Personaleinsparungen So will Strache den Abbau von Beamten fortsetzen

Beamtenminister Heinz-Christian Strache (FPÖ) will den Personalabbau im Öffentlichen Dienst fortsetzen.

Vizekanzler Beamtenminister Heinz-Christian Strache (FPÖ)
Vizekanzler Beamtenminister Heinz-Christian Strache (FPÖ) © (c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)
 

Im APA-Interview kündigte Vizekanzler und Beamtenminister Heinz-Christian Strache (FPÖ) an, dass nur jede zweite oder dritte freiwerdende Stelle nachbesetzt werden soll. Welche Variante dann zum Tragen kommt, werde noch geprüft. Den pragmatisierten Beamten soll es nach den Vorstellungen des Vizekanzlers weitergeben.

Die Auffassung der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD), dass weitere Personaleinsparungen nicht möglich seien, weil man jetzt schon hunderte Leiharbeitskräfte beschäftigen müsse, teilt Strache nicht. Da sei "noch einiges möglich", verwies der Minister etwa auf die Digitalisierung. Wieviele Beamte weniger als die zuletzt rund 132.000 Bediensteten möglich seien, wollte Strache nicht einschätzen. Das hänge auch von den Effizienzmöglichkeiten ab, die man jetzt analysiere.

"Sicher nicht nach dem Rasenmäherprinzip"

Von dieser Analyse werde auch abhängen, wo noch Personal eingespart werden kann. Es werde sicher "nicht nach dem Rasenmäherprinzip" vorgegangen, versicherte Strache. Einsparungen könne es geben, wo Effizienzsteigerungen möglich sind, neue Anstellungen werde es hingegen in "überalteten Strukturen" mit vielen Mitarbeitern über 50 geben. In den nächsten 13 Jahren wird fast die Hälfte der Mitarbeiter im Bundesdienst in den Ruhestand treten.

Strache setzt Personalabbau im Öffentlichen Dienst fort

Keine Einsparungen werde es jedenfalls in den Bereichen Bildung und Sicherheit geben, betonte der Beamtenminister. Bei Lehrern, in der Exekutive und im Bundesheer werde es mehr Planstellen geben. Schon derzeit gibt es seit 2012 einen teilweisen Aufnahmestopp, in dem nur jede zweite freiwerdende Stelle nachbesetzt wird. Durch die zahlreichen Ausnahmen - neben Bildung und Sicherheit auch Justiz, Arbeitsinspektionen und operative Finanzverwaltung - ist die Zahl der Bundesbediensteten zuletzt nicht mehr weiter gesunken.

"Modernes, durchlässiges Dienstrecht" als Ziel

Überzeugt ist Strache, dass er mit der GÖD das geplante neue Dienstrecht umsetzen kann. Und auch, dass viele Regierungen zuvor schon an diesem Projekt gescheitert sind, schreckt den neuen Beamtenminister nicht. Die neue Regierung habe in den ersten sechs Wochen schon gezeigt, dass viele Dinge, bei denen jahrelang nichts passiert sei, jetzt umgesetzt würden.

Strache will ein modernes, durchlässiges Dienstrecht für allen neu eintretenden Bediensteten mit attraktiven Anfangsgehältern und einer flacheren Kurve bei gleicher Lebensverdienstsumme. Auf die speziellen Bedürfnisse der einzelnen Berufsgruppen soll dabei individuell eingegangen werden, etwa mit dem Exekutivdienstrecht. Das öffentlich-rechtliche Dienstverhältnis will Strache beibehalten. "Den Beamten soll es weiter geben." Für welche Bereiche das allerdings gelten soll, spezifizierte der Minister nicht.

GÖD: "Weitere Personaleinsparungen nicht machbar"

Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) stemmt sich unterdessen gegen die Pläne für weitere Personaleinsparungen. Weitere Personalrestriktionen, wie die im Raum stehende Nachbesetzung von nur jeder dritten freiwerdenden Stelle, seien "völlig realitätsfremd und nicht machbar", stellt GÖD-Vorsitzender Norbert Schnedl im Mitgliedermagazin "GÖD" fest.

Die vorhandenen Aufgaben könnten mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen kaum mehr bewältigt werden. Die Bediensteten müssten durch einen Wegfall von Aufgaben entlastet werden. "Auf die bevorstehende große Pensionierungswelle muss mit aktiver Personalpolitik, Wissensmanagement und Neuaufnahmen dringend gegengesteuert werden", fordert Schnedl.

Der GÖD-Vorsitzende unterstützt deshalb die Pläne von Justiz- und Reformminister Josef Moser (ÖVP) nach Strukturreformen unter Einbindung von Experten des Öffentlichen Dienstes. "Entsprechende Schritte in Richtung Kompetenzbereinigung und Strukturbereinigung sollen bereits im ersten Halbjahr 2018 umgesetzt werden."

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Danke für Ihr Verständnis.

otto der große
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Abbau von Beamten

Warum eigentlich werden nur Beamte abgebaut.
Viel mehr könnte man ansparen wenn endlich der unnötige Bundesrat aufgelöst wird und von 183 Nationalräte 84 eingespart werden. Nur das traut sich auch diese Regierung nicht!!

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UHBP
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In Zukunft wird bei der Nachbesetzung von Beamtenstellen,

mehr auf die Gesangsausbildung Wert genommen.

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unterhundert
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Viele Ihrer unnützen Beamten,

machen einen guten , wenn nicht sehr guten Job. Im gegenteil der heutigen und auch Politikern der Vergangenheit, die nur heiße Luft, so wie Sie predigen, Sind viele oder die meisten Ihrer Untergebenen sicher nicht fehl am Platz.
Im Grunde genommen, könnten Sie viele Ihrer Funktionäre oder Minister die einer Burschenschaft angehören einsparen, auch Sie selbst sind , da noch nichts außergewöhnliches , außer Bierzelt Parolen z.B. am Aschermittwoch, geleistet einsparbar.

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orbil
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Bei Einsparung von 50% der Beamten


merkt der Bürger noch keinen Unterschied zum jetzigen Zustand.

Die Beamten machen nur 10% der gesamten Pensionsisten aus, kassieren aber 50% der gesamten Pensionszuschüsse des Staates habe ich gelesen.

Die haben es sich gerichtet, sodass es finanziell völlig egal ist ob sie im Dienst sind oder nicht, sie kosten gleichviel

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X22
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Bildung hilft, mach dich Schlau und du verstehst warum dein Kommentar hinkt,

und du einen Blödsinn schreibst.
Wie heißt den die Pensionskasse der Beamten?

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orbil
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Hab mich schlau gemacht


es geht um die 80% Pension vom Letztgehalt gerechnet, das führt dazu, dass A-Beamte bei durchschnittlicher Lebenserwartung in der Pensionszeit in Summe mehr kassieren, als in ihrer gesamten Dienstzeit, auf Kosten der andern Österreicher versteht sich - und kommen sie mir jetzt bitte nicht mit den Pensionsbeiträgen. ich kann auch rechnen.

In der Schweiz wurde schon vor Jahren die Pragmatisierung der Beamten abgeschafft und der Staat ist immer noch nicht zusammengebrochenen.

Es geht um die Gleichbehandlung, Volksbegehren gefällig: Sollen alle Österreicher nach dem Beamtendienstrecht in Pension gehen, ja/ nein ?

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Lodengrün
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Während sich die Zahl ihrer Mitarbeiter

ungesund aufbläht wird das Fußvolk gestrichen. Man lese heute bei Jungwirth in der Kleinen. 16 Leute inszenieren die Medienauftritte der beiden.

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Lodengrün
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Die Propagandamaschine läuft

wie geschmiert. Man muß zugeben das funktioniert und diese Leute haben was drauf denn mit diesem Matrial muß man schon kreativ sein denn was kann man da schon großartig verkaufen.

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umo10
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Beamtenminister

Privatwirtschaftlich ist er eine Katastrophe. Ein Chef, der voller negativer Energie gegenüber seinen Untergebenen ist! Ich würde meine Mitarbeiter lobend motivieren, wenn sie es schaffen Bürokratie abzubauen. Eingesparte Mitarbeiter nicht kündigen, sondern in anderen Dienststellen weiter für Innovationen einsetzen. Für ein neues Innovationsziel lohnt es sich meistens eine 2te Person mitarbeiten zu lassen

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cleverstmk
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Ersparen

Wer erspart uns den täglichen Unsinn den der Ha Tsche von sich gibt.
Er hat nicht einmal gecheckt, dass der als Vizekanzler nicht Opposition ist, wo er in Diskussionsrunden irgendwelche zahlen hat, die nie richtig waren.
Danke Basti, dass ein Haufen Unfähiger Österreich regieren darf.

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X22
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Heinzi, VdB hat dir, in der legendären Parlamentssitzung (21.04.2009), gezeigt, dass du eine Naturkatastrophe im Umgang mit Zahlen und Mathematik bist, schau Heinzi, jetzt kommt der kleine X22 und zerlegt deine angedachten Personaleinsparungsgedanken, anhand deiner Worte.

Du sagst, dass nur jede zweite oder dritte freiwerdende Stelle nachbesetzt werden soll, revidierst es ein paar Zeilen später wieder mit "Wie viele Beamte weniger als die zuletzt rund 132.000 Bediensteten möglich seien" kannst nicht genau benennen, verstehe ich auch, sagst jedoch "Da sei noch einiges möglich", mit dem Rasenmäher willst nicht drüberfahren, dort wo es eine Überalterung (viele 50+) gibt, willst nachbesetzen und nicht viel einsparen. Keine Einsparungen willst bei Sicherheit, Bildung und Justiz, da willst sogar mehr Leute einstellen. So steht es da, in "deinem APA-Interview".
So jetzt nehmen wir einmal deine erste Aussage, "nur jede zweite oder dritte freiwerdende Stelle soll nachbesetzt werden" bei 2.531 Pensionierungen (Zahl 2016, die in den nächsten Jahren auf Grund der Altersstruktur noch steigen wird, wenn man sich das Durchschnittsalter anschaut, mit 46 Jahren liegt es weit über den Durchschnitt als in der Privatwirtschaft mit 38 Jahren) sind das zwischen 843 und 1266 stellen die du jährlich einsparen willst, ich bin so frei und nimm das Mittel, also ca. 1000 pro Jahr. Bei 132.000 Beamten, was ja nicht ganz stimmt, ich dachte du kennst dich aus im deinen Metier als Beamtenminister, da müsstest du wissen, dass von den 132.000 nur ein wenig über die Hälfte Beamte sind, der Rest sind Vertragsbedienstete (Dienstverhältnisse beruhen auf privatrechtlichen Verträgen), aber den Unterschied ist ja nicht relevant oder, Heinzi?

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Lodengrün
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Frage

Kann man Ihre @x22 großartige Darlegung, man dankt, nicht irgendwie auf den Tisch des Herrn Strache, oder Herrn Kurz, sofern nicht im Ausland, bekommen. Denke aber in ihrer Ignoranz lesen die ihn nicht einmal.

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X22
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Nehmen wir jetzt deine anderen Aussagen, "keine Reduktion bei Bildung und Sicherheit";

Dazu, Heinzi, brauchst nur von den 132.000 „Beamten“, die in der Bildung (ca. 39.500), Sicherheit (Exekutive, Justiz, Militär) mit ca. 47.500 abziehen, dann bleiben 45.000 übrig, wer sind die Heinzi, weißt du das, genau die „Verwaltungsbeamten“. Weil es gerade dazu passt, Heinzi, du sagst ja auch aus, dass du in den der Überalterung betreffenden Bereichen nicht drüberfahren willst, sondern nachbesetzen willst und nicht viel einsparen. Schaue wir uns das mal an Heinzi, Durchschnittsalter in der Exekutive und beim Militär ca. 43 Jahre, in der Bildung ca. 47,5 Jahre, in der Justiz ca. 46 Jahre und in der Verwaltung ca. 48 Jahre. Was meinst du Heinzi, was das wieder bedeutet und warum in diesem Zusammenhang deine Aussagen eine Duftnote im Wind sind? Siehst den Widerspruch in deinen eigenen Aussagen? Im Bereich der Verwaltung, wo in nächster Zeit die meisten auf Grund des hohen Durchschnittsalters in den Ruhestand gehen, willst im Durchschnitt 1000 Leute pro Jahr einsparen und gleichzeitig nachbesetzen, hast wieder irgendwo ein paar fiktive „Beamte“ in deinem Hirnkasterl herumspucken, oder woran liegt es! Aha, es fehlte dir an Zahlen, willst net tauschen mit mir, ich bin zwar nur durchschnittlich Begabt in dem Metier, doch gegenüber deiner Person wäre ich überqualifiziert, sozusagen bist eine Fehlbesetzung in diesem Amt.

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X22
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Übrigens, weißt du welche Berufe es so in der Verwaltung gibt, und wie hoch der Durchschnittsjahresverdienst in den einzelnen „Beamtengruppen“ ist?

Ich sag es dir, Exekutive ca. 50.000, Militär ca. 45.000, Bildung ca. 52.000, Justiz ca. 84.000, Verwaltung ca. 38.000, fällt dir was auf, es sind schon wieder die, die eher weniger verdienen. Die Berufsvielfalt in der Verwaltung entspricht im großen und ganzem dem der Privatwirtschaft, vom Reinigungsdienst über handwerkliche Tätigkeiten, Sachbearbeitern, Systemadministratoren, Personalwesen usw., und sie arbeiten eigentlich Systemübergreifend, das heißt sie arbeiten als Verwaltung der Exekutive, Militär, Zoll und Abgabewesen, Bildung, Justiz, Gesundheitswesen usw..
Weißt Heinzi, ich glaub du hörst dich gern reden, was ich ja verstehe, in der Opposition war es ja „Wurst“ ob es einen Sinn ergibt oder nicht, aber du bist jetzt Bundesminister und nebenbei Vizekanzler, da sollten deine Aussagen einen Sinn haben und etwas Gutes, Besseres für unser Land bringen. Ja, zurück in die Opposition würde ich dir raten, den die kommenden „internen Aufarbeitungsarbeiten“ werden dich noch mehr beschäftigen als du annimmst, und um einen klaren Kopf zu bekommen, den braucht man, wenn man eine verantwortungsvolle Arbeit leisten will und keine Husch-Pfusch Aktionen abliefern will.
So long mein Heinzi, und vergiss es nicht wieder gleich ansonsten bleibt es so wie bisher, du weißt eh wohin du mir das Honorar schicken darfst, die Bevölkerung wird es dir danken.

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x22 Widerspruch

Verwaltungsaufgaben werden auch von Exekutivbeamten, Lehrern, Militärpersonen und Justizbeamten erledigt (und nicht zu knapp) Dann verwechselst Aufwendungen mit Kosten (ein alter Fehler) Die Durchschnittsjahresverdienste sind nur ein Teil der Kosten die auftreten. (rechne einen Büroplatz in Mietkosten pro m2/Jahr um und du wirst staunen). Ich würde ohnehin nur Juristen und Exekutivorgane als Beamte zulassen (aus naheliegenden Gründen) und sonst mit Dienstverträgen arbeiten (ASVG) Und 1000 Beamte weniger würden ca. 50 - 70 Mio. Euro netto im Jahr bringen. Du musst Kosten berechnen, nicht Aufwendungen.

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X22
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Gerhard, das ist doch klar, ohne die würde es ja nicht gehen,

wo die jetzt direkt zugeordnet werden, Verwaltungstechnisch gesehen, ist egal, sieh machen ihr Sache, sitzen aber in einer Filiale (Standort) des Staates, wo immer die (der) sich auch auf dieser Welt befindet. Du kannst dir auf ww.oeffentlicherdienst.gv.at/fakten/aufgaben_im_bundesdienst/verwaltungsdienst/verwaltungsdienst.html, ein umfassendes Bild davon machen. Die Einsparungen, wenn man sie überhaupt in der Höhe zusammen bringt, liegen gesehen aufs Gesamtbudget bei 0,07%, ändern wird sich dadurch nicht viel, und jede Umstrukturierung erzeugt auch Kosten an anderer Stelle, also viel heiße Luft um nichts, aber verkaufen als Stein der Weisen, weil man etwas besser nicht weiß bzw. nicht angreifen will.
Ein Organigramm bis ins letzte Detail, mit Kosten und Stellenbeschreibungen für alle Beamten in gesamt Österreich würde die Betrachtung erleichtern, sie zu Beurteilen wird schwieriger, weil dazu müsste man überall die Sachlage vor Ort kennen. Und schwierig wird es wo der Bürgerservice dazu kommt, ein typischer Blauwähler (Österreicher) , der steigt spätestens nach dem Ausfüllen des eigenen Daten aus, und jetzt versuch dem zu erklären was er noch auszufüllen hat und warum was wo hineingeschrieben gehört, als Bsp. der Einkommenssteuerausgleich, the same procedure as every Year.

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Reipsi
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Nur müsste man sie dorthin bringen

wie in der Privatwirtschaft gearbeitet wird und das ist schwierig.

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helmutmayr
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Das erste was dieser

Staat braucht, ist eine grundlegende Staatsreform. Der Föderalismus gehört überdacht. Jetzt machen wir alles doppelt und dreifach. Entweder wir beenden das Föderalismussystem oder stärken diesen und verschlanken den Bund. Ob der Kleinheit des Landes wäre wohl ersteres gescheiter. Damit würde die Zahl der Beamten und vor allem auch die der Politiker sinken. Es wären auch nicht permanent Wahlen.
Ein Nationalrat und fertig.
So ein Prozess dauert sicher 10 Bis 15 Jahre. Bis dahin herrscht eh absoluter Arbeitskräftemangel in allen Bereichen und wir werden froh sein, weniger Beamte zu brauchen. Denn, wir werden die qualifizierten Leute wie auch schon jetzt, suchen wir die Nadel im Heuhaufen.

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tinawolf
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Strache schämen Sie sich

Wieviele Beamte und Staatsbedienstete haben in Österreich in den letzten Jahrzenten einen guten Dienst geleistet, egal ob Lehrer, Krankenschwester, Finanzbeamter oder Executive, viele konnten Familien gegründet, weil es Perspektiven gab.
Sie nehmen den jungen Leuten die Perspektive, nur damit wirtschaftlich profitable Teile in die Hand ihrer Hintergrundmänner fallen - so wie es schon Schüssel, Grasser, Haider machten, die Vorgehensweise ist nicht neu, nur die Hampelmänner an der Front sind neu.....

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BernddasBrot
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ausgenommen Beamte ,

die einer Burschenschaft angehören.. wenn ich mich nicht irre....so etwas Ähnliches gab es schon einmal oder ??

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kernh
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Bernddasbrot

und das wissen Sie.... gehören Sie zum Beamtenstatus.

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Planck
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Wer wissen will, woher diese Regierung ihre Denkschablonen nimmt,

dem rate ich dringendst an, sich ein wenig mit den Gegebenheiten in Trumpl-Country zu beschäftigen und damit, was der ehemalige White-House-Rasputin Steve Bannon gemeint haben könnte, als er von "deconstruction of the administrative state" sprach.

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scionescio
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Völlig realitätsfremd ist wahrscheinlich noch dramatisch untertrieben ...

... ein bisschen spalten und aufhetzen - was eignet sich da besser als die Beamten? Dann noch die Ferien der Lehrer streichen und die ÖBBler bis 75 arbeiten lassen ... schön alle Klischees bedienen und davon ablenken, dass außer Nonsens (berittene Polizei ...) und viel heißer Luft von dieser völlig konzeptlos agierenden Regierung nichts zu erwarten ist, was das Land weiterbringen könnte!

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Sepp57
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Dieser Ansatz

von Strache ist durchaus ein moderner. Natürlich auch ein neoliberaler.
Die Beamtenwelt hat bisher von den Effizienzsteigerungsmaßnahmen, wodurch in der Wirtschaft, vor allem der alten Industrie, Millionen Jobs wegrationalisiert wurden, nicht viel mitbekommen. Mit Digitalisierung ist tatsächlich viel zu machen.
Wichtig ist, dass es für den Steuerzahler billiger wird, das Beamtenvolk wird ja lebenslang vom Steuerzahler alimentiert. Leider geht man da nicht auch an die zum Teil nutzlosen "Kammern" heran, die auch alle von Zwangsgebühren leben. Kurz wollte das, traut sich nun aber nicht, weil die Wirtschaftskammer in der ÖVP starke Connections hat.
Dass die Beamtenvertretung schreit, ist normal. Das ist nichts Besonderes.
Schau ma mol, was wird, reden kann ma vül . . .

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criticus33
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Eindämmung der Gesetzesflut

Wie wär's mit dem Versuch der Eindämmung der Gesetzesflut, die Jahr um Jahr, Monat um Monat und Tag um Tag von den "zu vielen" Beamten umgesetzt und gelebt werden MUSS, als Rationalisierungsmaßnahme?!
Wir sind Weltmeister im sinnlose Gesetze erfinden. Durchforsten bestehender Regelungen und Abbau vorhandener Normen, die - no na! - Umsetzungsbefohlene in großer Zahl brauchen, wäre mal ein Ansatz, oder ???

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Mein Graz
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@Sepp57

Ja, es ist ein super Ansatz, beim kleinen Beamten zu sparen, es sind ja genügend da, die die Arbeit des Anderen mitmachen können.
Dafür stock ma bei den gut bezahlten Jobs ein bissl auf, so ums Doppelte, merkt ja eh keiner.
Oder wie?

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