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Länger arbeiten

ÖVP- und FPÖ-Wirtschaft erhöhen Druck für längere Tagesarbeitszeit

Freiheitliche Wirtschaft: Flexible Arbeitszeiten und Betriebsvereinbarungen lassen sich nur mit bürgerlicher Regierung umsetzen.

© Gina Sanders - Fotolia
 

Der Wirtschaftsbund hat heute den Startschuss für eine Kampagne zur Arbeitszeitflexibilisierung gegeben und bekam dabei Unterstützung von der Freiheitlichen Wirtschaft (FW). "Man muss dem Spruch vom Wirtschaftsbund - "Zeit wird's für eine bürgerliche Koalition" - schon recht geben", so der FW-Bundesobmann Matthias Krenn. Mit der SPÖ werde der Wirtschaftsbund seine Wünsche nicht umsetzen können.

Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner hatte heute einmal mehr ein längeres Arbeiten eingefordert. "Arbeitszeitflexibilisierung bedeutet nicht Mehrarbeit, sondern eine bessere Verteilung von Arbeit. Es wird dann gearbeitet, wenn Arbeit anfällt. Mit der Ausweitung der Tageshöchstarbeitszeit auf 12 Stunden, der Wochenhöchstarbeitszeit auf 60 Stunden und eines Durchrechnungszeitraumes auf zwei Jahre schaffen wir mehr Spielräume und sichern somit in der Folge auch mehr Arbeitsplätze", betont Haubner.

Krenn wiederum meinte: "Dass kürzere Arbeitszeiten automatisch mehr Arbeitsplätze bedeuten, wie von der SPÖ immer behauptet, ist jedenfalls ein Nonsens zum Quadrat. (...) Wenn man Beschäftigung und Einkommen sichern will, dann muss man sich für eine Entlastung des Faktors Arbeit für alle Erwerbstätigen einsetzen. Dazu brauchen wir flexible Arbeitszeiten und Betriebsvereinbarungen. Das lässt sich aber nur mit einer bürgerlichen Regierung umsetzen."

Kommentare (21)

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Irgendeiner
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Übrigens erinnert das alles an jenen Teil des Hawthorne-Experiments,

wo man die Beleuchtung verbesserte und die hakelten besser und dann die Beleuchtung verschlechterte und die hakelten besser,weils ihnen gar nicht darum ging ob sie unter besserén oder schlechteren Bedingungen arbeiten mußten sondern daß man ihnen Aufmerksamkeit schenkte.Und so freuen sie sich über weniger Mindestsicherung und werden sich auch freuen,wenns zu irregulären Zeiten joben müssen,solange Strache ihnen sagt daß ers für die kleinen Männer tut.Gibt komplexe Ansätze das zu erklären,ich mein einfach,kleine Männer sind dumm.

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markus144
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Was zum....

60 Stunden die Woche in einem schlecht bezahlten Job und dann noch 2 Jahre warten bis die Stunden ausgezahlt werden. Sorry, normalerweiße bleibe ich immer sachlich aber da muss ich mich schon fragen ob die FPÖ und die ÖVP jetzt endgültig irgendwo angerannt sind.
Die Partei des "kleinen Mannes" ist die SPÖ, auch wenn sie leider zugegebenermaßen nichts weiterbringen aber wenigsten blocken sie die Absurditäten der ÖVP, allein schon deshalb wähl ich sie....

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Lodengrün
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Ein Wirtschaftsbund- Generalsekretär

also ein Politiker wird sicher anführen das er schon seit Jahren auf die 60 Stunden Woche kommt. Nun, von einem Buffett zu dem anderen zu rennen ist nicht mit der Arbeit gleichzusetzen mit jener die an der Kasse des Einzelhandels sitzt. Und der NR Abgeordnete wird sich obendrein auch noch bei manch einer Sitzung im Hohen Haus nicht nur geistig ausblenden. Und die FPÖ? Wie sagte schon der verhinderte Frühpensionist:"Sie werden sich noch wundern!".

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9e6981e4318143582fd9771017ede4f
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glauben Sie

mit Neid und Schmutzkübelei lassen sich Probleme lösen?

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Lodengrün
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Sie irren @Spiesailor

1. ich kenne keinen Neid und eine Position die solche Menschen verachtende Gedanken gebären muß würde ich mein Leben nie anstreben. Darüber hinaus bin ich mit dem was ich arbeite, habe und bin sehr zufrieden.
2. Ich sehe das nicht als Beschmutzung denn das was ich beschreibe ist Realität.

Etwas zur Lösung der Probleme.
Die Menge an Faktor Arbeit nimmt kontinuierlich ab. Und jetzt schlägt der Herr Sekretär vor diese Menge durch Erhöhung der Stunden auf noch weniger Arbeitsteilnehmer zu verteilen. Was ergibt das bei gleichbleibender Teilnehmerzahl?
Packen Sie Ihre volkwirtschaftlichen Kenntnisse aus und spielen Sie das auch mit Zahlen durch. Sie können das auch grafisch lösen.

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9e6981e4318143582fd9771017ede4f
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Wenn ich es

richtig verstanden habe geht es nicht darum mehr Arbeitszeit zu verlangen, sondern die Arbeitszeit effizienter und nach Bedarf aufzuteilen. Da wäre es eben Sache der Gewerkschaft oder jedes einzelnen das entsprechend zu verhandeln um einen tragbaren (auch finanziellen) Ausgleich zu schaffen.

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Lodengrün
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Sie @spiesailor

mögen oder wollen es weder wirtschaftlich noch menschlich verstehen. Der Durchrechnungszeitraum ist Phase 1, die Anhebung auf 45 Stunden ist bereits in der Pipeline, eine noch längere Arbeitszeit ist nicht nur angedacht. Darüber hinaus was soll das mit der Gewerkschaft? Viele Betriebe dulden keine Arbeitnehmervertretung mehr und was wollen Sie als der wirtschaftlich schwächer gestellte Arbeiter/Angestellte verhandeln? Abgesehen davon wie reagieren die Familien? Plötzlich muß Vater/Mutter oder auch beide so für die nächsten Wochen 12 Stunden täglich arbeiten. Wie arrangieren Sie das Lernen mit den Kindern am Nachmittag. Ich gehe auf Grund Ihrer naiven Vorstellung davon aus das sich diese Fragen für Sie gar nicht stellen. Dann würde ich dankbar sein und gleichzeitig darüber meditieren was das bei Ihnen auslösen würde. Noch ein Rat. Übernehmen Sie nicht alles was da so ein Politiker von sich gibt. Herr Hofer schwärmt von dem System Schweiz. Dort erlebst Du eine spürbare Gehaltskürzung bei Arbeitsunfall bereits nach 6 Wochen. Er mit seiner einjährigen privaten Sportverletzung wäre weiß Gott wohin geschlittert.

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9e6981e4318143582fd9771017ede4f
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naja

man sollte die Kirche schon im Dorf lassen. Auch bei der FPÖ gibt es Leute die sich Gedanken machen wie man etwas verbessern kann. In der heute schnelllebigen Zeit ist eben Flexibilität oberstes Gebot. Wer weiterkommen will kann nicht immer in der Vergangenheit oder Gegenwart stehen bleiben. Privat und Beruflich nicht. Man muss an die Dinge herangehen und eben gut verhandeln. Probleme vor sich herschieben sollte man eher den Politikern überlassen...

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Lodengrün
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Wenn sie mir die Köpfe

in der FPÖ nennen könnten die zu so etwas fähig wären wäre ich Ihnen dankbar. Ein Rat. Rechtschreibkurs belegen. Ansonsten ist das was Sie da verbreiten Binsenweisheit und in ihrer Form nicht überall mehr gültig.

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ronin1234
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Reaktion

Durchrechnungszeitraum 2 jahre? Missbrauch vorprogramiert! Mich könnens, ich geh mit 62.

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Eyeofthebeholder
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Jetzt sollte doch langsam auch der Dümmste kapieren,

dass die FPÖ NICHT die Partei des "kleinen Mannes" ist, sondern deren FEIND!

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Musicjunkie
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Diese Obergscheiten sollen erst mal selbst,bei einer körperlich anstrengenden Tätigkeit, 60 Stunden arbeiten.

--

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e59541acc96a3c3e39529d77735d334a
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Und

wer soll den versprochenen Bruttoverdienst von 1500€ finanzieren?
Der Staat?

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hermannsteinacher
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Zu ÖVP und FPÖ kann man nur sagen:

seelenlos.

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schadstoffarm
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die Partei für die Ehrlichen und Fleißigen

sorgt dafür dass es für Ehrlichkeit und Fleiß weniger Knete gibt. Und der Ehrlichkeit kommt weniger Freihzeit auch gelgen: keine Gelegen für Blödsinn.

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SoundofThunder
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Jetzt hat sich Schwarz/Blau als Feinde der Arbeiter geoutet!

Zum Thema Arbeitszeitflexibilisierung: Wenn Arbeit anfällt wird sowieso länger gearbeitet:Das sind dann Überstunden.12 Stunden Tag ,60 Stunden Woche ! Gehts noch? Durchrechnungszeitraum von 2 Jahren? Da bekommt man geleistete Überstunden erst dann ausbezahlt wenn man im nächsten Durchrechnungszeitraum (Wieder 2 Jahre!!!) keine Minusleistung erbracht hat. Und den Job darf man auch nicht in der Zwischenzeit verlieren bzw. die Firma darf nicht Pleite gehen. Und dann noch eine Pensionsreform:Arbeiten bis 70! Es ist so:Eine Bürgerliche Regierung ist der Feind des Arbeiters!

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Irgendeiner
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Und sehet,es ward große Freude unter den kleinen Männern,

denn Sie erlebten ein blaues Wunder und durften arbeiten auf Abruf immerdar.Denn ei,wenn der Ruf gegen Hilflose erschallt,so stehen sie Gewehr bei Fuß,zuerst auf Abruf im Job,dann in der Leiharbeit und schließlich in der selbstreduzierten Mindestsicherung und dürfen dann auch auf Hartz IV hoffen.Denn vernehmt,an kleinen Männer ist alles artgerecht klein,und weil da eine invertierte Allometrie ist ist manches noch kleiner,sodaß Einsicht,Vernunft und Überblick so tinzig-winzig sind wie der Inhalt des Craniums.Und es ist Jubel,wenn der Rechtstaat fällt und wenn die Sozialgesetze rumpeln,es ist freudige Erregung wenn die Verfassung gebrochen und die Menschenrechte negiert werden,denn siehe,kleine Hirne brauchen starke Schmerzen,bei sich und bei anderen um sich ihrer Existenz bewußt zu werden,sind halt zu wenige Neuronen drin.Und Jubel!

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koi1956
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HM..

Naja Meister lt. MAPEM haben SIE ja eine tolle Pension,und wie der Volksmund sagt "mit voller Hose ist gut st..."PS ein Vorschlag bricht noch keine Sozialgesetze!Achja es gibt in Österreich etliche Berufsgruppen die schon lange einen sogenanten12-fer machen!

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koi1956
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HM....Danke!!

..für die Geringschätzigkeit der Strichler für die Arbeit derer für der ein 12 Stundendienst(Kranken+Pflegedienst,Wach+Portierpersonal,Ärzte,Asfinag+Bundes+Landesdienst im Öffentlichen Verkehr,ÖBB usw...)einfach zur Arbeit und Privatleben gelebt wird.Naja die Ehrenamtlichen Helfer vergessen wir in diesen Fall wohl ganz.

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Irgendeiner
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Naja Flossi,der gute mapem rät ins Blaue

und von meiner Seite gibts nur die Auskunft,daß mir andere Dinge immer schon wichtiger waren als ein Tauschmittel von dem ich übrigens erwarte,daß es in nächster Zeir veritabel krachen wird,denn ei
um meine Person bleibts weiter zappenduster,fügt der Debatte hier auch nichts hinzu.Aber Sorgen mußt Dir nicht machen,ich komm zurecht.Und weißt,das alles heißt in nuce daß ich kleine Männer zwar gerne in den Hintern treten möchte aber sie nicht verkürzt zu sehen wünsche,ich hab nicht den exotistischen Wunsch die Dreißiger Jahre live miterleben zu dürfen.

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CloneOne
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ÖVP u FPÖ

wie wärs wenn ihr mal selber mit Arbeit versucht und nicht die , die euch finanzieren noch mehr ausnehmen...

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