schulen tägliche Praxis ist.
Es ist für die österr. Bevölkerung auch nicht mehr erträglich, sich ständig vorwerfen zu lassen, zu wenig für die Migration zu tun. Das Problem ist deshalb „islamisch“, weil zu viele dieser Zuwanderer sich im Gegensatz zu allen anderen Zuwanderern nicht integrieren wollen.
Die sozialdemokratischen Spitzenpolitiker und ihre Unterorganisationen haben das ignoriert und besorgte Leute als Nazis gebrandmarkt. So haben sie das Feld den Blauen und der Volkspartei überlassen.

M6QS96O6DQ8POIH3
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Richtig

Bin der gleichen Meinung

scionescio
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Was genau riskiert eine Lehrerin mit fixer Stelle jetzt genau?

Punktgenau zum Schulstart kann sie nicht mehr schweigen und muss den Aufhetzern im Land vermeintliche Munition liefern - hoffentlich geht es sich mit dem Stundenplan aus, dass sie all den Einladungen zu den Talk-Shows nachkommen kann ...

plolin
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Scionescio

Bitte aufwachen! Wie kann man nur so realitätsfremd sein?

D1A91PV123C7NMQQ
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Neid

... spüre ich da puren Neid, oder handelt es sich hierbei um reine Naivität?

M6QS96O6DQ8POIH3
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Super

Es ist Naivität

Balrog206
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Scio

Mach einfach weiter die Augen zu !! Und durch 🙈😉

DavidgegenGoliath
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@scio

Sie haben anscheinend Probleme mit der Wahrheit!

DavidgegenGoliath
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Und was predige ich schon seit Jahren?

Ein generelles Kopftuchverbot, wäre ein Anfang!

4VYNX08ACGY2G8LP
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Radikaler Islam hat

in unserem Land nichts verloren. Wer das nicht akzeptiert muss gehen!
Aber sofort!

Amadeus005
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Das Gesetz wurde das schon hergeben

Wenn man etwas strenger wäre.
Würde wohl ein paar Exempel benötigen, dass die Mitläufer aufgeweckt werden und sich wieder des Vertretbaren besinnen.

scionescio
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Natürlich sind viele der Beobachtungen zutreffend...

... und trotzdem beschleicht mich das Gefühl, dass sich da eine frustrierte und in ihrem Job überforderte Lehrerin gerade als nächster blauer Stadtschulrat bewirbt - in einer Partei, wo ein Gudenus als Bürgermeister gehandelt wird, müssen doch jemanden, der lesen und schreiben kann, alle Wege offenstehen!
Wer mit allen Argumenten auf seiner Seite in einer Diskussion mit Kindern nicht bestehen kann, hat ganz offensichtlich die falsche Berufswahl getroffen.
Die wichtigste Frage stellt die gute Frau nämlich nicht: was muss in einem Land alles falsch laufen, dass Jugendliche ihren einzigen Ausweg in der Verherrlichung einer Religion sehen?
Sozial integrierte Kinder schwärmen in diesem Alter von Sängern, Schauspielern, Sportlern, etc. - wie sehr muss man sie in die Ecke drängen und ausgrenzen, dass sie sich von Hasspredigern instrumentalisieren lassen?
Das Problem - und natürlich ist es ein Problem- lässt sich durch Verbote sicher nicht lösen (ähnlich einer Sekte schweißt der Kampf gegen den gemeinsamen Feind nur noch mehr zusammen!) - integrierte Kinder interessieren sich für Religion genau so stark wie ihre österreichischen Freund ... nämlich kaum!

6ENFD31PYAP5G79W
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scionescio...

du bist so daneben, dass es fast schon schmerzt.

mapem
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Tja – ich kehre auch gerne den Dreck vor der eigenen politischen Haustür …

Denn wenn man dogmatisch sich den Kampf gegen alles was faschistisch ist auf die Fahne heftet, dann gehört dieser Religionsfaschismus selbstverständlich auch dazu. Wer das verweigert, wird bestraft – und auch das hat uns genau das beschert, was gegenwärtig unsere 2. Republik an die Wand fährt. Schnürt flott den Sack mit den Tabuthemen auf – sonst machen die „neuen Helden“ der 3. Republik den Sack zu!

jaenner61
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das problem, dass wir heute haben

ist zu einem guten teil von linken wie ihnen mitverursacht. eigentlich muss es dem blauäugistem gutmenschen klar sein, dass ein europa mit ca 750 millionen einwohnern nicht annähernd auch nur 20 prozent der bevölkerung eines kontinentes mit 1,2 milliarden einwohnern (die noch dazu aus einem völlig anderem kulturkreis stammen) aucnehmen kann, ohne daran selbst zu zerbrechen!

scionescio
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@Jänner: Und wie wollen sie die angeblichen 240 Millionen davon abhalten?

Mit einem Kopftuchverbot? Mit dem Maschendrahtzaun an der Grenze? Mit der berittenen Polizei vom überforderten Ewigstudenten? Oder doch gleich Panzer und Abfangjäger? Wird das gegen die Übermacht reichen?
Oder vielleicht doch besser ein echter Marschallplan für Afrika statt fiktiver Lippenbekenntnisse vom Schweigekanzler zu einer Hilfe vor Ort?
In der Geschichte hat sich immer der Stärkere mit Gewalt geholt, was ihm seiner Meinung nach zusteht, wenn es nicht vorher zu einem fairen Interessensausgleich gekommen ist.
Die 240Millionen werden nicht kommen, wenn sie sich in ihrer Heimat eine Existenz erarbeiten können oder durch Stellvertreterkriege vertrieben werden - das muss unser Ziel sein ... und nicht unser Land von ein paar Aufhetzern, die unbedingt an den Futtertrog wollen, spalten zu lassen!

hfg
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Bitte nochmal den Artikel lesen

Sie haben leider nichts verstanden. Wenn man den radikalen Islam das mit seinen unsinnigen mittelalterlichen Vorstellungen, welcher bereits im Kindesalter eine Gefahr ist, ignoriert kann man nur verlieren. Die faulen Äpfel gehören aussortiert ansonsten verdirbt alles. Egal was man unternimmt, es muss nur zielführend sein. Wie heißt es so schön „wehret den Anfängen“ das gilt auch hier.

schulzebaue
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Erschreckend

Naiv

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Typisch für Sie

wenn eine mutige Frau aus Ihren eigenen Reihen, die von der grossen Mehrheit anerkannte, von ihresgleichen im besten Fall negierte, Wahrheit auszusprechen wagt, bleibt ihnen nur das Anpatzen und unterstellen von eigennützigen Motiven.
Stichhaltige Argumente haben Sie sowieso keine.
Schon klar, wer es wagt von der Doktrin abzuweichen, den schickt man gleich in die Hölle für Sozialisten, sprich FPÖ.

scionescio
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@wjs: die große Mehrheit war auch der Meinung, dass Hexen verbrannt gehören ...

... weil sie sich ohne selbstständig zu denken von ein paar Aufhetzern haben instrumentalisieren lassen.
Spätestens wenn sie für die Blauen kandidiert, werden wir wissen, ob meine Vermutung zutreffend war ... mir fallen da so angebliche Wutbürger wie der EU-Bauer und Co. ein ...
Aber klar: schuld sind immer die anderen, die braven und besorgten Bürger machen alles richtig, haben weder Vorurteile noch rassistische Gedanken, helfen wo sie können und folgen stets dem Gebot der Nächstenliebe...

differentialrechnung
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Der Vergleich

mit Sekte und Ideologie und jedem anderen Patentrezept, einschließlich Unterstellungen betreffend die Absichten und persönlichen Schwächen einer missliebigen Person, haben eine lange, wenig rühmliche Vergangenheit.

scionescio
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@DGL: Was genau wollen sie mir damit sagen?

Wo liege ich inhaltlich falsch?

2ae0034172a8647356c2ff760ba3b141
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Die leichter zu beantwortende Frage wäre gewesen: "Wo liege ich richtig"

denn die einfachere Antwort wäre: "Nirgends".
Waren Sie beim Silberstein im Seminar? Der Stil entspricht. Alle News die nicht Ihrer Ideologie entsprechen sind Fake News. Gegebenenfalls muss man nachhelfen, damit sie auch als solche erkannt werden. Tolle Vorstellung von Demokratie.

scionescio
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@wjs: statt des vielen zusammenhangloses BlaBlas wäre es einfacher gewesen, auf eine einfache und konkrete Frage eine ebensolche Antwort zu geben ...

... so haben sie nur einmal mehr den Beweis geliefert, dass sie dazu nicht in der Lage sind ... leichte Beute für Opportunisten, Populisten, Aufhetzern, Meinungsmachern, ...

SoundofThunder
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🤔

Sie hat schon recht was sie sagt. Die Türken sind schließlich seit über 50 Jahre hier (Billige Arbeitskräfte) und sind mit 116000 Menschen die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe ausländischer Herkunft nach den Deutschen. Und der Großteil sind Österreichische Staatsbürger (weil in Österreich geboren). Nur:Was ist die Lösung? Soll man alle inhaftieren aufgrund ihres Glaubens? Alle Muslime unter Generalverdacht stellen? Jeden Moslem Abschieben (Wenn der die Österreichische Staatsbürgerschaft hat wird es kompliziert) ? Das die Imame nie kontrolliert wurden war ebenfalls grob fahrlässig (Die gab es auch schon vor 50 Jahren aber damals wurde nicht über Sozial Media kommuniziert).Das viel zu oft weggeschaut wurde stimmt ebenfalls weil diese Bevölkerungsgruppe immer als bedeutungslose Minderheit abgetan wurde.Fehler gab und gibt es mehr als genug,aber Lösungen?

bb65
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@Sound

Guter Kommentar von dir, danke
Was wir tun können ist auf jeden Fall nicht so regieren wie scionescio :
"Es kann nicht sein was nicht sein darf"
Wir leben in einer Zeit wo es scheinbar nur mehr schwarz oder weiß gibt für die meisten Leute, Mitmenschen werden in Nazi oder Gutmensch einkastelt.
Wir müssen eine Diskussion führen können los von Ideologie und Religion, auf Fakten passiert.

Ich finde zb den Ansatz mit den illegalen Doppelstaatsbuergerschaften schon recht gut.
Was scionescio scheinbar nicht bereift ist der Einfluss der Eltern. zu Hause beginnt alles. Die Imame kommen gleich danach.

scionescio
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@BB65: Warum begreife ich den Einfluss der Eltern nicht?

Was für die Kinder gilt, gilt auch für deren Eltern: wenn man ihnen pauschal mit Vorurteilen begegnet, ihnen ihre Kultur mit Gewalt nimm, sie sozial ausgrenzt - natürlich sind sie dann leichte Beute für radikale Prediger und der gemeinsame Feind eint sie nur noch mehr und schweißt sie zusammen.
Man muss zwischen Ursache und Wirkung unterscheiden: wenn ich einen Hund scharf mache, ist es dann in Ordnung, ihn zu erschießen, weil er eine Gefahr darstellt? Man hätte aus dem gleichen Hund einen wertvollen Rettungshund machen können ... was kann der Hund dafür, dass er scharf gemacht wurde und nie die Chance hatte, ein Rettungshund zu werden?

Sam125
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Scionescio

Aber bei uns hat jeder die Chance ein "Rettungshund" zu werden! Natürlich müsste man sich auch anstrengen und etwas dafür tun und nicht nur in einer Ecke liegen und warten bis man gefüttert wird! Aber sie wollen scharf gemacht werden um Schafe zu fressen! Und wer die dummen Schafe sind..........!?
.

bb65
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@scionescio

Weil du schreibst:

Die wichtigste Frage stellt die gute Frau nämlich nicht: was muss in einem Land alles falsch laufen, dass Jugendliche ihren einzigen Ausweg in der Verherrlichung einer Religion sehen?
Sozial integrierte Kinder schwärmen in diesem Alter von Sängern, Schauspielern, Sportlern, etc. - wie sehr muss man sie in die Ecke drängen und ausgrenzen, dass sie sich von Hasspredigern instrumentalisieren lassen?

Schiebst die Schuld also auf das Land.

Auch hier in dieser Antwort:

"wenn man ihnen pauschal mit Vorurteilen begegnet, ihnen ihre Kultur mit Gewalt nimm, sie sozial ausgrenzt - natürlich sind sie dann leichte Beute für radikale Prediger und der gemeinsame Feind eint sie nur noch mehr und schweißt sie zusammen. "

Die Idee das unter den vielen die zu uns kommen die sich gerne intergieren möchten eben auch eine gewisse Anzahl „Eltern“ sind die nie die Absicht hatten sich zu integrieren kommt dir nicht. Dann kann man diskutieren was „integrieren ist“, finde ich auch alles gut. Aber in deinen Postings scheint kein Platz zu sein für die Ansicht der frau Wiesinger, das es eben Kinde gibt die zerrissen werden zwischen was sie gerne sein möchten und was von ihren Eltern verlangt wird.

scionescio
9
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@BB65: ich bin der festen Überzeugung das Anständigkeit unabhängig von Rasse, Religionszugehörigkeit und Reisepass ist ...

.... der prozentuale Anteil an Verbrechern, Idioten, Fanatikern, etc. ist überall annähernd gleich
Niemand ist automatisch ein Heiliger, nur weil er zB ein Flüchtling ist - er ist deswegen aber auch nicht automatisch ein schlechter Mensch.

Leider sind es allzuoft die Rahmenbedingungen, die den Ausschlag in die eine oder andere Richtung geben - und nur darauf möchte ich aufmerksam machen, weil ich den Eindruck habe, dass wir uns da nicht genug anstrengen, zu selbstgefällig sind und dafür pauschal über andere urteilen, die nicht das Glück hatten, in einem Land wie Österreich geboren worden zu sein.

altbayer
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Politisch vergessene Kinder

Mit Asylwerbern als Lehrlingen kann gut Oppositionspolitik getrieben werden, ich würde sogar sagen "populistische Oppositionspolitik" - und viele Schreiber im Forum können zu diesem Thema wieder ihre schon oft erprobten und geschriebenen Einheitskommentare über die Regierung los werden.

Aber was machen wir mit den Jugendlichen mit Migrationshintergrund?
Wäre es nicht wichtig, diesen Jugendlichen eine vernünftige Ausbildung zu ermöglichen?
Mit eine vernünftigen Ausbildung und einer Perspektive kann man diese Jugendliche vom Extremismus wegbringen.
Wir haben einen Lehrling mit muslimischen Migrationshintergrund. Sein Vater ist glücklich, dass der Junior einen "Handwerksberuf" erlernt - er hat selbst Angst dass der Junior in Graz in die falschen Kreise gerät.
Die Ausbildung funktioniert aber nur, wenn auch die Eltern dahinter stecken.
Aber gerade da liegt das Problem - solange die Eltern der Jugendlichen nicht "unser österreichisches System" anerkennen und für sie die Religion über dem Staat steht, kann es keine Lösung des Problems sein.

zyni
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Respekt zu diesem

Artikel und der Autorin für den Mut das Kind beim Namen zu nennen.

schetzgo
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Warum bringt die Kleine Zeitung erst jetzt so einen Artikel??

In den letzten Jahren war ganz vielen klar, dass es so kommen MUSSTE!!
! Warum wurde die Amtsverschwiegenheit von der Kleinen Zeitung NICHT HINTERFRAGT?
Ist es nicht Aufgabe von Zeitungen, auch kritischen Fragen und Aussagen nachzugehen und nicht wertend in ein Eck zu stellen, weil es der Blattlinie widerspricht?

Sam125
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Radikaler Islam.....! Zuerst einmal ein großes DANKESCHÖN an die Redaktion der

Kleinen Zeitung für das Titelblatt und vor allem an Frau Wiesinger,für ihren Mut, endlich die Bürger und Politiker in unserem Land und vielleicht auch in ganz Europa wachzurütteln!Wir müssen uns gegen jede Art der Unterwanderung unserer Demokratie, der Frauenrechte, unserer westlichen Lebensart und Weise entschieden dagegenhalten!Daher muss als erster Schritt das Kopftuch aus allen Schulen und auch Universitäten verband werden, denn es ist nun einmal ein Zeichen des politischen Islam und Unterdrückung der Frauen und der steht in dieser Form auch über unsere Demokratie! Noch was, jeder Migrant der unsere Demokratie anerkennt und die Religion NICHTüber den Staat stellt,die Frauenrechte achtet, vorallem unsere Lebensweise und anerkennt und sich gerne in unsere Gemeinschaft eingliedert ist Willkommen! Die Hand zur Begrüßung zu geben, sollte, wenn man als Gast zu uns kommt,sowieso selbverständlich sein!Alle anderen können in ihre Heimat zurückkehren, wo ihre Lebensart hingehört!

Giuseppe08
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@Sam

Hier im Forum sind anscheinend alles Islamspezialisten. Große Worte aber keine Ahnung.
Ich bin aktuell wieder in Tunesien und verbringe viel Zeit in den arabischen Ländern. Z. Bsp. in Tunesien dürfen sich die Frauen selbst aussuchen, ob sie Kopftruch tragen wollen oder nicht.
Nur zur Klarstellung: Das Kopftuch ist keine Unterdrückung der Frauen, sondern zeigt die Geschlechtsreife an bzw. deren Verbundenheit zum Islam. Außerdem wird das Kopftuch von den Frauen hier sehr gerne getragen, die damit ihre Schönheit nur ihrem Mann zeigen will und nicht wie in Europa üblich, sich halbnackt zu präsentieren.
Darüberhinaus nicht vergessen, dass vieles in Europa von Arabern mit beeinflusst wurde - Kultur und Architektur, z. Bsp. Südspanien und darüber in den Rest von Europa.

Lamax2
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Guiseppe

Schön,dass sie den Islam in Tunesenso gut kennen, aber sie haben offensichtlich, wie alle Grünen und sonstigen Weltfremden, keine Ahnung,was bei uns im Zeichen des aggressiven Islams passiert. Da stecken andere Kräfte dahinter; Gott oder Allah spielt nur eine zweitrangige Rolle.

Giuseppe08
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@ Lamax

Weltfremd sind die, die noch nie ihr zu Hause verlassen haben!
Wenn sie mein Posting lesen können, werden sie nur Wahrheit darin erkennen. Sind alles Fakten und kein Fake.
Wie ich schon in meinem Post sagte: keine Ahnung aber große Worte!

Sam125
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Guiseppe

Bitte dann besorgen sie sich einfach die Info zum Arabischen Frühling, der vor nehmen als 100 Jahren in Ägypten seinen Anfang nahm, dann sprechen wir weiter! Es mag schon so sein, wie sie es sehen,aber bei uns in Europa gelten unsere Werte und Lebensweise, denn versuchen SIE einmal im Namen Jesus Christus ihre Wünsche in den vorwiegend Islamischen Staaten durchzusetzen!Die Scharia lässt im exremfall GRÜSSEN, wenn sie das tun würden!

Giuseppe08
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@Sam

Soll ich ihnen ein Foto von katholischer Kirche und Moschee, die nebeneinander stehen, senden? Hier gibt es auch viele Juden, aber keine Probleme.
Auch sie haben noch nie ihren Heimatort verlassen. Deshalb keine Ahnung, aber von der großen weiten Welt reden. Man lacht :)

Sam125
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Guiseppe

Ich würde mir auch nichts mehr wünschen, als Frieden und dass sich die Menschen untereinander verstehen und auf Augenhöhe begegnen, aber die Wirklichkeit schaut leider anders aus! Und das geht bestimmt nicht von uns Österreicher aus, denn wir sind die, die seit Jahren alle nur erdenkliche Schutzsuchende(was natürlich auch nicht immer stimmte, und sogar die Papiere vernichtet wurden,damit man sie nicht mehr Ausweisen konnte!), aus allen nur erdenklichen Erdteilen aufgenommen haben und natürlich diese auch versorgen müssen! Aber wenn es so wie in vielen Schulen anfängt, dass wir uns den Migranten Unterordnen müssen und wir alles hinnehmen sollen und wir nichteinmal mehr aufbegerhren dürfen, dann ist eine Grenze überschritten worden, die wir einfach nicht mehr akzeptieren! UNDANK ist der Lohn, den wir von vielen der von uns versorgten und nun in Sicherheit lebenden Migranten und ihren Nachwuchs bekommen!

Sam125
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Sam125! Sorry, sollte heißen,daher sollte das Kopftuch aus allen Schulen und

auch Universitäten verbannt werden!

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Die politische Toleranz gegenüber dem Islamismus führt unweigerlich zum Ende unsrer Werte und Kultur

Und ein gläubiger Moslem ist automatisch ein Islamist, weil er den Koran über unsere Gesetze stellt (stellen muss). Während spinnerte Staatsverweigerer zu Recht die Härte des Gesetzes zu spüren bekommen, können die Islamisten auch noch mit staatlicher Förderung, in den Moscheen Ihre Istaatsfeindlichen Lehren verbreiten. Und das europaweit. Für ein Umdenken ist es 5 vor 12.

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