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Asylwerber und Lehre„Lasst sie eine Lehre machen“: 20.000 Unterschriften für neue Petition

Starker Zulauf zu Online-Initiativen für Zugang der Asylwerber zur Lehre. Innenminister Kickl will sich Zeit lassen bei Prüfung von Bleiberecht für Altfälle.

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Herbert Kickl setzt auf Zeit © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Mehr als 20.000 Online-Unterschriften gibt es innerhalb eines Tages für die neue Aktion „Lasst sie eine Lehre machen“, die die Plattform #aufstehn initiierte. Die Initiative „Ausbildung statt Abschiebung“ von Rudi Anschober haben 60.000 Menschen online unterzeichnet. 730 Unternehmen stehen dahinter. Bei der Bundesregierung gibt es dafür dennoch auch weiterhin wenig Verständnis.

Dabei sind es ohnehin nur Mangelberufe, in denen die Asylwerber bisher eine Lehre absolvieren konnten. Zum Beispiel die Gastronomie: Derzeit gibt es 562 offene Lehrstellen für Köche, aber nur 267 Bewerber, 617 offene Lehrstellen für Restaurantfachkräfte, aber nur 157 Bewerber und 206 Stellen für Gastronomiefachkräfte, aber nur 34 Bewerber.

Fast 500 Asylwerber in Lehre – also gut die Hälfte – sind derzeit nach einem Negativbescheid in erster Instanz von Abschiebung bedroht. Dass die Zusage von Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, wonach es zu keinen Abschiebungen kommen soll, auch eingehalten wird, will der oberösterreichische Landesrat Anschober „begleitend dokumentieren“.

Innenminister Herbert Kickl kündigte an, dass er sich bei der Prüfung der Bleiberechtsfälle Zeit lassen werde. „Ich glaube nicht, dass der Wirtschaftsstandort zusammenbricht, wenn wir nicht schnell eine Regelung zusammenbringen.“

Schramböck will in Betrieben wie der Post neue Lehrberufe wie den Distributionslogistiker schaffen und die anerkannten Flüchtlinge dafür fit machen.

Kommentare (1)

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Lodengrün
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Wie viel haben sich für das Rauchverbot

ausgesprochen das dann der Herr Strache mit der Begründung sich nicht gängeln lassen zu wollen lachend vom Tisch schon. Und unser Kanzler sprach von Kompromissen einer Partnerschaft etc. .

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