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Generalstabschef Brieger"Massenmigration" größte Bedrohung für Österreich

Der frisch angelobte Generalstabschef Robert Brieger nennt im "Ö1-Morgenjournal" die "Massenmigration" als größte Gefahr für Österreich.

OFFIZIELLER AMTSANTRITT DES NEUEN GENERALSTABSCHEFS BRIEGER: BRIEGER
© APA/ROBERT JAEGER
 

Das Bundesheer beklagt schon seit langem mangelnde Ausrüstung und eine zu geringe Zahl an Soldaten im Land. Zudem fällt das Budget des Heeres im EU-Vergleich niedrig aus. Der frisch angelobte Generalstabschef Robert Brieger erwarte sich nun von der Regierung, den Rückstau abzubauen. "Das ist im Regierungsprogramm vorgesehen und ich gehe davon aus, dass das Programm in dieser Legislaturperiode erfüllt wird", erklärte er im "Ö1-Morgenjournal". Man solle sich "schrittweise einem Budget annähern, das auch im europäischen Vergleich die Ressourcen freistellen, die es braucht".

Bei früheren Reformvorschlägen habe das Bundesheer stets ein Prozent des BIP angestrebt. Laut Brieger würde aber "schon eine Annäherung an die drei Milliarden Grenze einen großen Fortschritt für die Soldaten bedeuten". Bisherige Sonderbudgets seien für die Heeresplanung zwar "eine Aushilfe", ein generell höheres Planungsbudget sei jedoch erstrebenswert.

"Müssen uns selbst reformieren"

Aber auch das Heer selbst müsse sich verändern, so Brieger. "Wir müssen bereit sein, uns selbst zu reformieren", unter anderem solle unnötige Bürokratie abgebaut werden. "Wir wollen ein attraktiver Arbeitgeber bleiben", deshalb gebe es auch in der Infrastruktur und bei der Miliz Investitionsbedarf.

Inhaltlich solle sich das Bundesheer wieder auf die Landesverteidigung konzentrieren: "Wir haben uns nach dem kalten Krieg eher auf Katastropheneinsätze und Assistenzeinsätze konzentriert", das "Kerngeschäft" der Landesverteidigung sei aus dem Fokus geraten. "Es ist auch für eine neutrale Nation in Mitteleuropa notwendig, hier eine Beitrag zu leisten."

Die aktuell größte Bedrohung für Österreich "ist sicher die Massenmigration", die ganz Europa betreffe. Zum Thema Grenzschutz erklärte Brieger: "Solange der Außengrenzschutz nicht gegeben ist, besteht die Notwenigkeit, auch nationale Beiträge vorzusehen".

 

 

Kommentare (40)
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HPIK1RXCA6MZ63IL
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Bürokratie Abbau?

Fangt bei den 138 Generälen davon 122 Brigadieren (!!!) an. Diese Zahl ist bezogen auf unsere Soldaten Weltrekord! Der Großteil dreht Daumen oder lungert in den Offizierskasinos herum.

4VYNX08ACGY2G8LP
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Die größte Bedrohung für Österreich ist die Dummheit!

Die Dummheit der Wähler!
Das Problem dabei ist - wer Dick ist - weiß, daß er Dick ist. Aber wer dumm ist - wird das nie wissen. Sonst wäre er ja nicht dumm...

mountiger
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Möglichst viel Wirbel machen...

...um die Akzeptanz für ein höheres Budget unter der auch aufgebauten Bedrohung "Flüchtlingswelle" akzeptabel zu machen. Gute Strategie...

exilgrazer
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Jörg, ein neues

Sprachrohr der türkis-blau-braunen Regierung! Was der wohl gewählt hat? 🤔 Jedenfalls soll er sich seiner Kompetenzen besinnen und sonst eher in Schweigen verharren!

4VYNX08ACGY2G8LP
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9 Illegale Grenzübertritte an der slowenischen Grenze -

- 2018.
Zwischen einem Kriegszustand und illegalen Grenzübertritten ist doch noch ein Unterschied Hr. Brieger.
In den braunen Gehirnen zwar nicht - aber gut - da ist sowieso nicht viel drinnen.

undhetz
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Ein Vollschwitzer im

grauen Kittel - abrüsten bitte!

lissilein
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i halt des nemma aus

Dann möcht i mal sein Gesicht sehen, wenn sie ein Hackerangriff uns den Strom abdreht. Abgesehen davon, dass wir beim Thema Cybersecurity abrüsten und eine Pferdestaffel einführen, gibts weitaus schlimmere Szenarien, die ich mir vorstellen kann, als eine Massenmigration.

schadstoffarm
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da wird das Herr noch "billiger"

auf schweres Gerät bzw. moderne Rüstungsgüter kann bei der Migrantenabwehr gänzlich verzichtet werden. Ev. die Landesmilitärmusikkapellen ausbauen da die für Orientalen abschreckenden Charakter haben.

styrianprawda
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So so?

Ist der Herr Brigadier nicht nur Soldat, sondern auch Parteisoldat?

Aber zumindest ein treuer Diener seines Herren, des Hr. Verteidigungsministers.

SoundofThunder
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Was für ein Parteibücherl wird der schon haben 😏

Unter Blau/Schwarz schnell aufgestiegen und gegen Migration.

Irgendeiner
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Naja, ich hab zugewartet,ich kannte

den nicht,jetzt weiß ich was kömmt, die Massenmigration also, damit meint er wohl unsere 140.000 Flüchtlinge, oder doch die 200.000 Ungarn oder sie 160.000 Tschechen diema vorher hatten. Ich nehms zur Kenntnis,nämlich daß da einer Ressourcen freischaufeln will für die eigene Organisation und dafür auf den Populismuszug steigt.Aber ich hab ja meinen Militärdienst schon vor Jahrzehnten abgeleistet, ich bin schon lange draußen, wer herstellt ruft kriegt von mir einen Lachanfall,ich hab auch niemals vergessen wiema Blitz geübt ham,die Atombombe kommt,wir machen duck and cover und hauen die ABC-Ausrüstung drüber und dann gemma und kämpfma weiter,ja freilich,und dann kommt die gute Fee.Nun und so lese ich seit damals das was von dort kommt,das rundet das Bild nur ab.

walterkaernten
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bundesheer

Vorschlag:
1.
Berufsarmee, die in ganz EUROPA eingesetz werden kann.
Natürlich zum schutz der EU aussengrenzen.

2.
Gegen wen soll sich das derzeitige ÖSSTERREICHISCHE bundesheer verteidigen ?
LIECHTENSTEIN?

3.
Katastrofeneinsätze:
Besser fachpersonal wie baufirmen einsetzen.Die sind schnell vor ort. Das wären erfahrene fachkräfte die mit schwerem gerät gegen hochwasser etc was SOFORT ausrichten können.
Zum schaufel und sandsäcke füllen gäbe es sicher genug freiwillige und eventuell arbeitslose.

Ich weiss, das ist ein schwer umzusetzender vorschlag, aber wäre das sinnvollste.

anzughildbert
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Nein... Nein... Nein...

1. Wenn Sie das so Vorschlagen dann haben wir eine Aussengrenzenarmee und sonst nix mehr... Punkt Katastophenfall....

2. Wir können gerne aus der NATO / UNO aussteigen, Falls Sie die Golanhöhen, Kosovo, Tschad und weitere Teilweise humaitäre Einsätze vergessen haben
Wenn wir das Bundesheer abschaffen haben wir auch keine Pioniere für einen Katastrophenfall, aber da kommt ja noch ein Punkt.

3. Katastropheneinsätze:
Endlich!
Nein Nein Nein Nein Nein Nein Nein
Da kann man dann jeden einzelnen Arbeiter der eine Schaufel angreift bezahlen! Steuern, Verpflegung, Unterkunft usw. Die Gerätschaften haben sicher auch alle Baufirmen überall herumstehen und müssen sich nix anmieten oder sowas, wie es das Bundesheer doch vielleicht hat. Das kommt dem Staat sicher viel viel billiger...

Oder Arbeitslose dazu zwingen, ich mein da müssen Sie doch selber wissen dass das nicht funktioniert... abgesehen davon dass es rechtlich kompletter Mist ist.

Und ein heißer Tipp dazu, Österreich braucht sich im Katastophenfall derzeit keine Sorgen machen weil das Bundesheer jederzeit abrufbar ist in so einem Fall... erwarten Sie dass die Baufirmen alles liegen und stehen lassen und jeder Arbeiter dann ohne wegen seiner Familie zu jammern in den Ort fährt egal wo der in Österreich ist?
Und erwarten Dass Freiwillige die Last tragen, das ist denken von den meisten Europäischen Regierungen im Jahre 2015.

Irgendeiner
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Nein, eine Berufsarmee ist immer ein Staat im Staat

und diese Regierung hat schon begonnen das Verbot des Einsatzes des Heeres nach innen aufzuweichen weil sie die Lektion der ersten Republik sowenig kapiert hat wie so ziemlich alles andere.Und hör auf so zu tun als würde uns jemand angreifen, da kommen Menschen um Hilfe.Und weißt,die Leitung von Katastropheneinsätzen ist mir beim staatlichen Heer auch lieber, weil so ein Unternehmer halt vielleicht überlegen wird, ob er seine besten Maschinen riskiert weil ein paar Bauern in einer hinteren Talschaft absaufen,der ist aus wirtschaftlichen Gründen so berechnend wie ihr aus einem Moralmangel bei Flüchtlingen,deshalb sollte man ihn nicht in Versuchung führen und bei Euch ist Hopfen und Malz ohnedies verloren.

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walterkaernten

1.
Wozu, jedes Außenland hat eine Armee und muss ja schon die Grenzen an nicht-EU-Staaten schützen. Über eine finanzielle Beteiligung kann man reden, aber nicht deren Arbeit übernehmen!
2.
Also soll das Bundesheer abgeschafft werden?
3.
Katastropheneinsätze werden vom österr. Bundesheer bereits seit Jahrzehnten durchgeführt. Oder was glauben Sie, wer neben Feuerwehr und Rettung bei Hochwassern, Muren oder Lawinenabgängen vor Ort ist und die Arbeit dort verrichtet

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