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KlagenfurtGelb-lila statt grün: Kärntner Ex-Grüne gründen neue Partei

Die Kärntner Ex-Landeschefin Marion Mitsche macht es Peter Pilz nach: sie gründet gemeinsam mit zwei anderen Ex-Grünen eine neue Bewegung namens F.A.I.R. und will bei der Landtagswahl 2018 antreten.

neujahrsempfang der gruenen im kuenstlerhaus klagenfurt
Keine (Partei-)freunde mehr: Mitsche und Holub © Eggenberger
 

Sie war zuletzt bei einer parteiinternen Listenwahl im Rahmen der Landesversammlung der Kärntner Grünen nicht an wählbarer Stelle berücksichtigt worden und hatte daraufhin behauptet, dass  Asylwerber, die erst kurz zuvor Parteimitglieder geworden wären, die Wahl beeinflusst hätten. Marion Mitsche kehrte im Groll ihrer Partei den Rücken und wandelt nun als Ex-Landeschefin auf den Spuren von Peter Pilz. Mitsche gründet, wie der "Kurier" berichtet, gemeinsam mit dem ehemaligen Klagenfurter Klubchef Thomas Winter-Holzinger und Althofens Grün-Stadtrat Wolfgang Leitner eine neue Bewegung mit der Bezeichnung F.A.I.R. Statt grün soll die neue Parteifarbe gelb-lila sein und nach den Vorstellungen des Trios auch weitere ehemalige Gesinnungsgenossen anlocken, die mit dem aktuellen Kurs der Grünen nicht mehr einverstanden sind.

Unter anderen könnte auch die bei der Listenerstellung ebenfalls nicht berücksichtigte Klubobfrau der Grünen im Landtag, Barbara Lesjak, sich der neuen Bewegung anschließen. Geplant ist, bei der Landtagswahl am 4. März 2018 anzutreten. Vorerst will man auf Gemeindeebene in Klagenfurt, Althofen und Hermagor starten.

 

Kommentare (3)

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Momi60
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Herr H. braucht keine Angst zu haben von "mir" je gewählt zu werden... weniger denn je!

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ronny999
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Super...

Es braucht weder die Grünen in Kärnten noch eine Frau Mitsche - weiß jemand Ihre berufliche Qualifikation?

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gintonicmiteis
2
25
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Eine Zersplitterung in Klein(st)parteien

unterstützt leider nur die Großparteien.

Schade, dass sich der vielfach kritisierte Parteivorstand nicht zu einer transparenten Aufklärung durchringen konnte... die Stammwählerschaft wird sich ihren Teil schon denken und mit Sicherheit auf eine der nun zahlreichen Alternativen zurückgreifen.

Den Grünen steht bei der LTW 2018 also ein Desaster biblischen Ausmaßes in Haus - und es steht zu befürchten, dass Johann, Motschiunig und Holub weder über genug Selbstreflexion noch Anstand verfügen, die Schuld dafür bei sich selbst zu suchen...

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